Ein zerschellter Airbus und viele Spekulationen

andreas_lubitzSeit bekannt wurde, dass der Co-Pilot Andreas Lubitz (Foto) die Germanwings-Maschine Airbus 320 offenbar absichtlich in die Berge donnern lassen hat, brodelt allerorts die Gerüchteküche. Mittlerweile tauchten auf Facebook mehrere Seiten auf, die den Schluss nahe bringen sollen, er sei zum Islam konvertiert und „für Allah“ gestorben. Andere behaupten, ein Laser aus einem fehlgeschlagenen US Air Force Test hätte die Maschine getroffen. Einige Medien berichten über immer wiederkehrende  Depressionen, was wohl niemandem bei der Airline aufgefallen wäre, denn zwischen den Sicherheitsüberprüfungen der Luftaufsicht liegen immerhin fünf Jahre. Seine letzte hatte er zwar im Januar, die davor 2010. Psychologische Tests finden bei der Lufthansa nur beim Einstiegstest statt, danach nicht mehr.

Die Durchsuchung seiner Wohnung ist noch nicht abgeschlossen. Wirklich sicher scheint bisher nur zu sein, dass Lubitz die Maschine absichtlich zum Absturz brachte. Niemand scheint genau sagen zu können, was er in seiner halbjährigen „Auszeit“ während seiner Ausbildung trieb. Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa, berief sich bei einer Pressekonferenz auf Fragen dazu auf die „ärztliche Schweigepflicht“. Und es gab in seinem Umfeld immerhin eine radikale Moschee, deren Besucher sicher gerne einen Piloten in ihren Reihen hätten. Möglich ist aber auch, dass manche diesen Wahsinnsakt jetzt ihrem Krieg gegen den Westen nur zu gerne auf die Fahnen schreiben würden, um korangetreu „Furcht in die Herzen der Ungläubigen“ zu streuen.

Video der Pressekonferenz von Lufthansa-CEO Carsten Spohr:




Karlsruhe: Stabile Teilnehmerzahlen bei Kargida

kr_aufmDer PEGIDA-Ableger Kargida verfügt über stabile Teilnehmerzahlen. Am 23.3.2015 kamen bei der vierten PEGIDA-Kundgebung in Karlsruhe 300 Teilnehmer auf dem Stephanplatz in Karlsruhe zusammen, um gegen die fortschreitende Islamisierung zu demonstrieren und für Deutschland Flagge zu zeigen. Im Vorfeld versuchen 80 Linksextremisten von NoKargida den Platz zu besetzen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung, mehreren eingehenden Gesprächen durch das Antikonfliktteam der Polizei und letztlich durch Abdrängen der Demonstranten, konnten die PEGIDA-Anhänger mit erheblicher Verzögerung ihren Aufbau beginnen.

Auf dem Weg zum Stephanplatz wurden 3 Personen von linken Gewalttätern verletzt. Während der Kundgebung, die pünktlich starten konnte, musste die mittlerweile auf 250 Gegendemonstranten angewachsene Gruppe der Pegida-Gegner von der Polizei auf Abstand gehalten werden. Linksradikale standen Seite an Seite mit Türken und Afrikanern, geeint in ihrem Hass auf Deutschland.

Ein massives Polizeiaufgebot schützte die Veranstaltung vor Gewalttätern.

Zu Anfang wurden von der Aktivistin Angelina die 10 PEGIDA-Thesen vorgetragen. Im Anschluss sprach ein Mitglied des Orga-Teams die Gewalttaten gegen PEGIDA-Demonstranten in Frankfurt an, die zum Rückzug des dortigen PEGIDA-Ablegers geführt hatten. Auch die Verhältnisse um die PEGIDA-Veranstaltung in Wuppertal vom 13.3. und die damit einhergehende Einschränkung der Meinungsfreiheit waren Thema. Der Sprecher kritisierte das Verhalten Linksradikaler bei den jüngsten Ausschreitungen in Frankfurt scharf und forderte ein Verbot der linksterroristischen Antifa. Gegen Ende seiner Rede dankte er der Karlsruher Polizei für ihren bisherigen Einsatz und forderte die Teilnehmer auf, beim nächsten Mal jeder noch eine Person mitzubringen. Mit den Worten: „Gemeinsam sind wir stark!“, schloss er seine Rede.

