Matthias Heine mag den Begriff Gutmensch nichtIn den 90er Jahren haben wichtige Leute und ihre weniger wichtigen Hinterherläufer alles daran gesetzt, die Debatte über grassierenden Asylbetrug zu ersticken, die Deutschland damals ziemlich heftig durchgeschüttelt hat. Sie wollten, dass so viele Ausländer wie möglich ins Land kamen, daher musste das Gerede über den Betrug beendet werden.

Um das zu erreichen, erklärten sie das Wort „Asylbetrüger“ zum bösen Hetzbegriff von finsteren Ausländerhassern. Wer es zu benutzen wagte, war demnach als schlechter Mensch gekennzeichnet. Viele trauten sich da nicht mehr, über Asylbetrug und -betrüger zu sprechen. Die Aktion war ein Erfolg.

Ende vergangenen Jahres versuchten sie, den Erfolg mit der Vokabel „Lügenpresse“ zu wiederholen. Ein Komitee brandmarkte den Begriff als „Unwort des Jahres“. Das ging leider ziemlich in die Hose. Durch die versuchte Brandmarkung hat der Vorwurf „Lügenpresse“ nämlich erst richtig Flügel bekommen und ist seitdem nicht mehr totzukriegen.

Trotzdem kann man es ja noch mal versuchen, dachte sich ein Journalist, und blies in einer großen Tageszeitung zum Sturm auf das Spottwort „Gutmensch“. Das liegt der linken Hälfte des politischen Spektrums schon seit Jahren wie Blei im Magen.

Um das ärgerliche Etikett ein für alle Mal loszuwerden, fährt der Schreiber gleich das ganz fette Geschütz auf und zetert: „Gutmensch sagen eigentlich nur noch Nazis und Idioten ohne sprachliches Feingefühl. Und manchmal – immer noch – Leute, die eine Klammer auf der Nase haben und von dem üblen Geruch nichts mitbekommen.“

Donnerwetter! „Nazi“, „Idiot“, „übler Geruch“ – da ist aber einer sauer! Nach langatmigen, ziemlich nichtssagenden Erörterungen über die Herkunft des geächteten Wortes und seine Verwendung in der Vergangenheit kommt er zum Schluss zu dem hammerharten Urteil: „Es ist völlig egal, ob die Nazis von früher das Wort erfunden haben. Entscheidend ist, dass die Nazis von heute sich den Begriff angeeignet haben.“ Klatsch!

Was bezeichnet „Gutmensch“ überhaupt? Ungeschickterweise bringt der Autor eine recht gute Erklärung von Harald Martenstein, der geschrieben habe: „Der Gutmensch glaubt, dass er, im Kampf für das, was er für das ,Gute‘ hält, von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und zivilisatorischen Regel entpflichtet ist.“

Mit anderen Worten: Der „Gutmensch“ ist einer, der Andersdenkende oder Leute, die anders reden als er, als „Nazis“, „Idioten“ oder Verbreiter „übler Gerüche“ diffamiert, weil er sich einbildet, für das Gute zu kämpfen und daher alles zu dürfen.

(Den kompletten Artikel von Hans Heckel gibts in der „Preußischen Allgemeinen“ / Der Messer-Mann oben ist der im Text erwähnte Journalist, WELT-Redakteur Matthias Heine)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

38 KOMMENTARE

  1. Was bezeichnet „Gutmensch“ überhaupt? (…)„Der Gutmensch glaubt, dass er, im Kampf für das, was er für das ,Gute‘ hält, von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und zivilisatorischen Regel entpflichtet ist.“

    Zukünftig gibt es eine kürzere Definition:
    Gutmensch = Matthias Heine

  2. »Die Gutmenschen sind diejenigen, die nicht gewählt sind, die keine Verantwortung tragen und ungetrübt von jeder Sachkenntnis zu allen Dingen ihre Entrüstung äußern. Sie wollen den Verantwortungsträgern mit hohem moralischem Anspruch erklären, was sie tun müssen.« 😉

