Die letzte Deutsche im Viertel

bonn_tannenbusch-Im Wochen-Integrationsmagazin für junge Migranten „cosmo tv“, auf WDR 1 war am 29. März ein Bericht – „Die letzte Deutsche“ – zu sehen, in dem erstaunlicherweise auch einmal die Probleme von Einheimischen beschrieben wurden, die in Ghettos mit hohem Ausländeranteil leben. Diese werden von den Vertretern der Integrationsindustrie ja bekanntlich als „weltoffen“, „multikulturell“, „bunt“ und als „kulturelle Bereicherung“ angepriesen. Wie diese „Bereicherung“ in der Praxis aussieht, schildert Gisela Pinnow (57), die mehr als ihr halbes Leben im Bonner Stadtteil Tannenbusch verbracht hat, in dem sie sich inzwischen wie die letzte Deutsche fühlt – eine traurige Bilanz und nur ein Beispiel für unzählige ähnlich heruntergekommene Ausländerviertel in anderen Städten!

(Von Verena B., Bonn)

In den 70-er Jahren einmal eine Mustersiedlung für die Bundesbediensteten der ehemaligen Hauptstadt hat sich der Stadtteil nach dem Berlin-Umzug in einen „Tatort“ erster Klasse verwandelt: Immer mehr arme Menschen und Ausländer zogen dort hin, und mittlerweile liegt der Ausländeranteil bei 30 Prozent, in vielen Häusern wohnt kaum noch ein Deutscher. Auf engem Raum leben hier Menschen aus hundert Ländern, die die deutschen Spielregeln des Zusammenlebens nicht akzeptieren wollen. Hinzu kommt, dass der Stadtteil inzwischen zum Rekrutierungsstandort für muslimische Terroristen mutiert ist, was aber im Bericht nicht weiter ausgeführt wird. Diesbezüglich hält man besser den Mund, um die muslimischen Verfassungsfeinde nicht zu provozieren und nicht noch mehr aufmüpfige Pegida-Spaziergänger auf die Straßen zu bringen. Insidern ist aber zum Beispiel auch bekannt, dass deutsche Frauen im Tannenbusch aus Angst abends nicht mehr auf die Straße gehen, weil dann die muslimische Scharia-Polizei (in Zivil, ohne die inzwischen verbotenen Westen, die übrigens im Internet zum Verkauf angeboten wurden) unterwegs ist und die „deutschen Schlampen und Huren“ bedroht und beschimpft. Auch in den Discos sollen die korangläubigen Sittenwächter unterwegs gewesen sein und deutsche Jugendliche beschimpft haben, die dort Alkohol tranken. Nicht erwähnt in der Berichterstattung werden auch die unzähligen Brandstiftungen (u.a. drei in nur neun Tagen), Einbrüche, Straßenraub, Kokainhandel organisierter Drogenringe uvm.).

Über die Zustände in solchen Ghettos zu sprechen, erfordert großen Mut. Frau Pinnows Ehemann und sogar im Stadtteil befragte Ausländer wollten daher aus Angst keine Interviews geben. Frau Pinnow zeigt dem Reporter den heruntergekommenen Zustand des Hauses, in dem sie wohnt: Überall Müll und Dreck, an dem die Ausländer schuld sind, die das nicht interessiert und die den Müll sogar zum Fenster rauswerfen (ebenso wie es gewisse „Medizintouristen“ im Stadtteil Bad Godesberg auch tun). Sie zeigt auch die Tiefgarage in ihrem Haus, in der inzwischen keine Autos mehr abgestellt werden, weil sie dort nicht sicher sind.

Das Gespräch mit den Ausländern habe sie stets gesucht – leider ohne Erfolg. Jeder lebe hier für sich und wolle mit dem Nachbarn nichts zu tun haben. Das trifft gleichermaßen auch für die Ausländer selber zu, die lieber unter sich bleiben.

Auch auf der Straße wollen sich die Menschen nicht äußern bis auf einen dunkelhäutigen Herrn, der es auch bedauert, dass hier nur noch so wenige Deutsche leben. Für die Kinder sei es gut, mit Kindern anderer Nationen zu spielen, aber hier würden die Ausländer so viel klauen, kein Fahrrad sei sicher, man könne nichts mehr in den Kellern abstellen. Wenn man Anzeige bei der Polizei erstatte, unternehme diese gar nichts. Früher sei der Kontakt zu Ausländern besser gewesen, sagt Frau Pinnow, aber inzwischen kennt keiner mehr seine Nachbarn und die Sitten verrohen zusehends. Dennoch will das Ehepaar auch weiterhin im Tannenbusch wohnen bleiben, denn dort sei eben die Heimat.

Wie der Integrations-Moderator abschließend feststellt, stimmt die Mischung im Viertel nicht mehr. Nun sei aber Deutschland ein Einwanderungsland und das könne, wie im hier geschilderten „Einzelfall“, schon einmal zu Problemen führen. Für die gesamte Gesellschaft sei die Einwanderung aber (selbstverständlich) ein Gewinn, wenn Deutschland nach dem Einwanderungsmodell Kanadas qualifizierte Arbeitskräfte ins Land hole.

Nun, dann warten wir mal schön darauf, dass demnächst viele qualifizierte und gebildete ausländische Arbeitskräfte (mit Schleier und Häkelmützchen?) in den schönen Tannenbusch ziehen. Und sollte das nicht der Fall sein: Wem das nicht passt, der kann ja woanders hinziehen. In Afrika sind inzwischen viele Lehmhütten freigeworden!

