Gießen: Eigene Polizeistation für Illegalenheim

Wir haben bereits mehrfach über die katastrophalen Zustände im Gießener Stadtteil Rödgen berichtet, wo den rund 1800 Einwohnern mittlerweile schon etwa 5000 Illegale in einer ehemaligen Bundeswehrkaserne vor die Nase und Mitten in ihr bis dahin sicheres und ruhiges Leben gesetzt wurden. Seither herrscht in Gießen und auch Umgebung multikriminelle Südlandfolklore, derer die örtliche Exekutive kaum noch Herr wurde. Denn nicht nur Raub, Diebstahl, Einbrüche, Drohungen, sexuelle Belästigungen gegen die ansässige Bevölkerung macht den Einsatzkräften zu schaffen, sondern auch kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Gruppen innerhalb der Kaserne.

(Von L.S.Gabriel)

Vor kurzem entlud sich der Hass zwischen Kosovaren und Syrern. Zweitere mussten von der Polizei in Sicherheit gebracht werden. Die Kosovaren schickten sich an das Gebäude der Syrer zu stürmen. Aufgrund der prekären Sicherheitslage in der Unterkunft war das nächtliche Wachpersonal ohnehin bereits auf 30 Mann aufgestockt worden.

Dennoch verbrachten die für den Stadtteil zuständigen Polizeibeamten den Hauptteil ihrer Dienstzeit schon damit, zwischen Dienstort und Kaserne zu pendeln. Bis zu 10 Mal in einer Nacht mussten die Beamten Richtung Illegaleneinsatz aufbrechen. Die Pressemitteilungen des Standortes wurden für die Einsätze in der Kaserne schon jeweils nur noch tageweise zusammengefasst formuliert:

POL-GI: Pressemeldungen vom 09.06.2015:

Mehrere Polizeieinsätze in der Flüchtlingsunterkunft – Hund vergiftet – Raub mit einem Döner

Gießen: Auseinandersetzungen in der Flüchtlingsunterkunft

Gleich zu mehreren Einsätzen mussten Polizeistreifen am Montag und am Dienstag in die Flüchtlingsunterkunft in der Rödgener Straße anrücken.

Zunächst kam es gegen 15.15 Uhr offenbar während der Essensausgabe zu Handgreiflichkeiten unter einer größeren Anzahl von Personen. Die eingesetzten Streifen sorgten aber dafür, dass sich die Situation schnell beruhigte. Dabei kam es vermutlich zu keinen Straftaten.

Weitaus weniger glimpflich ging ein Streit zwischen mehreren Personen aus. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten kurz vor Mitternacht mehrere Männer in Streit. Offensichtlich artete die Auseinandersetzung aus, als vermutlich fünf Personen auf eine kleinere Gruppe losgingen und auf sie einprügelten.

Offensichtlich nahmen dabei Personen auch handelsübliche Besteckmesser in die Hand und verletzten ihre Kontrahenten damit. Zwei Personen erlitten dabei Stichverletzungen und mussten in eine Klinik gebracht werden. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein Großteil der mutmaßlichen Täter schnell festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

Eine weitere Person musste gegen 03.30 Uhr nach einem tätlichen Angriff ebenfalls in eine Klinik gebracht werden. In diesem Fall gerieten offenbar drei Personen in Streit. Zwei Männer nahmen dann offenbar einen Baseballschläger und ein Stuhlbein und schlugen auf ihren Kontrahenten ein. Auch in diesem Fall konnten Personen, die vermutlich für den Angriff verantwortlich waren, ermittelt werden.
Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.

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Und obwohl die Heimleitung sich bislang dagegen gestemmt hatte, gibt es seit einigen Tagen nun eine dauerhafte Polizeipräsenz in der Unterkunft. Fünfzehn Bereitschafts- und Wachpolizisten sollen, trotz des kalmierenden Toleranzgeschwafels der gutmenschlichen Betreuer, nun rund um die Uhr ihren Dienst tun vor Ort.

hr-online berichtet:

Man müsse berücksichtigen, dass einige Flüchtlinge in ihrem bisherigen Leben sehr oft mit Gewalt in Berührung gekommen seien, sagt auch Witteck. Wenn sich manche Bevölkerungsgruppen in ihrer Heimat nicht verstünden, könnten sich die Spannungen zwischen ihnen hier fortsetzen.

„Deswegen tun wir alles, um diese Menschen voneinander zu trennen und sie in verschiedenen Liegenschaften unterzubringen“, sagt Witteck, der zugleich betont, die allermeisten Flüchtlinge verhielten sich friedlich.

Und:

Die Leiterin der Erstaufnahmeeinrichtung, Elke Weppler, sagte hr-iNFO am Donnerstag, auf dem Gelände solle es keine eigene Polizeistation geben. Sie räumte zwar ein, dass die Beamten in manchen Nächten bis zu zehn Mal gerufen werden müssten, weil es unter den Flüchtlingen Schlägereien oder sonstige Spannungen gebe. Die Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei sei aber sehr gut. Man sei daher in der Lage, die auftretenden Probleme allein zu bewältigen und lehne eine eigene Polizeistation ab, betonte Weppler. Das sei auch Position des Regierungspräsidenten.

Weppler wies darauf hin, dass viele auftretende Spannungen auf die dichte Belegung mit fast 5.000 Flüchtlingen in Gießen zurückzuführen seien. Sie hoffe, dass die Verlegung von Flüchtlingen in die neu geschaffenen Außenstellen zu einer Entspannung führen werde.

Ein weiterer Standort wird an der explosiven Mischung gar nichts ändern. Es wird nur einen weiteren Ort in Deutschland geben, an dem sich die Bevölkerung nicht mehr sicher fühlen kann, wo die Menschen auch nach Generationen der Verwurzelung darüber nachdenken auch schwere finanzielle Verluste in Kauf zu nehmen, ihr Heim zu verlassen und wegzuziehen, irgendwohin wo sie hoffen, wieder in Frieden und ohne Angst leben zu können. Fragt sich nur, wie lange es derartige Plätze in Deutschland noch geben wird?