  3. Der deutsche Gutmensch verwendet als Waffe bevorzugt die Nazikeule

    Leider führte jahrelanges Gutmenschentum und falsche Toleranz zu einem politischen Stillstand und dem Anstieg der Kriminalität. Das Gewiefte am Gutmenschen ist, dass er durch selbst verursachte Probleme neuen Grund zur Kritik hat. Das ist der ewige natürlich Kreislauf, der es schwierig bis unmöglich macht, die Gutmenschen zu bekämpfen. Besonders unterwandert sind die USA, Brutstätte und Mekka der Gattung Gutmensch. Von hier werden die Kriege geführt, die den Menschen Wohlstand, Demokratie und westliche Werte bringen sollen. Der deutsche Gutmensch verwendet als Waffe hingegen bevorzugt die Nazikeule.
    Beliebte Phrasen
    Jeder soll tun und lassen können, was er will.
    Das finde ich nicht richtig.
    Alle sind gleicher.
    Jeder hat Gutes an sich (Anzeichen für sein Bestreben jeden zu einem Gutmenschen zu machen).
    Also ICH lasse jeden seine eigene Meinung haben.
    Du denkst nur an dich.
    Wir MÜSSEN helfen.
    Wir müssen die Nazis ausrotten!
    Warum hilft denn keiner? Ihr seht doch, dass er sich übergeben muss!
    Alles wird besser.
    Warum?
    Denkt doch mal an die armen Kinder in Afrika!
    Wann werden die Menschen endlich verstehen?
    Weltfrieden!
    Atomkraft? Nein danke!
    Die Welt retten.
    Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Anonymität!
    Das Klima geht uns alle an!
    Freiheit!
    Beliebtes Schimpfwort: neoliberal (komparativ – superlativ = nazi)
    Wir sind alles Menschen und wir leben alle auf einer Welt!
    http://www.stupidedia.org/stupi/Stupidedia:Gutmensch

  4. Botschaft an die Gutmenschen

    S A G T
    N I E
    W I E D E R
    N A Z I

    Ich trete jedem ins Gemächt,
    der nochmal Nazi zu mir sagt!
    Damit das klar ist!

  5. Gutmensch, Gutmensch und noch einmal Gutmensch, ach wenn die nur gute Menschen wären…. aber nein, das sind die neuen (alten) Faschisten.Die werden hoffentlich ihre gerechte Strafe bekommen.

  6. 8 fortuna2012

    der Grauburgunder tut sein Werk

    Deswegen, nur ein Hinweis zur Recherche:
    Stalin modelte National-Sozialismus in
    einer beispiellosen Aktion zu Faschismus.

    Es lohnt das zu erlesen.

  7. @ Mautpreller

    hast was vergessen :

    alle menschen bluten rot

    ist auch so ein Spruch, den ich nicht mehr hören kann.

    Ich sag dann : aber manche eben dunkelrot.

  8. Unter all den Stichwörtern in Manfred Kleine-Hartlages neuem Buch „Die Sprache der BRD“ ist die Erörterung des Begriffs „Gutmensch“ die deutlich am schärfsten geratene.

  9. #10 Bundeskasper (29. Mrz 2015 20:57)

    @ Mautpreller

    hast was vergessen :

    alle menschen bluten rot

    ist auch so ein Spruch, den ich nicht mehr hören kann.

    Ich sag dann : aber manche eben dunkelrot.
    ——————
    Noch so einer:

    „Mein Herz schlägt links!“

    Darauf ich:

    „Mein Kopf sitzt in der Mitte!“

  10. Amerikanischer Psychiater: “Gutmenschen klinisch geisteskrank”

    Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.

    Quelle:
    “The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness.” (Das Liberale Gemüt: Die Psychologischen Ursachen für Politischen Wahnsinn)

  11. Wer kennt das nicht: „Ich habs doch nur gut gemeint!“ Und damit ist dann auch die schlimmste Straftat moralisch aufgewertet.

