In der Sprache der BRD wird das Wort »rechts« ausschließlich in einem diffamierenden Sinne verwendet. Vermutlich ist den meisten Menschen, sogar den Älteren, kaum mehr bewußt, daß mit »links« und »rechts« einmal die Spektren von SPD und CDU/CSU bezeichnet wurden und das Wort »rechts« in keiner Weise einen abwertenden Beigeschmack hatte und auch von Mainstreamkonservativen zur Bezeichnung des eigenen politischen Standorts verwendet wurde.

»Rechts« ist schließlich nicht nur im Deutschen, sondern auch in vielen anderen Sprachen konnotiert mit »richtig«, »Recht« und »Gerechtigkeit«. »Links« dagegen wird verbunden mit »linkisch« und »link« im Sinne von unredlich. »Seltsam, wie man sich ‚links‘ nennen kann, da links von alters her als Synonym für das Fehlgehende gilt«,schrieb Botho Strauss.

Wenn im heutigen BRDSprech »links« mit »gut« und »rechts« geradezu mit »böse« assoziiert wird, so ist dies ein eindrucksvoller Beweis für die Macht von Propaganda, auch und gerade primitiver Propaganda. Daß diese Propaganda funktionieren konnte, hat nicht zuletzt mit der erbärmlichen Feigheit der bourgeoisen Karrieristen des Mainstreamkonservatismus zu tun, die um keinen Preis als »rechts« gelten wollten, dann mit dem Begriff auch die Sache aufgaben, für die er steht, und die heute in der Tat schon deshalb nicht »rechts« sind, weil sie hierzu überhaupt Überzeugungen haben müßten.

Was ist eigentlich ein rechter Standpunkt? Rechts sein heißt (und hieß schon immer), von der Frage auszugehen, wie die Welt ist, nicht, wie sie sein soll. Rechts sein heißt, sein Weltwissen aus der Geschichte zu beziehen, nicht aus einer imaginierten Zukunft, es heißt, die Welt nicht vom Standpunkt einer utopischen Verheißung zu beurteilen, sondern vom Standpunkt der ihr drohenden Gefahren. Rechts sein heißt, bei der Beurteilung der Wirklichkeit den eigenen Augen zu trauen, und es heißt, das, was funktioniert, dem vorzuziehen, was nicht einmal beansprucht zu funktionieren.

Links sein heißt von alldem das Gegenteil. Da das Volk in diesem Sinne von Natur aus rechts ist, ist die Linke darauf angewiesen, es zum Schweigen zu bringen.


(Die Erklärung stammt aus dem neuen Buch „Die Sprache der BRD. 131 Unwörter und ihre politische Bedeutung“ von Manfred Kleine-Hartlage und kann bei Antaios.de bestellt werden)

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

30 KOMMENTARE

  1. Die Medien erziehen die Menschen. In den GEZ-Medien einschließlich der so beliebten Tagesschau läuft die ganze Zeit eine linke Dauerpropaganda. Viele bekommen das nicht mit, und halten diese Sendung noch immer für seriöse Nachrichten. Nach Umfragen wählt die Mehrheit der Journalisten grün. Das betrifft alle großen Medien und geht oft runter bis zum lokalen Käseblatt.
    Und seit einigen Jahren ist Der Spiegel nicht mehr nur „im Zweifel links“ sondern sehr auffällig komplett nach links umgekippt. Ich glaube dort gab es eine Vorstandsänderung?

  2. In der Geometrie gab es früher rechte Winkel, jetzt vermutlich „linke“, im Unterschied zu den schiefen. Eine köstliche Geisterfahrt! 🙂

  3. Ich erinnere hier an die althergebrachte deutsche Volksweisheit und Redewendung:

    So ist es recht!

    Daraus spricht jahrtausendalte Lebenserfahrung,
    das Wahrnehmungsvermögen vieler hundert Generationen.

    Man könnte auch sagen, hmm, das gesunde Volksempfinden. Oh, Gott.

  4. Das vom Spiegel zum Spargel mutierte Blatt war einmal recht gut, hatte ihn jahrelang abonniert. Der Linksdrall begann schleichend und nahm dann Fahrt auf. Es kommt ja nicht von Ungefähr, daß Leute wie Mattuseck (hoffe richtig geschrieben zu haben) als ehemals gute Leute den Spargel dann verließen.

  5. Und ich hab mich immer gefragt, warum räääächtsabbiegerpfeile GRÜN sind…

    Ich glaub, nu weiß ich dat.

