Der „Osterspaziergang“ ist ein urdeutsches Thema. Wir ziehen „hinaus in die grünende Flur“, spätestens seit Johann Wolfgang von Goethe dieses Gedicht für seinen Faust geschrieben hat. Beim Osterspaziergang durch den Schwarzwald oder in der Pfalz könnten die Wanderer künftig in die Kadaver von toten Rehen und Hirsche treten. Ein neues Jagd-Gesetz in Baden-Württemberg verbietet, was bisher Pflicht war: Im Winter Rehe und Hirsche zu füttern. Jetzt sollen sie verhungern, statt gejagt zu werden. Auch in NRW soll es bald ein ähnliches Gesetz geben. Es richtet sich nicht gegen die Jagd, die brutale. Es geht um ein anderes Naturverständnis:

Nicht mehr die vom Menschen letztlich hergestellte Naturlandschaft ist das Ziel, in denen der Jäger eine wichtige Funktion in der Regulation darstellt, sondern eine wilde Natur soll es sein, ein Urwald, ein urwüchsiger Wald. Und da kommt es auf ein paar Rehe nicht an. Aber damit kommen sich Mensch und Naturschutz ins Gehege, denn radikaler Naturschutz sieht den Mensch als Störenfried an und will ihn in seiner Ausprägung Jäger, Bauer, Imker oder Forstbesitzer ausmerzen. So hat der „Eichenprozessionsspinner“ riesige Wälder uralter Eichen kahl gefressen; zehntausende Hektar sind befallen oder schon grau und tot… (Roland Tichy über die verrückte neue Urwald-Mode der vergrünten Deutschen!)

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41 KOMMENTARE

  1. Pakistaner bringt nach Abfuhr zehn Verwandte um
    SO. 5.04.2015, 11:41
    Peshawar – Er wollte seine Cousine heiraten, doch diese gab ihm einen Korb – und musste sterben.
    Aus Wut über die Abfuhr tötete ein Mann im
    Aber damit kommen sich Mensch und Naturschutz ins Gehege, denn radikaler Naturschutz sieht den Mensch als Störenfried an
    —————————————————
    Auch der Mensch kommt dem Menschen ins Gehege, und kann durchaus auch mal einen Massenmord an seinen eigenen Eltern, Geschwistern und Verwandten rechtfertigen – jedenfalls dann, wenn man der richtigen (rechtgläubigen) „Religion“ angehört:

    Nordwesten Pakistans die Frau sowie weitere neun Familienmitglieder, wie die Polizei mitteilte. Anschließend floh der Verdächtige. Er soll bereits im November 2014 seine Eltern sowie zwei Brüder wegen dieses Heiratswunsches getötet haben, wurde aber nie von der Polizei verhaftet. Den Angaben zufolge erschoss der Mann in der gebirgigen Provinz Khyber Pakhtunkhwa seinen Onkel, seine Tante sowie acht ihrer Kinder, darunter auch die Frau, die er heiraten wollte.
    Quelle: BILD

  2. Die Natur ist gut . Nur die Natur des Menschen ist schlecht. Diese muss grün eingehegt werden. “Füchse“ und “Wölfe“ unter den Menschen, die aus ganz natürlichen Trieben heraus für den Erhalt ihrer Kultur kämpfen, müssen abgeschossen werden. Da kenne sich noch jemand aus!

  3. Der Wald ist längst keine Natur, sondern Kultur. Daher ist es nur konsequent, ihn wie die restliche Kultur verwahrlosen zu lassen.
    Die Deutschen lieben den Wald, deshalb geht es diesem Kulturgut jetzt radikal an den Kragen. Es wundert nicht, dass der Maoist Kretschmann den Vorreiter spielt.

  4. Ob nun „Urwald“- oder Wolfsspinnereien, ob Multikulti- oder „Flüchtlings“-Phantastereien – die Kosten und den Schaden tragen immer die anderen.

