Dr. Hans-Peter RaddatzNachdem zunächst eher ideologische Aspekte der Thematik beleuchtet wurden, sollen nun deren wirtschaftlich-soziale Perspektiven in den Blick kommen, wobei sich beide Bereiche nicht trennen lassen, weil sie integrale Bestandteile einer jeden Kultur sind. In der Moderne haben wir den Sonderfall einer Geistesgeschichte vor uns, die mit Philosophie, Theologie, Wissenschaft, Technik und Kapital eine freilich mit keiner anderen Kultur vergleichbare Gesellschaftsform hervorbrachte.

(Von Dr. Hans-Peter Raddatz)

Da jedoch die Selbstdoktrin Europas auf Einheit mit den anderen Kulturen drängt, sich von westlicher „Arroganz“ lösen und auf „Augenhöhe“ mit dem Islam kommen will, geht sie auf Gegenkurs zur europäischen Wissenstradition, die mit „intoleranten“ Fragen stört, u.a. mit der Frage, warum im Toleranz-Credo der Euro-Parteien sich „jede Ausgrenzung von Muslimen verbietet“. Diese totalitäre Sicht glaubt „Rassismus in der Mitte der Gesellschaft“ zu sehen, dessen Träger aber nützliche Steuerzahler und Wahlmasse für scheindemokratische Programme bleiben sollen.

Bei den Stilblüten, mit denen die „Experten“ der Institutionen um perfekte Anpassung konkurrieren, wird oft vergessen, dass sie selbst Produkte der Indoktrination sind. Diese zwingt sie, ihre Denkdefizite auf die „Rassisten“, die Vertreter bürgerlicher Konzepte von Gemeinwohl, Arbeit und Familie zu projizieren und logischerweise den Mittelstand als produktive Trägerschicht der Gesellschaft anzugreifen. Da solche Aktivitäten der Altkultur schaden, qualifiziert sie die Antilogik des de-konstruktiven Diskurses ebenso logisch als nützliche Parasiten (Serres, Nassehi, Luhmann etc.).

Wiederbelebt vom koranisch verankerten Juden- und Christenhass des „islamischen Friedens“, schließt die zunehmend antisemitische Euro-Kulturrevolution an die Vorgänger-Extremismen an, deren historischer Kampf gegen christlich konnotiertes Bürgertum sie mit dem Islam vereint. Hier wirken zwei fundamentale Faktoren, deren Bedeutung für die wirtschaftliche und kulturelle Verarmung Europas sich bislang durch Toleranzdiktate, Konsum und Entertainment kaschieren ließ.

Mit dem Erfolg des Strukturwandels, der Arbeits-Kollektivierung durch geldnormierte „Verschlankung“ als Motor der Weltbörsen, elitären Vermögenstransfers, Vernetzung der „Jobnomaden“ (griech.: noma = um sich fressendes Geschwür), lässt sich indes die Auszehrung der EU-Staaten durch Zuwanderung und Lohn-Dumping kaum noch verbergen. Viele der „Flüchtlinge“ weichen den Repressalien der Islamregion aus als groteske Gegenbilder der Legende von der bereichernden Weltkultur. Indem sie die Preise der Schleusermafia bezahlen können, gehören diese Migranten noch zu den Bessergestellten, was die Täuschung begünstigt, sie als „Fachkräfte“ zu deklarieren.

Faktor Nr. 1 der islamzentrierten Euro-Eliten besteht in der systemischen Nutzung eines funktionalen Dilettantismus (Wolfgang Seibel), der im Dritten Sektor zwischen Markt und Staat eine vernunftresistente, weil bildungsarme Filzbürokratie entwickelt hat. Dieser Bereich setzt sich aus halboffiziellen Stiftungen und Vereinen zusammen, die mit den Pflichtlinien – Islam, Euro, Gender – sowohl Dilettantismus als auch Parasitismus zu voller Blüte bringen. Selbständiges Denken mit Beharren auf einem demokratischen Rechtsstaat, bürgerlichem Gemeinwohl und objektiver Wissenschaft, zieht als „Islamophobie“ sichere Sanktionen und Einbußen in der Alimentierung nach sich. Dies führt zum öffentlich kaum bewussten Scheinparadox, dass der Dritte Sektor nicht trotz, sondern wegen des Dilettantismus komfortabel, weil parasitär lebt.

