Mehr denn je ist deutlich, dass die Notenbanken seit dem Krisenjahr 2008 nur eines sich und uns teuer erkauft haben – Zeit. Die Probleme wurden nicht einmal im Ansatz angegangen und gelöst, sondern lediglich mit enormen Geldsummen überdeckt und in die Zukunft verschoben, wo sie sich weiter potenzieren. Dies hat bislang sieben Jahre funktioniert, aber es war teuer – sehr teuer. Die EZB – unter der Leitung vom ehemaligen Investmentbanker Mario Draghi, welcher niemals demokratisch gewählt wurde – ist mittlerweile die „wahre“ Macht in Europa.

Sie hat seit 2008 mehrfach die auf der Intensivstation liegenden Finanzmärkte und die dazugehörige Industrie vor dem sicheren Tod bewahrt und mit Geldspritzen wiederbelebt. Um den Patienten am Leben zu erhalten, druckt sie mehr Geld denn je und greift in die Märkte ein. Jedoch wurde noch niemals in der Geschichte ein Problem durch „Gelddrucken“ oder Planwirtschaft gelöst… (In der Tat geht es nicht nur um den Negativzins, der kommt, irgendwann wird man auch plötzlich nicht mehr jede Summe vom Konto abheben können, und das Bargeldverbot droht auch! Einmalig, was wir uns mit dieser EUdSSR geleistet haben!)

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47 KOMMENTARE

  1. Außer den Sparern gibt es noch BfA-Beitragszahler, Daytrader und Schuldner, denen geht das Gejammere der Crash-Autoren Weik und Friedrich am Arsch vorbei.
    Aber Hauptsache die Autoren sahnen ordentlich ab.
    Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass PI zu einem zweiten Hartgeld.com werden will.

  2. Es gibt leider viel zu wenige Menschen, die den Ernst der Situation begreifen.
    Kewil hat Recht.
    Wir wurden belogen und betrogen. Sämtliche Versprechungen (Geldwertstabilität, keine Schuldenhaftung für andere Länder usw.) wurden gebrochen.
    Und weil mit immensen Beträgen Zeit gekauft worden ist, meinen die meisten Menschen, es geht immer so weiter. Und die Wirtschaft brummt doch und es geht uns doch so gut.
    Das Aufwachen wird bitter werden.

  3. Werter „deed“,
    niemand zwingt sie das zu beherzigen oder zu glauben was Weik und Friedrich schreiben , aber wenn man 1+1 zusammenzählen kann ist das beschriebene Szenario unausweichlich und Keiner sollte hinterher sagen : Warum hat uns das keiner gesagt .

  4. Doch! PI ist für Hartgeld, für Geldwertstabilität und nicht für den Amokläufer Draghi!

  5. Prof. Sinn: “Die EZB überschreitet permanent ihr Mandat”

    Laut Prof. Hans-Werner Sinn haben Sparer in den ersten fünf Jahren der europäischen Schuldenkrise mindestens 200 Milliarden Euro an Zinserträgen eingebüßt.

    Prof. Hans-Werner Sinn geht mit der Politik der Europäischen Zentralbank hart ins Gericht. Er sagt, die EZB überschreite, entgegen der Auffassung ihres Präsidenten Mario Draghi, permanent ihr Mandat. Das habe auch das Bundesverfassungsgericht in ihrem jüngsten Urteil bestätigt.

    http://www.goldreporter.de/prof-sinn-ezb-ueberschreitet-permanent-ihr-mandat/news/49223/

  6. Wer schreibt das die EZB die Sparer ausnimmt hat das System noch nicht verstanden. Die EZB ist selber nur Spielball. Spielball von Golmann Sachs.
    Goldmann hat überall seine Ex Spitzenleute plaziert. Ehemalige Goldmann Sachs Mitarbeiter überall in den Beraterteams der Regierungen. Deutsche Bank , Notenbanken usw. In den Beratungen über den Rettungsschirm waren maßgeblich Goldmann Leute . Drahgi selber war ja Vice Präsident von Goldmann.

    Kann mir keiner erzählen das Golmann diese Netzwerke nicht nutzt, Steuert und zumindest zum Teil plaziert hat.

