Hanau: Aldi wird zur Ahmadiyya-Moschee

hanauAuch in Hanau ist es jetzt soweit: Aldi wird zum muslimischen „Gotteshaus“! Im früheren Aldi-Gebäude an der Hanauer Hafenstraße gestaltet die Ahmadiyya-Gemeinde das Gebäude seit mehreren Monaten zur Moschee für 200 Gläubige um (PI berichtete). Morgen, Mittwoch den 27. Mai, soll die Aldi-Moschee feierlich eröffnet werden. Sie wird Bait-ul-Wahid-Moschee heißen, was übersetzt bedeutet: Das Haus des einzigen Grauens Gottes!

(Von Verena B., Bonn)

Vorab hatte Oberbürgermeister Claus Kaminsky bei einem Termin mit zwei (!) kritischen Anwohnern im Rathaus angekündigt, dass die Baugenehmigung in den nächsten Tagen unterzeichnet werde. Der im Juni 2013 gestellte Bauantrag der muslimischen Glaubensgemeinschaft sei „nach muslimischem Recht und Gesetz geprüft und bewertet“ worden. Die Ahmadiyya-Gemeinde hatte das Anwesen mit der leerstehenden Aldi-Filiale gekauft und umgebaut. Selbstverständlich wurden zwei zwölf Meter hohe Landnahme-Minarette errichtet. Dies sei eine geringere Höhe im Vergleich zu den von der Glaubensgemeinschaft in anderen hessischen Städten errichteten Minaretten. Der Muezzin soll (vorläufig, eins nach dem anderen) noch nicht zum Gebete schreien.

Die Stadt hatte Anwohner, die dem Vorhaben skeptisch gegenüber standen, bereits im Sommer 2013 bei einem Ortstermin mit Vertretern der Ahmadiyya-Gemeinde mit an den Tisch geholt und ihnen die Baupläne vorgestellt. „Wir wollten mit größtmöglicher Transparenz die Akzeptanz für das Projekt fördern“, so der Oberbürgermeister. Deshalb sei es für ihn selbstverständlich gewesen, Günter Jung und Emelie Rensch, die damals Unterschriften für eine Information der Anwohner gesammelt hatten, zeitnah von der Entscheidung der Bauaufsicht in Kenntnis zu setzen. Diese nahmen bei der Zusammenkunft im Rathaus die Aussage von Claus Kaminsky wohlwollend zur Kenntnis, dass die Stadt darauf achten werde, dass die Nutzung des Gebäudes im Rahmen der Genehmigung erfolgt. Anfangs hatten aber auch Bürger mit einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt protestiert. Hat nichts genützt. Und somit bewahrheiten sich wieder einmal mehr die Prophezeiungen des Herrn mit der Häkelmütze, Pierre Vogel: „Der Islam wird siegen. Der Islam kommt in dein Haus, ob du willst oder nicht!“

Wie op-online stolz berichtete, werden zur feierlichen Einweihung der Moschee seine Heiligkeit, der fünfte Kalif des verheißenen Messisas, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, sowie der Ahmadiyya-Bundesvorsitzende Abdullah Uwe Wagishauser erwartet, der von Marx und Engels zum Yoga und dann zum Islam gestoßen ist, der „friedlich“ sei. Nach Ansicht des irregeleiteten deutschen Konvertiten ist die Scharia der Weg zu Gott. Deshalb muss das 100-Moscheebauprojekt der Ahmadiyya-Gemeinde in Deutschland vorangetrieben werden, damit Deutschland schnellstens zum Kalifat wird.

Der Oberbürgermeister hofft, dass sich Nachbarn und die Mitglieder der muslimischen Glaubensgemeinschaft mit Toleranz und Akzeptanz begegnen. Die Ahmadiyya-Gemeinde ist vom Land Hessen als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt und somit den Kirchen gleichgestellt. In Hanau sind dies zum Beispiel die Evangelische und Katholische Kirche sowie die Wallonisch-Niederländische Kirche.

Die Gebetsstätte im Hafengebiet biete die Chance, dass sich Menschen unterschiedlicher Religionen und Herkunft im Dialog besser kennenlernen und Vorurteile abbauen. „Dieses Ziel verfolgt auch die Ahmadiyya-Gemeinde“, erklärte deren Bauleiter Saeed Gessler. „Wir möchten durch Begegnungen ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft schaffen und werden ein offenes Haus sein, in dem jeder Mensch unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit willkommen ist.“

Die islamische Glaubensgemeinschaft, die den aktiven Dschihad zwar ablehnt, sich aber sonst nicht wesentlich von anderen fundamentalistischen Glaubensrichtungen unterscheidet, wurde 1889 in Indien gegründet und ist heute in 20 Ländern weltweit verbreitet. Die vom Islam zu Christentum konvertierte Islamkritikerin Sabatina James warnt ausdrücklich vor dem stattdessen besonders aggressiven „verbalen Dschihad“ dieser Gruppe. Der Ahmadiyya-Sekte werden mehrere zehn Millionen Gläubige zugerechnet. In Deutschland gibt es derzeit 225 Ahmadiyya-Gemeinden mit rund 35.000 Mitgliedern. Der Hanauer Gemeinde gehören mehr als 200 gläubige Ahman-Muslime an. Kauf und Umbau des Gebäudes an der Hafenstraße seien durch Spenden finanziert worden, heißt es.

Überall, wo Ahmadiyya-Moscheen gebaut werden sollen, ruft das den Protest der Bürger hervor, und zwar nicht, weil die Bürger „unaufgeklärt sind“ und „zu wenig über den Islam wissen“, wie die Korangläubigen stets hochnäsig zu verstehen geben, sondern im Gegenteil: Sie wehren sich, weil sie bereits hinreichend aufgeklärt sind!

So hatten am 7. November 2014 viele mutige Bürger in der Leipziger Michaeliskirche auf beeindruckende Weise gegen den geplanten Bau einer Ahmadiyya-Moschee in Gholis protestiert (PI berichtete).

Vielleicht wird ja schon bald auch den Kölner Dom zur Moschee umgebaut. Gäbe das ein schöneres Zeichen der Toleranz, des Respekts und der Wertschätzung? Sicher nicht!

» Die Ahmadiyya-Expertin Hiltrud Schröter über die Ahmadiyya Muslim Jamaat Sekte