» Bunter Bericht in der WDR-Mediathek




DEMO FÜR ALLE im Medienspiegel

dfa_aufmacher - KopiePI berichtete jüngst über die 6. DEMO FÜR ALLE am 21.3.15 in Stuttgart mit einem großen Bild- und Videobericht. Wie berichteten die MSM über die größte Demo gegen die Gender-Ideologie in Deutschland? Wir werfen heute einen analytischen Blick auf die örtlichen Leit-Medien und weitere Akteure, die als Pressevertreter vor Ort waren.

Bild-Stuttgart

Fangen wir mit der Bild-Zeitung an. Diese titelte in ihrer Stuttgarter Lokalausgabe über die DEMO FÜR ALLE in großen Buchstaben: „SO LEGEN DEMOS UNSERE CITY LAHM“. Zudem wurde der Satz: „Bildungsplan-Gegner blockieren die Konrad-Adenauer-Straße“ in das Titelfoto mit den Bildungsplangegnern eingefügt.

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Bevor der Leser irgendeine Information über die Anliegen der Genderkritiker erfahren konnte, wurde ihm schon signalisiert: „die stören“. Derart negativ besetzt werden Leser sich kaum mehr in die Anliegen der Demonstranten hineinversetzen wollen. Durch die Überschrift wurde das Thema schon weg von der Demo, auf eine emotionale Ebene gehievt. Kein Wort davon, dass die Behinderungen in der City allein den linksradikalen Gegendemonstranten zuzuschreiben sind. Durch ihre Blockade waren sie dafür verantwortlich, dass die Bildungsplangegner auf die Straße ausweichen mussten, statt durch den Park, an das Ziel des Demozuges, zum Staatstheater, zu gelangen. Auch findet die DEMO FÜR ALLE nur alle paar Monate statt, während linke Demos jede Woche mehrfach Innenstadt (Stuttgart 21 etc.) und Verkehr, auch an Werktagen lahm legen. Gerade in diesem Zusammenhang ist es irreführend ein Bild der DEMO FÜR ALLE neben der Überschrift „SO LEGEN DEMOS UNSERE CITY LAHM“, abzudrucken.

Stuttgarter Nachrichten

Die Stuttgarter Nachrichten schickten Sascha Maier, einen doch eher stark linkslastigen Journalisten in Feld, der auf seiner Facebook-Seite unter seinen „Favoriten“ Karl-Marx und Jean-Paul Sartre anführt. Über die politische Disposition eines Karl Marx muss hier wohl nicht weiter philosophiert werden und Jean-Paul Satre hat nie einen Hehl daraus gemacht, mit der „linken Volksfront“ und der „RAF“ sympathisiert zu haben. Satre ging oft zusammen mit seiner Partnerin Simone de Beauvoir auf Vortragsreisen ins In- und Ausland. Von de Beauvoir kommt der Ausspruch: „Man wird nicht als Frau geboren, man wird es“. Eine sicher nicht mit den Genderkritikern in Einklang zu bringende Position. Noch Fragen?

Eben dieser Maier sprach in seinem Artikel bei den Demonstranten und Gegendemonstranten von Gegnern die getrennt werden mussten. War es nicht vielmehr so, dass die einen vor den anderen geschützt werden mussten, Herr Maier?! Gegen Ende seines Artikels würdigt er noch seinen linken „Freunden“ etwas Aufmerksamkeit und berichtet doch sehr subjektiv. Er schreibt von „Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten aus dem linken Spektrum und einer Reiterstaffel vor der Oper“. Er schließt den Artikel mit dem Satz:

Als unverhältnismäßig beurteilen unbeteiligte Augenzeugen das Verhalten der Reiter.

Nun, wer die Verhältnisse vor Ort kennt, weiß, dass die „Demonstranten aus dem linken Spektrum“ nicht „nur“ beleidigen, sondern auch massiv provozieren und gerne handgreiflich werden – gerade gegenüber der Polizei – so auch an diesem Tag. Wenn Maier hier von „unbeteiligten Augenzeugen“ spricht, ist das schlicht unwahr. Kein Mensch, der in dieser Phase der Demonstration vor Ort war, kann das Attribut „unbeteiligt“ für sich in Anspruch nehmen. Auf Seiten der linksradikalen Störer befanden sich zu diesem Zeitpunkt schon lange keine zufällig und „unbeteiligt“ umherirrenden Personen mehr.

Im Vorfeld zur Demo wurde Maier von seiner Redaktion wohl auch übertragen, Artikel zur Demo für alle zu verfassen. So schrieb er beispielsweise spalterische Artikel über die AfD bezüglich der Demo und tendenziöse Artikel zu erwarteten Auseinandersetzungen zwischen Demobefürwortern und Gegnern, auf die wir hier nicht im Einzelnen eingehen.