    Die EZB ist nichts. Eine kleine Nummer

  7. Der Euro ist nichts mehr wert. Innerhalb eines Jahres ist der Euro von 1,39 auf 1,076 gesunken. Dadurch ist nochmal alles teurer geworden.

    Daher kann man Leute, die ihre täglichen Einkäufe nur noch elektronisch abwickeln unbedingt warnen. Durch die Benutzung von elektronischen Zahlungsmitteln wie Kreditkarten oder auch EC-Karten erhalten und sammeln Unternehmen und Finanzinstitute immer mehr Daten über sie. zu den elektronischen Zahlungssystemen gibt es schon seit Urzeiten eine Alternative. Das Bargeld. Bargeld hat einen großen Vorteil. Wer es im täglichen Einkaufsleben benutzt ist eben nicht gläsern. Es demnach nicht nachvollziehbar wo und was sie eingekauft haben.
    Immer mehr Länder starten Kampagnen zur Einschränkung des Bargeldeinsatzes. Frankreich hat jetzt eine Initiative auf den Weg gebracht mit der Finanzminister Michelle Saba massive Einschränkungen für den Einsatz von Bargeld plant.
    Im Einzelhandel darf mit Bargeld die Grenze von 1.000 € nicht mehr überschritten werden. Bislang galt eine Grenze von 3.000 €. Regelmäßige große Bargeldabhebungen vom Konto, die 10.000 € pro Monat überschreiten, müssen von Seiten der Bank auch eine Meldung an die Finanzbehörden auslösen. Sogar Wechselstuben müssen bei mehr als 1.000 € den Personalausweis des Kunden kopieren und dokumentieren.
    Die französische Regierung gibt an, daß damit natürlich nicht die eigenen Bürger stärker zum Einsatz von elektronischen Zahlungsmitteln verpflichtet werden sollen. Das Ziel hinter diesen Beschränkungen wird in eine andere Richtung gelenkt – es geht wie so oft um die Terrorabwehr. So wird es jedenfalls offiziell verkauft. Aus meiner Sicht geht es doch vielmehr darum, ein genaueres Bild über den Zahlungsverkehr der Bürger zu bekommen.
    In Italien existiert bereits eine 1000-Euro-Verbotsschwelle für Bargeschäfte;in Griechenland liegt diese bei 1500 Euro und in Spanien nur wenig höher. In Schwedenkann man kaum noch mit Bargeld zahlen.
    Nur ohne Bargeld sind unsere Kontobewegungen und auch unser gesamtes Leben weltweit total der Überwachung ausgesetzt. Die Bürger sollen gezwungen werden ihr gesamtes Geld auf Bankkonten zu führen. Regierungen und Finanz-Oligarchen könnten dan jederzeit mit über Nacht eingeführten Zwangsabgaben auf unser kleineres oder größeres Vermögen zugreifen. Sie könnten hohe Strafen auf die Ersparnisse der Bürger erlassen (harmlos als „Negativ-Zinsen“ benannt).
    Eine OECD-Studie (Bargeld besser abschaffen) und der EU (jeder Bürger muß ein Bankkonto haben fand Eingang in die Strategiepapiere. Alle diese Maßnahmen (10%ige Zwangsabgabe auf alle Sparguthaben) werden vom IWF und der EZB unterstützt bzw. gefordert.
    Ich kann also nur einen Weckruf an Sie alle richten, auch weiterhin viel Bargeld einzusetzen. Außerdem wird damit noch ein positiver Nebeneffekt bewirkt, der auch durch viele Studien nachgewiesen ist: Wenn Sie tatsächlich immer nur Bargeld im täglichen Umgang einsetzen, geben sie weniger Geld aus.

    +++ Da es keine Vorschau mehr gibt ist der Beitrag vielleicht nicht gut formatiert oder gram­mati­ka­lisch falsch. +++

  8. Wir müssten auswandern. Joel Skousen hat Uruguay und Chile als Länder ausgemacht, in denen Europäer relativ gut leben können.

    Aber solange der Staat keine Atomwaffen usw. hat kann die Elite ihn sanktionieren wie sie will. Ich will auch nicht wissen, was diesen Tsunamie ausgelöst hat, der zu Fukushima führte.

