Berlin: JewGiDa/BärGiDa-Protest gegen Hass-Konferenz der Hamas-Unterstützer

bärgidaTrotz öffentlicher Ankündigung der Veranstalter der Solidaritätskundgebung für Israel, JewGiDa/BärGiDa wegen des Vorwurfs des Rassismus und Antisemitismus nicht Willkommen zu heißen, entschlossen sich sechs Mitglieder die Kundgebung zu besuchen.

(Von Ramona Thoms)

Um nicht unnötig zu provozieren, ließen wir unsere üblichen Schilder und Erkennungszeichen zu Hause. Schon als wir vom Treffpunkt Treptower Park in Richtung Kundgebung liefen wurden wir beobachtet. Besonders Leonie, sie trug ein schönes weißes Kleid und einen weiß-blauen Schal und Sam, der wie immer seine Kippa trug, wurden von einem jungen Mann beäugt, aber dazu später mehr.

Anmeldung der Spontandemo gegen die Hasskonferenz der Hamas-Unterstützer

Beim Erreichen der Kundgebung, waren wir über die geringe Teilnehmer Zahl von ca. 150 Personen überrascht. Volker Beck, von der Partei Die Grünen war vor Ort, gemeinsam mit der SPD und Antifa. Es dauerte nur ein paar Minuten bis man uns missbilligend begutachtete. Uns war sofort bewusst, dass man uns erkannt hatte. Über den Lautsprecher, wurden wir aufgefordert, die Kundgebung zu verlassen und den Teilnehmern wurde erklärt, dass man Jewgida/Bärgida keine Plattform bieten wolle. Wir reagierten überrascht ob der heftigen Reaktion uns gegenüber, auch weil die Polizei sofort aufgefordert wurde unsere Gruppe vom Veranstaltungsort wegzuführen. Ein Teilnehmer kam auf uns zu und beschimpfte uns als Rassisten, die sie hier nicht haben wollten. Diese Aussage brachte mein Blut in Wallung und ich erklärte, dass zwei Mitglieder unserer Gruppe jüdische Mitbürger seien und wollte wissen, wie man diese als Antisemiten und Rassisten beschimpfen könne? Die Antwort war nur eine verächtliche Handbewegung.

Da wir nicht gekommen waren, um zu provozieren verließen wir den Platz und meldeten bei der Polizei eine Spontandemonstration an. In freundlicher Atmosphäre wurden die nötigen Absprachen getroffen. Unter Polizeischutz wurden wir zu unserem Kundgebungsort geführt. Schon auf dem Weg dorthin mussten wir uns Beleidigungen seitens Pro-Palästinenser-Demonstranten gefallen lassen. Wir wurden auf eine Wiese geführt. Dort hatten sich palästinensische Demonstranten postiert, die uns auch sofort entdeckten. Ich erkannte den jungen Mann wieder, der Leonie und Sam am Bahnhof auffällig gemustert hatte. Über ein Mikrophon wurde unsere Gruppe von ihm, insbesondere Sam, während der Dauer unserer zweistündige Kundgebung verbal attackiert.

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Die üblichen verachtenden Aussagen über den Staat Israel nahmen wir stoisch hin. Angelockt von den Anti-Israel-Slogans, wie u.a. „Kindermörder Israel“, „Faschistenstaat Israel“, und „Deutschland liefert an Israel die Waffen, mit denen unsere Frauen und Kinder getötet werden“, sammelten sich immer mehr Menschen auf der Gegenseite, die uns etwas später versuchten zu bedrängen. Die Polizei schützte uns, was die Menge umso mehr in Rage brachte. Daraufhin wurden auch die Beamten dafür, dass sie uns schützten beschimpft und bedrängt, was die erfahrenen Polizisten aber nicht aus der Ruhe brachte.

Plakat: Wir lieben Israel

Fazit: Ohne den massiven Polizeischutz hätte es definitiv körperliche Übergriffe, denen wir uns allein nicht hätten erwehren können, seitens der palästinensischen Demonstranten auf unsere Gruppe gegeben. Dieser Tag zeigte, der Wunsch und Wille zur Auslöschung Israels, sowie zur Islamisierung Deutschlands und Europas wird von vielen Muslimen geteilt. Denn wie so oft wurde beides vom Sprecher und vielen Demonstranten auch hier immer wieder laut und mit bedrohlichem Unterton in unsere Richtung gerufen.

Hier der friedliche Protest von JewGiDa und BärGiDa:

Hier Islamfaschismus, Judenhass und Israelfeindlichkeit:




Video: Broder bei der Hamas-Konferenz in Berlin

Ein Jude mitten unter Judenhassern und Israelvernichtern. Gewohnt charmant lächelnd lässt Henryk M. Broder die Dummheit der anderen für sich sprechen. (Quelle: Welt.de)




Karolina R. und das Scheitern ihres Traums

karolina_sNirgendwo in Deutschland gibt es so viele aus- und rückreisende von Allah beauftragte Kopfabschneider und bislang inaktive Dauer-Residenzler (sogenannte Schläfer) wie an Rhein und Ruhr. In der Antwort auf eine kleine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland sprach NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) von einer „quantitativen Problembetroffenheit“ beim extremistischen Salafismus. Begründung: „Als ein stark von Industrie geprägtes Land hat es seit den 1960er Jahren einen beträchtlichen Teil aller Personen aufgenommen, die im Zuge von Arbeitsmigration bundesweit aus muslimischen Ländern eingewandert sind.“ Da im Islam Gleichberechtigung herrscht, gibt es dementsprechend auch nirgendwo so viele heilige Kriegerinnen und Dschihad-Unterstützerinnen wie in Nordrhein-Westfalen.