  5. @ #1 Athenagoras :
    Regeln sind dazu da, dass man sich souverän über sie hinwegsetzt, stimmt’s ? Wie war das noch mal mit OT in den ersten 10 Kommentaren ?

  6. Ein Irrsinn, der da unbedingt dazugehört, ist die Fuchssperre von Oland. Oland ist eine Hallig/Vogelschutzgebiet, vom Festland aus über einen Schienenstrang mit Lore zu erreichen. Irgendeine Knalltüte sagte bei der Dammerneuerung „Huch, dann kommt der Fuchs ja über die Schienen und frißt die Gelege“. Also wurden 500.000 Euronen für eine „Fuchssperre“ auf den Schienen ausgegeben. Einziges Problem: Da im Fuchs ein Hirn ist und er sich einen Scheixx um menschliche verblödete Vorstellungen über Natur schert, läuft der einfach zu Fuß bei Ebbe übers Watt auf die Hallig. Frißt sich voll und geht wieder nach Hause.

    https://www.google.de/#q=fuchssperre+oland

  7. Das ist ausgewachsener Bullshit. 1908 wurden in Bayern 60.000 Rehe erlegt, 2014 waren es 300.000. In den anderen Ländern ist es vergleichbar. Wir haben einen explosiven Zuwachs an Reh. Die haben alle Hunger und äsen das, was am meisten Kraft hat: Junge, kleine Bäumchen. Dabei sind sie, wie in allem wählerisch. Die stachlige Fichte mundet nicht so, wie Buche, Eiche,Tanne. Der hungrige Äser der zu vielen Rehe sorgt damit für eine Entmischung des Waldes hin zum Fichtenwald. Der wiederum verträgt das sich veränderte Klima nicht. Wir haben keine Klimaerwärmung, aber größere Trockeperioden. Gut für den Borkenkäfer, der dann den geschwächten Baum befällt. Gut für den Sausewind, der die Fichte fällt. Wer über Ostern wandern war, konnte sehen was jeder Experte äußert: Es ist die Fichte, die das Reh übriglies die am Boden liegt.
    Wie sieht die Lösung aus: Hegen mit der Büchse. Die Bestände müßen in der Regel auf ein Drittel abgesenkt werden. Dann bekommen wir einen Mischwald, der dem Sturm und dem Klima trotzt. Sind die Bestände abgesenkt, fallen die kräftezehrenden Revierkämpfe auf ein Minimum. Das Reh kann sich für den Winter Feist anfressen und sollte dann im Februar-April wie das ganze Revier endlich in Ruhe gelassen werden. Keine Fuchswoche wo der ganze Wald durchgewirbelt wird und keine Bejagung von der Sau. Die hatte das ganze Jahr über Zeit. Dann braucht es keine Winterfütterung, die immer schädlich ist, da das Reh im Winter einen ganz anderen Magen hat.Diese Regelung gilt nicht für das Rotwild. Hier wird es ohne Fütterung nicht gehen, aber auch hier gilt: Der Wildbestand muss an die Vegatation angepasst sein. Das schwächste Glied in der Kette ist das, was sich nicht schützen kann und das ist die Pflanze. Es gilt der Satz: Die Vegation bestimmt, ob der Wildbestand angemessen ist.

  8. Der Wald ist längst keine Natur, sondern Kultur. Daher ist es nur konsequent, ihn wie die restliche Kultur verwahrlosen zu lassen.
    #3 FrankfurterSchueler (06. Apr 2015 11:48)

    Exzellent!

    Und noch etwas: Es ist eine Illusion der grünen Illusionisten, zu glauben, es gäbe so etwas wie eine „reine Natur“ oder eine „Natur im Urzustand“! Oder daß die „reine Natur“, wenn es sie denn gäbe, automatisch etwas so Tolles und Großartiges wäre!