Im Anschluss hielt ein Schlesier eine mitreißenden Rede über Asylmissbrauch, Glaubensfreiheit, Integration und Islamisierung.

Versammlungsleiter Thomas Rettig kritisierte das oft missbräuchlich angewendete Kirchenasyl. Er forderte Volksabstimmungen und eine direkte Demokratie, um dem Volk mehr Mitbestimmung zu ermöglichen. Seine Rede wurde von den Rufen „Widerstand“, „Volksverräter“ und „Wir sind das Volk“ immer wieder unterbrochen. Er kritisierte die Medien, schrieb ihnen eine „unrühmliche Rolle“ zu und schloss mit den Worten: „PEGIDA heißt, wir erobern die Lufthoheit über die öffentliche Meinung wieder zurück! Wir geben unsere Kultur, unser Vaterland nicht auf – niemals“. Als Antwort skandierten die Teilnehmer: „Unsere Fahne unser Land, maximaler Widerstand!“

Der letzte Redebeitrag war spontan. Es wurde an die Teilnehmer appelliert, Zivilcourage zu zeigen, wenn in nächster Zeit wieder Salafisten mit ihren Ständen in der Öffentlichkeit auftreten. Und auch der Redner ermutigte die Zuhörer zivilen Widerstand zu leisten.

kr5

Im Anschluss an die Reden wurde die Deutsche Nationalhymne gesungen.

Im folgenden Video ist der Demozug durch Karlsruhe zu sehen. Die Menge skandierte „Wir sind das Volk“, „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ und „Unsere Fahne unser Land, maximaler Widerstand“. Als Antwort auf die Blockade durch linksradikale Gegendemonstranten riefen die Bürger „Ob Ost, ob West, nieder mit der roten Pest!“. Vor einem Lokal provozierten Türken unter anderem mit dem Gruß der nationalistischen türkischen „Grauen Wölfe“.

Sie forderten zudem die Teilnehmer der PEGIDA-Demo mit eindeutigen Gesten zur körperlichen Auseinandersetzung auf. Zu sehen auch im folgenden Video bei Min. 2:55:

Aufgrund der erwähnten Blockaden durch Linksextremisten konnte nicht die gesamte Strecke gegangen werden. Es wurde kehrt gemacht und zum Ausgangspunkt zurückgelaufen.

Nach Abschluss der Veranstaltung auf dem Stephanplatz wurde ein Teil der PEGIDA -Teilnehmer mit zwei Bussen zum Bahnhof Karlsruhe-Durlach gefahren.

Im Folgenden noch einige Plakate, Banner und Flaggen der Teilnehmer:

kr8

krschlussbild




Deutschland – weltweit meiste Asylbewerber

imageGENF. Deutschland ist für Asylbewerber das begehrteste Ziel unter allen Industrienationen. Laut dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) stellten im vergangenen Jahr 173.000 Ausländer einen Asylantrag in der Bundesrepublik. Damit wurden in Deutschland zum zweiten Mal in Folge weltweit die meisten Asylgesuche registriert.

Insgesamt verzeichnete das UNHCR im vergangenen Jahr 866.000 Asylanträge, was einer Steigerung von 45 Prozent gegenüber 2013 entspricht. Es ist die höchste Zahl seit 1992. Auf Platz zwei lagen mit 121.000 Anträgen die Vereinigten Staaten von Amerika, gefolgt von der Türkei mit 87.000 Anträgen.

Die mit Abstand größte Zahl der Asylbewerber stammte 2014 aus Syrien. Mit fast 150.000 Anträgen wurde fast jedes fünfte Asylgesuch von einem Syrer gestellt. Weitere Hauptherkunftsländer waren der Irak (68.700 Anträge) und Afghanistan (60.000 Anträge).