(Von Verena B., Bonn)

Aus den bisher unveröffentlichten Zahlen des Ministeriums geht hervor, dass die Hälfte aller aus Deutschland nach Syrien oder in den Irak ausgereisten Frauen aus NRW stammen. 37 Ausreisen von 35 Dschihadistinnen (gegenüber 140 Männern) stellten die Landesbehörden seit 2012 fest – Tendenz steigend.

In NRW ist der weibliche Anteil der Heiligen Krieger doppelt so hoch wie im Bundesschnitt (20 Prozent gegenüber ca. elf Prozent). „Die Zahlen sind auffallend und erschreckend. Schon lange gibt es Zweifel, ob die NRW-Sicherheitsbehörden die Lage wirklich im Blick haben. Das gilt jetzt umso mehr für weibliche Dschihadisten“, kritisierte CDU-Experte Golland.

Allein von den sechs Personen aus NRW, denen zwischen Januar bis Ende März 2015 die Ausreise gelang, waren fünf Frauen. Terrorismusforscher Peter Neumann (King’s College London): „Die jungen Mädchen fallen auf eine uralte romantische Idee herein: Hier der strahlende Ritter, dort die erwählte Prinzessin an seiner Seite.“

Von einer „immensen Propagandamaschinerie“ spricht Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Vor allem über Facebook, WhatsApp, virtuelle Heiratsmärkte und andere soziale Medien würden die Frauen (40 Prozent unter 25) angesprochen. Maaßen: „Frei nach dem Motto: Auch du kannst als Frau in den Dschihad ziehen, auch du bist verpflichtet, was zu tun.“

Eine von ihnen, die auch was tun wollte, ist die Deutsch-Polin und Konvertitin Karolina Rafalska (Foto oben) aus Bonn, die aus Dummheit und Liebe zur Terrorhelferin wurde.

Jetzt steht die 26-Jährige vor den Scherben ihres großen Traums, denn ihr Leben nach den islamischen Regeln wurde zum Albtraum!

Karolina ging gleich in die Vollen: Wie eine Zeugin in einer Verhandlung vor dem 6. Strafsenat des Düsseldorfer Oberlandesgerichts schilderte, heiratete sie kurz nach ihrer Konvertierung vom Katholizismus zum Islam den rechtgläubigen Fared S. nach strengem islamischem Ritus, und zwar in der Wohnung der Zeugin, wo Männer und Frauen räumlich getrennt gewesen seien – selbst Braut und Bräutigam. Im Flur sei Karolina dann gefragt worden, ob sie Fareds Frau werden wolle. Eigentlich geben sich heutzutage Eheleute bei islamischen Hochzeiten gemeinsam vor einem Imam das Ja-Wort, aber der sammelte vielleicht gerade selber Spenden für den Dschihad und war somit verhindert.

Schon vor einigen Prozesstagen hatte eine andere Zeugin geschildert, dass Fared S. auf Vorschlag seiner Frau eine zweite Frau nach islamischem Recht heiratete. Alle drei wollten dann nach Syrien reisen. Doch diese zweite Ehe hielt nicht lange. Da sich Fared nach der ersten Nacht mit seiner zweiten Frau nicht mehr auf das fünfmalige Gebet konzentrieren konnte, wurde die Zweitfrau laut Zeugenaussagen der Hexerei beschuldigt und kurzerhand von Karolina der Wohnung verwiesen. Die Scheidung erfolgte Stunden später per SMS durch Fared S. Im Islam verschwendet man keine Zeit mit lästigem Bürokratismus, es gibt schließlich Wichtigeres zu tun. Aber auch als einzige Frau hatte Karolina viele Eheprobleme. So durfte zum Beispiel der gemeinsame Sohn, zu diesem Zeitpunkt noch ein Kleinkind, nicht zu den im selben Haus wohnenden Großeltern, weil diese Alkohol tranken.

Vor dem Staatsschutzsenat im Oberlandesgericht Düsseldorf muss sich Karolina nun seit September vergangenen Jahres wegen der mutmaßlichen Unterstützung der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) verantworten.

Der Bonner General-Anzeiger berichtet:

Es ist die erste faustdicke Überraschung im Prozess gegen die 26-jährige Karolina R. aus Bonn. Nicht nur, dass die jüngsten Verhandlungstage vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf das Attribut „turbulent“ verdienen. Karolina R. äußerte sich jetzt erstmalig im Prozess zu den Vorwürfen gegen sie. Erstmals äußert sich die Angeklagte, die sich seit September wegen der mutmaßlichen Unterstützung der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) verantworten muss, jetzt zur Sache – und eröffnet dabei einen Einblick in die Welt der aus Deutschland in die Bürgerkriegsgebiete ausgereisten Dschihadisten.

Die Unterstützung des IS gründet nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft darin, dass die Bonnerin Geld und Kameras an ihren Mann Fared S. geschickt habe, der in den Reihen des IS kämpft.