Greenpeace, Volkshochschule, Caritas, Konzernstiftungen etc. sind hybride Gebilde aus Umweltdiktat, Migrationsindustrie, Islamdialog und Moralkartell, die alle auf dem TAO maskierter Inkompetenz beruhen (Tun-Als-Ob) und ihr Geschäftsmodell gegen Analyse als „Fremdenfeindlichkeit“, „Rassismus“ etc. abschotten. „Ähnlich wird von Ökonomen dauerhafte Ineffizienz bei öffentlichen Bürokratien erklärt … Hier wird die These vertreten, dass halbstaatlich gemeinnützige Organisationen ‚überleben‘, nicht obwohl, sondern weil sie gemessen an den Maßstäben der Rechtmäßigkeit und Effizienz versagen, nicht obwohl, sondern weil sie nur begrenzte Lernfähigkeit und Responsivität aufweisen, dass ihr Erfolg darin liegt, dass sie notorisch scheitern“ (W. Seibel, Funktionaler Dilettantismus, 16, 17 – Baden-Baden 1994).

(Weiter bei deutscherarbeitgeberverband.de)

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46 KOMMENTARE

  1. Dass es durch den Islam in Deutschland Terror und Gemetzel geben wird, ist so klar, wie das Amen in der Kirche.
    Die Frage ist nur, wann es damit losgeht!

  2. Das wir den Raddatz hier auch noch mal haben.
    Er betrachtet natürlich viel von seiner Erz katholischen Sicht. Aber egal, er betrachte, eigentlich analysiert und bringt es seine Beobachtungen auf den Punkt, wobei mir sein Satz:
    Islamgetriebener Dilettantismus als Staatsraison ausgesprochen gut gefällt.
    Der hat klasse und sollte unseren Regierenden eigentlich weh tun.
    Leider ist denen das aber alles schon egal und die merken eigentlich nichts mehr.
    Die werden sich bestenfalls zu einem Achselzucken hinreisen lassen, was heißt: Ja, ja im Klartext „Leckt mich am Arsch!“ und „Wir machen doch was wir wollen!

  3. Sehr gute Analyse, die in der Überschrift schon komprimiert wird:

    „Islamgetriebener Dilettantismus als Staatsraison“

    Es ist einfach grauenhaft, was im „Land der Dichter und Denker“ möglich ist!

  4. Viele der „Flüchtlinge“ weichen den Repressalien der Islamregion aus als groteske Gegenbilder der Legende von der bereichernden Weltkultur. Indem sie die Preise der Schleusermafia bezahlen können, gehören diese Migranten noch zu den Bessergestellten, was die Täuschung begünstigt, sie als „Fachkräfte“ zu deklarieren.

    In Wahrheit bereichern uns viele der Fachkräfte aber auch mit Straftaten, wie sie in Westeuropa sonst eher selten sind.

    Beispiel Gießen, Stadtteil Rödgens:
    Eines der buntesten Asylcamps Deutschlands:


    Gießen (ots) – Gießen: Mann mit Messer verletzt – Polizei fahndet nach Täter

    Mit mehreren Streifenwagen fahndet die Gießener Polizei aktuell nach einem
    Mann, der am Donnerstag, gegen 13.40 Uhr, eine Person offenbar grundlos mit einem Messer angegriffen hat. Der Unbekannte hatte im „Alter Wetzlarer Weg“, vor einem Frisörsalon, einen 26 – Jährigen, der gerade telefonierte, in gebrochenem Deutsch angesprochen.
    Unmittelbar danach soll der Unbekannte den 26 – Jährigen mit einem Messer angegriffen haben. Anschließend flüchtete der Mann in unbekannte Richtung. Der Geschädigte erlitt Stichverletzungen am linken Arm und an der linken Oberkörperseite. Bei dem Angreifer soll es sich um einen etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann handeln, der etwa 180 bis 185 Zentimeter groß sein soll. Er soll schlank sein und nordafrikanisch aussehen. Auffällig sollen seine hochgegelten dunklen Haare sein. Getragen habe er ein Kapuzenoberteil und eine blaue ausgewaschene Jeans. Die Polizei sucht Zeugen, die etwas von dem Vorfall mitbekommen haben. Der Täter soll nach dem Angriff in Richtung Bahnhofsweg bzw. Lahnwiesen geflüchtet sein. Die Fahndung brachte bislang keinen Erfolg. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.


