German Wings-Absturz: Kapitän aus Cockpit ausgesperrt – Suizid des Co-Piloten?

gwGerade läuft die Pressekonferenz der französischen Staatsanwälte in Marseille zum Flugzeugabsturz der German Wings-Maschine. NTV, N24 und Phoenix übertragen live. Alles spricht momentan für einen Suizid des Co-Piloten. Der Kapitän Patrick Sonderheimer hatte das Cockpit kurzzeitig verlassen, kam aber nicht mehr wieder hinein, da der Co-Pilot die Kabinentür von innen abgesperrt hatte. Der Voice-Rekorder übertrug „schweres Atmen“ aus dem Inneren. Der Co-Pilot leitete ohne Grund einen absichtlichen Sinkflug mit 1000 Metern pro Minute ein und reagierte auf Anweisungen sowie Anfragen des Towers nicht. Der Kapitän versuchte die Tür einzuschlagen, was aber nicht mehr gelang. Der Co-Pilot war Deutscher, soll Andreas Lubitz heißen, aus Montabaur stammen, 28 Jahre alt und im Jahr 2013 bei German Wings eingestellt worden sein. Er habe bisher erst 600 Flugstunden Erfahrung gehabt. Wer war dieser Mann und warum tötete er mit seinem bewussten Handeln offensichtlich sich und so viele andere unschuldige Menschen? Aktuelle Antwort aus der Pressekonferenz: Man weiß nicht, welcher Religion er angehörte.

(Von Michael Stürzenberger)

Der Stern berichtet:

Die französische Zeitung „Le Monde“ spricht in ihrem neuesten Analyse-Stück davon, dass sich die Möglichkeit eines „Suizids“ oder eines „absichtlichen Absturzes“ abzeiche. Die Zeitung beruft sich die Quellen, auf die sich auch schon die „New York Times“ bezog. Auch die britische Zeitung „Independent“ berichtet davon, dass Experten davon ausgingen, es müsse sich entweder um einen Suizid oder einen Fall einer plötzlichen Krankheit handeln.

In der Pressekonferenz wird nur noch von einem absichtlich eingeleiteten Absturz geredet. BILD meldet mit Video aus der PK:

Fakt ist laut dem französischen Staatsanwalt: Der Pilot hat das Cockpit kurz verlassen, als der Airbus seine Reiseflughöhe erreichte. Der Co-Pilot ließ ihn nicht wieder rein – und sagte kein Wort mehr. Das ergab die Auswertung des Stimmenrekorders. Man hört ihn nur noch atmen …

„Man muss davon ausgehen, dass der Co-Pilot die Zerstörung des Flugzeuges bewusst eingeleitet hat“, sagte der Staatsanwalt. Er habe sich auch geweigert, die Tür zu öffnen.

„Der Pilot draußen hat leicht an die Tür geklopft und es gab keine Antwort“, hatte bereits die „New York Times“ berichtet. Auch nach stärkerem Schlagen gegen die Tür habe es keine Antwort gegeben, niemand öffnete. Dann versuchte der Pilot offenbar, die Tür aufzubrechen. Das bestätigte nun der Staatsanwalt.

So soll der mutmassliche Massenmörder laut mail online aussehen:

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