Ja, so bestätigt die Frau nun über ihre Verteidiger, sie sei gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn in Syrien gewesen. Auch räumt sie ein, von Bonn aus Geldtransfers in die Krisenregion veranlasst zu haben. Inwieweit ihre Aussagen nun der Anklage in die Hände spielen, ist offen.

Denn: Soweit ihr bekannt, habe das Geld nur der Bestreitung des Lebensunterhalts gedient, lässt Karolina R. übermitteln. Zu den Brillen- und Helmkameras für Fared S. sagt die in Polen geborene Frau auf der Anklagebank: „Was er damit machen wollte, hat er mir nicht gesagt.“ Von den Taten und der Ideologie des IS distanziert sie sich.

Zum Ende der Schulzeit sei sie zum Islam konvertiert; über die Gründe dafür möchte sie nicht reden. Dann habe sie Fared S. geheiratet und ein Kind von ihm bekommen. Fared S. machte zuletzt mehrfach durch martialische „Grußbotschaften“ aus dem syrischen Kriegsgebiet von sich reden. Zu sehen ist er etwa, wie er gemeinsam mit dem bekannten Islamisten Denis Cuspert stolz inmitten getöteter Männer posiert.

Sie habe, teilt die 26-Jährige mit, ein „Leben nach islamischen Regeln“ führen wollen und „wohl zu romantische Vorstellungen gehabt“. Etwa die, dass das Leben in einem islamischen Land leichter fallen würde, berichtet sie. Dass die Wahl auf Syrien fiel, lag nahe, denn dort kämpfte bereits ihr Mann gegen die Assad-Regierung. Im Dorf Atera habe Fared S. Kontakte zu Tschetschenen gepflegt und sich während eines Deutschlandaufenthalts von Karolina R. dort eine Zweitfrau genommen. „Nach islamischem Glauben hat er das Recht, mehrere Frauen zu haben. Das war ein Grund für mich, zum zweiten Mal nach Syrien zu gehen, um um meinen Mann zu kämpfen“, erinnert sie sich.

Inzwischen hatte sich Fared S. einer Gruppe namens Daula angeschlossen – was schlicht ein Synonym für den Islamischen Staat ist. Von diesem distanziert sich Karolina R. sodann klar: „Ich hatte keine Ahnung, dass mein Mann für eine Organisation wie den IS in einem solchen Ausmaß im Internet auftreten könnte. Ich will nicht unterstützen, was er da macht. Heute weiß ich, dass dort Muslime andere Muslime niedermetzeln.“ Für sie gehe es nun ausschließlich darum, sich um ihren Sohn zu kümmern, der seit einem Jahr mit ihr im Gefängnis lebt – „damit er in Frieden und Sicherheit aufwachsen kann“.

Eine ungewöhnliche Situation ist zum Zeitpunkt ihrer Aussage bereits passé: Am Morgen hatte sich eine Gruppe Demonstranten vor dem Gericht zu einer Solidaritätskundgebung für Metin Kaplan versammelt. Der als „Kalif von Köln“ bekannt gewordene und vor zehn Jahren in sein Heimatland abgeschobene Islamist verbüßt dort eine lebenslange Haftstrafe. Nach Beendigung der Kundgebung schauten knapp 30 der überwiegend türkischstämmigen Teilnehmer, unter ihnen mehrere voll verschleierte Frauen, noch als Zuschauer im Gerichtssaal vorbei. Als ein Großteil von ihnen bei Eintreten des Senats sitzen bleibt, lässt die Vorsitzende Barbara Havlitza den Saal räumen.

Ob Karolina aus den gemachten Erfahrungen mit dem Islam etwas gelernt hat? Allzu lange wird sie nach dem Urteil wohl nicht im Gefängnis bleiben müssen, denn ihr Unterstützer, Bernhard Falk (Foto l.), ehemaliger linksextremistischer Terrorist und deutscher Islamist, wird schon dafür sorgen, dass Karolina nur eine milde Strafe erhält. Falk nimmt Deutschland übrigens nach 13 Jahren Haft neu ins Visier und droht mit einem Glaubenskrieg. Nach Recherchen der WAZ hat er auch bereits ein potenzielles Anschlagsziel ins Auge gefasst: den US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Der Dortmunder wird somit zum nationalen Sicherheitsrisiko. Aber auf ein „gefühltes“ Sicherheitsrisiko mehr oder weniger kommt es ja nun auch nicht mehr an. Gehandelt werden kann nämlich immer erst dann, wenn ein Anschlag auch wirklich durchgeführt oder wenigstens (Bonner Bombe, abgewendeter Mordanschlag auf PRO-NRW-Chef Beisicht) versucht wurde. Schließlich wollen wir ja im Sinne der Religionsfreiheit niemanden, der einer bestimmten Glaubensrichtung angehört, unter Generalverdacht stellen, denn das könnten Rechtspopulisten und –extremisten (auch „Nazis“ genannt) für ihre miesen Zwecke ausnutzen!