Stuttgarter Zeitung

Wider besseres Wissen schrieb die Stuttgarter Zeitung „von knapp 1000 Personen“, die auf dem Schillerplatz zusammen kamen. Tatsächlich wurden durch Zähltore exakt 2416 Teilnehmer ermittelt. Durch die Nennung des Mottos der Gegendemonstranten: „Gegen rassistische und homophobe Strömungen“ wurde versucht diese Parolen den Bildungsplangegnern indirekt zuzuschreiben. Und auch hier die irrige Behauptung, dass die Polizei „beide Lager voneinander trennen“ musste. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die Aggression ging allein von den Gegendemonstranten aus, wie die Videos von den Berichten zur Demo eindrucksvoll und zweifellos zeigen. Weiterhin suggestiv ist im Artikel der Stuttgarter Zeitung ein Satz der Gegendemonstranten zu lesen, dessen Inhalt unkommentiert den Gender-und Aktionsplankritikern zugeschrieben wird, dass angeblich „Stimmung gegen Homosexuelle, Flüchtlinge und Muslime!“ gemacht wurde. Kein Wort im Artikel, dass sogar eine Muslima und ein ehemaliger Flüchtling auf der Bühne der Bildungsplangegner standen und Reden hielten. Auch ist im Artikel kein Wort darüber zu finden, dass Homosexuelle weder angefeindet wurden noch dass sie überhaupt Kern der Reden waren. Was in den Artikeln, nicht nur der Stuttgarter Zeitung zu bemängeln war, ist der Umstand, dass häufig nicht einmal die Namen der Redner und Organisationen genannt wurden. Es sollte eben unter keinen Umständen der Eindruck entstehen, hier ist die Mitte der Gesellschaft auf der Straße. Gäbe es kein Internet, würde diese Taktik tatsächlich aufgehen, so aber muss es sich die Presse leider immer noch gefallen lassen, mit „Lügenpresse“ beschimpft zu werden.

Regio-TV

Regio TV berichtete zur DEMO FÜR ALLE suggestiv über Homophobie und sprach, wie viele andere Medien auch, wahrheitswidrig von nur 1000 Teilnehmern bei der DEMO FÜR ALLE, obwohl auch diese Pressevertreter die Zähltore passiert haben dürften. Die Teilnehmerzahl von 2400 Personen, die gegen Ende der Demo bekannt gegeben wurden, hätte unter „Veranstalterangaben“ genannt werden müssen.

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SWR

Aber auch auf positive Entwicklungen wollen wir den Blick lenken. So berichtete der SWR im Vergleich zu den vorangegangenen Demos verhältnismäßig ausgewogen von der Demo und sendete auch O-Töne aus dem Schnitt des Teilnehmerfeldes und interviewte zudem die Veranstalterin Hedwig von Beverfoerde, die mit einem Statement zu Wort kam. Leider konnte es sich der Sender aber nicht verkneifen am Ende der TV-Berichterstattung Vertreter der Gegendemo von „Stuttgart ist und bleibt bunt“ Unwahrheiten verbreiten zu lassen und in diesem Zusammenhang in der Anmoderation von „Rassismus, Sexismus und Homophobie“ zu sprechen.

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Ein Teilnehmer der Gegendemo formulierte das „Schlusswort“ der Reportage, in dem er der DEMO FÜR ALLE „eine Spalterei der Gesellschaft unterstellt“ und „der Versuch eine Minderheit zu unterdrücken“. Vorwürfe, die absurd und leicht widerlegbar sind, wäre der SWR seiner journalistischen Sorgfaltspflicht nachgekommen und hätte Abschnitte aus den Reden von DEMO FÜR ALLE gesendet. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit für eine objektive Berichterstattung. Der Staatssender setzte in den letzten Szenen seiner Reportage aber noch eins drauf und sprach wahrheitswidrig von friedlichen Demonstrationen. Das traf für die DEMO FÜR ALLE zweifelsohne zu. Die Gegendemonstranten zeigten hingegen während der Kundgebung ihre demokratiefeindliche Grundhaltung durch Störaktionen (Trillern, Stinkbomben) eine rechtswidrige Blockade (Demozug konnte nicht geplante Route laufen) und aggressives und beleidigendes Verhalten gegenüber Demonstranten und Polizeikräften. Auch kein Wort darüber, dass bei den Gegendemonstranten massenweise Vermummungsmaterial (Sturmhauben), Pfefferspray und Messer sichergestellte wurden. Somit bewegte sich der SWR unter dem Strich leider weiterhin abseits einer wirklich objektiven Berichterstattung.

Linksextreme „Presse“

Berichtete die Presse über illegale Aufrufe das Versammlungsrecht Andersdenkender zu verhindern? Nein! Auch hätten die Behörden bei diesen eindeutigen Aufrufen gegen die ihnen bekannten Initiatoren (Antifa und Co.) und später auch Träger der Banner tätig werden können und müssen. Man vergleiche den Banner der Gegendemonstranten und den gleichartigen Internetauftritt. PI sind die Initiatoren bekannt – Presse und Staatsanwaltschaft nicht?

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Natürlich gab es auch eine ganze Reihe linksradikaler „Pressevertreter“ diverser Internet-Portale. Wir zeigen hier nur beispielhaft eine Person. Als „Pressevertreter“ getarnt mit einer Presse-Weste unterwegs (siehe Pfeil). Auf der 2. Demo, im März letzten Jahres noch in der Rolle des Randalierers (siehe BILD vom 3.3.14).

Licht am Ende des Tunnels?

Einen erfreulich sachlichen Beitrag lieferte am 22.3.15 die „Schwäbische Zeitung“ mit ihrem Kommentar: „Die Gegner liegen richtig“ von Klaus Nachbaur. In diesem wird klargestellt, dass es sich bei den Demonstranten nicht um „Homohasser“ sondern um Menschen handelt, die sich gegen die wie er sagt: „Pseudowissenschaft“ der Gender-Ideologie richten. Bezug nehmend zur Gender-Ideologie schließt er seinen Kommentar mit den Worten:

Man muss weder links noch rechts noch grün sein, um diesen Irrsinn als Irrsinn zu entlarven. Die Bildungsplangegner liegen richtig.