    Bin sehr pessimistisch, was Widerstand angeht. Wenn wir noch nichtmal die erste Hürde als Völker Europas meistern können und uns aus dem Brainwashing der MM befreien können.

  9. #7 Felix Austria (06. Apr 2015 09:14)
    😉

    NUR BARES ist WAHRES

    Bei uns haben die Sozialisten laut darüber nachgedacht, die 1000 Franken Note abzuschaffen.

    Und in Geschäften wird man krumm angeguckt, wenn man mit 1000 Franken bezahlen will. Und ich spreche jetzt nicht vom Kaugummikauf, sondern von grösseren Einkäufen.

  10. Hühne IQ

    Wenn sich eine halbe Milliarde europäische Menschen nicht wie hirnlose Hühner durch den Stall jagen lassen würden sondern gemeinsam an einem Strang ziehen um die verdrekte Farm auszumisten, läge die EZB samt Vasallen schon längst auf dem Misthaufen der europäischen Geschichte. 💡

  11. Langer Text und dann doch keine eigene Lösung.

    Kryptokommunisten und andere Spinner wie hartgeld und ähnliche sind gewiss keine Alternative.

    “ unter der Leitung vom ehemaligen Investmentbanker Mario Draghi, welcher niemals demokratisch gewählt wurde“

    ist übrigens kein Argument, denn das wurden die nie, auch vorher in der Bundesbank nciht.

  12. Mehr denn je ist deutlich, dass die Notenbanken seit dem Krisenjahr 2008 nur eines sich und uns teuer erkauft haben – Zeit.

    Treffend formuliert. Im Fussball ist diese Taktik auch als „Zeitspiel“ bekannt. Der aktuelle Spielstand soll mit allen Mitteln „über die Zeit“ gerettet werden.

    Das Dilemma ist, dass es in diesem Fall keinen Schiri gibt, der die Begegnung irgendwann abpfeifen könnte.

    So gesehen, läuft es auf eine andere Taktik hinaus: Nach mir die Sintflut!

  13. Bargeldverbot ab 2018?

    Wie mehrere Internet-Plattformen berichten, plane die „EU-Kommission“ ein Bargeldverbot ab 2018. Juncker habe die Pläne bereits unterschrieben. Bargeld und EC-Karten sollen demnach verschwinden.

    Auch die „Welt“ berichtete berichtete entsprechend, und zwar bereits am 22. 02. 2014. Damit geht die Eurokratie daran, einen weiteren Bereich der Freiheit zu begraben; die Jagd auf den nunmehr „gläsernen Konsumenten“ aka so genanntem „EU-Bürger“ wird endlich eröffnet werden.

    Als nächstes kommt vielleicht der berüchtigte RFID-Chip, am ehesten als Implantat, ohne den man wird „weder kaufen noch verkaufen“ können – bei Unbotmäßigkeit kann man gerne auch mal die diversen Funktionen „abschalten“… Wie auch immer wir weiter spekulieren mögen, wird die Abschaffung des Bargeldes, wenn auch durch die Hintertür, weitreichende Folgen haben, und zwar kein guten. Man wird damit dem System auf Gedeih und Verderben ausgeliefert werden. Dies ist allerdings ein Szenario, das nur zu denken selbst in den Staaten des „real existierenden Sozialismus“ kaum möglich gewesen wäre. –

    Anbei ein OT: Über den Nutzen „automatisch durchlaufender Beträge“ oben auf der Hauptseite läßt sich streiten; was aber definitiv fehlt, ist aus unerklärlichen Gründen eingestellte die Vorschau-Funktion!

  14. Am 10. Mai finden im Bundesland Bremen Bürgerschafts- und Kommunal­wah­len statt. BÜRGER IN WUT werden sich an dem Urnengang mit über 30 Kan­d­i­­datinnen und Kandidaten beteiligen. Um zusätzliche Mittel für den Wahl­kampf zu mobilisieren. Als Spen­denziel haben BIW die Marke von 50.000 Euro ausgegeben. Mit dem Geld wollen BIW in den nächsten Wochen Marketingmaßnahmen wie Plakate, Flug­blätter und Zeitungsanzeigen finanzieren.