(Der Orginal-Artikel ist in der JUNGEN FREIHEIT erschienen)


Dass sich „Flüchtlinge“ weltweit Deutschland als neues Siedlungsgebiet aussuchen, liegt daran, dass man hier auch als Asylbetrüger von Anfang an 352 Euro monatlich bekommt, nach 15 Monaten gibt es dann die normalen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch.

Unter den Hunderttausenden, die in den vergangenen Jahren in Deutschland Asyl suchten, wurde regelmäßig nur jeder Dritte als Flüchtling anerkannt (2014: 25,8 Prozent). Das bedeutet jedoch nicht, dass alle anderen zurückgeschickt werden. Wer sich die Zahlen der vergangenen Jahre anschaut, sieht, dass auch die abgelehnten Bewerber meist in Deutschland bleiben: 2014 standen 202.834 Asylanträgen 21.764 freiwillige Ausreisen und Abschiebungen abgelehnter Bewerber gegenüber (2013: 127.023/16.646). PI berichtete hier. Unterstützung für die Asylbetrüger gibt es auch von höchster Stelle. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Schneider möchte z.B. 500.000 illegal in Deutschland lebenden Ausländern mit einer Stichtagsregelung die Legalisierung ihres Aufenthalts ermöglichen.

Von den 18- bis unter 35-Jährigen (85.842 Personen) – immerhin 49,5 Prozent aller Asylbewerber 2014 – waren 74,6 Prozent männlich. Zwei Drittel der nach Deutschland kommenden „Flüchtlinge“ sind übrigens Mohammedaner. Trotzdem wollen die stinkreichen islamischen Ölstaaten keine Flüchtlinge aufnehmen. Diese sind doch „komischerweise“ der Meinung, dass die „Flüchtlinge“ trotz oft gemeinsamer Sprache und Kultur ihre Staaten destabilisieren.

Dieses Jahr rechnet man für Deutschland mit 500.000 Asylbewerbern. Bis zum Jahre 2050 werden sich gemäß Umfragen alleine an die 800 Millionen Schwarzafrikaner auf den Weg nach Europa machen, um sich hier anzusiedeln.

PS: Hinsichtlich der niemals endenden Völkerwanderung Richtung Europa, empfehlen wir auch den PI-Artikel „Was ist ein Völkermord gemäß UN-Definition?




Frankreich: Vorbestrafter Grundschuldirektor gesteht mehrfachen Missbrauch von Schülern

kinderDer 45-jährige Direktor einer Grundschule in der ostfranzösischen Stadt Villefontaine gestand Anfang der Woche den sexuellen Missbrauch mehrerer seiner Schützlinge. Er habe sie in den Räumlichkeiten der Schule zu Oralsex gezwungen. Bisher liegen neun Anzeigen gegen den bereits 2008 wegen Hehlerei von Kinderpornografie zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilten Leiter der Schule vor. Nach der Verurteilung war kein Verbot erfolgt mit Kindern arbeiten zu dürfen, so konnte der Mann völlig unbehelligt Lehrer und Direktor an einer Grundschule werden und seine kranken Neigungen ausleben.

Noch werden solche Taten durch die verstörten und verängstigten Kinder bekannt. Aber auch in Frankreich wird an der Frühsexualisierung der Kinder gearbeitet. Wenn erst einmal derartige „Bildungspläne“ fester Bestandteil des Unterrichts sind, werden Kinder wohl denken, dass Missbrauch das Natürlichste der Welt ist und die Pädophilen haben freie Bahn. Das scheint ja wohl auch das Ziel der rot-grünen KindesmissbrauchsBildungsplanbefürworter und – unterstützer in Deutschland zu sein. (lsg)