    Wir wissen heute, daß vieles von dem, was Hugo Conwentz als „Naturdenkmäler“ und Walther Schoenichen … als „Urdeutschland“ beschrieben hat, nichts mit Naturlandschaft zu tun hat, sondern auch von Menschen geprägt wurde. Die Lüneburger Heide und ehemals beweidete lichte Wälder sind Idyllen, die man mit der Metapher „Natur“ belegt hat und anschließend unter Naturschutz gestellt hat. Die allermeisten Naturschutzgebiete sind von menschlichem Einfluß geprägt.

    Hieraus: http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=20788

    @ PI: Wo ist denn die Vorschau-Funktion geblieben?

  9. Wenn man wirklich eine intakte Welt haben will, in der der Mensch Versorgungssicherheit hat ohne die Natur zu zerstören, dann gibt es nur eine Wildart, die reguliert gehört. Von 82 Millionen Einwohnern auf diesem Gebiet sind ungefähr 80 Millionen zuviel. Zum Glück ist die menschliche Natur auch nur ein Teil der Natur, die mit sehr effizienten Methoden zur Selbstregulierung ausgestattet ist. Jeder, selbst der guteste Gutmensch, hat eine ziemlich präzise Vorstellung davon, welche anderen Menschen absolut vom Angesicht der Erde getilgt gehören. Wird der Druck nur groß genug, wird er irgendwann damit anfangen, das in die Praxis umzusetzen. Dann kann Gras über die Kadaver wachsen und das Spiel von vorne losgehen. Wenn wir großes Glück haben, fällt uns vorher ein Asteroid auf den Kopf.

  10. Der Rotwild-, Reh- und Schwarzwildbestand in D ist viel zu hoch.

    Um 1880 zum Beispiel wurde der Rehbestand im damaligen Großherzogtum Baden mit etwa 800 (!) angegeben. So viele oder mehr leben heute allein in der Stadt Karlsruhe…

  11. Ganz wie im echten Leben.. nur da will die verbrecherische EU-Diktatur unsere Völker, Kultur und unsere Identität vermischen und ausrotten… Nieder mit der EU!

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Report
    Der Wald ist voll

    Angst vor „invasiven Arten“: Die EU will unerwünschte fremde Tiere und Pflanzen ausrotten.

    Sie haben sich an Bootsrümpfe geklammert oder sich in der Fracht versteckt. Sie sind aus botanischen Gärten ausgebüxt oder wurden absichtlich in Teichen ausgesetzt: Viele botanische und zoologische Einwanderer breiten sich in Europa erfolgreich aus. Manche machen dabei Ärger. Die Beifuß-Ambrosie aus Nordamerika löst Allergien aus. Die Asiatische Hornisse vertilgt heimische Bienen und Wespen. Die Zebramuschel aus dem Schwarzmeer-Raum verstopft Rohre und Ventile in Wasserwerken, Schleusen und Turbinen. Bioinvasoren, so schätzt eine von der EU in Auftrag gegebene Studie, richten jedes Jahr Schäden von mindestens zwölf Milliarden Euro an.

    http://www.focus.de/wissen/natur/report-der-wald-ist-voll_id_3618062.html

  12. OT

    #3 FrankfurterSchueler (06. Apr 2015 11:48)

    Ich wollte mich nochmal herzlich für das Osterspaziergangs-Video bedanken. 😀

  13. #11 Babieca (06. Apr 2015 13:14)

    Gern geschehen. Noch einen schönen zweiten Feiertag.

  14. #5 Fat_Man (06. Apr 2015 11:53)
    @ #1 Athenagoras :
    Regeln sind dazu da, dass man sich souverän über sie hinwegsetzt, stimmt’s ? Wie war das noch mal mit OT in den ersten 10 Kommentaren ?
    ————————————————–
    Ich habe mich nicht über eine „Regel“ hinweggesetzt. Und wenn Sie meinen Kommentar richtig gelesen hätten, wäre Ihnen schon aufgefallen, dass er durchaus das Thema bedient.

