Jemen: Über 140 Tote bei Suizidattacken

jemenMehr als 140 Tote forderten heute Anschläge auf zwei,  hauptsächlich von Schiiten besuchte und wegen des Freitagsgebetes überfüllte Moscheen der Huthi-Miliz  in der Jemenitischen Hauptstadt Sanaa, etwa 340 Menschen wurden dabei verletzt, meldet der Nachrichtensender Al Arabiya. Vier Selbstmordattentäter hatten sich innerhalb und außerhalb der Gebetshäuser in die Luft gesprengt. Laut Reuters bekannte sich der sunnitisch geprägte IS zu dem Massaker. Erst vor wenigen Wochen übernahm die schiitische Huthi-Miliz die Kontrolle über die Stadt, löste das Parlament auf und entmachtete den Präsidenten. Das erforderte nun offenbar eine Antwort der Sunniten. Chaos, Gewalt, Mord und Totschlag, gerne auch mal untereinander, das sind die Zutaten aus denen der Islam besteht und die er überall verbreitet, wo man ihm Raum gibt.

Bilder der Nachrichtenagentur Reuters:

Ein kurzer Bericht der BBC: