Neues Buch von Birgit Kelle: „Gender Gaga“

imageDer Co-Vorsitzende der grünen Fraktion im Bundestag, Anton Hofreiter, erzählt stolz von seinen „weiblichen FreundInnen“, und an der Humboldt-Universität dreht „Professx“ „Lann“ Hornscheidt im Taumel der sprachlichen Geschlechterabschaffung weiter völlig frei. Wo es irgendwann einmal um die Gleichberechtigung von Mann und Frau gegangen ist, steht nun die völlige Ausmerzung des Bewusstseins über Geschlechterunterschiede als oberstes Ziel auf der Agenda. Und während Schulkinder noch nicht ganz offen zum selbstverständlichen Ausleben sämtlicher sexueller Absonderlichkeiten animiert werden, setzt sich doch langsam die stillschweigende Übereinkunft durch, dass jeder Mensch seine sexuelle Identität (die nach der Gender-Ideologie ja nur eine kulturell konstruierte sein soll) wie ein Kleidungsstück wechseln könne.

Die streitbare Birgit Kelle, von ihren wirksamen Polittalk-Auftritten schon bekannt als Linkenfresserin, widmet sich in der Neuerscheinung „Gender Gaga. Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will“ den aktuellen Auswüchsen dieser lebensfeindlichen Raserei. Dabei ist angenehmer Weise keine Collage aus Presseberichten und Theorieschriften herausgekommen, sondern ein bitter vergnügliches Buch über sämtliche Facetten des absurden „Neuer Mensch“-Experiments. Und während man als Leser über den schieren Irrsinn lacht, sollte man doch nicht vergessen, dass der Plan läuft und Tag für Tag voran schreitet. Mit Kelle: „Kennen Sie diesen Gender? Nein? Er ist in aller Munde, frisst sich durch Budgets, und nervt.“

imageWussten Sie, dass in Kreuzberg-Friedrichshain (das ist der Berliner Bezirk, der gerade an der Versorgung seiner mit offenen Armen empfangenen Asylanten verarmt) eine Frauenquote für neue Straßen und Plätze existiert? Solange, bis ein Gleichstand von Männlein und Weiblein erreicht ist, werden nur noch Frauennamen vergeben – wie dankbar wir doch alle sein müssen, dass sich politische Genies so selbstlos und unentwegt um uns kümmern. Alexander Neubacher nimmt in seinem Buch „Total beschränkt. Wie uns der Staat mit immer neuen Vorschriften das Denken abgewöhnt“ all diese Weltverbesserungen unter die Lupe. Wer bislang geglaubt haben sollte, Vater Staat und Mutti Merkel würden sich vor allem um die Freiheit und das Wohlergehen ihrer Schäfchen kümmern, dem ist diese lesenswerte Analyse ans Herz zu legen. Die Erkenntnis, in einem Laufstall der Vorschriften, Denk- und Sprechverbote sowie sprachlicher Abscheulichkeiten im Namen von Gleichstellung und Inklusion zu leben, wird ihn wie ein Schlag treffen.