» Presseschau zur 6. DEMO FÜR ALLE vom 21.3.15




Dr. Alfons Proebstl (63): GENDER-GAGA

Es geht nicht um Emanzipation, also die Befreiung des Individuums, sondern um den Entzug der Identität! Das ist der Sinn und Zweck des ganzen „Rumgegenders“. Angefangen hat das ganze ja mit dem klassischen „Neusprech“…

» Facebook-Seite / Youtube-Kanal / Email: kontakt@dr-proebstl.at




Buschkowsky: Neukölln 1960 – Neukölln 2015

berlinEs ist eine völlig andere Stadt geworden, mit einem völlig anderen öffentlichen Design. Die Menschen sind andere geworden. Die Bevölkerungsstruktur hat sich völlig verändert. Wir sind heute eine Einwandererstadt. Zwei Drittel der Kinder, die jährlich unsere Schulen verlassen, sind Kindern von Einwanderern. Es ist eine völlig neue Lebenswelt in diese Stadt gekommen – der Islam als neue Religion, mit einem völlig anderen Wertegerüst, als ich es kenne, als ich aufgewachsen bin hier. Und die Menschen haben eine andere Kleidung, als sie in Mitteleuropa üblich ist. Wenn sie hier aus dem Fenster schauen, dann sehen sie plötzlich traditionell gekleidete Frauen und Männer, die sie normalerweise in ihrem Gedankengerüst niemals nach Mitteleuropa versetzen würden.

Also das ist alles etwas völlig anderes, als das alte Arbeiterquartier. Neukölln ist ja nie der Ort der Schönen und Reichen gewesen, sondern hier wohnten und wohnen zum Teil noch handfeste Menschen mit klaren Vorstellungen, was man tut und was man nicht tut und was man seinen Kindern beizubringen hat. Also: „Wenn du was haben willst, dann musst du was dafür tun.“ „Wenn du in der Straßenbahn oder im Autobus sitzt und ein älterer Mensch kommt rein, dann stehst du gefälligst auf.“ „Warum denn? Ich will auch sitzen!“ – Weil es sich so gehört!“ Das sind Dinge, die ich heute nur noch schwer wiederfinde…

Der Bösewicht heißt „Ignoranz“ – einfach zu sagen: ‚Tja, das ruckelt sich schon von alleine und wir gucken mal. Je länger die Leute hier sind, desto besser integrieren die sich selbst.‘ Da hat übrigens der erste Ausländerbeauftragte, Heinz Kühn, 1979 schon gesagt: ‚Das ist ein Irrweg. Ihr müsst gucken, dass ihr die Kinder aus den bildungsfernen Familien, dass ihr die ausbildet, dass ihr ihnen in der Schule etwas beibringt, was man in einer modernen Leistungsgesellschaft haben muss: nämlich Kompetenzen – Wissenskompetenzen und soziale Kompetenzen‘. Aber es hat keiner hingehört.

Dann gab es eine Süssmuth-Kommission 2000/2001, die hat gesagt: ‚Wir müssen weg von der Zufallseinwanderung, wir brauchen eine Konzeption!‘ ‚Nein‘, haben wieder andere gesagt, ‚wir sind kein Einwanderungsland, dann brauchen wir auch keine Konzeption.‘ Und so sind ganze Generationen entstanden von jungen Leuten, die für sich in dieser Gesellschaft, für sich überhaupt keine Perspektive sehen, die die Grundrechenarten nicht beherrschen, die keinen Satz in deutscher Sprache mit vernünftigem Anfang und Ende bilden können. So, und die transferieren wir bis heute nahtlos aus der Schule ins Jobcenter.

Jetzt sagen viele: ‚Na, hören Sie doch auf, alles schwarzzumalen. In meinem Bekanntenkreis gibt es viele, viele, viele gelungene Integrationskarrieren.‘ Na klar, gibt es die, aber wenn sie die Verkehrssicherheit einer Kreuzung untersuchen sollen, zählen Sie da die Autos, die unfallfrei rübergefahren sind oder werten Sie das Unfallgeschehen aus? Ich sage Ihnen, dass wir durchaus ein Riesenproblem haben, was im Wesentlich auch gespeist wird durch eine andere Werteordnung…

Also, ich weiß nicht, was die Vier-Frauen-Ehe mit einem Sozialproblem zu tun hat. Ich weiß nicht, was eine unterschiedliche Wertstellung weiblichen und männlichen Lebewesen mit einer sozialen Problemstellung zu tun hat. Wir haben hier Fahrschulen nur mit weiblichen Fahrlehrerinnen, weil eine Frau nicht mit einem Mann alleine in einem Auto sitzen darf. Was hat das bitte alles mit sozialem Status zu tun? Wir haben es hier schon mit einer anderen Werteordnung zu tun.

Wir haben es auch mit einer Religion zu tun, die Menschen auffordert, sich in einem bestimmten Verhalten zu üben, und dieses Verhalten steht zur westlichen Welt in einem Spannungsverhältnis. Und wer eben sagt: ‚Mit dieser Gesellschaft will ich gar nichts zu tun haben, die ist mir zu sündig, die ist mir zu verdorben‘, aber gleichzeitig der Auffassung ist, dass diese Gesellschaft meinen Lebensstandard sicherzustellen hat und zwar in der Art, wie ich mir das vorstelle, da sage ich immer: Dieser Mensch sollte einfach mal überlegen, ob er wirklich an der richtigen Stelle aus dem Zug gestiegen ist…

Dem zugrunde liegt ein falscher Begriff von Integration. Weil ich glaube, Integration heißt nicht, Aufgabe der Lebensregeln der Gesellschaft auf dem Altar der Beliebigkeit…

Zum Bespiel in den Fällen zu sagen: Wenn Sie drei, vier Ehefrauen haben wollen, das gehört zur kulturellen Identität. Zur kulturellen Identität gehört auch, dass der Patriarch in der Familie als Herrscher über Leben und Tod Gewalt anwendet. Rabatte in Strafprozessen – Dutzende von Beispielen.

