Simone Stein-Lücke: „König-Fahd-Akademie öffnet sich gegenüber den Bonnern erkennbar!“

bonn_ausstellungIhren Pflichten als Beauftragte für die Implementierung des verfassungsfeindlichen Islams kam die Bad Godesberger Bezirksbürgermeisterin Simone Stein-Lücke (kl. Foto l.) systemkonform wieder einmal nach, als sie zur Eröffnung einer Ausstellung eilte, die die saudische König-Fahd-Akademie in Zusammenarbeit mit dem Frauenmuseum eröffnete, das sich ausgerechnet für Frauenrechte und Emanzipation einsetzt. Ob sich die linksorientierten Vertreterinnen dieses Museums auch für Frauenrechte im Islam einsetzen, ist nicht bekannt.

(Von Verena B., Bonn)

Um nicht als vollkommen kritiklos und desinformiert dazustehen und den Beweis dafür anzutreten, dass in der wahabitisch/salafistischen Bad Godesberger Islamakademie ein „offenes Wort“ selbstverständlich (noch) möglich ist, erwähnte Stein-Lücke die brutalen Strafen, denen Systemkritiker laut islamischem Scharia-Recht in Saudi-Arabien ausgesetzt sind. Sie rügte, dass der Blogger Raif Badawi zu 1000 Stockhieben verurteilt wurde.

Für diesen armen Menschen protestierte vor den Toren der Teufels-Akademie ein einsamer Demonstrant mit einem Plakat, auf dem stand: „Je suis Badawi“. Sicher fiel es dem Schulleiter Megren Ibrahim Almegri insgeheim äußerst schwer, hier Toleranz zu zeigen. Ob der wackere Demonstrant später für seinen Mut büßen muss, werden wir wohl nie erfahren.

Der General-Anzeiger berichtet weiter:

„So eng die Beziehungen zwischen unseren Ländern und die Achtung vor der deutschen Kultur und Wirtschaft in Saudi-Arabien sind, so sehr gibt es von dort immer wieder Nachrichten, die erschrecken und abstoßen“, sagte Stein-Lücke.

Diese Nachrichten stünden aber ebenfalls im Widerspruch zu den hiesigen Aktivitäten der König-Fahad-Akademie, welche sich gegenüber den Bonnern erkennbar öffne. „Gerade die Schülerinnen und Schüler vermitteln das Bewusstsein, wie wichtig gegenseitige Achtung ist“, so Stein-Lücke. Auch würdigte sie die Bedeutung des Medizintourismus für Bad Godesberg; gleichwohl, so Stein-Lücke, „wäre es wichtig, wenn sie sich noch mehr mit der Kultur und den Gewohnheiten ihres deutschen Gastgeberlandes auseinandersetzen“. Der König-Fahad-Akademie dankte sie für deren bisherige Arbeit und forderte dazu auf, den „kritisch-konstruktiven Dialog“ fortzusetzen.

Im Namen der Akademie begrüßte Schulleiter Megren Ibrahim Almegren alle Anwesenden. Die Ausstellung solle ein Zeichen für die enge Verbindung zwischen Akademie und Bonner Gesellschaft sein, sagte Almegren, der weitere öffentliche Veranstaltungen dieser Art in Aussicht stellte. Eine Einführung in die Werke der insgesamt neun Künstlerinnen gab Marianne Pitzen, die Leiterin des Frauenmuseums. Sie gehört neben Dagmar von Beschwitz-Both, Erika Beyhl, Anne Ruth Kieschnick, Sandra Ney, Lene Pampolha, Ulrike Reutlinger, Mariola und Joumana Al-Kallas zu den neun Künstlerinnen, die sich auf ihre jeweilige Weise und mit ihren Werkstoffen mit dem Thema „Vorbilder“ auseinandergesetzt haben.

Nicht nur aus Saudi-Arabien gibt es immer wieder erschreckende Nachrichten, sondern auch aus vielen Städten Deutschlands, in denen sich muslimischer Terror immer breiter macht (der natürlich nichts mit der Friedensreligion zu tun hat) – nicht zuletzt auch in der Salafistenhochburg Bad Godesberg. Leider vergaß Frau Stein-Lücke auch mal wieder, auf die „gegenseitige Achtung“ hinzuweisen, die die korangläubigen Salafisten am 5. Mai 2012 bewiesen hatten, als PRO NRW die Mohammed-Karikaturen vor der Akademie zeigte. Dieser äußerst brutale Angriff auf den deutschen Rechtsstaat und die ihn vertretenden schwer verletzten Polizisten, den der Herr Almegri ohne einzuschreiten genüsslich vom Dach seiner Akademie verfolgte, ist ihr offenbar vollkommen gleichgültig. Die Deutschen, die dieses Blutbad vor Ort miterlebt haben, werden es jedoch niemals vergessen. Den daraufhin geplanten Mordanschlag der Korangläubigen auf PRO-NRW-Chef Markus Beisicht und die Bonner Bombe hatte sie natürlich auch vergessen oder verziehen. Hier hat Frau Stein-Lücke eine permanente Gedächtnislücke. Nun: Nomen est omen …