    Gießen: Lamm geschächtet

    Unbekannte haben zwischen Montag und Mittwoch auf einer Wiese in der Rödgener Straße offenbar ein Lamm geschächtet. Auf dem Gelände des ehemaligen US-Depots befindet sich derzeit eine Schafherde. Offenbar hatten die Täter in der Nacht die eingezäunte Weide aufgesucht und das Tier getötet. Überreste des Tieres wurden am Mittwochnachmittag gefunden. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.


    Gießen: Fahrkartenkontrolleur attackiert

    Nach einer Kontrolle, die am Mittwochabend in der Buslinie 1 in Höhe der Max-Eyth-Straße stattfand, kam es zu einem Angriff auf einen 36 – Jährigen. Der Mann wollte in dem Bus, der in Richtung Rödgen unterwegs war, bei den Anwesenden die Karten kontrollieren. Bei einem 20 – Jährigen stellte es sich heraus, dass dieser gar keine Karte dabei hatte. Während der anschließenden Überprüfung der Ausweispapiere griff der Heranwachsende den Kontrolleur an und verletzte ihn leicht. Unmittelbar danach stieg der 20 – Jährige mit einer Begleiterin aus und flüchtete in unbekannte Richtung.

    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43559/3056504

    Statt Hintergründe zu beleuchten, fälscht die Politik aber eher die Kriminalstatistik:

    Brandenburg
    http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/04/brandenburg-schroeter-feuring-gibt-auf-kriminalstatistik.html


    In Zürich soll die Nationalität von Verbrechern zukünftig nicht mehr genannt werden.

    In der Stadt Zürich soll die Polizei in ihren Medienmitteilungen in Zukunft die Herkunft der Täter nicht mehr nennen. Dies fordern linke und grüne Parteien in einem Vorstoss im Zürcher Stadtparlament, dem Gemeinderat. Die Frage der Nennung der Nationalität ist umstritten, nicht nur in Zürich. Von links wird kritisiert, dass dadurch nur rassistische Vorurteile genährt würden – ohne zusätzlichen Erkenntnisgewinn für die Bevölkerung. Personen würden so alleine aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert.

    http://www.derbund.ch/bern/kanton/Ein-21jaehriger-Asylsuchender-aus-Marokko/story/28861216

  5. Leider werden viel zu wenige diesen Artikel lesen.

    Letztendlich unterliegen mittlerweile auch die einst konservativen Parteien (Links neben der C*SU darf es keine Partei geben!) dem Diktat der moralisch-überlegenen HohepriesterInnen eines Amalgams aus EKD und linksgrünen Faschisten, die den Kurs vorgeben und jeden Abweichler inquisitorisch verfolgen. Ironie: Die EKD als Wiedergänger des mittelalterlichen Katholizismus, nur, dass die Scheiterhaufen dereinst durch Steinigungen ersetzt werden dürften! 🙂

    Aber, wie der Autor richtig anmerkt, ist dieses linksgrüne Konstrukt des Neofaschismus ein selbst-terminierendes System, weil es die Energiequelle, gespeist aus dem steuerzahlenden Mittelstand, systematisch ausbluten lässt und sich eigener Kinder verweigert, denn die Rentenzahler der Zukunft werden in Mali, Sudan, Niergia und Afghanistan geboren.

    Zum Schluss werden die linksgrünen Faschisten auch untergehen, dummerweise werden sie uns alle mit in den Untergang reißen.

    Spätere Historikergenerationen, denen die Flucht auf den amerikanischen Kontinent gelang, werden wohl Bündnis90/Grüne mit der NSDAP gleichsetzen!

    2020 – Kölner Dom wird….