Das berühmte „Frankfurter Urteil“, dass die Scheidungsklage einer Frau ablehnt, weil ihr Mann sie immer verdrischt, mit der Begründung: Dort, wo der Mann her kommt, ist das allgemeine Übung. Die Frau ist das Eigentum des Mannes. Er hat kein Unrechtsbewusstsein. Scheidungsbegehren abgelehnt. Ich glaube nicht, dass so ein Urteil heute nochmal möglich ist, weil es führte ja damals zu einem Aufschrei.

Aber es gibt viele, viele Stellen, wo wir sagen: ‚Ach, mein Gott, nun lass sie doch, ist doch nicht so schlimm.‘ Das halte ich eben für falsch. Ich glaube schon, dass insbesondere die Wertstellung einzelner Menschen, die Ächtung der Gewalt, die Gleichheit der Geschlechter, dass das unverhandelbar ist. Und deswegen glaube ich, dass hier die Gesellschaft etwas unmissverständlicher sein dürfte, sein müsste, um klar zu machen: Du bis hier herzlich willkommen, wir möchten auch, dass du ein Teil von uns bist und deswegen hätten wir gerne, dass du dich unserer Art und Weise, wie wir leben, anschließt.

Heinemann: Gilt Ihre Kritik auch für das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das ja entschieden hat oder eine Entscheidung veröffentlicht hat in diesem Monat, dass ein Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen an Schulen nicht pauschal gelten darf?

Buschkowsky: Also bei diesem Thema muss ich aufpassen, dass mir die Formulierungen nicht entgleisen. Ich beginne mal mit dem Guten. In einem hat das Urteil recht: Ich kann nicht Kruzifixe an die Wand hängen und gleichzeitig das Kopftuch verbieten – das geht nicht. Es muss uns auch schon jede Religion gleichviel wert sein. Das ist das Eine. Dann hört aber mein Verständnis auf. Die, die dieses Urteil gefällt haben, haben keine Ahnung – null -, wie es in Gebieten, in Stadtlagen wie Neukölln zugeht oder in Mannheim oder in Kiel-Gaarden oder in Hamburg-Veddel oder in Duisburg oder in Dortmund oder wo immer Sie auch wollen, weil es ist die falsche Botschaft.

Es ist die völlig falsche Botschaft, weil es wird hier weiter geprägt die alt überlieferte Form: Die Frau hat zu gehorchen, sie hat rein und devot zu sein und sie ist das Eigentum ihres Mannes. Und die Botschaft ist: Oma trägt Kopftuch, die Tanten tragen Kopftuch, Mutter trägt Kopftuch und die Lehrerin trägt es auch. Der soziale Druck im Wohngebiet auf die säkularen, auf die liberalen Muslime nimmt immens zu. Und die haben nur eine Entscheidungsalternative, wegziehen oder mit den Wölfen zu heulen.

Und was das Gericht da gemacht hat, es hat eine Säule unserer Gesellschaft ohne Not geschleift: Staatliches Handeln hat wertneutral zu sein! Dieser Grundsatz ist aufgegeben worden. Das Gericht hat gesagt: Die Wertneutralität staatlichen Handelns übt keine normative Funktion aus, sondern ist eher eine offene Haltung. Können Sie mir das mal erklären? Ich verstehe es nicht. Ich kleiner, dummer Neuköllner verstehe es nicht, was Wertneutralität für eine offene Haltung ist.

Ich empfehle jedem, wenn er ein bisschen seine Kontenance wahren will und wieder Kraft schöpfen will, das Minderheitenvotum der Richter zu lesen. Also ich habe noch nie in so barschen und deutlichen Worten gelesen, wie einige Verfassungsrichter ihre Mehrheitskollegen abwatschen. Dieses Urteil ist ein weiteres Einknicken vor, ich sage mal, denen, die wie Lautsprecher durch das Land gehen und immer einfordern, dass sie benachteiligt sind, dass sie Opfer sind. Ich sage Ihnen aber mal eines: Für mich ist ein Einwanderer und seine Kinder, das sind keine Patienten, das sind Staatsbürger, wie alle anderen auch, und sie haben sich auch, wie alle anderen auch, zu benehmen. Unsere Lebensregeln gelten für alle…

… Gehen Sie einfach mit offenen Augen und offenen Ohren durch die Welt, dann werden Sie das sehen‘. Also gerade das, was Sie vorhin angesprochen haben: ‚Arabische junge Männer haben bei mir hier einen Anteil von neun Prozent an der Bevölkerung, sie stehen aber für 50 Prozent aller Straftaten‘. So, das ist schon wieder rassistisch. Weil ich habe gesagt „arabische junge Männer“. Ich hätte eigentlich korrekt sagen müssen: Es gibt bei uns junge Männer, die reziprok oder sonst wie zu ihrem Bevölkerungsanteil Straftaten begehen. Sie hätten zwar nicht gewusst, worüber ich rede, aber es wäre politisch korrekt gewesen.

Ich mache Ihnen ein weiteres Beispiel. Schüler in den Schulen, die andere verdreschen, ihnen auf den Kopf treten, die die Lehrer bespucken, also früher waren das Rowdys oder Krawalltypen, heute nennen wir sie „verhaltensoriginelle Schüler“. Da weiß auch keiner mehr, was ist.

Jemand, der im Sozialtransfer steht, der ist im Jobcenter plötzlich ein Kunde und der hat nicht massive Vermittlungshemmnisse, sondern der hat eine komplexe Profillage. Also unsere Sprache wird so verballhornt, dass sie eigentlich die wahren Dinge verdeckt. Also darüber sollte mal einer promovieren. Also teilweise hat das richtig komödiantische Züge.