  15. Äääähhh, ja.

    Die Grünen bestimmen mal wieder, wer gefüttert werden muss und wer nicht gefüttert werden darf.

    Schmeisst die Grünen ins Wolfsgehege, so lange die Wölfe nicht davonlaufen können.

  16. wo luchse und wölfe wieder präsent sind, geht der rehbestand oft stark zurück.
    nicht, daß die so viele fressen, aber der jagddruck durch prädatoren führt dazu, daß rehe solche reviere meiden, was wiederum gut ist für die naturverjüngung des waldes.
    für den menschen wird die bejagung des rehwildes dadurch nicht einfacher.

  17. Wollen wir wetten, dass Wildschweine weiterhin geschossen werden dürfen, wenn sich herausstellt, dass sie den Grünen den Bio-Sprit wegfuttern?
    😉

    Nichts mag so eine Rotte lieber als die ökologisch bedenklichen Mais-Monokulturen, Futter und Versteck in einem.

  18. Von nix ne ahnung, aber überall rumpfuschen!
    Bis dann der erste der invasoren vom nem wolf (wölfe sind auch innvasoren) gefressen worden ist

  19. #16 nicht die mama (06. Apr 2015 13:54)

    Wollen wir wetten, dass Wildschweine weiterhin geschossen werden dürfen, wenn sich herausstellt, dass sie den Grünen den Bio-Sprit wegfuttern?
    😉

    Nichts mag so eine Rotte lieber als die ökologisch bedenklichen Mais-Monokulturen, Futter und Versteck in einem.
    ———————

    bingo!

    außerdem furzen säue bestimmt jede menge klima-methan.

  20. #16 nicht die mama (06. Apr 2015 13:54)

    In Bürlün ist schon so mancher Grüne in Nadelstreifen, der sich als „urban-gardening“-Progresso versteht, geheilt worden – nachdem ihm eine Rotte seinen Urbangarten umgegraben, Salat, Mohrrüben, Radieschen, Kohl und diverse „Wildkräuter“ weggefressen sowie den Rasen samt „Wildblumenwiese“ in etwas verwandelt hat, das eher an die Schlachtfelder von Flandern denn an „Urban Gardening“ erinnert. 😉

  21. Ich bin selber Jäger. Was die Grünen da wieder vorschreiben zu müssen ist absolut weltfremd. Die haben von nichts Ahnung, aber davon viel.

    In MVP und auch sonst in den östlichen Ländern der BRD ist die Gesetzgebung zum Glück noch nicht ganz so bekloppt, ist aber alles eine Frage der Zeit.

    Das Ziel der Grünen Kinderfreunde ist offensichtlich, den Jägern die Jagd zu vermiesen. Jagd hat ja was mit Waffen zu tun, die von Privatleuten geführt werden. Und das ist ja sowieso ganz doll bähhh.

    Ich warte auf den Moment, wo so ein grüner Gutmensch im Wald von einem Wildschwein angegriffen wird. Dann ist das Geschrei groß.

  22. Franz Josef Strauß:

    „Spinner – Schwärmer – Traumtänzer“

    – – – – – – – – – – – – – – – –
    Der Wunschmensch der Linken ist der Steinzeitmensch, der NEIN sagt zum Bronzezeitalter

  23. #10 baden44 (06. Apr 2015 12:59)
    Der Rotwild-, Reh- und Schwarzwildbestand in D ist viel zu hoch.