  6. Unsere naiven Gutmenschen-Politiker schnallen es nicht dass der Islam eine der rassistischen Religions-Ideologien ist, die die Menschheit je hervorgebracht hat.

    So unterscheidet der Islam explizit zwischen minderwertigen und unreinen Ungläubigen und rechtgläubigen Herrenmenschen.

  7. Ich muss zu geben das ich diesen Beitrag 2x lesen musste, bis ich den Tiefgang dieser Aussage begriff.
    Was ich auf jeden Fall, und ich werde noch einige male diesen Beitrag lesen, verstehe ist, das mit dem Islam auf Augenhöhe zu kommen bedeutet – in die Knie zu gehen.
    Find ich irgendwie mehr als zweideutig.
    In die Knie gehen vor einem rückständigen und mich verachtenden Idioten..? Ideologie..?
    Dafür nicht nur bezahlen sondern auch noch permanent zurück weichen und Platz machen, Freiheit aufgeben und sich ducken, eigene Kinder opfern, die andere Wange auch noch hin halten, ????????

    nö ohne mich, ich wehre mich…

    MfG DD

  8. Plural..? Ernsthaft…???

    „Der Berliner evangelische Bischof Markus Dröge hat Gläubige aller Religionen aufgerufen, sich von Terroranschlägen wie jüngst in Frankreich, Tunesien und Kuwait zu distanzieren. „Es macht sich in der Öffentlichkeit zunehmend der Eindruck breit, die Welt sei aus den Fugen geraten, weil die Religionen das Sagen bekommen”, sagte er am Sonntag laut Redemanuskript in seiner Predigt im Berliner Dom. Barmherzigkeit könne so etwas wie eine Brücke zwischen den Religionen bilden, die tragfähig sei,„auch wenn wir im Glauben unterschiedlicher Auffassung sind”“ http://www.bild.de/news/ausland/isis/augenzeugen-tunesien-video-41541976.bild.html

  9. Da jedoch die Selbstdoktrin Europas auf Einheit mit den anderen Kulturen drängt, sich von westlicher „Arroganz“ lösen und auf „Augenhöhe“ mit dem Islam kommen will, geht sie auf Gegenkurs zur europäischen Wissenstradition, die mit „intoleranten“ Fragen stört, u.a. mit der Frage, warum im Toleranz-Credo der Euro-Parteien sich „jede Ausgrenzung von Muslimen verbietet“.

    Die europäische Wissenstradition?

    Leider werden in den Schulen die Köpfe der Abiturienten damit indoktriniert, was z.B. Friedrich der Große, Goethe und Lessing über den Islam dachten – und nicht damit, was z.B. Voltaire oder Schopenhauer dazu zu sagen hatten. Und wer kennt sie nicht, diese überall verbreitete Pennälermentalität, die sich gerade mal notdürftig mit dem Beschäftigt, was für die Prüfungen gewußt werden muss?!

    Schönes Zitat von Schopenhauer hierzu:

    „Sogar an Abrichtungsfähigkeit übertrifft der Mensch alle Tiere. Die Moslems sind abgerichtet, fünfmal des Tages, das Gesicht gegen Mekka gerichtet, zu beten und tun es unverbrüchlich. Christen sind abgerichtet, bei gewissen Gelegenheiten ein Kreuz zu schlagen, sich zu verneigen u.dgl.; wie denn überhaupt die Religion das rechte Meisterstück der Abrichtung ist, nämlich die Abrichtung der Denkfähigkeit; daher man bekanntlich nicht früh genug damit anfangen kann. Es gibt keine Absurdität, die so handgreiflich wäre, dass man sie nicht allen Menschen fest in den Kopf setzen könnte, wenn man nur schon vor ihrem sechsten Jahre anfinge, sie ihnen einzuprägen, indem man unablässig und mit feierlichem Ernst sie ihnen vorsagte. Denn wie die Abrichtung der Tiere, so gelingt auch die des Menschen nur in früher Jugend vollkommen.“

    Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass Friedrich der Große, Goethe, Lessing gehörig Mitschuld tragen, an der stumpf-bequemen Realitätsverweigerung der Islam-Kollaborateure.