Wenn sie jetzt sagen – und bei mir ist das so – im statistischen Durchschnitt sind muslimische Eltern weiter von einem normalem Verhältnis zum Bildungserwerb ihrer Kinder entfernt als zum Beispiel polnische Eltern oder asiatische, also Sie, da kriegen sie richtig ausgekübelt. Und wenn sie zum Beispiel sagen: Ich erwarte von jedem Einwanderer als Bringschuld, dass er die Bereitschaft zur Integration mitbringt, dann sind sie ein deutschtümelnder alter Mann.

Wenn sie sagen: Also es gibt bestimmte Teile des Islam, die sind eigentlich mit einer modernen Welt nicht kompatibel, das ist ein klarer Beweis dafür, dass sie islamophob sind. So gibt es Dinge, wo sie beigebracht kriegen: ‚Du redest über Sachen, wie man nicht reden sollte, mein Lieber. Und wenn du das nicht sein lässt, dann müssen wir dich ein bisschen ächten. Hast du verstanden!‘

Und so wurden es immer weniger, die gewagt haben, den Kopf aus der Masse herauszuheben, weil keiner hat Lust zum Gegenstand von „Management by Champignon“ zu werden: Wer den Kopf rausstreckt, kriegt ihn abgehauen! Und denken Sie mal nach, wie viele Namen fallen Ihnen noch ein von Menschen, die über gesellschaftliche Fehlentwicklungen reden, so dass man es versteht, so, wie sie es sehen? Weil ich sage immer wieder: Wissen Sie – wenn mir vorgehalten wird, das hat was mit Hybris zu tun: Neukölln ist überall -, ich sage: Wissen Sie, das ist die Botschaft an die Leute, die im Sessel sitzen und sagen: ‚Gell Mama, gut, dass wir da nicht leben.‘ Und ich sage: ‚Hey, nimm mal den Hinter hoch, geh mal in das Nachbarwohnviertel in deiner eigenen Stadt, da wirst du eventuell das gleiche Milieu treffen, wie ich es beschreibe.‘

Weil es ist auch so, quer durch die Bundesrepublik, von Norden bis Süden. Ich habe Hunderte von Vorträgen in Deutschland gehalten und was meinen Sie, wie oft ich den Satz gehört habe: ‚Alles, was Sie erzählen, das ist ja, als ob Sie hier bei uns leben würden.‘ Und ich bin einmal von einer Staatskanzlei eingeladen worden zu einem Vortrag und dann habe ich vor dem Mittagessen gefragt: ‚Sagen Sie mal, ich werde doch mit Sicherheit nichts erzählen, was Sie nicht wissen. Können Sie mir mal beantworten, warum Sie mich aus Berlin, mehrere hundert Kilometer einfliegen, damit ich das hier vortrage?‘ Da war die Antwort: ‚Das ist ganz einfach, weil sich das hier keiner zu sagen traut, was Sie sagen.‘ …

(Auszug aus einem Buschkowsky-Interview im Deutschlandfunk!)




Kräftige Premiere von PEGIDA Graz mit Ed aus Utrecht und Michael Stürzenberger

IMG_548Am vergangenen Sonntag rief die Grazer PEGIDA-Gruppe zur ersten Kundgebung gegen die Islamisierung des Abendlandes auf. Knapp 200 Menschen fanden den Weg zur Veranstaltung, die auf dem Freiheitsplatz im Herzen von Graz stattfand. Unter ihnen die FPÖ-Nationalratsabgeordnete Susanne Winter. Einige Demonstranten wurden vom linken Mob am Durchkommen gehindert. Wie aggressiv und menschenverachtend sich die angeblichen „Verteidiger des Friedens“ benehmen, zeigt ein heute auf Facebook aufgetauchtes Video. Mit Ed aus Utrecht, „dem Holländer“ und dem Münchener Islamkritiker Michael Stürzenberger hatten die Grazer Widerstandskämpfer gleich zwei bekannte Redner für den Jungfernflug eingeladen. Gleichzeitig wurde auch hier wieder deutlich, dass PEGIDA über die Landesgrenzen hinweg eine europäische Bewegung ist.

Nach der Eröffnung durch den Organisator Werner Wirth hielt Ed aus Utrecht eine Rede:

Anschließend kam Michael Stürzenberger:

Der Spaziergang führte in zwei Runden durch die Grazer Altstadt:

Die Slogans hallten mächtig durch die Gassen. „Wir sind das Volk“:

„Immer wieder Österreich“:

„Wir wollen keine Salafistenschw….“:

„Hasta la vista Antifaschista“:

„Eins, zwei, drei – danke Polizei!“

Zu linken Gegendemonstranten: „Ihr seid so lächerlich!“

Nach der Veranstaltung versuchte Stürzenberger mit linken Gegendemonstranten faktisch zu diskutieren:

Fotos der Veranstaltung:

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Seltsamer Gegen-Demonstrationszug der etwas wirren „Die Partei“:

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Presseberichte:

Südtirol News: „Pegida-Kundgebung in Graz von Gegendemonstranten begleitet“

Der Standard: „Großdemo gegen Pegida in Graz“

ORF Steiermark: „Verletzte bei PEGIDA-Demo und Gegendemo“

Der Standard: „Nur 150 Teinehmer bei Grazer Pegida-Aufmarsch“

Die Presse: „Pegida Graz: Gegner in der Überzahl“

(Kamera: Shalom Hatikva)




Gauweiler aus allen Ämtern zurückgetreten! Was für eine abstruse Logik!

gauweilerAusgelöst durch den Streit über die griechischen Staatsschulden und die Euro-Politik hat der stellvertretende Vorsitzende der CSU, Peter Gauweiler (Foto), in einem Schreiben an Bundestagspräsident Norbert Lammert überraschend seinen Verzicht auf sein Abgeordneten-Mandat erklärt. Zudem erklärt Gauweiler seinen Rücktritt aus dem CSU-Präsidium. Zur Begründung schreibt Gauweiler, als er in das Partei-Präsidium berufen worden sei, sei seine politische Position in Europafragen „völlig klar“ gewesen. Er habe sie durch mehrere Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht und in vielen öffentlichen Äußerungen zum Ausdruck gebracht.