    Daran haben vor allem viele Jagdpächter eine gewisse Mitschuld, allerdings wird sich durch die Rückkehr des Wolfes der Bestand dezimieren, der Wolf wird mit Sicherheit keine Rücksicht auf Schonzeiten und ähnlichen Schwachsinn nehmen, sondern sich an den Rehkitzen gütlich tun.
    In Übrigen sehe ich einige Passage aus Tichys Artikel kritisch;
    Wölfe reissen keine Nutztiere, um den Halter eins auszuwischen, sondern weil die Tiere praktisch ungeschützt wie auf dem Präsentierteller angeboten werden und ein Tier wie der Wolf geht nun mal den Weg des geringsten Widerstandes – obwohl es Fördermittel für geeignete Schutzzäune gibt, lassen viele Halter die Nutztiere lediglich durch ein paar niedrige Zäune draussen weiden. Ein Blick über den Tellerrand hätte auch Tichy genügt, um zu sehen, dass in Rumänien, Polen und Ungarn in Wolfsgebieten Geflügelfarmen und Schafhaltung betrieben werden, ohne dass es dort zu nennenswerten Schäden durch Wölfe gibt.

  24. Geht es um den Wolf, sprechen Jäger inzwischen in Abkürzungen : S S S

    Schießen

    Schaufeln

    Schweigen

  25. #23 Das_Sanfte_Lamm   (06. Apr 2015 15:28)  

    Wölfe reissen keine Nutztiere, um den Halter eins auszuwischen, sondern weil die Tiere praktisch ungeschützt wie auf dem Präsentierteller angeboten werden und ein Tier wie der Wolf geht nun mal den Weg des geringsten Widerstandes 

    ………

    und wie ein Mensch begnügt sich der Wolf nicht damit, sich satt zu fressen, sondern schnappt sich mehr von den sanften Lämmern als er fressen kann .

  26. #27 Bewohner_des_Hoellenfeuers (06. Apr 2015 15:49)
    #23 Das_Sanfte_Lamm (06. Apr 2015 15:28)

    Wölfe reissen keine Nutztiere, um den Halter eins auszuwischen, sondern weil die Tiere praktisch ungeschützt wie auf dem Präsentierteller angeboten werden und ein Tier wie der Wolf geht nun mal den Weg des geringsten Widerstandes

    ………

    und wie ein Mensch begnügt sich der Wolf nicht damit, sich satt zu fressen, sondern schnappt sich mehr von den sanften Lämmern als er fressen kann .

    Eben.
    Seit 1992 ist der Wolf wieder in Deutschland heimisch und breitet sich wieder aus – und nach 20 Jahren sollte man als Landwirt oder Betreiber eines Wildparks langsam auf die Idee kommen, sich die Fördergelder zu holen , um in geeignete Umzäunungen zu investieren.
    Ist man zu naiv, zu denken, dass Wölfe sich diese leichte Beute entgehen lassen, sollte man sich auch nicht beschweren, wenn Derartiges passiert.
    Sorry, aber an solchen Versäumnissen oder besser: einer solchen Naivität sind nicht einmal die Grünen schuld.

  27. #11 Der boese Wolf (06. Apr 2015 13:04)

    Sind hier im Forum Kommentatoren, die sich mit Veganismus gut auskennen? Ich brauche da eine spezielle Auskunft. Bitte melden.

    Zitat

    Hi boeser Wolf…, lass hören. 😉

  28. Da gegen steht dann noch das , das in NRW das abschiessen von wildernden Hunden Katzen verboten wird.
    Läuft das jetzt auch auf ein Fütterverbot von Hunden und Katzen raus ?

  29. #22 PI-User_HAM

    Dann wird man feststellen, daß die Wildsau noch von Tschernobyl radioaktiv verstrahlt worden ist und sich nicht artgetreu verhalten hat.