  6. Rein begrifflich ist die oben angeführte Definition korrekt; der Vollständigkeit halber sei angefügt, daß die Zuordnungen „Rechts“ und „Links“ etwas mit der Sitzordnung zu tun haben, die die entsprechenden Parteien im Reichstag innehatten, die aber spätestens mit dem Anfang des sog. „Dritten Reiches“ insofern pervertiert wurde, als daß die NSDAP, eine aus der DAP (Deutschen Arbeiterpartei) hervorgegangene und der Herkunft nach linke und zugleich extremistische Partei, am äußersten rechten Rand Platz nahm.

    Diese Pervertierung falscher Zuordnungen, die im Grunde auf die Nationalsozialisten zurückgeht, wird aus allzu durchsichtigen Gründen vor allem von der heutigen „Linken“ – von den SED-Nachfolgern bis zu den Grünen – nachvollzogen, von den anderen meist unkritisch übernommen und hält somit zumindest in Teilen bis heute an. Das ist freilich nichts das Einzige, was diese Leute von dort übernommen haben, während sie sich als „Kämpfer gegen Rechts“ gerieren, die mit „Rechts“ zwar „Nazis“ oder dergleichen unterstellen, in Wahrheit aber das Bürgertum und dessen (insonderheit überkommene christliche) Werte meinen.

    Zugleich aber sehen wir, daß diese Zuordnungen, da „alles gleich“ wird und somit (mit Abstrichen) faktisch dieselbe Politik des Ausverkaufs der Heimat in Richtung „Brüssel“ zugunsten des dort von ungefragten Eliten etablierten Experimentes eines supranationalen, gleichmacherischen und somit – trotz turnusmäßiger Abhaltung von Scheinwahlen – undemokratischen Einheitsstaates namens „EU“ verfolgt, scheinbar an Gewicht verlieren.

  7. Rechts®? Selbstverständlich!

    Rechts bedeutet für Freiheit, Demokratie und Rechte, insbesondere Menschenrechte. Links genau das Gegenteil. Jeder aufrechte Mensch ist Rechts. Rechts® ist eine Würdigung, ein Qualitätsmerkmal, auf das man stolz sein kann.

  8. Huch – Moderation. Jetzt noch mal neu:

    Rechts®? Selbstverständlich!

    Rechts bedeutet für Freiheit, Demokratie und Rechte, insbesondere Menschenrechte. Links genau das Gegenteil. Jeder aufrechte Mensch ist Rechts. Rechts® ist eine Würdigung, ein Qualitätsmerkmal, auf das man stolz sein kann.

  9. Die Sprache der BRD: “Rechts!”

    Ein sehr guter und wichtiger Text!
    Dass die neuen Linken es wirklich geschafft haben, dass „politisch Links“ mit „gut“ und „politisch rechts“ mit „böse“ as­so­zi­ie­rt wird, ist deren bedeutendster Propagandacoup.

    Sie haben es sogar geschafft, dass man seinen eigenen Verstand begräbt, um nicht „rechts“ denken zu müssen. Bei mir war es auch lange so.
    „Rechts“ ist heute „nahzieh“ (Von „Nationalsozialismus“ spricht die Propaganda ja nicht mhr, weil Sozialismus nicht „rechts“ sein kann.
    Dabei wird bewußt unterschlagen, dass die Nationalsozialisten sich selbst nicht als „rechts“ gesehen haben, das Christentum insgeheim verachteten und Mitglieder der Zentrumspartei zu den ersten gehörten, die man ins KZ verschleppte.
    Nur weil heute die Opferrolle so überaus populär ist:
    Auch politisch Rechte waren Opfer des Nationalsozialisms.
    Vielleicht sollten wir diesen linken Denkkäfig endlich aufbrechen und die demokratische Rechte auch so nennen.

    Hat Kleine-Hartlage auch thematisiert, wie und warum fundierte Religionskritik – nur im Falle des Islam – zu „Rassismus“ erklärt wurde? Bestimmt hat er das.
    Mir kam nur der Gedanke, dass es gerade nicht rassistisch ist, nach den Ursachen dafür zu suchen, dass bestimmte Zuwanderergruppen bei uns verstärkt Probleme machen und andere nicht.
    Schnell kommt man dann zu der Erkenntnis, dass mehr Bezug zum Islam auffällig oft auch mehr Probleme bei der Integration bedeuten.