PEGIDA Bregenz: Wegen linker Gegendemo größter Polizei-Einsatz seit 25 Jahren

A3Die erste PEGIDA-Veranstaltung im österreichischen Bregenz führte am vergangenen Sonntag zum größten Polizei-Einsatz seit 25 Jahren in der Stadt am Bodensee. Rund 400 Polizisten mussten aufgeboten werden, damit der Zug der „Gegendemonstranten“, bestehend aus 650 Linken und Moslems, unter Kontrolle gehalten werden konnte. Bei dieser Allianz von Meinungsfaschisten wurden Messer, mehrere kleine Steine und ein Molotow-Cocktail sichergestellt. Zu der stationären PEGIDA-Kundgebung kamen 195 Besucher. Mit diversen Rednern wie Markus Hametner aus Österreich, Ignaz Bearth aus der Schweiz und Michael Stürzenberger aus Deutschland fand ein internationaler politisch inkorrekter Austausch im Dreiländereck statt.

Videos der Kundgebung: Begrüßung durch Sabrina Grellmann und Rede von Michael Stürzenberger:

Fortsetzung Rede Michael Stürzenberger:

Rede von Ignaz Bearth:

Rede von Markus Hametner:

Rede von Michael Stürzenberger Teil 2:

Linke Gegendemonstration:

Fotos der Kundgebung:

A9

A11

A14

A7

A5

A1

Gegendemonstration:

A13

A2

A8

A10

A12

Presseberichte:

Kronenzeitung: Bregenzer Pegida- Demo friedlich zu Ende gegangen

Die Presse.com: Pegida in Bregenz: „Wollen Flächenbrand werden“

ORF mit einem Video, in dem Interviews mit Kundgebungsteilnehmern und Michael Stürzenberger zu sehen sind

Wirtschaftsblatt: Pegida in Bregenz und das übliche Gegröle: Linke Idioten, Nazi-Pest

Vorarlberg info: Pegida-Polizeieinsatz kostete 170.000 Euro

42 Fotos bei all-in.de

(Kamera: Shalom Hatikva; Fotos: Ester Seitz & Michael Stürzenberger)




German Wings-Absturz: Kapitän aus Cockpit ausgesperrt – Suizid des Co-Piloten?

gwGerade läuft die Pressekonferenz der französischen Staatsanwälte in Marseille zum Flugzeugabsturz der German Wings-Maschine. NTV, N24 und Phoenix übertragen live. Alles spricht momentan für einen Suizid des Co-Piloten. Der Kapitän Patrick Sonderheimer hatte das Cockpit kurzzeitig verlassen, kam aber nicht mehr wieder hinein, da der Co-Pilot die Kabinentür von innen abgesperrt hatte. Der Voice-Rekorder übertrug „schweres Atmen“ aus dem Inneren. Der Co-Pilot leitete ohne Grund einen absichtlichen Sinkflug mit 1000 Metern pro Minute ein und reagierte auf Anweisungen sowie Anfragen des Towers nicht. Der Kapitän versuchte die Tür einzuschlagen, was aber nicht mehr gelang. Der Co-Pilot war Deutscher, soll Andreas Lubitz heißen, aus Montabaur stammen, 28 Jahre alt und im Jahr 2013 bei German Wings eingestellt worden sein. Er habe bisher erst 600 Flugstunden Erfahrung gehabt. Wer war dieser Mann und warum tötete er mit seinem bewussten Handeln offensichtlich sich und so viele andere unschuldige Menschen? Aktuelle Antwort aus der Pressekonferenz: Man weiß nicht, welcher Religion er angehörte.

(Von Michael Stürzenberger)

Der Stern berichtet:

Die französische Zeitung „Le Monde“ spricht in ihrem neuesten Analyse-Stück davon, dass sich die Möglichkeit eines „Suizids“ oder eines „absichtlichen Absturzes“ abzeiche. Die Zeitung beruft sich die Quellen, auf die sich auch schon die „New York Times“ bezog. Auch die britische Zeitung „Independent“ berichtet davon, dass Experten davon ausgingen, es müsse sich entweder um einen Suizid oder einen Fall einer plötzlichen Krankheit handeln.