  10. OT

    ER ERSCHOSS EINEN RÄUBER
    Dieter B.: Eingesperrt im eigenen Haus

    Sein Haus ist zu seinem Käfig geworden: Dieter B. erschoss in der Nacht zu Mittwoch Räuber Moustapha A. (25), als der mit einem Komplizen den 63-Jährigen in seinem Haus in Jenfeld überfallen wollte. Seither ist für ihn nichts mehr, wie es war. Er ist zwar auf freiem Fuß, traut sich aber kaum aus den eigenen vier Wänden. Freunde und Angehörige des Toten tauchten Donnerstagabend am Tatort auf, am Sonntag schon wieder.

    Polizeiwagen stehen nachmittags verteilt um den Tatort an der Jenfelder Allee. An der Ecke zur Kühnstraße, wo der Räuber zusammenbrach, haben sich über Facebook Angehörige und Freunde des Mannes aus Niger zu einer Spendensammlung verabredet.

    An einem Stromverteilerkasten legen sie Blumen nieder, zünden Kerzen an, stellen einen Bilderrahmen mit Fotos von Moustapha A. auf. Sie wollen, dass B. zur Rechenschaft gezogen wird. Den kriminellen Lebenslauf des Getöteten blenden sie eher aus.

    http://www.mopo.de/nachrichten/er-erschoss-einen-raeuber-dieter-b—eingesperrt-im-eigenen-haus,5067140,31064602.html, Hamburger Morgenpost, 28.06.2015

    Hätte Dieter B. sich lieber umbringen lassen sollen? In der Zeitung hätte dann gestanden: Bedauerlicher Einzelfall, Täter auf der Flucht, konnten nicht ermittelt werden, Verfahren eingestellt. Wäre es das gewesen?

    Haben die Leute, die ihn jetzt bedrohen (s. Foto) denn überhaupt kein Unrechtsbewusstsein? Gehen die davon aus, dass sie sich holen können, was sie wollen und wenn sich mal einer wehrt, was ja sowieso so gut wie nie vorkommt, dann bedrohen sie ihn, dann hat der die Schuld?

    Klassischer Opfer-Täter-Tausch, oder was? Und unsere Polizei muss Dieter B. jetzt bewachen, wg. Psychoterror und damit er nicht noch gelyncht wird.

  11. #11 Der Kaiserschmarren (30. Jun 2015 08:29)

    Im Deutschunterricht wurde „Biedermann und die Brandstifter“ durch „Nathan, der Weise“ ersetzt!

  12. Man schaue doch mal auf die vielen moslemische Länder, besonders im Nahen Osten oder nach Nordafrika.

    Da gibt es moslemische Länder, die können nicht mal eine Kühlschrankfabrik aufwiesen, weil die Typen mit dieser Technik total überfordert wären.

    Blöderweise bringt das Auswendigkennen des Korans und der Esel- oder der Kamelzucht in einer technologischen Welt keinerlei Vorteile.

    Und selbst moslemische Chemielaboranten, die mit westlichen Stipendien gesponsert werden, setzen dann ihre Kenntnisse lieber bei der Sprengstoffherstellung gegen Ungläubige ein, als dass sie ihr Land voran bringen.

    Von den fehlenden Nobelpreisträger unter Moslems ganz zu schweigen. Das ganze zeigt doch deutlich die Primitivität und Abartigkeit der islamischen Welteroberungs- und Ungläubige-Tot-mach-Ideologie!

  13. Raddatz definiert das Geschäftsmodell von Claudia Roth:

    „Dies führt zum öffentlich kaum bewussten Scheinparadox, dass der Dritte Sektor nicht trotz, sondern wegen des Dilettantismus komfortabel, weil parasitär lebt.“

    (Faktor Nr. 1 der islamzentrierten Euro-Eliten besteht in der systemischen Nutzung eines funktionalen Dilettantismus, der im Dritten Sektor zwischen Markt und Staat eine vernunftresistente, weil bildungsarme Filzbürokratie entwickelt hat.)