  30. Ich finde es perfide, zuerst mit Fütterungen eine stärkere Vermehrung der Rehe zu fördern – um sie dann mit großem Jammern über deren Vielzahl und vorgeschobener Vernunft abzuschießen.
    An dieser Stelle ist die Jagd verlogen und überflüssig. Der Winter und die Füchse sorgen für eine genügende Regulierung, die man der Natur nicht wegnehmen sollte – der Mensch braucht damit nicht unnötig seine Hände mit Blut zu beschmieren.
    Anders sieht es mit Wildschweinen, ganz zu schweigen vom Wolf oder gar mit Bären aus.
    Von diesen Tieren geht eine Gefahr für den Menschen aus.
    Entweder, man erlaubt jedem Bürger, sich mit einer Schusswaffe in freier Natur aufhalten zu dürfen – oder das allermindeste: Wildschweine durch Jäger in vertretbarer Anzahl in Schach zu halten und was Wölfe und Bären betrifft, ihnen keine Chance zu geben, sich hier wieder niederzulassen und den Jägern einen klaren Auftrag zum Abschuss zu geben.
    Selbstverständlich sollte Jägern auch gestattet werden, mit Nachtsichtgeräten die Jagd nach Wildschweinen zu erleichtern: Der Jäger kann dann wenigstens erfolgreich seinen Auftrag ausführen – und dem Wildschwein ist es vermutlich nicht von Bedeutung, ob es am Tag oder in der Nacht geschossen wurde.
    Bei aller Tierliebe: Ein Menschenleben zählt immer noch mehr als ein Tierleben und es muss alles dazu getan werden, dass Menschen nicht auf dem Altar eines falsch verstandenen Tierschutzes geopfert werden.
    Nicht einmal Rot-Grüne wären so blöd und würden vergleichsweise einen entlaufenen Löwen aus dem Zoo für die Zukunft frei herumspringen lassen – sie wollen ja nicht, dass deren nicht vermehrungsfähige fette oder ausgemergelte Gendergestalten, Pädophile, Ladendiebe, geschweige denn Bonusmeilenbetrüger vorzeitig kein weiteres Unheil mehr anrichten können… 🙂

    Wenn in anderen Ländern für den Menschen gefährliche Raubtiere geduldet werden, dann ist das deren Angelegenheit – wobei mir dazu schon ein paar Beispiele einfallen, die ihren Bürgern dann wenigstens auch Waffenbesitz zugestehen, um sich gegebenenfalls gegen ein Raubtier auch verteidigen zu können.

  31. Stellen wir uns einmal vor, irgendwo in einem Supermarkt käme es zu derartigen Erscheinungen. Der Teufel wäre los. Aber in der Natur – gelten andere Regeln.

    Ach was? Die Gesetze für den Supermarkt gelten nicht im Wald? Keine Kontrolle des Ablaufdatums für Nahrunsmittel? Bekommen die Bienen nicht an den gesetzlichen Feiertagen frei? Dürfen Bieber etwa einfach so Bäume fällen? Das geht so aber nicht!

    Am Wolf entzündet sich ein Konflikt, der für alle steht, für den Eichenprozessionsspinner wie für das Jagdgesetz: Ist die Natur per se gut und alle Tiere lieb wie ein Haufen Plüschtiere im Kinderzimmer?

    Das ganze erinnert mich irgendwie an den typischen autoritätsgläubigen Dummmichel:
    „Letztens war ich im Wald. Das ist ja furchtbar! Da liegt überall altes Laub rum! Keiner fegt das weg. Und diese Käfer! Ekelhaft! Das verstößt doch gegen alle Regeln der Hygiene! Wenn ich da mein Butterbrot essen will… undenkbar. Da muss doch einer was machen! Gibts da keine Gesetze???“

    Der Mensch muss überall alles regulieren. Bis zum Exzess. Wölfe? Furchtbar! Die haben zwar in den letzten 50 Jahren vermutlich noch nicht einen einzigen Menschen angegriffen aber besser wir lassen es nicht darauf ankommen! Am besten schaffen wir EU-Gesetze für den Wald! Die sind gründlich und haarklein. Die regeln schon wer da leben darf und wer nicht! Man muss auch bedenken, dass ein Kleinkind, dass allein im Wald spazieren geht, ausversehen seinen Schnuller verschlucken könnte…

    Das Gegenteil, nach dem Motto: wenn der Mensch gar nichts macht, dann ist es alles am besten, egal was passiert. Da sind die Öko-Fanatiker schon wieder fast wie religöse Eiferer, nach dem Moto: Gott weiss am besten, was für uns gut ist.