Michael Paulwitz: Abschottung wäre humaner

Der Mißbrauch beginnt mit der bewußten Vermischung und Verwirrung der Begriffe, die einem pragmatischen Umgang mit dem Asylansturm jenseits von Hypermoral und romantischer Verklärung im Wege steht. Es ist eben nicht jeder ein „Flüchtling“, der auf halsbrecherischem Wege Einlaß in Europa begehrt, auch wenn sich die Sprachregelung nahezu unhinterfragt durchgesetzt hat. Der Status des „Flüchtlings“ ist, wie der des Asylbewerbers, nach internationalem Recht klar definiert. Auch bei wohlwollender Auslegung erhält ihn nur ein Viertel bis ein Fünftel der hier Ankommenden zugesprochen.

Der Rest sind illegale Einwanderer, die aus unterschiedlichen, mehr oder weniger ehrenwerten Motiven glauben, ihr Glück in Europa machen zu müssen, und dazu das Asylrecht mißbrauchen. Die humanitäre Aufnahme von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, ist das eine, und es ist keinesfalls zwingend, sie auf einem anderen Kontinent aufzunehmen und nicht in einem sicheren Ort in ihrer Region und ihrem Kulturkreis.

Ob eine Nation Einwanderer zuläßt und welche, muß dagegen erst recht und allein ihre freie, souveräne Entscheidung sein. Die Frage, wer gebraucht wird und wie viele, läßt sich weder mit pseudo-humanitärem Aktionismus noch mit falschen und apodiktischen Behauptungen wegwischen, man sei „Einwanderungsland“ und aus ökonomischen, demographischen oder sonstigen Gründen auf Einwanderung „angewiesen“.

Es geht um Sozialleistungen

Um die Politikerphrase mit Leben zu erfüllen, man müsse die Ursachen der Wanderungsströme beseitigen, muß man diese Ursachen kennen. Es gibt Gründe, die in den Herkunfts- und Transitländern selbst zu suchen sind – Korruption, Mißwirtschaft, Bevölkerungsexplosion, Perspektivlosigkeit, Staatsversagen, Jahre und Jahrzehnte schwelende bewaffnete Konflikte in gescheiterten Staaten wie Libyen, Syrien, Afghanistan – und Anreize zur Immigration, die von Europa und den Zielländern selbst gesetzt werden.

Unter letzteren stehen die Sozialleistungen an vorderer Stelle. In Deutschland und Schweden sind sie am höchsten, deswegen sind diese Länder die Wunschziele der meisten illegalen Immigranten. Der bewußte Verzicht auf die Durchsetzung eigenen geltenden Rechts ist ein weiterer Magnet, der Zigtausende dazu verleitet, ihr Leben in die Hand krimineller Schleuser zu legen.

Wer einmal in Europa gelandet ist, hat gute Chancen, bleiben zu dürfen. Die Mittelmeer-Anrainerstaaten ignorieren ihre Verpflichtung aus dem Dublin-II-Abkommen, Asylanträge im Erstaufnahmeland zu bearbeiten, und leiten die Ströme nach Norden weiter. Deutsche Behörden wiederum unterlassen es, Hunderttausende rechtskräftig abgelehnte und ausreisepflichtige Asylbewerber abzuschieben.

(Auszug aus einem Artikel von Michael Paulwitz in der JUNGEN FREIHEIT)




Nationalzeitung diffamiert faktische Islam-Aufklärung bei PEGIDA als „Islamophobie“

nzWer von Extremisten kritisiert wird, macht vermutlich alles richtig. Die Nationalzeitung veröffentlichte am 10. April einen 3/4-seitigen Artikel über meine Rede am 29. März bei PEGIDA Graz. Darin ist von „Islamophobie“, „Islamhass“, „Gegeifer“ und „Suada“ die Rede. Einmal mehr wird klar, dass die extreme politische „Rechte“ – die eigentlich eine Variante des linken Sozialismus darstellt – kein Problem mit dem Islam hat. Dies entspricht der schrägen Weltanschauung der ewig Gestrigen: Gegen USA, gegen Israel, gegen weltweiten „Imperialismus“ durch das „Finanzkapital“ in der Hand von „geldgeilen Juden“ und gegen „machtgierigen Zionismus“. In dieser rot-bräunlichen Sichtweise sind Moslems die Unterdrückten und es gilt, die arabisch-islamische Welt zu unterstützen. Daher hatten „rechts“-extreme Politiker auch immer ein gutes Verhältnis zu den Herrschern islamischer Länder.

(Von Michael Stürzenberger)

Auch die FPÖ ist gerade auf einem Weg der Neu-Orientierung. Dieser Prozess begann im Dezember 2010 mit der Teilnahme an einer Israel-Reise, die in der Unterzeichnung der „Jerusalemer Erklärung“ gipfelte. Hierbei gab es ein intensives Ringen um die Formulierung, da die FPÖ ihre Unterstützung für die politischen Rechte der arabischen Bevölkerung auch darstellen wollte.

So kam eine grundsätzliche Meinungsverschiedenheit mit den anderen beteiligten Parteien Vlaams Belang, Schwedendemokraten und FREIHEIT zum Vorschein. Die FPÖ war damals in ihrer Erfassung des Islams noch nicht so weit wie heute. Daher bezeichnete FPÖ-Chef Strache 2011 Geert Wilders noch als „undifferenziert“ in seiner Haltung zum Islam und als „politische Eintagsfliege„. Diese Einschätzung war offensichtlich unausgegoren und die FPÖ befindet sich in einem Umdenkprozess zum Islam, der in der Einladung des weltweit schärfsten islamkritischen Politikers in die Wiener Hofburg gipfelte.