    #11 Ost-West-Fale
    Danke für den Text=Diagnose. 😉 Das habe ich mir kopiert. Ich muss verbal bewaffnet sein, es gibt einen unmittelbaren Feind in meinem Umfeld. Ein ExtremgutmenschIn. 👿

  12. Bei den obigen Definitionen für einen Gutmenschen fehlt noch ein wichtiges Krititerium: Ein Gutmensch fordert Aktionen (wie z.B. mehr Asylanten aufzunehmen) immer nur von anderen. Schlüsselwörter: „Wir müssen“, „wir können“. Er selbst beiteiligt sich nicht daran und leistet wenn überhaupt nur einen indirekten Beitrag. Also pure Heuchelei.

  13. #15 Miss (29. Mrz 2015 21:23)

    „Das Gegenteil von GUT ist „gut gemeint“!“

    Tucholsky

  14. #17 Marie-Belen (29. Mrz 2015 21:28)

    #15 Miss (29. Mrz 2015 21:23)

    “Das Gegenteil von GUT ist “gut gemeint”!”

    Tucholsky

    “Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, sondern gut gemeint.”
    (Kurt Tucholsky)

    “Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”

    Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen

    ——-

    …zur Richtigstellung schreibt am 12.1.2015 – 14:44 h:

    Lars Kreiseler

    Büroleiter von Jürgen Trittin, MdB

    Tel.: 030-227-72250

    mobil: 0172-7968195

    Platz der Republik 1

    10115 Berlin

    …folgenden Text:

    >>>

    auf Ihrem Blog „Der Honigmann“ zitieren Sie Herrn Trittin mit der Aussage “Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”

    ( https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/11/07/9-11-10-deutschfeindliche-zitate-der-grunen-u-a/ )

    Diese Aussage ist falsch und wurde von Herrn Trittin nie getätigt. Ich fordere sie hiermit auf, diese Behauptung zu löschen bzw. richtig zu stellen.

    Sollten Sie dieser Aufforderung innerhalb von 24 Stunden nicht nachkommen behält sich Herr Trittin rechtliche Schritte vor.

    Beste Grüße

    Lars Kreiseler

    „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”

    Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 02.01.2005)

  15. Fazit:

    Gutmenschen sind im Grunde genommen regelrecht doof.
    Sie sind bar jeglicher Logik und Einsicht.
    Diskutieren ist zwecklos und reine Zeitverschwendung.
    Oftmals haftet ihnen auch etwas vom klerikalen Pharisäertum an nach dem Motto
    „Oh Herr, ich danke Dir, daß ich nicht so bin wie die anderen!“

  16. Gutmensch, für mich jemand, der unter einer Profilneurose leidet.
    Er muss sich krankheitsbedingt als liebenswert wahrnehmen, um sich der Anerkennung von außen zu versichern und umgeht dafür jede Realität und Vernunft.
    Kommt dazu noch das weit verbreitete Helfersyndrom, das den Patienten von der Bedürftigkeit anderer abhängig macht, hilft auch keine therapeuthische Behandlung mehr.
    Ohne die Bedürftigkeit dritter und ohne Feinbild des Andersdenkenden erfahren sie sich als unwichtig und nutzlos.
    Weit verbreitet.

  17. #22 arminius arndt (29. Mrz 2015 21:49)
    OT:
    Schon wieder ein Zeuge im NSU Prozess “gestorben”
    ++++

    Wer den NSU infrage stellt, stirbt!

  18. Wer den Gutmensch_in-Xe par excellence sehen will, mal diesen Link anklicken. Aber besonders bei der Dame (nach unten scrollen) Spucktüten bereithalten, ihr ist die Naivität ins Gesicht geschrieben ebenso wie die für Gutmenschen typische, leider nur vermeintlich, moralische Überlegenheit.
    Ich habe jeden Tag im Moloch Stuttgart zu tun wie meine Frau auch. Was für ein D***loch ist meine schöne Stadt geworden. Und warum es kein „STUGIDA“ gibt kann sich jeder bei einem Besuch selber ausmalen. Ein Bereichererfaktor von über 60% und von einem bekennenden Maoisten (OB Kuhn) und links dominierten Gemeinderat (Stichwort Hannes Rockenbauch) gepamperte Betriebskampfgruppen der SAntifa.