In der Pressekonferenz wird nur noch von einem absichtlich eingeleiteten Absturz geredet. BILD meldet mit Video aus der PK:

Fakt ist laut dem französischen Staatsanwalt: Der Pilot hat das Cockpit kurz verlassen, als der Airbus seine Reiseflughöhe erreichte. Der Co-Pilot ließ ihn nicht wieder rein – und sagte kein Wort mehr. Das ergab die Auswertung des Stimmenrekorders. Man hört ihn nur noch atmen …

„Man muss davon ausgehen, dass der Co-Pilot die Zerstörung des Flugzeuges bewusst eingeleitet hat“, sagte der Staatsanwalt. Er habe sich auch geweigert, die Tür zu öffnen.

„Der Pilot draußen hat leicht an die Tür geklopft und es gab keine Antwort“, hatte bereits die „New York Times“ berichtet. Auch nach stärkerem Schlagen gegen die Tür habe es keine Antwort gegeben, niemand öffnete. Dann versuchte der Pilot offenbar, die Tür aufzubrechen. Das bestätigte nun der Staatsanwalt.

So soll der mutmassliche Massenmörder laut mail online aussehen:

al

PI aktualisiert laufend weiter..




Türkischer Verein in Offenbach: „Lass dein Geld nicht bei der jüdischen Allianz-Versicherung!“

imageSportlich lief es auch schon mal besser beim Türkischen SC Offenbach. Zurzeit steht der Verein auf einem mittleren Tabellenplatz der Kreisliga. Politisch hat der Verein gerade ein Eigentor geschossen. Auf seiner Facebook-Seite und auf der Seite eines Vorstandsmitglieds wurde eine Werbeanzeige mit einem begleitenden antisemitischen Text veröffentlicht.

Tagelang war dort auf Türkisch zu lesen:

„Lesen und teilen! Lass das Geld nicht bei der jüdischen Firma Allianz-Versicherung! Lass uns für uns und für unsere Türkei Geld verdienen!“

Original-Wortlaut auf Türkisch:

„Oku ve devam paylas! Artik yahudi firmasi Alianz sigortasina para kaptirma! Hem kendimize, hem türkiyemize para kazandiralim!“

Inzwischen ist der Facebook-Post gelöscht. Das Vorstandsmitglied hatte den Text zusammen mit einer türkischsprachigen Werbeanzeige der Barmenia-Versicherung veröffentlicht.

(Auszug aus einem Artikel des Hessischen Rundfunks)


Obwohl der türkische SC Offenbach darauf hinweist, dass man doch ein multi-kultureller Verein mit vielen ausländischen Spielern sei, ist ein Sprecher der Stadt Offenbach etwas betrübt. Der Sprecher der Stadt sagte: „Wir haben in Offenbach einen Migranten-Anteil von 60 Prozent, die Menschen kommen aus 150 Nationen.“ Da könne es keine Ausgrenzung geben, „sonst funktioniert diese Gesellschaft nicht mehr.“




Genozid-Leugner-Veranstaltung mit DITIB

ditib_dürkheimWas macht eigentlich die rechte türkische Nationalisten-Organisation DITIB, wenn sie gerade nicht irgendwo eine Moschee eröffnet oder den Muezzin-Ruf in Deutschland einführt? Sie lädt zum Beispiel zu Veranstaltungen ein, in denen der Völkermord an den Armeniern im osmanischen Reich geleugnet oder relativiert wird. Eine solche Veranstaltung soll jetzt am 29. März im rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim stattfinden.