    Islamkritik kritisiert auch Zuwanderer, das ist richtig – aber nicht aufgrund ihrer Herkunft, sondern aufgrund ihres Verhaltens.
    Islamkritik ist im Sinne der Aufklärung dringend notwendig, für das dauerhafte vertrauensvolle Zusammenleben unumgänglich und somit geboten.

    Das Durchsetzen dieser Erkenntnis haben wohl auch linke Propagandisten befürchtet und deshalb Islamkritik kurzerhand zu „Rassismus“ erklärt.

    SAPERE AUDE!

  10. Es begann in den siebziger Jahren.
    Franz-Josef Strauss war als Kanzlerkandidat nominiert worden. Die Wahlprognosen gaben ein düsteres Bild ab. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass die CDU/CSU die Stimmenmehrheit gegenüber der Koalition aus SPD und FDP gewinnen könnte.

    Schliesslich hatte man jedoch eine glänzende Idee.

    Die Salinos aus Gelsenkirchen haben das damals sehr nett beschrieben.

    In der schönen BRD
    veranstaltet die SPDehe
    UUUUH- HUUUH – YEAH
    den Juso-Rock
    UH YEAH

    Bei „Rock gegen Rechts“ singen alle im Chor
    „Franz-Joseg weg und Helmut vo-hor!“
    UUUUH- HUUUH – YEAH
    Das ist der Juso-Rock
    UH YEAH

    Bei „Rock gegen Rechts“ musste man keinen Eintritt bezahlen. Manchmal gab es sogar Freibier. Und Weiber zum Anmachen gab es da auch.

    Klar ging das Konzept auf.

    SPD – Das Böse hat einen Namen!

  11. @#6 Tom62

    daß die NSDAP, eine aus der DAP (Deutschen Arbeiterpartei) hervorgegangene und der Herkunft nach linke und zugleich extremistische Partei, am äußersten rechten Rand Platz nahm.

    Links von der NSDAP war nur die Wand:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei#/media/File:Bundesarchiv_Bild_102-10549,_Berlin,_Er%C3%B6ffnung_des_Reichstages.jpg

    Gleich rechts von den VolksGENOSSEN sassen übrigens die Kommunisten (in einer älteren Bildbeschreibungen, stand dieser Hinweis noch mit dabei – bis ein Internationalsozialist diesen Hinweis gelöscht hat (Bolschewikipedia halt).

  12. #11 Selberdenker

    Denen, die gern mit der Rassismuskeule kommen, stelle die Frage, was sie von Sure 8, Vers 55, „Schlimmer als das Vieh sind die Ungläubigen die nicht glauben“ halten.

  13. Man muss sich sowieso fragen ob in diesem Konstrukt alles mit
    Rechten Dingen zu geht!!!

  14. „Als Begriffsschema der politischen Struktur hat sich die Sitzordnung in der Nationalversammlung der Frankfurter Paulskirche von 1848 gehalten: rechts saßen die Konservativen, links die republikanisch gesinnten Demokraten, in der Mitte, in sich gespalten, das liberale Zentrum. Diese Sitzordnung wiederum geht auf die Badische Zweite Kammer zurück. wo schon 1843 die politischen Gesinnungsfreunde beieinandersaßen, während zur selben Zeit in Württemberg noch die traditionell vorgeschriebene Sitzordnung galt.“
    http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/geschichte/1848/parteien.htm

  15. Kleine-Hartlage sollte Pflichtlektüre für Adoleszenten werden. Da steht schon viel Wahres drin, das sie für ihren weiteren Lebensweg gut gebrauchen können. Nach einer solchen Lektüre läßt man sich nicht mehr so einfach auf den Arm nehmen, weder in Studium, Beruf noch im Privatleben.

  16. Irgendwann werden es nicht mehr nur Ziegen sein:

    Wohnheim in Lindlar
    Flüchtlinge schlachten Ziege

    In einer Unterkunft für Asylbewerber im oberbergische Lindlar haben Bewohner nachts eine Ziege geschlachtet. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. (….)

    Die Ziege war übrigens eine „Bunte Deutsche Edelziege“……..

    http://www.rundschau-online.de/wipperfuerth-und-lindlar/wohnheim-in-lindlar-fluechtlinge-schlachten-ziege,19081524,30692336.html

  17. #13 Ungläubiger (17. Mai 2015 12:03) bzgl. #6 Tom62

    Links von der NSDAP war nur die Wand

    Danke für die Korrektur; das macht die Aussage umso klarer.