    In Bremen sind wir BÜRGER IN WUT die einzige politische Kraft, die unbe­que­me Wahrheiten ausspricht und wider den Stachel der Political Correctness löckt. Deshalb werden wir schon seit Jahren vom linken Establishment an der Weser bekämpft. Aber auch bundesweit sind BÜRGER IN WUT eine wichtige poli­tische Stimme, die für eine dezidiert konservative Politik eintritt. Das zei­gen beispielhaft unsere Kampagnen für die Wiedereinführung der D-Mark und gegen einen EU-Beitritt der Türkei. Damit wir unsere erfolgreiche Politik der letzten Jahre für Bremen und Deutschland fortsetzen können, müssen wir unbe­dingt den Wiedereinzug in den Bremer Landtag schaffen, und das nach Mög­lichkeit in Fraktionsstärke. Dazu benötigen wir ein möglichst großes Wahlkampfbudget. Die bislang zur Verfügung stehenden Mittel reichen noch nicht aus, um schlagkräftige Marketingaktionen in Bremen und Bremerhaven finan­zieren zu können. Deshalb appellieren wir mit unserer Aktion ‚Geldbombe’ an alle konservativ denkenden Menschen in Deutschland, uns BÜRGER IN WUT am 1. und 2. April mit Ihrer Spende zu unterstützen“, erläutert Jan Timke, Bundesvorsitzender der BIW und Spitzenkandidat für die Wahl zur Bre­mischen Bürgerschaft.

    Es sind erst 6800,- Euro beisammen – meine Spende wurde soeben eingegeben. Jeder Betrag hilft ! 🙁

  15. #7 Felix Austria (06. Apr 2015 09:14)

    Immer mehr Länder starten Kampagnen zur Einschränkung des Bargeldeinsatzes. FRANKREICH ….sogar Wechselstuben müssen bei mehr als 1.000 € den Personalausweis des Kunden kopieren und dokumentieren.

    Da gebe ich Ihnen 100% Recht.
    Aber!
    Wozu das Beispiel Frankreich?
    Nehmen wir doch Deutschland.
    Selbst beim Bargeld gibt es bereits die Kontrolle.
    Netto, Penny und Shell z.B. „gestatten“ es den Kunden, beim Einkauf auch „gleich bequem“ Geld bis 200 EUR abzuheben.

  16. #17 Fischbein

    Deutschland spricht nur nicht davon, dabei ist schon alles beschlossen: Das geht aus internen Papieren hervor, die offenbar bereits von Kommissionspräsident Juncker abgesegnet worden sind.

    Als Stichtag für das Bargeldverbot gilt der 1.Januar 2018. Danach wird es laut EU keine Möglichkeit mehr geben, bar zu zahlen. Einzelhandel und Dienstleister machen sich ab diesem Zeitpunkt strafbar, wenn Sie Münzen und Scheine annehmen.

  17. #16 Tom62

    „…..Wie auch immer wir weiter spekulieren mögen, wird die Abschaffung des Bargeldes, wenn auch durch die Hintertür, weitreichende Folgen haben, und zwar kein guten. Man wird damit dem System auf Gedeih und Verderben ausgeliefert werden…..“

    Genau darum gehts den Entscheidungsträgern von Großkapital und Politik ja.
    Wir, das Wahlvieh, sollen kontrolliert und entmachtet werden.
    Die Entscheidungsträger wollen weiterhin einen Machtzuwachs erreichen sei es unter dem Deckmäntelchen der Terrorabwehr in unsere Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden können oder sei es zur Beseitigung der (hausgemachten) Finanzkrise an denen sich eine Gruppe von gewissenlosen Finanzjongleure dumm und dämlich verdienen. Was wir seit Jahren erleben ist eine Entmündigung und auch durch die Europäische Zentralbank verordnetet Niedrigzinspolitik gewollte Enteignung des Europäischen Mittelstands. Das ist nichts anderes als eine Vermögensverteilung von unten nach oben. Wobei mit „oben“ nur eine kleine Gruppe einflussreicher, machtgieriger Profiteure gemeint ist.

  18. #23 Watschel (06. Apr 2015 12:28)
    „Wobei mit “oben” nur eine kleine Gruppe einflussreicher, machtgieriger Profiteure gemeint ist.“

    Wir oder Sie eben…

  19. 7 Felix Austria   (06. Apr 2015 09:14)  

    Der Euro ist nichts mehr wert. Innerhalb eines Jahres ist der Euro von 1,39 auf 1,076 gesunken. Dadurch ist nochmal alles teurer geworden.