Wer ihn zum stellvertretenden CSU-Vize gewählt habe, habe genau gewusst, welchen Positionen in Sachen Euro und Rettungspolitik damit zugestimmt werde. Es sei jedoch von ihm von Partei- und Fraktionsführung öffentlich verlangt worden, dass er im Bundestag Gegenteil dessen zustimme, was er seit Jahren in Karlsruhe und vor seinen Wählern vertrete…

Kommentar: Entschuldigung, aber was ist das für eine abstruse Logik, wenn jetzt alle zurücktreten, die gegen die Griechen- und Eurorettung sind? Die Folge ist doch wohl, dass dann 100 Prozent des Bundestages für den Euro und weitere Milliarden für Tsipras sind. Noch mehr Gleichschaltung also! Wie kann man ein Parlament, das dann mit noch höheren Raten als die DRR-Volkskammer abstimmt, als demokratisch ansehen? Nach meinem Verständnis darf gerade ein Abweichler in welcher Frage auch immer niemals zurück- und abtreten! Er muß bleiben! Wie kann man so verdreht sein und das nicht begreifen?




Das „NSU“-Zeugensterben geht weiter – der Kampf gegen die Lügen auch

zeugeDie absurde Geschichte rund um die Ceska-Morde, die durch Medien und Behörden einem so genannten „NSU“ zugeschrieben wurden, ist offensichtlich noch lange nicht an ihr Ende gelangt. Wie PI berichtete, ist eine weitere Person tot. Es handelt sich dabei um die Ex-Freundin Florian Hs. Der ehemalige Neonazi aus Baden-Württemberg soll gewusst haben, wer die Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn getötet hat. Das war der letzte Mord, der dem Zwickauer Trio in die Schuhe geschoben wird.

Florian H. (21) brachte sich – so die staatsgläubigen Medien einmütig – um, bevor er exakt an diesem Tag beim LKA wichtige Aussagen tätigen konnte! Er hat sich 2013 in seinem Auto angeblich selbst verbrannt. Beweise gibt es dafür natürlich nicht. Indizien, die dagegen sprechen, die gibt es umso mehr. Zeugen sahen am abgestellten Auto einen Mann, kurz bevor der PKW nach (!) einer Explosion in Flammen aufging. Zufall?

Wie Kai Voss in seiner Aufklärungsschrift über das NSU-Phantom schreibt, sagten die Eltern Florian Hs., dass dieser kurz vor seinem Tod gegenüber ihnen kundtat:

„Das war alles ganz anderes. Die Presse lügt doch nur. Das wurde von höherer Stelle organisiert. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie viele Beamte und hochgestellte Rechtsanwälte, ja sogar Politiker in diese Sache verwickelt sind.“

Wenig später war Florian tot! Wie jetzt auch seine Ex, angeblich aufgrund einer rasch diagnostizierten Lungenembolie. Sie sagte zuletzt als Zeugin im NSU-Untersuchungsausschuss des Stuttgarter Landtags aus, sie fühle sich bedroht. Wer meint, das sei das einzige Bedrohungsszenario um die Nachbereitung des Falls Kiesewetter, irrt. Kai Voss hat darauf hingewiesen, dass auch eine Polizeibeamtin, ehemalige Lebensgefährtin des Onkels von Michèle Kiesewetter, mehrfach bedroht worden ist. Auch sie war wichtige Zeugin eines Untersuchungsausschusses, in Erfurt. Zumindest hat sie die Drohungen der Unbekannten überlebt. Ob das bei „Corelli“, einem vormaligen V-Mann der Nazi-Szene auch zutrifft, bleibt fraglich. Er, der wie kein Zweiter das Trio gekannt haben soll und enorm viel über die Verfassungsschutz-Praktiken wusste, starb 39-jährig an einer „nicht entdeckten Diabetes“.

Auch in den Behörden gab es merkwürdige Todesfälle. Voss verweist auf Kriminaloberrat Johann Schlüter. Der Chef der Sonderkommission „Halbmond“, der in Nürnberg die damals als „Dönermorde“ bezeichneten Tötungen aufklären sollte, starb mitten in den Ermittlungen 2006. Todesursache des verheirateten Familienvaters: Unbekannt. Aber schon 2001 ging das Sterben in Behörden los. Man fand Erwin F., bei der Polizei verantwortlich für die telefonische Überwachung von Neonazis in Thüringen, erschossen auf. Der Kriminalkommissar soll sich selbst gerichtet haben.

Vier Tage später findet man Achim K., den Leiter der Ermittlungsgruppe ZEX (Zentralstelle Extremismus), aufgehängt in seinem Keller. Der LKA-Beamte Mario M. sprach vor dem Thüringer NSU-Ausschuss von einem „Zeichen“, das K. mit dem Selbstmord gesetzt haben soll. Wenige Monate später schied ein weiterer hochrangiger Polizeibeamte in Thüringen aus dem Leben. Er starb offiziell an plötzlichem Herzversagen und galt als offensiver Verfechter davon, dass auch die Polizei V-Leute beschäftigen dürfen solle – d. h. in der weitreichenden Konsequenz nicht nur die „Konkurrenz“ namens Verfassungsschutz.