Bei der PEGIDA-Veranstaltung in Graz waren auch FPÖ-Politiker wie Susanne Winter anwesend. Die Nationalzeitung schreibt hierzu:

Nachdem Pegida im Herbst letzten Jahres in Dresden ihren Ausgang genommen hatte, schwappte die Protestbewegung bald in die westlichen Bundesländer über. Am 2. Februar fand erstmals auch in der Alpenrepublik, in Wien, eine Pegida-Veranstaltung statt. Sie wurde von Gegendemonstranten blockiert. Umzüge in Linz und in Bregenz mit einigen hundert
Teilnehmern folgten.

Am 29. März 2015 sollte nun auch in Graz, auf dem Freiheitsplatz, eine Pegida-Demonstration stattfinden, wobei ein gewisser Werner Wirth, der bislang nicht öffentlich in Erscheinung getreten war, als Organisator auftrat. Angekündigt für die Veranstaltung Ende März waren ,,internationale Redner“. Auch im Umfeld der FPÖ wurde für den ersten Grazer „Spaziergang“ mobilisiert. (..)

Letztlich fanden sich knapp 300 Pegida-Anhänger auf dem Freiheitsplatz ein. Nach der Begrüßung durch besagten Werner Wirth übergab dieser das Mikrofon an den ersten Gastredner. Der aus den Niederlanden stammende Edwin Utrecht ist Pegida-Teilnehmern in der Bundesrepublik durchaus ein Begriff. Er lebt seit vielen Jahren in „Merkel-Deutschland“, wie er es formuliert, und steht kritisch zur Einwanderungspolitik Berlins. Seine Ausführungen drehten sich um die Situation in Großstädten wie Amsterdam oder Rotterdam, wo muslimische Einwanderer Parallelgesellschaften bildeten.

Einige Vertreter der FPÖ blickten gespannt auf die Rednerbühne, als der in München ansässige Michael Sttirzenberger das Mikrofon ergriff. Der Vorsitzende der Mini-Partei ,,Die Freiheit“ stellte sich vor, um bald theatralisch den Koran in die Höhe zu heben, der gefährlicher sei als Hitlers ,,Mein Kampf“. Denn im Koran würden die Leser dazu aufgefordert, Ungläubigen die Köpfe abzuschneiden. Stürzenbergers Suada ging munter weiter. Er verstieg sich sogar zu der Außerung, dass „jeder Moslem ein potentieller Terrorist“ sei.

Da hat Redakteur Helmut Mayer von der Nationalzeitung nicht richtig zugehört. Denn ich zitierte den Ex-Moslem Nassim Ben Iman, der bekanntlich im Wissen über die gefährliche Ideologie Islam sagte:

„Jeder Moslem, der den Koran als das Wort Allahs akzeptiert, ist ein potentieller Terrorist“

Weiter in der Nationalzeitung:

Während er bei einem Teil der Zuhörer Anklang fand, hielten sich die FPÖ-Vertreter mit Applaus zurück. Zwei der drei anwesenden Grazer FPÖ-Gemeinderäte beschlossen das Gelände vorzeitig zu verlassen, um nicht als Unterstützer Stürzenbergers betrachtet zu werden.

Stürzenberger steigerte sich in seiner knapp einstündigen Rede, die selbst den Veranstaltern zu lang erschien, immer mehr in seine Islamophobie und fragte die Zuhörer nach fast jedem Satz: ,,Wollt ihr das?“ ln Heilserwartungsmanier prophezeite er, dass seine Sache siegen werde. Dabei stilisierte er das erst zwei Tage zurück gelegene Treffen zwischen seinem Idol Geert Wilders und FPÖ-Chef Strache in der Wiener Hofburg zu einem schicksalshaften Ereignis, dem weitere folgen müssten. Wilders sei der mutigste und gefährdetste Politiker in Europa, da er die Wahrheit über den Islam aufzeige.

Die Rede dauerte eine halbe Stunde, keine ganze. Soviel zur Wahrheitsliebe der Nationalzeitung. Man kann sich selber davon überzeugen, wie sie bei den Teilnehmern ankam:

Weiter wird im Artikel der Nationalzeitung behauptet:

Im Anschluss an seine Brandrede, die von der anwesenden Polizei sowie von der örtlichen Presse aufmerksam beobachtet wurde, erklärte Stürzenberger, nun den zuvor angekündigten Spaziergang durchführen zu wollen. Auch hier wurde klar, dass nicht etwa die örtliche Pegida-Führung das Heft des Handelns in der Hand hatte, sondern Stürzenberger bestimmte, was gemacht werden solle.

Hier zeichnen tendenziöse Propagandisten wieder einmal das Zerrbild eines Egozentrikers. Das Gegenteil ist richtig: Alles war in Graz mit der Organisationsleitung abgestimmt und abgesprochen. Aber es dürfte diesen national-sozialistischen Kreisen übel aufgestoßen sein, dass ich mich im Februar zusammen mit dem Orga-Team von BAGIDA dafür einsetzte, Extremisten bei den Münchner Spaziergängen als nicht willkommen zu heißen.