    ……………….

    Und damit steht der Euro, der in der Vergangenheit lange Zeit überbewertet war, beim Ausgangskurs des Jahres 1999 .

    Von Teuerung ist übrigens im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht viel zu spüren.

  20. Mario Draghi kommt von Goldman&Sachs und hat dort seinen Job gelernt – was will man da anderes erwarten?

    Da hätte man auch Al Capone zum Steuereintreiber machen können.

  21. Das Bargeldverbot würde sich ganz wunderbar in die Denke dieser EU-Ideologen einfügen. Mit riesigem Bürokratie- und Verwaltungsaufwand soll fortan verhindert werden, dass Bäcker Müller ein einziges „schwarzes“ Brötchen verkauft oder die Hausfrau Erna Kasuppke, die ein Kleinstgewerbe angemeldet hat, eine Wurzelbürste „schwarz“ vertickt. Die korrupten, demokratisch in keinster Weise legitimierten Eurokraten, Draghi, Juncker und seine Freimaurerkollegen, machen sich natürlich weiter die Taschen voll.

  22. #25 Bewohner des Höllenfeuers

    „Von Teuerung ist übrigens im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht viel zu spüren.“

    Ja, weil Sie sich an diese Teuerung schon längst gewöhnt haben, deshalb !

    Mensch Leute bitte aufwachen ! ! Vor 20 Jahren hat ein Laib Brot DM 1,80 gekostet und heute zahlen Sie € 3,10 (= DM 6,06) für das gleiche Laib Brot ! Ein ganzer BlumenMein Vater hatte kohl kostet mittlerweile € 2,50 !
    Das sind nahezu DM 5,- !
    Seit der Einführung des Euro zahlen wir 100 % mehr für Miete und Nahrung !
    Was juckt mich wenn nach dem statistischen Warenkorb die Preise für Unterhaltungselektronik gesunken sind.
    Soll ich am Flach-TV herumknabbern, oder was ?
    Mein Vater hatte einst felsenfest seine Entscheidung verkündet dass er seine Karre in die Schrottpresse steckt, sobald der Sprit Dm 1,- pro Liter kostet. Und heute ? Umgerechnet DM 2,70 pro Liter.

  23. #25 Bewohner_des_Hoellenfeuers

    Ein Kilo Tomaten kosten z.B. knapp 7 DM

    ist das nicht teuer?
    Bei anderen Lebensmitteln Fisch oder Fleisch ist es auch so.

  24. die Inflation ist in vollem Gang

    Inflation ist die Ausschüttung von (über)großen
    Geldmengen durch die Zentralbank (EZB).
    Dies findet statt.

    Der Inflation FOLGT die TEUERUNG.
    Wenn tausende Milliarden Euros bis zum
    Verbraucher ‚durchdringen‘,
    dann folgt was das Volk unter Inflation,
    was aber die FOLGE der Inflation,
    die Teuerung ist.

    Und die Teuerung kommt so sicher wie . .

  25. 29 Watschel   (06. Apr 2015 14:37)  
    30 Felix Austria   (06. Apr 2015 14:47)  

    Ich schrieb, dass von Teuerung “im *gegenwärtigen* Zeitpunkt“ nicht viel zu spüren sei.

    Dass der Euro ein TEuro war, sehe ich auch so. Die Löhne haben damit nicht Schritt gehalten.

    Es ist ja das erklärte Ziel von Draghi, die derzeit weit unter 2 % liegende Inflation auf einen Wert von 2 % plus anzuheben.

  26. Der Name Draghi (=Drache) passt ja! Und immer dieses Drachengrinsen! Und kein Siegfried in Sicht!

  27. #32 Bewohner_des_Hoellenfeuers

    Die Inflationsrate betrug in Österreich im Februar 0,8 Prozent (im Vergleich mit dem Februar 2014). Grund dafür waren die anhaltend niedrigen Energiepreise. Ohne diesen Effekt wäre die Inflation laut Statistik Austria bei 1,6 Prozent gelegen. Die Energiepreise führten auch dazu, dass der Mini-Warenkorb des wöchentlichen Einkaufs mit – 1,8 Prozent im negativen Bereich lag. Im EU-Vergleich sind die Werte trotzdem hoch.