Die alevitische Jugend NRW Schreibt dazu auf ihrer Facebook-Seite:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe Ihnen in meiner Funktion als Vorstandsmitglied der baden-württembergischen Landesvertretung der Alevitischen Gemeinde Deutschland e.V. (AABF). Am 29. März 2015 soll im rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim eine fragwürdige Vortragsveranstaltung stattfinden, in dem der Völkermord thematisiert und argumentativ widerlegt werden soll (siehe Flyer im Anhang). Auf dem Plakat ist Folgendes zu lesen:

„Ermeni soykirimi iddialarina cevap!
Ermeni meselesi
Asilsiz iddialar

Ermeni belgeleri soykirim iddiasini cürütüyor

1915 yilinda Anadolu’da ne oldu?“

Auf Deutsch übersetzt heißt das:

„Antwort auf die Behauptungen eines armenischen Völkermords
Die armenische Frage
Haltlose Behauptungen

Armenische Beweise widerlegen die Behauptung des Völkermords

Was passierte im Jahr 1915 in Anatolien?“

Als Organisator werden verschiedene Verbände aufgeführt, unter anderem die rheinland-pfälzische DITIB, die UETD Rheinland-Pfalz, aber auch eine angeblich alevitische Organisation aufgeführt, nämlich die UAB – Uluslararasi Aleviler Birligi (Internationale Union der Aleviten), mit der unser Verband nichts zu tun hat. Die UAB ist der Auslandsvertreter der mit Fethullah Gülen sympathisierenden Cem-Stiftung. Die Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF), die als Dachverband die große Mehrzahl der in Deutschland lebenden Alevitinnen und Aleviten repräsentiert und der ich mich auch verbunden fühle, distanziert sich von dieser Veranstaltung. Wir distanzieren uns vehement von dieser verleugnerischen Veranstaltung und wenden uns mit der Frage an Sie, inwieweit wir kooperieren können, um derartige Vorträge künftig zu unterbinden. Wir sind froh darüber, in einem Land zu leben, in dem Vielfalt und Akzeptanz willkommen sind. Es ist einfach inakzeptabel, wenn Veranstaltungen in unserem bunten, demokratischen Land stattfinden sollen, die genau das Gegenteil propagieren. Das am armenischen Volk begangene Verbrechen im Jahr 1915 ist eine Schande für die türkische Geschichte. Die Verleugnung zeigt uns einfach, dass gewisse Verbände, obwohl sie selbst von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung profitieren, sich auf Basis des Grundgesetzes organisieren können und teilweise in ihren Verbandsbezeichnungen den Zusatz „demokratisch“ tragen, eben kein Verständnis dafür haben, was es bedeutet, ein verantwortungsvolle Demokrat zu sein. Es geht mir nicht darum, außenpolitische Themen nach Deutschland zu transportieren, aber als überzeugter Sozialdemokrat ist es mir wichtig zu betonen, dass überall, wo Unrecht geschieht, wir als aufrechte Demokraten eingreifen müssen. Solche Veranstaltungen, die den türkischen Nationalismus schüren, sind dazu geeignet, durch Polarisierung das gesellschaftliche Miteinander zu gefährden.

Solidarische Grüße“

Die DITIB ist eine von der Türkei aus gesteuerte Kolonisationsbehörde für Deutschland die den türkischen Imperialismus und Nationalismus vor allem mittels Moscheebauten in Deutschland vorantreibt.

Neben der DITIB versuchte auch schon eine andere nationalistische türkische Organisation das Gedenken an den Völkermord zu verhindern. Der damalige Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, wurde diesbezüglich im Jahre 2009 aktiv:

Im brandenburgischen Lehrplan werden die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich in den Jahren 1915 bis 1918 als „Genozid“ bezeichnet. Dies, so Kolat in dieser Woche in der türkischen Zeitung „Hürriyet“, setze die türkischstämmigen Schüler unter einen „psychologischen Druck“, der sie in ihren schulischen Leistungen beeinflusse, und es „gefährde den inneren Frieden“. Er werde sich deshalb mit dem Brandenburger Ministerpräsidenten treffen und diesen darum bitten, die Vorwürfe aus dem Lehrplan zu streichen, kündigte Kolat an. Auch die geplante Gedenkstätte für den Potsdamer Pfarrer Lepsius, der den Genozid dokumentierte, will Kolat verhindern – der Brief an Angela Merkel sei schon unterwegs.