Alt-Nazis, die die Ermordung der heldenhaften Widerstandskämpferin Sophie Scholl durch die national-sozialistische Verbrecherbande als richtig erachten, da die Weiße Rose ihrer Meinung nach „wehrkraftzersetzend“ und „volksverratend“ wirkte, haben nach meiner festen Überzeugung nichts bei PEGIDA zu suchen. Wer auch noch die Solidarität mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten, Israel, verächtlich mit dem Begriff „Zionistenfreunde“ abtut, zeigt, welch übler brauner Geist immer noch in ihm tickt.

Es ist in ganz Deutschland zu beobachten, dass sich NPD-Leute und deren Sympathisanten bei PEGIDA einschleichen wollen. Wer dem nicht entschieden entgegentritt, muss sich den Verdacht gefallen lassen, auf gefährlichem Terrain Sympathien zu hegen, was für die Bewegung äußerst bedrohlich wäre. Weiter in der Nationalzeitung:

Vielen Zuhörern wurde erst später klar, nachdem sie sich über das Internet schlau gemacht hatten, dass es sich bei ihm um einen politisch erfolglosen Mann handelt. Stürzenberger, früher einmal Pressesprecher der CSU, war es im Frühjahr 2014 nicht gelungen, einen Sitz im Münchner Rathaus zu erobern, wofür 0,7 Prozent der Stimmen erforderlich gewesen wären. Der eine oder andere FPÖ-Anhanger meinte nach der Kundgebung sinngemäß, man habe einen Blender erlebt, der eine Bühne gebraucht habe. In naher Zukunft will Pegida Graz wieder zu einem ,,Spaziergang“ laden und mit dem Ex-FPO-Politiker Ewald Stadler auftreten, der kürzlich Pegida als Partei eintragen ließ, wie zu hören war.

Der von Stürzenberger angekündigte ,,Spaziergang“ konnte wegen der Gegendemonstranten nur verkürzt durchgeführt werden, so dass man sich entschloss, zweimal dieselbe Route zu nehmen. Hier gab der in München wirkende Islamhasser Parolen vor, die skandiert werden sollten. Mit seinem Gegeifer hat er Pegida in Graz in ein ebenso schlechtes Licht gerückt, wie er dies in München als Wortführer von ,,Bagida“ getan hat.

Selbst die ihrerseits nicht zimperliche, 2009 wegen Verhetzung bestrafte FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dr. Susanne Winter meinte auf ihrer Facebook-Seite einen Tag später: ,,Leider muss ich sagen, glaube ich nicht, dass diese Veranstaltung gestern der Pegida-Bewegung gut getan hat. (…) Durch die überbordende Wortwahl des Vortragenden wurden auch die Statuten und Grundsätze dieser Bewegung ad absurdum gefrührt. Es geht auch gar nicht, dass ein Redner, der vom Veranstalter gebeten wird, an den Schluss seiner Rede zu kommen, wohl eher den Veranstalter ,maßregelt’und meint, er höre noch lange nicht auf…“

Auch hier wieder eine unwahre Behauptung, denn ich habe mich in der Redezeit an die Vorgabe des Organisationsteams gehalten. Wie tendenziös die Redaktion der Nationalzeitung vorgeht, sieht man am selektiven Abdruck eines Leserbriefes zu diesem Artikel. Hier der vollständige:

Der Beitrag von einem Mayer (von wo ist der lhnen denn zugelaufen?), mit der BILD-würdigen Überschrift „Pegidas Sargnagel- Islamhasser Stürzenberger in Graz“ – wie die Lügenpresse! Und mit BILD-artigen Fotos. Trennen Sie sich von diesem Schreiberling! Wenn derartige Lohnschreiber in der NZ zu Wort kommen – Sargnagel der NZ.

Das in Graz war ein Debüt, das erste Mal! Da waren zur Abschreckung massiv die Kettenhunde der bis ins Mark verrotteten politischen Kaste mobilisiert (wie immer beim ersten Mal einer PEGIDA in lärmendenden, gewalttätigen Massen, bezahlt vom ,,Staat“, der eigentlich jeden Schaden vom Volk abwenden soll). Gehen Sie mal am Anfang in einer Stadt zu einer PEGIDA-Demonstration, dann sehen Sie, wie schwer es ist, wenn das Volk sich Gehör verschaffen will. Später wird es erträglich, denn die Antifa bezieht ihre wenigen Lohnkrakeeler aus dem Bodensatz der Gesellschaft, und die sind trotz Bezahlung schwer an die frische Luft zu locken. In Nürnberg kommt man nach PEGIDA trotzdem auch jetzt noch jede Woche nur auf Umwegen nach Hause oder zum Auto.

Der Artikel hat Gewicht, denn so viel über PEGIDA stand noch nicht in der NZ. Wenn dann eine 3/4 Seite totaler Verriß kommt, ist es unerheblich, daß eigentlich Stürzenberger verhauen wird; der unbedarfte Leser erfährt: PEGIDA ist Krawall.

ln Graz war auch der total sachliche, ruhige Edwin Utrecht, dem hätten Sie die 3/4 Seite widmen können. Daß Michael Stüzenberger als das Rumpelstilzchen der Bewegung gilt, weiß jeder, der die Sinne nicht ganz verschlossen hat. Er ist schon etwas islamfixiert, aber er kann auch sehr wirksam den Genderwahnsinn zerpflücken oder danach fragen, warum die armen Asylforderer, die ihr nacktes Leben und das Mobiltelefon gerettet haben, nur als junge, kräftige Neger unter 25 sichtbar sind.