    Man kann dann Wetten auf die körperliche Unversehrheit der Demonstranten abschließen.

    Bei einer „Probedemo“, zu der Maoist Kuhn und die üblichen verdächtigen Gutmenschenorganisationen aufgerufen hatte, weil es Gerüchte über eine STUGIDA Demo gab, konnte man auf dem Schloßplatz die Stilblüten linker menschlicher Evolution bewundern.

  19. (Den kompletten Artikel von Hans Heckel gibts in der “Preußischen Allgemeinen” / Der Messer-Mann oben ist der im Text erwähnte Journalist, WELT-Redakteur Matthias Heine)

    Ich habe diesem Herrn Heine daraufhin folgende email geschrieben:
    So so Herr Heine, sie sind also der Mann von der „SPRACHPOLIZEI“. Man “kann” also Gutmensch nicht mehr sagen und viele haben es noch nicht mitbekommen??!! Interessant diese Sichtweise. Sie haben sicher nicht mitbekommen dass immer mehr Menschen in Deutschland merken dass Leute wie sie nichts mehr mitbekommen weil sie sich schon seit Jahrzehnten in den links/rot/grünen Sprachgebrauch verstiegen haben, der einzig und alleine dazu dient die Ideologien derer, die bestimmte Wörter ab liebsten abgeschafft sähen, dem breiten Volke einzuimpfen. Über den Sprachgebrauch regelt man auch die offizielle Denk- und Handelsweise einer Gesellschaft wie sie sicherlich wissen.

    Das beginnt in der Politik und wird dann vor der speichelleckenden Presse nachgeäfft und geht dann in die Wirtschaft, Behörden und endet schliesslich in Kindergärten, Schulen und in den Familien. Schämen sie sich dazu zu gehören die das Wort Gutmensch am liebsten abschaffen würden. Es hat seine verdammt gute Begründung damit, genau wie Lügenpresse, Asylbetrüger, Neger und hundert andere Wörter die man nicht mehr sagen “kann”. Hier genau liegt der Hase im Pfeffer. Man KANN es nämlich doch, ja man MUSS es sogar sagen damit die Wahrheit nicht weiter unter den Tisch gekehrt wird durch Menschen wie sie. Schämen sie sich einer Presse angehören die oft, ja viel zu oft absolut einseitig berichtet, Wahrheiten verdreht, Tatsachen verdreht oder weglässt oder verheimlicht und in vielen Fällen sogar einfach nur lügt oder vollkommen falsch und einseitig berichtet. Von objektiver Berichterstattung oder gar Akzeptanz Andersdenkender ganz zu schweigen. Wahre GUTMENSCHEN also die sich das Recht herausnehmen alle Anderen die nicht so denken wie sie selbst, auf das Übelste zu beschimpfen, denunzieren und notfalls wirtschaftlich und gesellschaftlich zu ruinieren. Nur weil sie denken auf der richtigen Seite – der GUTEN – zu stehen und sich daher ALLLES erlauben dürfen.

    Wahre GUTMENSCHEN eben.

    In diesem Sinne Herr Heine wünsche ich ihnen Gute Besserung.

    Mit freundlichem Gruss

    Vorname Nachname
    Florida

    Die postwendende Antwort von seinem iPhone lautete wie folgt:

    Ich kannte bisher nur Florida- Rolf, aber offenbar leben da noch mehr deutsche Asoziale.

    Meine Rückantwort:

    Vielen Dank für ihre “qualifizierte” Rückantwort mit der sie ihre journalistischen Qualitäten ausreichend bewiesen haben. Ich fühle mich durch “Sie” nicht beleidigt nur bestätigt. Herzlichen Dank.

    Mit freundlichem Gruss an den Gutmenschen Heine

    Vorname Nachname

    Ist es nicht herrlich wie sich die Qualitätspresse selbst entlarvt und wie sie wild keifend um sich schlägt wenn es einer wagt zu widersprechen. Für mich der beste Beweis welche Schmierfinken heutzutage in gewissen Blättern die sich Qualitätspresse nennt arbeitet. Hart im Austeilen aber weich wie Pudding sobald es Kritik gibt.