  18. Also, mir ist ein bekennender Rechter tausendmal lieber, als ein bigotter linker Heuchler, der Andere für seine kranken Menschenexperimente zahlen lassen will.

  19. „Für Grundgesetz und Menschenrechte“

    Arschloch Hitler und seine aufgeblasenen Verbrecherbeamten in Pluderhosen waren rechts. Muss ich diese Psychopathen und feigen Sadisten aus dem gefühlten Mittelalter etwa toll finden, „rechtens“?

    Soweit ich mich erinnere, gab es im politischen Spektrum neben links und rechts früher auch noch die sogenannte politische Mitte. Dort fühlte ich mich immer am ehesten zuhause. Es gibt ja auch noch andere politische Themen außer den populistischen, die bearbeitet werden wollen. Langweilige Ressorts, derer es Fachleute, kühler Analytiker, bedarf und keiner Schreihälse, die die Welt als Vorbereitung für einen neuen Krieg in Schwarz und Weiß unterteilen möchten.

    „Gegen rechts“ jedoch ist in der Tat eine Bauernfängerei vergleichbar mit: „Jetzt 30 Prozent Rabatt!“

    Bei der zweiten Ansage hakt der ausgebildete Kaufmann sofort nach: „30 Prozent auf WAS?“ Alle anderen sagen: „Oh, toll, 30 Prozent Rabatt! Kaufe ich!“

    „Links“ steht nicht nur für „linkisch“, „hinterfotzig“, „vom rechten Weg abgekommen“, sondern auch für das Hinterfragen und ggf. Aufbrechen von gegebenen Strukturen. Genau das was Heranwachsende tun und was völlig natürlich ist. Ein gesunder Vorgang – die Gesellschaft würde verknöchern, wenn es anders wäre. In Diktaturen ist es anders.

    Problematisch ist, dass eine repressive, steife, altbackene und in der Praxis zutiefst menschenverachtende Ideologie wie der Kommunismus in den Köpfen der Menschen für sich beansprucht, „links“, „weltoffen“, „bunt“ zu sein, was natürlich überhaupt nicht der objektiven Wirklichkeit entspricht.

    Pegida und pi-news sind so wichtig, weil sonst niemand da ist, der dieser vermeintlichen (Psycho-)Elite verdientermaßen tüchtig ans Bein pinkelt.

    Ansonsten stimme ich dem Beitrag zu.

  20. Wenn „Rechts“ verpönt ist und alle etablierten Politiker „Links“ sind (genauer gesagt LINKSGRÜN), dann kippt das politische Gleichgewicht.
    Die Folgen dürfen wir jetzt erleben.

    Allerdings geht es schon lange nicht mehr um den klassischen Konflikt zwischen Arbeit (Links) und Kapital (Rechts),
    sondern um den Konflikt zwischen GLOBALISTEN (Wirtschaftslobby und ihre Diener aus Politik / Medien + nützliche linksgrüne Idioten)
    und ANTIGLOBALISTEN (Rächz-Populisten, -Radikale und überhaupt alle bösen Leute, die gemerkt haben, dass sie unter Globalisierung leiden).

  21. Den Hauptgrund für kriegerische Auseinandersetzungen sieht er in der falschen Konstruktion vieler Länder: „Die meisten Staaten sind Vielvölkerstaaten, in denen zusammengepresst ist, was nicht zusammengehört und nicht zusammen sein will.“

    http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/historiker-wolffsohn-mehr-frieden-auf-erden-ist-moeglich-83260.html

    Multikulti funktioniert eben nicht. Vor allem nicht mit dem Islam und 3. Welt-Bürgern aus Afrika oder Zigeunerland…

  22. eine in unserer Zeit verbreitete falsche Annahme ist, daß jemand, der der politischen Linken angehört, von guten Absichten motiviert sein, selbst dann, wenn er schlechte Dinge tut… (Douglas Murray 7.5.15)

    Stalin, kommt erstaunlich gut weg. Stalin hat, je nach Schätzung, zwischen neun und 22 Millionen Menschen umbringen lassen, die meisten waren Sowjetbürger. Sie haben nicht mal einen eigenen Gedenktag. Am 23. August wird in Europa, schön ausgewogen und eher unauffällig, der Opfer des Stalinismus und des Nationalsozialismus gedacht.