Er ist ein mitreißender Redner (ganz ohne Notizzettel, frei und aus dem Herzen) und einer von denen, die sich mutig mit offenem Visier vor das Volk stellen und laut aussprechen, was dieses denkt. Manchmal schießt er über das Ziel hinaus. PEGIDA Nürnberg lebt momentan von Michael Stürzenberger.

In Würzburg bringt die Stadt nur einen Kinderchor mit DGB/LINKE-Einpeitscher und 30 Piepsstimmen zusammen, aber in Nürnberg und beim ersten mal in Graz – da ist ein grober Keil auf dem groben Klotz nötig, um sichtbar zu machen, daß das Volk es jetzt ernst meint. Stürzenberger ist ein solcher Keil! Sprechen Sie ihn an, machen Sie ein lnterview mit ihm und drucken Sie das – oder mit Tatjana Festerling (wenn Sie die kriegen, die wäre ein Hauptgewinn) oder… ich kann lhnen einige mutige Frauen und Männer mit Bekanntheitswert nennen, mit denen Sie per lnterview in der NZ offene Türen bei den Lesern einrennen. Nutzen Sie und fördern Sie PEGIDA, wo Sie können, da ist das Volk, aus dem lhre Leser kommen.

Jede neue Bewegung hatte das Problem, gute Redner zu finden. Sie kennen die deutsche Geschichte noch besser als ich, denn Sie sitzen ja seit Jahren an einer der wenigen Quellen des Wissens mit einem bewundernswerten Archiv – gute Redner waren in den letzten 100 Jahren bei jeder guten Sache am Anfang Mangelware. Bei PEGIDA sind es noch manchmal wütende alte Männer oder Selbstdarsteller und manchmal unbeholfene junge Leute, aber sie haben Löwenmut und ihr Herz schlägt für Deutschland. Egal wie sie aussehen, was für Deutschland gut ist, ist hilfreich.

lch gehe seit dem 12.01. bei jedem Wetter und jede Woche auf die PEGIDAS, in Würzburg, Nürnberg, Suhl oder Dresden – nur dort kann man seinen Unmut über die wachsende Diktatur deutlich zeigen. Man hat nach drei Monaten einen guten Überblick darüber, was gut und böse ist und man lernt immel mehr Leute kennen, wenn man hinterher an den Rednerkarren geht und schaut, wer da ist.

lch habe das NZ-Abonnement wirklich seit einigen Jahren nur noch, um der NZ den Rücken zu stärken und einen Beitrag zu ihrer Erhaltung zu leisten. Die darin enthaltenen lnformationen bekomme ich kostenlos aus verschiedenen Webseiten eine Woche früher als in einer Nostalgiezeitung aus Papier. Viele ältere Leser ohne lnternet sind aber auf lhre lnformationen angewiesen.

Halten Sie weiterhin die Ohren steif, schauen Sie sich an, wer was für Sie schreibt und haben Sie ein sehr waches Auge auf PEGIDA. Da ist Hoffnung, da ist die Zukunft. Bringen Sie alle zweiWochen ein lnterview mit PEGIDA-Leuten, die sagen lhnen das, was das Volk denkt. Sie müssen es dann nur noch drucken.

Schönes Wochenende, alles Gute.

Rudolf Walter

Alles, was in diesem Brief an Positivem zu meiner Person dargestellt war, hat die Nationalzeitung wegzensiert, was ein bezeichnendes Licht auf deren Arbeitsweise wirft. Hier die Veröffentlichung vom 17. April. Infos zu dieser Zeitung von Wikipedia:

Die DNZ wurde 1950/51 als Deutsche Soldaten-Zeitung (DSZ) gegründet. In einem amerikanischen Internierungslager in Garmisch-Partenkirchen waren der ehemalige NSDAP-Kreisleiter und Landrat von Preußisch Holland Helmut Damerau, der Wehrmachtsoberst und Landrat von Stendal Heinrich Detloff von Kalben, der Oberst der Waffen-SS Joachim Ruoff und der General der Waffen-SS Felix Steiner 1950 überein gekommen, eine Publikation zu gründen, die für einen „antibolschewistischen deutschen Verteidigungsbeitrag“ werben sollte. (..)

Die National-Zeitung wird im DSZ-Verlag (bis zu dessen Tod 2013 von dessen Eigentümer Gerhard Frey, dem langjährigen Vorsitzenden der DVU) herausgegeben. (..) Trotz ihrer formalen Unabhängigkeit wurde die Zeitung aufgrund der beherrschenden Stellung Freys und wegen des Fehlens einer originären Parteizeitung der DVU bis zu seinem Rückzug aus der Parteipolitik oft als das Presseorgan der Partei betrachtet, obwohl sie auch über die Partei hinaus eine große Wirkung im politischen Spektrum rechts der Unionsparteien ausübt. Daher ist es das in Deutschland das meistverbreitete Presseerzeugnis dieser politischen Richtung.