    Weitere interessante Aspekte:

    Da ich von H. als „asozial“ bezeichnet werde habe ich die genaue Definition in Wikipedia und im Duden nachgeschlagen. Hier die Links:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Asozial , http://www.duden.de/rechtschreibung/asozial
    Zu Florida-Rolf, eine üble Kampagne über einen Deutschen der in Florida zu Recht Sozialhilfe bezog ( nach altem Gesetz ) und den die Blödzeitung auf dem Gewissen hat, dieser Link hier > http://www.berliner-zeitung.de/medien/bild-kampagne-gegen–florida-rolf–hinterhofwohnung-statt-miami-beach,10809188,23939616.html

    Jetzt kann sich jeder sein eigenes Bild von den Zielen und Qualitäten des ehrenwerten Gutmenschen Heine im Springer Verlag machen. Mann ist mir übel.

  20. Wie kann eigentlich ein Nazi ein Rechter sein? Hitler war ja bekanntlich ein glühender Linker…

  21. Der lange Weg nach rechts: Vom alten mährischen Familiennamen ist Gutmensch zum Hasswort der Gegenwart geworden. Benutzen kann man es nicht mehr. Manche haben das allerdings noch nicht mitbekommen.

    Ich habe es mitbekommen,
    also dann:
    GUTMENSCH, GUTMENSCH, GUTMENSCH…

  22. Was bezeichnet „Gutmensch“ überhaupt?

    Gutmenschen sind degenerierte Spezies, die nur in der warmen und sicheren Nische der Wohlstandsgesellschaft existieren.

    Da sie Gefahren nicht erkennen können, lassen sie aggressive Spezies in ihre Nische rein und werden von ihnen letztendlich gefressen (die Nische wird auch zerstört).

  23. #18 Marie-Belen (29. Mrz 2015 21:28)
    #15 Miss (29. Mrz 2015 21:23)

    “Das Gegenteil von GUT ist “gut gemeint”!”
    Tucholsky

    GUTMENSCHEN SIND GAR NICHT GUT.

    Sie sind „gut“ auf fremden Kosten oder nur mit geringem Aufwand für sich selbst.
    Und sie sind nicht zu allen gut, sondern nur zu denjenigen, die für ihre Ideologie wertvoll sind – die anderen dürfen verrecken.

    Mit ihrer „Güte“ zerstören sie das eigene Land und somit ihre eigene Lebensgrundlage, aber merken das nicht einmal.
    Im Grunde sind es degenerierte Selbstmörder, die alle anderen in den Tod mitnehmen.

    Eigentlich sollen sie Suizidmenschen heißen,
    aber inzwischen weiß jeder, dass Gutmenschen ein Synonym für Imbezille sind.

    lexikon.stangl.eu/7/imbezillitaet

    „Imbezillität [lat. imbecillus der eines Stabes (bacillus) bedürftige Schwäche], Schwachsinn mittleren Grades, angeboren oder früh erworben. Imbezille besitzen etwa den geistigen Entwicklungstand eines Kindes vor der Pubertät. Ein schwerer Grad des Schwachsinns ist die Idiotie, ein geringerer die Debilität“ (Dorsch 1976, S. 268).

  24. ein Gutmensch ist doch jemand der sein unheilbar gutes Gewissen vor sich her trägt und mit seinen Intentionen in Form des Tugendterrors kritische Mitmenschen terrorisiert.

  25. Ich halte den Begriff Gutmensch auch für etwas unglücklich: Weil die Silbe „Gut“ in einem Wort vorkommt, wo Garnichts Gutes vorhanden ist. Daher spreche ich lieber von Antidemokraten, weil diese sogenannten Gutmenschen zeichnen sich besonders dadurch aus, radikal alles zu stigmatisieren und zu verunglimpfen, was von der eigenen Meinung abweicht. Diese Spezies hat deshalb kein Demokratieverständnis, obwohl sich diese Größenwahnsinnigen als Krönung der Demokratie verstehen.