Informationen zum Genozid unter anderem an den Armeniern im osmanischen Reich gibt es z.B. bei der Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung e.V.




BärGiDa – Impressionen eines Spaziergängers

Teilnehmer vor dem Brandenburger Tor am 23. März beim 12. Abendspaziergang von BärGiDaGeschafft! Der 12. Spaziergang mit BärGiDa war wie immer hervorragend organisiert und geleitet von unserer Orga. Diese Demo war historisch und wir waren dabei – vom Washington-Platz bis zum Brandenburger Tor.

(Von Klaus Meyer – Spaziergänger)

Leider hat es nach dem letzten Spaziergang einen kleinen Vorfall gegeben. Ob provoziert, ob versehentlich, ob überreagiert, es ist im Anschluss an die Veranstaltung ein Fotograf bedrängt worden. Das wird von BärGiDa weder verschwiegen noch gebilligt. Wir wissen auch, dass es Gegner gibt, die sich Presseausweise besorgen, um uns zu schaden, aber die Presse ist tabu. Keiner bedrängt oder behindert die Presse, nicht bei BärGiDa. Dazu gibt es eine klare Ansage der Orga.

Die Polizei hatte abgerüstet – keine Helme, keine Panzerwesten, fast schon Zivil. Und die Antifa? Lenin hatte Recht, wenn Deutsche eine Revolution auf einem Bahnhof starten, kaufen sie sich zuerst eine Bahnsteigkarte. Unsere Antifa ist deutsch! Sie blieb hinter ihren Gittern, die aber sonst nirgendwo wirklich vorhanden war. An einigen Stellen lagen noch welche unbenutzt herum.

Polizei in entspannter Formation

Zum Einstimmen gab es einige kurze und abwechslungsreiche Reden – aufwühlend, wachrüttelnd und auch etwas fürs Herz. Sie vermittelten Freundlichkeit, Mut und Aufbruch. Und mit einem Mal spürten alle die Veränderung. Passanten blieben an den Absperrungen bzw. dort, wo sie hätten stehen sollen, stehen und sahen uns zu, hörten die Reden und nahmen Anteil an der Stimmung. Der eine oder andere fasste sich ein Herz und trat näher. BärGiDa wirkt!

Dann endlich startete der Spaziergang, das Ziel war das Brandenburger Tor. Wird es diesmal zu schaffen sein? Es gab Zweifel, aber auch Zuversicht. Wir liefen los und Spazierlaune machte sich breit. Es gab interessante Gespräche mit den Nachbarn und hier und da ein paar Sprechchöre. Am ARD-Haus fand eine Zwischenkundgebung statt. Das war einmal die Wirkstätte deutscher Physiker von Weltruf – nun leider nur noch Lügenpresse.

Zwischenkundgebung am Hauptstadtstudio der ARD

Nach einer Pause ging es weiter, noch eine Kurve und der Pariser-Platz lag vor uns, erhaben und in feierliches Licht gehüllt. Doch bevor wir zur Schlussrede kamen, ertönte spontan der Ruf „Licht aus, Licht aus!“. Uns war noch gut im Gedächtnis, dass man dort das Licht verlöschen ließ, gebilligt vom Abgeordnetenhaus. Platz und Tor lagen damals im Dunkeln.

Die Abschlussrede wurde vom „Kleinen“ gehalten. Oft ist auf die Islamisierung, die Entmündigung des Bürgers und die Überschwemmung mit Flüchtlingen/Asylanten hingewiesen worden, deshalb lautete unser Thema diesmal „Weg mit dem Genderwahn“. BärGiDa hat nicht nur ein Thema, es gibt viele Fronten. Deutlich und mahnend waren die Worte. Wir werden sie nicht vergessen.

Abschlussrede auf dem Pariser Platz

Abschließend waren sich alle einig: das war ein historischer Moment. BärGiDa hat es geschafft, wir sind angekommen und niemand kann uns jetzt mehr übersehen. BärGiDa wird stärker und stärker… und wir kommen wieder!

(Fotos: Nick)