Wer den Islam nicht als gefährlichste Bedrohung für die zivilisierte Menschheit erkannt hat, weiß entweder noch nicht über die Fakten Bescheid oder ist aus ideologischen Gründen denkblockiert. In dem Video „Was der Islam nicht ist„, das von PI München übersetzt und bearbeitet wurde, kann sich jeder ein Bild davon machen, mit was wir es zu tun haben.

NPD, Die Rechte, Der dritte Weg und wie sie sonst noch alle heißen, versuchen die PEGIDA-Bewegung für ihre Zwecke zu vereinnahmen. Bei ihnen geht es grundsätzlich gegen Ausländer, denn sie sehen das Problem aus ihrer völkisch-ethnischen Brille. Das heißt, Türken und andere sind grundsätzlich wegen ihrer Herkunft unerwünscht. Es gilt der Slogan „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“. Den Islam sehen diese nationalen Sozialisten nicht als Gefahr, da er ja auch gegen deren Hauptfeinde agiert: Juden, Israel, USA. Schon Hitler hatte dies damals erkannt und bekanntlich ein Bündnis mit dem Islam geschlossen. Wenn sich PEGIDA von diesem schädlichen Einfluss nicht schützt, ist die gesamte Bewegung in großer Gefahr, ins völlig falsche Fahrwasser zu kommen.

Die Einladung von Geert Wilders nach Dresden war hingegen ein wichtiges Signal in die richtige Richtung..




Die Sprache der BRD: „Standort Deutschland“

Der österreichische Staatskanzler Metternich, der grundsätzlich jede nationale Bewegung bekämpfte, kommentierte einst die entstehende italienische Nationalbewegung mit dem verächtlichen Satz, Italien sei bloß ein geographischer Begriff. Von seinem Standpunkt als Hüter des österreichischen Kaiserthrons war dies konsequent, denn nationale Bewegungen waren zugleich demokratische Bewegungen, die die Nation als politisches Stereotyp konstituieren und den Staat in die Verantwortung gegenüber dem Volk nehmen wollten. Von Metternichs Standpunkt betrachtet gab es im Grunde kein Volk, es gab bloß Untertanen, und die Länder, in denen diese Untertanen zufällig lebten, gehörten nicht ihnen, sondern dem Monarchen und waren aus dessen Sicht folglich rein geographische Begriffe.

Zweihundert Jahre später haben sich die Begriffe geändert, nicht aber die Denkweise. Die Monarchen sind gestürzt, sofern sie nicht als dekoratives Ornament von Staaten fungieren, die sich als demokratisch verstehen. Heutige Herrscher gebieten nicht über Throne und Staaten, sondern über internationale Großkonzerne, aber auch für sie gilt, daß Länder nichts mit den Völkern zu tun haben, die sie aufgebaut haben, sondern wirtschaftsgeographische Begriffe, nämlich »Standorte« sind. Die Politik huldigt diesen Herrschern, ihrem Vokabular und ihrer Denkweise. Es kommt auch ihren Zielen entgegen, vom eigenen Land in einer dürren Technokratensprache zu sprechen, die etwaige emotionale Assoziationen gar nicht erst aufkommen läßt.

Wenn Deutschland vor allem ein Standort ist, kann die Politik diesen Standort ebensogut von Brüssel wie von Berlin aus verwalten und sich dabei stillschweigend von dem bißchen demokratischer Kontrolle emanzipieren, die im Nationalstaat wenigstens prinzipiell möglich ist.


(Die Erklärung stammt aus dem neuen Buch „Die Sprache der BRD. 131 Unwörter und ihre politische Bedeutung“ von Manfred Kleine-Hartlage und kann bei Antaios.de bestellt werden)




Islamkritik: Dröhnendes Schweigen der Linken

Früher war Religionskritik die vornehmste aller marxistischen Tugenden. Doch zum Glaubensterror des islamischen Fundamentalismus hat die westliche Linke nichts zu sagen.

Im November 2014 wagte der amerikanische Filmemacher Ami Horowitz ein Experiment. Eine IS-Fahne schwingend, stellte er sich auf den Campus in Berkeley, dem Initiationsort der US-Linken. Dazu rief er, der IS wolle den Frieden und verteidige sich nur gegen die Aggression des Westens. Von den Studenten kamen freundliches Winken und Zuspruch: „Thumbs up!“ Nur einmal wurde Kritik laut – die Bitte, auf dem Campus nicht zu rauchen. Kurz darauf wiederholte er den Versuch mit einer israelischen Flagge, die Parolen entsprechend angepasst: Israel wolle den Frieden und verteidige sich nur gegen Angriffe. Er erntete beeindruckende Aggressionen.

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Springers WELT: Bundeswehr hat keine Munition gegen Russen-Panzer!

Wo leben wir eigentlich inzwischen? Sind wir im Irrenhaus? In einer Klapsmühle? Ist die Presse verrückt geworden? Wahnsinnig? Ist gerade 1939? Steht der Iwan an der Oder? Werden wir angegriffen? Die WELT, direkt, unbekümmert, unverhohlen, unverblümt, frisch von der Leber weg, ohne rot zu werden, und offensichtlich nicht sturzbesoffen: Die Bundeswehr ist derzeit nicht in der Lage, moderne russische Kampfpanzer wirksam zu bekämpfen. Müssen wir das jetzt? Wann werden wir einberufen? Wann ist Mobilmachung?