    Gesunder Menschenverstand? Für und wieder abwegen? Technologie und Fortschritt nach bestem Wissen nutzen, um sowohl Natur als auch Mensch zu schützen? Nööö, wozu denn, wenn man Ideologie hat?

    Wir könnten in einer sehr schönen und angenehmen Welt leben. Gäbe es nicht so viele Vollidioten und Ideologie.

    Der Mensch ist einfach geistig viel zu unreif für die Technologie, die ihm zur verfügung steht. Der Normale Vollidiot hat keine Ahnung wie ein Smartphone funktioniert, aber hauptsache er kann damit jederzeit seinen Facebook-Status updaten. Und wehe wenn der Super-DAU plötzlich feststellt, dass er 1000 Schadprogramme auf dem Rechner hat: Dann schreit er gleich wieder nach Regulierung und Verboten und Kontrolle, obwohl er keine Ahnug hat, was er da eigentlich jeden Tag mit seinem Computer macht.
    Ich bin ein großer Gegner dieser wiederlichen Beschützer-Kultur. Denn es wiegt die Ignoranten und Idioten in Sicherheit, so dass sie nichts dazulernen müssen, während es die schlauen Leute bestraft und einschränkt.

    Ich warte nur darauf, dass unser Hosenanzug sowas von sich gibt wie: „Ich verstehe dieses Internet jetzt. Da sind ganz böse Hacker und Schadsoftware. Die Lösung: wir verbieten dieses ‚programmieren‘! Denn das kann man für böse Zwecke nutzen! Kein normaler Mensch tut sowas. Für Firmen die gute Sachen machen, erlassen wir Sonderlizenzen. Dann wird alles sicher im Internet!“

    Sorry, ich schweife ab. Aber das ist mein Hass auf alle Regulier-Nazis!

  32. Wir haben seit mehr als 150 Jahren in deutschen Wäldern keine Wölfe und Bären gehabt. Und sie haben uns nicht gefehlt!!! Unsere Wälder sind noch Oasen der Naherholung und auch ein Wirtschaftsraum!. Aber für Grüne und andere „Tierschützer“ ist der Mensch ja nicht so wichtig. Wenn die könnten, würden sie sogar wieder Dinosaurier ansiedeln.

    Lebensrecht für jede Schnecke, doch der Mensch bleibt auf der Strecke.

  33. #35 mabank

    „Der Mensch muss überall alles regulieren. Bis zum Exzess. Wölfe? Furchtbar! Die haben zwar in den letzten 50 Jahren vermutlich noch nicht einen einzigen Menschen angegriffen aber besser wir lassen es nicht darauf ankommen! Am besten schaffen wir EU-Gesetze für den Wald!“

    ———————————————-
    Nur dort, wo Wölfe ausgerottet sind, haben Wölfe in den letzten 50 Jahren keinen einzigen Menschen angegriffen – so müsste der Satz exakt heißen…
    Andernorts und auch innerhalb der letzten 50 Jahre sind einige Menschen durch Wölfe getötet oder verletzt worden. Sogar solche, die ausgesprochene Wolfsliebhaber waren. Einer von denjenigen, der „nur“ verletzt wurde, weil er sich mit einem Messer mit 9 Stichen gegen eine ausgemergelte alte Wölfin mit zerstörtem Gebiss wehren konnte, hat seine Befürwortung zu diesen Tieren noch immer nicht verloren. Er verweigerte sogar ein Interview aus der Sorge heraus, dass er damit den Wölfen schaden könnte.
    Ein potentieller Kandidat für die nächste Wolfsmalzeit 🙂 – es sei denn, er wappnet sich für die nächste Gelegenheit diskret mit einer Schusswaffe.