  26. OT

    Ketzerkirchen in den USA: erst Synkretismus, dann Islam!

    29.03.2015
    Neuer Trend: »Radikal inklusive« Kirchen, die alle Religionen und Lebensweisen einschließen
    Michael Snyder
    Wenn man so viele Leute wie möglich in seine Kirche bekommen will, warum sollte man sich dann nur auf Christen beschränken? Überall in Amerika schießen heute »radikal inklusive« Kirchen aus dem Boden, die alle Religionen und alle Lebensweisen einschließen. Immer häufiger werden Gottesdienste veranstaltet, die Elemente des Hinduismus, des Islam, der Naturreligion der Indianer und sogar des »Hexenkultes« Wicca miteinbeziehen. Und selbst wenn man an überhaupt nichts glaubt, ist das für diese Kirchen auch akzeptabel.

    Wie wir noch sehen werden, lädt ein presbyterianischer Pfarrer im US-Bundesstaat Oregon seine Kirchgänger sogar dazu ein, »ihren eigenen Gott mitzubringen«. Aber wenn diese Kirchen für eigentlich gar nichts mehr einstehen, welche Bestimmung verfolgen sie dann? Und was sagt die Popularität dieser Kirchen über die Zukunft der Religion in Amerika aus?

    Eine solche Kirche, die in der letzten Zeit viel Aufmerksamkeit erhielt, wird von D.E. Paulk geleitet. Der Sohn von Earl Paulk galt lange Zeit als »designierter Nachfolger« an der Spitze einer der größten Kirchengemeinden, einer sogenannten »Megachurch«, in Amerika. Heute veranstaltet er Gottesdienste in einer Kirche, die »alle Gottheiten und Propheten, einschließlich Mohammeds, anerkennt…

    Eine Gruppe von Sängerinnen und Sängern kam auf die Bühne und begann mit einem hypnotischen, tibetanisch buddhistischen Gesang, der den Geist des Mitgefühls wachrief: ›Om Mani Padme Hum‹. Der Gesang wechselte dann zu ›Shanti, Shanti Om‹, einem Hindu-Gebet für Frieden. Als dann das Singen lauter wurde, fielen Trommeln und Bässe ein, als die Sängerinnen und Sänger zu einem muslimischen Gesang über die Herrschaft Gottes übergingen: ›La ilaha il Allah‹ [›Es gibt keinen Gott außer Gott‹, die sogenannte Schahada, das islamische Glaubensbekenntnis.]«…

    »Am Dienstag wiederholte Shuck sein Bekenntnis zum Unglauben in seinem Artikel ›Ich bin ein presbyterianischer Geistlicher, der nicht an Gott glaubt‹, in dem er behauptet, ›Christentum ohne Glauben ist ein Erfolg‹…

    Steven Greenebaum… Er trägt liturgische Gewänder, die mit den Symbolen zahlreicher Religionen geschmückt sind. Dann baut er ein tragbares Bücherregal auf und stellt die hebräische Bibel neben den Koran…

    In der Zwischenzeit geht unser Land weiter den Bach herunter. Aber in der Heiligen Schrift werden wir gewarnt, dass ein solcher Tag kommen wird:

    »Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. (2. Timotheus 4:3-4)«
    http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/michael-snyder/neuer-trend-radikal-inklusive-kirchen-die-alle-religionen-und-lebensweisen-einschliessen.html

  27. Hähähä… :mrgreen: :mrgreen:

    Das dachte ich mir, dass sich Sprachnazis wie Heckel mal wieder auf ihre Verbotsunkultur berufen, wenn ihnen ein Wort nicht gefällt, bzw. wenn ihnen das nicht gefällt, was sie selbst aus diesem Wort gemacht haben.

    Bevor der Gutmensch auf die Bühne der Geschichte trat, war die Bezeichung „guter Mensch“ eine Auszeichnung.

    Aber im Kaputtmachen ist der linksreaktionäre Gutmensch nunmal die ultimative Fachkraft.

  28. In Abwandlung von Goethes Faust ist für mich ein Gutmensch
    …ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft!

Comments are closed.