Bei besagtem Toten sah man zusätzlich auch einen direkten Zusammenhang seiner Abteilung mit Organisierter Kriminalität in Litauen. Brisant: Nach den Selbstmorden (?) von Mundlos und Böhnhardt fand man in deren Wohnwagen DNA-Spuren, die nicht zum Duo passten. Stattdessen stimmten sie mit Spuren überein, die man an Tatorten fand, an denen eine organisierte kriminelle Bande aus Litauen Verbrechen begangen hatte.

Resümiert man diese und viele weitere von Kai Voss zusammengetragene Fakten, so kommt man zu dem Ergebnis, dass – Stand jetzt – nicht weniger als acht „vorzeitige Ableben“ oder „Selbstmorde“ im Zusammenhang mit dem NSU zu verzeichnen sind. Das kann alles bloßer Zufall sein. Aber es kann auch darauf hindeuten, dass hier irgendeine Instanz Leute aus dem Weg räumt, dass es einem Angst und Bange wird! Die Geschichte rund um drei mordende Neonazis mit bundesweitem Unterstützernetzwerk kann jedenfalls nicht länger aufrechterhalten werden. Der NSU ist wohl letztendlich ein Phantom. Offen bleibt aber weiterhin: Wer beging die Morde aus welchen Gründen? Und wer opfert weitere Menschenleben, damit das niemals herauskommt?!

Bestellinformationen:

» Kai Voss: „Das NSU Phantom. Staatliche Verstrickungen in eine Mordserie“ (19,90 €)




Niedersachsen: Über 1500 Straftaten am Tag

boris_pistoriusAm Montag stellte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (Foto) die neue Kriminalstatistik vor und erklärte dazu freudig: „Niedersachsen ist ein sicheres Bundesland“. 2014 registrierten die Behörden 94.549 Straftaten, rein statistisch waren das weniger als 2013. Im Detail präsentiert sich die Lage aber etwas anders, in Niedersachsen werden pro Tag 1514 Straftaten begangen.

Das zeigt die Statistik im Einzelnen:

– Die Kriminalität ist gestiegen. 552.730 registrierte Fälle bedeuten einen Zuwachs von 7026 Fällen und damit ein Plus von 1,3 Prozent.
– Die Aufklärungsquote ist 2014 um 0,6 Prozent leicht zurückgegangen – laut Pistorius ist aber das Niveau von 60,61 Prozent nach wie vor sehr gut.
– Die Zahl der Wohnungseinbrüche sind zurückgegangen – mit 14.654 Fällen sank sie um 1100 im Vergleich zu 2013.
– Bei den sogenannten Straftaten gegen das Leben verzeichnete das Land im vergangenen Jahr jedoch ein Plus von 20 Prozent. Insgesamt schlugen 427 Fälle und damit 74 mehr als 2013 zu Buche.
– 76 Fälle von Mordverdacht im Jahr 2014 stehen 75 Fällen im Jahr 2013 gegenüber.

Immerhin kommen aber viele der mehr gewordenen Straftaten jetzt wohl ohne Opfer aus, ihre Zahl sank der Statistik nach gegenüber 2013 um 1300.




Bandenkrieg, Vergewaltigungen und Überfälle

bandenkriegAm Wochenende sorgte die “neue bunte Vielfalt” in Deutschland wieder für “Bereicherungen” aller Art. In Ludwigsburg und Stuttgart gerieten Mitglieder kurdischer Banden aneinander. Mit Messern, Schlagstöcken und Pyrotechnik bewaffnet machten sie sich auf zur Randale. Bei einer Massenprügelei wurde eine Diskothek verwüstet. Ein Großeinsatz der Polizei war nötig, um die Banden zu trennen und den Krieg der Buntheit zu beenden, zumindest vorerst.

Der Focus berichtet:

Nach einem Großeinsatz der Polizei gegen rivalisierende Banden aus dem Rockermilieu in Stuttgart und Ludwigsburg sind sieben Mitglieder vorübergehend festgenommen worden.

Es seien Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die jungen Männer seien aber wieder auf freiem Fuß.

banden_festnahme

Und auch in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) bereicherten uns „Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, Herzlichkeit und Lebensfreude“. Männer mit „schwarzen Haaren, einer davon mit „dunklem Hauttyp“ und schlecht Englisch sprechend überfielen einen 23-Jährigen, schlugen ihn brutal nieder und raubten ihn aus.

Im schwäbischen Tübingen vergewaltigen mindestens 2 Männer aus „Südland“ eine 24-Jährige:

Unter einem Vorwand lockte dieser die alkoholisierte 24-Jährige von der Halle weg. Im Schulhofbereich der nahegelegenen Albert-Schweitzer-Realschule kamen drei weitere Männer hinzu. Mindestens zwei aus der Gruppe sollen die 24-Jährige in der Folge vergewaltigt haben. [..]

Sie sollen alle zwischen 20 und 30 Jahre alt gewesen sein und ein südländisches Aussehen gehabt haben. Alle hatten kurze, dunkle Haare und sprachen deutsch, untereinander jedoch in einer ausländischen Sprache.

In Ludwigshafen werden Zeugen zu einen Überfall gesucht, bei dem etwa 15 Jugendliche, vermutlich türkischer Abstammung einen Mann gegen fünf Uhr früh völlig grundlos zusammengeschlagen haben.

Das ist nur ein Bruchteil dessen, was an einem ganz gewöhnlichen Wochenende die Polizei beschäftigt und den Bürgern zugemutet wird. Das müssen wir aushalten.