NRW: „Südländer“ treten Polizisten bewußtlos

notarztBereits am Rosenmontag wurde ein Polizist in Siegburg (nahe Bonn) von einer Gruppe junger „Südländer“ mit „teils dunklem Teint, die nicht kostümiert waren“ bewußtlos bereichert, wie jetzt im Kölner Express nachzulesen ist:

Zuvor hatte der Polizist mitbekommen, dass zwei Unbekannte auf einen 22-jährigen Sankt Augustiner einschlugen. Er war privat unterwegs, wollte den Streit schlichten und gab sich als Polizist zu erkennen. Dies gelang ihm auch zunächst – der 22-Jährige kam zur Behandlung ins Krankenhaus.

Als der Beamte die Personalien der Schläger feststellen wollte, flüchteten diese in Richtung der Kaldauer Hauptstraße. Der Polizist folgte den Tätern einige Meter weit, wurde dann aber unvermittelt von ihnen und anderen Personen, die sich plötzlich dazu gesellten, bedroht.

Polizist kurzzeitig bewusstlos

Mit sechs bis acht Personen schlug und trat die Gruppe auf ihn ein. Zeugen berichteten, dass einer der Täter zusätzlich vermutlich einen Schlagring benutzte.

Nach der Tat flüchteten die Täter in unbekannte Richtungen. Der Polizeibeamte war kurzzeitig bewusstlos. Er erlitt unter anderem Kopfverletzungen und wurde im Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Bisher ist er noch nicht wieder dienstfähig.

Wer sind die Täter?

Zu den einzelnen Tätern sind keine ausreichenden Personenbeschreibungen bekannt. Laut Zeugen handelt es sich um junge Männer oder Jugendliche von südländischer Erscheinung und teils dunklem Teint, die nicht kostümiert waren. Im Rahmen der anschließenden polizeilichen Fahndungsmaßnahmen wurden mehrere Verdächtige überprüft.

Wir wissen immer noch nicht, wo dieses ominöse „Südland“ liegt, tippen aber nicht auf Italien, Griechenland oder Spanien.

In Dresden wird auch eine „Fachkraft“ gesucht, wie die MOPO24 mit Fahndungsfoto berichtet:

Etwa gegen 5:10 Uhr taumelte der betrunkene Mann in einer Straßenbahn auf einen 22-Jährigen zu und beleidigte ihn, dann versuchte er, ihn mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Der Angegriffene wehrte den Schlag ab, Mitfahrer kamen ihm zu Hilfe. Das hinderte den Angreifer aber nicht daran, mit einer vollen, ungeöffneten Bierflasche auf den Hinterkopf des 22-Jährigen zu schlagen. Der trug eine blutende Wunde davon.

Im umgekehrten Fall hätte es wohl wieder Rassismusalarm und „Solidaritätsdemos gegen Pegida“ gegeben.