Dschihadverbot „traumatisiert“ Aussie-Moslems

imageAustraliens Regierung plant, Dschihadisten die Staatsbürgerschaft abzuerkennen (PI berichtete). Jetzt sind die Moslems des Landes traumatisiert, weil sie aus politischen Gründen „ausgesondert“ werden, sagte der Präsident des Islamrates von Victoria, Ghaith Krayem (Bildmitte), auf einem „Anti-Rassismus“-Forum in Melbourne. Die Pläne der australischen Regierung, Terrorunterstützern die Staatsbürgerschaft abzuerkennen, würden klar auf Moslems abzielen.

Zwei Personen, die zusammen mit Kurden gegen den IS gekämpft hätten, wären ohne Schwierigkeiten wieder nach Australien eingereist. „Aber in dem Moment, wo ein Moslem sagt ‚Ich möchte nach Hause kommen‘, was macht unser Premierminister da? Wenn du nach Hause kommst, wirst du verhaftet, und die ganze Härte des Gesetzes wird angewandt. Lasst uns ehrlich sein. Lasst uns keine Strauße sein. Diese Gesetze sind konzipiert, und sie gelten für unsere (Anm.: islamische) Gemeinschaft, und nur für unsere Gemeinschaft.“

Deshalb hielten auch viele der 300 Besucher des Anti-Rassismus-Forums das Gesetzesvorhaben für unnötig und allenfalls für Rhetorik, mit der man „extreme“ Gruppen wie ‚Reclaim Australia‘ (Holt Australien zurück) und die ‚United Patriots Front‘ aufmunitionieren würde. Warum diese Gruppen ‚extrem‘ sind? Sie hatten es gewagt, gegen Halal-Zertifizierung und Schariagesetze zu demonstrieren.

Krayem fordert mehr Geld. Er sieht die islamische Gemeinde Australiens in einem ‚Belagerungszustand‘. Er verwies dazu auf die bescheidenen Geldmittel, die den sozialen Projekten innerhalb der moslemischen Gemeinschaft zur Verfügung stünden, verglichen mit einer Budgetsteigerung von 1,2 Milliarden $ für Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden. „Die Gemeinde ist traumatisiert.“

Rechtsanwalt Rob Stary (auf dem oberen Foto links), Strafverteidiger mehrerer Terrorverdächtiger, pflichtete dem bei. Seit den Anschlägen vom elften September 2001 habe Australien mehr als 50 Anti-Terrorgesetze erlassen und über 30 Milliarden $ im Kampf gegen den Terrorismus ausgegeben. Das Ergebnis sei eine Spaltung der Gesellschaft, da die Regierung die Angst vor dem Terrorismus dazu benutze, die Kriege in Afghanistan, Irak und Syrien fortzusetzen.

„Was wir hier sehen, ist ein raffiniertes und koordiniertes Muster und ein Angriff auf die islamische Gemeinde … um sicherzustellen, dass es keinen Widerspruch und keine Untersuchung zu unserer Rolle in Afghanistan, Irak und Syrien gibt.“

Danach äußerten sich auch noch einige Hidschab-Trägerinnen zu ihren Alltagsproblemen. Kurzum, es war eine einzige Jammerveranstaltung, bei der es wieder nur darum ging, der „bösen“ Gesellschaft den schwarzen Peter zuzuschieben, mehr Geld zu fordern und alle Verantwortung von sich zu weisen. Dass die Bekämpfung des islamischen Terrorismus Milliarden von Dollar kostet, ist völlig egal. Schuld an den islamischen Terroristen sind doch bekanntlich wir alle, nur nicht der Islam. Und diese Leute, die die Dschihadisten nach dem Kopfabschneiden gerne wieder nach Australien einreisen lassen möchten, nennen sich dann selbst moderat.

Offensichtlich ticken die Islamverbände auf der ganzen Welt gleich. Das könnte am Islam liegen.