    Vieles ist außerdem teuer, weil auf regionale Produkte wert gelegt wird!

  28. @ Felix Austria

    je, zu faul gewesen. Nur, eine „offiziöse“ Quelle sehe ich in den Links nicht. „Die EU plant…“

  29. #37 3band

    Ob 2018 oder 2020 die Bargeldabschaffung kommt:

    Negativzinsen für Sparer sind die logische Folge der verheerenden EZB-Niedrigzinspolitik. Es ist klar, dass die Banken die Kosten an die Sparer weiterreichen. Da jedoch viele Bürger rechnen können, werden sie ihre Guthaben abziehen und ins Schließfach legen, sobald die Negativzinsen die Schließfachgebühr übersteigen.
    Als nächster Schritt wird und muss dann das von Top-Ökonom Kenneth Rogoff geforderte Bargeldverbot kommen. Denn dann könnten die Zentralbanken laut Rogoff „auf diese Weise leichter Negativzinsen durchsetzen, um so die Wirtschaft anzukurbeln“.
    Rogoff hat erkannt, dass „Papiergeld das entscheidende Hindernis ist, die Zentralbank-Zinsen weiter zu senken. Er sieht in der Beseitigung von Papiergeld eine sehr einfache und elegante Lösung für dieses Problem. Damit wäre ein jeder komplett kontrollierbar.

    http://www.focus.de/finanzen/experten/weik_und_friedrich/enteignung-zwangsabgaben-und-inflation-warum-der-finanz-sturm-noch-2015-losbricht_id_4449017.html

  30. #28 Wolfgang R. Grunwald (06. Apr 2015 14:30)
    Welches System soll es denn sein?

    Ich habe keine Lösung ausser fliehen und auswandern und hoffen, dass den Plutokraten ihre Orwell’schen Superstaaten vorher um die Ohren fliegen bevor auch das Land in dem ich mich niedergelassen habe „assimiliert“ wird.

  31. #37 3band

    Ob 2018 oder 2020 die Bargeldabschaffung kommt:

    ——

    Mich würde dann Interessieren ob unsere Schwarzafrikanischen Bereicherer Ihre Drogengeschäfte dann mit Kartenlesegeräten abwickeln.

    Die Osteuropäischen Bereicherer schicken dann auch Ihre Bettelbanden mit Lesegeräten rum
    Klingelbeutel in der Kirche ?

  32. Es ist natürlich ersteinmal GUT für die Spießbürger, die ehrlich ihre Steuerklärung machen usw. für die Akademiker, die ihre jämmerlichen 2500€ Netto verdienen während der ungebildete Handwerker schwarz 5000€ auf die Kralle bekommt. Trotzdem ziehe ich den jetzigen Zustand der Freiheit immer der totalitären Kontrolle vor. Am Ende verlieren alle, der eine mehr(Handwerker) der andere weniger. Sparer müssen dann ihr Geld ausgeben sonst wird es ihnen einfach weggenommen. „Er hat ja genug, er braucht das ja garnicht!“
    Letztlich geht es darum, dass niemand mehr der NWO Widerstand leisten kann, denn dafür benötigt man finanzielle Autarkie.

  33. Die EZB – unter der Leitung vom ehemaligen Investmentbanker Mario Draghi, welcher niemals demokratisch gewählt wurde –

    Als sei dies ein „Skandal“…. seit wann werden denn Bankdirektoren oder Geschäftsführer „gewählt“? Sie sind weder Parteien, noch politische Organe, sondern Unternehmen!

    Ob man Draghi nun mag oder nicht spielt keine Rolle – er ist erfolgreich und das zählt. Natürlich wäre es mir auch lieber, wenn die Politik wieder aktiver ihre Führungsrolle wahrnehmen würde, solange sie dies aber bewusst nicht tut, kann man der EZB keinen Vorwurf machen. Sie macht ihre Arbeit – unabhängig von politischer Einflussnahme – , so einfach ist das.