    In der Wolfsdebatte geht es leider genau so zu, wie in der Islamdebatte.
    Auch unliebsame Erfahrungen und kritische Publikationen mit Wölfen wurden und werden unterdrückt. Nicht nur in Russland wurde dies getan – um den Unmut der Bevölkerung bezüglich der Entwaffnung nicht noch größer werden zu lassen, weil sie sich dann nichteinmal mehr ausreichend gegen die Wölfe wehren konnte.
    Auch in Europa oder Nordamerika werden Publikationen unterdrückt oder auch einfach verweigert, weil sie politisch nicht korrekt sind – in den Augen von Wolfsbefürwortern.
    Politisch inkorrekt ausgedrückt: Von Ökofaschisten, bestenfalls auch noch von solchen Menschen, die sich um überhaupt nichts kümmern und nur das nachplappern, was sie durch die allseits bekannten Lügenmedien erfahren haben.

    Außer dem Umstand, dass gezielt Informationen über Angriffe von Wölfen unterdrückt werden, liegt es daran, wenn wenig tödliche Meldungen publik werden, dass sich jeder Mensch ganz legal in einigen Ländern mit Schusswaffen gegen diese Tiere wehren darf und somit niemand zu Schaden kommt oder die Tiere durch Abschusserlaubnis sehr scheu gehalten werden, so dass sie sich weitgehend vom Menschen zurückziehen.
    Dies ist aber nur in Ländern möglich, wo große Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind oder Schusswaffengebrauch legalisiert ist. In einem derart dicht besiedelten Land wie Deutschland sind solche Bedingungen nicht vorzufinden. Die wenigen Wölfe, welche zur Zeit noch in Deutschland gesichtet werden, mögen vielleicht noch keine allzu große Bedrohung für Menschen dargestellt haben. Doch wenn man dem Wolf weiterhin gestattet, sich bei uns auszubreiten, dann ist es nicht nur aus mit der friedlichen Natur als Erholungsraum sondern auch mit dem Frieden in Dörfern und am Stadtrand.
    Wölfe, die sich bis dahin ausbreiten, sind genauso gefährlich wie diejenigen, die noch irgendwelches Wild im Wald finden. Der Wolf unterscheidet in keiner Weise zwischen Reh oder Mensch – er frisst alles. Selbst ein einzelnes Tier ist absolut lebensgefährlich – gegen ein Rudel aber hat niemand eine Chance, der nicht über eine Schusswaffe mit großem Magazin verfügt.
    Manchmal werden solch hirnverbrannte Argumente aufgeführt, dass die meisten Wölfe, die Menschen töteten, tollwütig waren.
    Selbst wenn dies überhaupt der Wahrheit entspräche: Es ist nur einem Verrückten vollkommen egal, ob er oder seine Familie durch einen gesunden oder tollwütigen Wolf sterben.
    Und weil ich gerade bei der Tollwut bin: Auch diese könnte leicht wieder nach Deutschland durch Wölfe aus Polen eingeschleppt werden – dort ist die Tollwut unter Wölfen verbreitet.

    Im Rahmen dieses Kommentars kann man die Wolfsproblematik natürlich nur in einem groben Umriss schildern, wer detailliertere Informationen möchte, findet diese im Internet unter dem Link:
    http://wolfeducationinternational.com/wann-werden-wolfe-gefahrlich-fur-die-menschen/

    Es lohnt sich wirklich, diese zu lesen, denn noch besteht Hoffnung, dass sich durch Informiertheit die Ausbreitung von Großraubtieren vermeiden lässt – nicht zuletzt dämmt man damit auch den Ökofaschismus weiter ein…

  34. Ich bin alles Andere als ein Grüner , aber anfangs war ich von Kretschmann sehr angetan doch schnell setzte sich bei mir die Erkenntniss durch ,dass Kretschmann ein verrannter sich mit dem Katholizismus verkleidender Kulturzerstörer ist !

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