    WERBUNG

    Gerade erst ist in Russland, in der Stadt Lipezk, eine neue Stalin-Büste eingeweiht worden. Das musst du als Massenmörder erst einmal schaffen. Du bringst Millionen um, und noch Jahrzehnte später werden dir Denkmäler errichtet. Da sieht man, was ein gewonnener Krieg ausmacht. Wenn du als Massenmörder deine Kriege gewinnst, ist alles okay.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/russland-der-sieg-und-unsere-rituale-ich-bin-froh-dass-nicht-die-sowjetunion-der-alleinige-sieger-war/11756342.html

  23. #8 Der boese Wolf

    „Rechts bedeutet für Freiheit, Demokratie und Rechte, insbesondere Menschenrechte.“

    Unter Demokratie verstehe ich als ein Rechter VOLKSherrschaft. „Alle Staatsgewalt geht vom VOLKE aus.“ (und nicht: von der Bevölkerung).
    Amtseid (GG): „… zum Wohle des DEUTSCHEN Volkes.“

    Recht gibt es nur dort, wo es gleiches Recht gibt. Ein gleiches Recht der sogenannten „Menschen“ (davon gibt es über sieben Milliarden) ließe sich aber nur herstellen, wenn wir eine einzige Weltregierung besäßen.

    Peter Sutherland (Migränebeauftragter der Vereinten Nationen) von Goldman Sachs setzt sich für das Recht eines jeden nichteuropäischen Menschen ein (als dessen Möntschenrecht), sich in einem westlichen Land seiner Wahl niederlassen zu können, ohne daß irgendwelche Vorbedingungen gestellt werden dürfen.

    http://korrektheiten.com/2012/06/23/peter-sutherland-un-migration-ethnische-homogenitaet-multikulturell/

    M.E. lassen sich (National-)Staatlichkeit UND Möntschenrechte nicht miteinander vereinbaren.

  24. #26 Schüfeli

    „Allerdings geht es schon lange nicht mehr um den klassischen Konflikt zwischen Arbeit (Links) und Kapital (Rechts),
    sondern um den Konflikt zwischen GLOBALISTEN (Wirtschaftslobby und ihre Diener aus Politik / Medien + nützliche linksgrüne Idioten)
    und ANTIGLOBALISTEN (Rächz-Populisten, -Radikale und überhaupt alle bösen Leute, die gemerkt haben, dass sie unter Globalisierung leiden).“

    Aber hallo! Das kann man gar nicht dick genug unterstreichen.
    In der Tat spielt sich der Konflikt ab zwischen dem Universalismus (Globalismus) und dem Partikularismus/ der
    (Inter-)Subjektivität.

    Von den Globalisten wird das natürliche Empfinden – und die einzig normale evolutionäre Strategie -, zuerst an seine eigene Familie, sein eigenes Land, sein eigenes Volk zu denken, zunehmend als Gedankenverbrechen verfolgt.

    Mit der Gleichung „rechts = Kapital“ bin ich allerdings nicht so recht einverstanden. Auch nicht mit dem marxistischen Begriff „Kapital“, weil sich hinter diesem nebulösen Oberbegriff sehr unterschiedliche Dinge wie z.B. Werkhallen, Maschinen, Grundstücke, technisches Können, Arbeitskräfte – aber auch virtuelle Dollarbeträge in irgendwelchen Rechnern irgendwelcher Investmentunternehmen verbergen.

  25. #27 Patriot6 (17. Mai 2015 18:27)

    Den Hauptgrund für kriegerische Auseinandersetzungen sieht er in der falschen Konstruktion vieler Länder: „Die meisten Staaten sind Vielvölkerstaaten, in denen zusammengepresst ist, was nicht zusammengehört und nicht zusammen sein will.“

    http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/historiker-wolffsohn-mehr-frieden-auf-erden-ist-moeglich-83260.html

    Ein sehr interessantes und essentiell wichtiges Thema, dessen Nicht-berücksichtigung sich meines Erachtens auch auf die Entstehung des zweiten Weltkrieges zumindest begünstigend ausgewirkt hat – u. a. als Ergebnis des Diktats von Versailles, in dessen Folge künstliche Vielvölkergebilde entstanden, die zum Zankapfel wurden, nachdem Habsburg aufgelöst wurde und Teile Preußens abgetrennt und Polen zugeschlagen worden waren, womit sich die vor allem deutschen Volksgruppen – siehe auch die Sudetendeutschen – plötzlich als unter Fremdherrschaft unterdrückte Minderheiten wiederfanden.

Comments are closed.