  34. @ #31 der dumme August (06. Apr 2015 15:01)

    Man kann es auch mit August Friedrich von Hayek sagen:

    „Wir werden niemals Inflation verhindern können, solange wir der Regierung nicht das Monopol der Geldausgabe wegnehmen. Regierungen haben uns niemals gutes Geld gegeben, ja die Begründung für das Geldausgabemonopol der Regierungen war noch nicht einmal die, sie würden uns gutes Geld geben, sondern immer nur die, sie bräuchten es zu Finanzierungszwecken. Das Ergebnis war, daß wir zweitausend Jahre lang ein Monopol hatten, das niemand in Frage gestellt hat. Wenn wir also eine freie Gesellschaft erhalten wollen, müssen wir die Demokratie neu gestalten und der Regierung das Geldausgabe-Monopol nehmen.“

    (Quelle: Interviewfilm „Inside the Hayek-Equation“, World Research INC, San Diego, Cal. 1979, frei übersetzt von Roland Baader)

    Den Preis einer Ware – und auch der zerbröselnde €uro ist eine „Ware“ – bestimmen das Angebot und die Nachfrage. Der Finanzdespot Draghi (niemand hat diesen Gauner jemals gewählt) erhöht mit seiner desaströsen Geldpolitik das Angebot um mehr als 1 Billion € allein im laufenden Jahr. Und zwar ohne jede Deckung durch irgendwelcher Realwerte. Er „druckt“ das Geld einfach.
    Eine Ware, die im Übermaß vorhanden ist, verliert zweifach an Nachfrage: Einmal, da sie ja quasi unbeschränkt vorhanden ist und zum anderen, da nun jeder weiß, daß sie als zunehmend wertloser werdende Ware auch als Anlageobjekt gänzlich ungeeignet ist.
    Das weiß der Draghi ganz genau, denn er hat es sicherlich bereits als 14jähriger im Istituto Massimiliano Massimo in Rom gehört und auch verstanden. Die Jesuiten und ihre Zöglinge sind schließlich nicht blöd…
    By the way: Auch Fidel Castro war als Jugendlicher auf einem Jesuiten-Kolleg.
    Warum also tut Mario Draghi heute das, was er da tut?
    Weil er mittlerweile nicht mehr seinem ökonomischen Verstand und – falls jemals und noch vorhanden – seinem jesuitischen Ethos folgt, sondern anderen Interessen. Über die könnte ich hier viel spekulieren, aber ich kenne sie nicht.
    Nur eines weiß ich: Meine Interessen sind es nicht!

    Don Andres

  35. @ #44 Euro-Vison (07. Apr 2015 01:13)

    Mensch, Euro-Vison, Sie ruheloses, aber zunehmend alberner werdendes Brüsseler Nachtgespenst, allmählich hege ich den nachhaltigen Verdacht, daß es sich bei Ihnen um Mario Draghi himself handelt! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
    Oder so: Werden Sie von PI dafür bezahlt (hoffentlich in Euro! :mrgreen: ), daß Sie hier als „EU-Anheizer“ fungieren? Denn so blöde und EU-trunken kann ein halbwegs vernünftiger Mensch doch gar nicht sein, daß er nunmehr über Monate hinweg hier eine EU-Devotionalie nach der anderen absondert!? Ich teile ja längst nicht jede EU-Kritik, die auf PI erscheint. Aber Ihr Schmarren ist mittlerweile so bar jeder Vernunft, daß ich nicht mehr ausschließe, daß Sie so etwas wie Kewils (ein tausendfaches Hoch auf ihn!!!) Salzstreuer sind. Mal ehrlich, Ihr zwei Buben: Ist dem so?…
    Dann seids scho zwei ganz verreckte Hund!…

    Don Andres

  36. #44 Euro-Vison (07. Apr 2015 01:13)

    seit wann werden denn Bankdirektoren oder Geschäftsführer “gewählt”? Sie sind weder Parteien, noch politische Organe, sondern Unternehmen!

    Noch eine Scheindebatte, die vom eigentlichen Skandal ablenken soll – genau wie die „Scheinwahlen“, die turnusmäßig Ihr Konstrukt „EU“ abhalten läßt, um zu verschleiern, daß keines der Völker Europas, auch nicht eine Person, in betreffs seiner Einrichtung um Erlaubnis gefragt worden ist.

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