  14. Da jedoch die Selbstdoktrin Europas auf Einheit mit den anderen Kulturen drängt, sich von westlicher „Arroganz“ lösen und auf „Augenhöhe“ mit dem Islam kommen will, geht sie auf Gegenkurs zur europäischen Wissenstradition (…)

    Das gilt auch für Frankreich, wo der „islamgetriebene Dilettantismus als Staatsraison“ gerade gnadenlos in den Schulen von der mohammedanischen Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem aus Marokko unter freundlichem Nicken der Politnomenklatura etabliert wird:

    So soll zukünftig im Geschichtsunterricht der Collèges die Behandlung des Jahrhunderts der Aufklärung, das zum Verständnis der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Errungenschaften der Neuzeit grundlegend ist, nur noch eine Wahloption im Rahmen eines Panorama-Themas („Europa zwischen dem 17. Und 19. Jahrhundert“) sein. Gleichzeitig sollen die Geschichte des Islam und auch eine (stark negativ gefärbte) Geschichte der Kolonisation auf gleichem Rang stehen. (…)

    Inzwischen musste die Ministerin beim Thema „Epoche der Aufklärung“ einen Rückzieher ankündigen, aber die Gesamttendenz der Reform dieses Faches bleibt. Sie richtet sich gegen die Höhen der französischen und europäischen Geschichte. Sie reiht die Aufklärung als einen Zeitabschnitt neben vielen anderen ein, ohne nachhaltige Ausstrahlung auf die übrige Welt und ohne Bedeutung für die Gegenwart. Mehr noch: Der Akzent der Geschichtsbetrachtung verschiebt sich auf den Gesichtspunkt der Beschädigungen und Opfer, die Frankreich und Europa in ihrer neuzeitlichen Geschichte verursacht haben.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schulkampf_in_frankreich_teil_2_geschichte_im_geist_des_schuldgefuehls

  15. Terror im Ramadan:
    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle_stunde/videoterrorimramadan100_size-L.html?autostart=true#banner


    Interessantes Details aus dem WDR-Beitrag:

    Heute jährt sich die Ausrufung des Kalifats durch den Islamischen Staat.
    Ein Jahr Kalifat: Da werden neue Terroranschläge vorhergesagt.

    Und: im Monat Ramdan wurde den Muslimen der Koran herabgesand, es ist aber auch der Monat der Eroberung:
    Mekka, El Andalus (Andalusien), Ägypten sollen im Monate Ramadan erobert worden sein.

    Eine Chronik wäre spannend….

    Von der Story des „Friedesmonat“ bliebe wohl nicht mehr viel übrigt!

  16. Letztens gelesen:
    „Als Aufschrei gegen die letzten Gräueltaten des Islamischen Staates gegen die christliche Minderheit in Syrien, macht der Syrische Orthodoxe Bischof vom Berge Libanon und Tripoli, George Saliba, nicht nur ausschließlich den Islamischen Staat sondern generell alle Moslems mit ihrer langen „Geschichte von Gewalt gegen und Unterdrückung von Christen“ verantwortlich und stellt sie bloß:

    Was im Irak gerade geschieht erscheint uns zwar außergewöhnlich, aber für einen Moslem ist das völlig normal, weil er die Christen niemals als gleichwertige Menschen angesehen hat, sie haben immer eine aggressive und diffamierende Haltung gegenüber den Christen gepflegt…. Wir lernten zwar mit den Moslems zu leben und zu koexistieren, aber jetzt offenbaren sie erneut ihr wahres Wesen…
    Niemals steht ihnen das Recht zu unsere Häuser zu stürmen, uns zu bestehlen und unsere christliche Würde anzugreifen. Doch die allermeisten Moslems tun dies einfach; die Osmanen töteten uns ohne Skrupel, doch in der neuen Zeit haben zwar die nachfolgenden Nationalstaaten, die heutigen Spielregeln erkannt, und dennoch betonen die Autoritäten zu jeder Gelegenheit die Mehrheit der Moslems. Der Islam hat sich im Kern tatsächlich nie geändert …

    Die islamischen Organisationen haben dem Syrischen Bischof daraufhin vorgeworfen, seine Aussagen schürten ‚Hass’ und ‚Islamophobie’ und verlangen eine sofortige Entschuldigung.“

  17. Ach lieber Herr Dr. Raddatz, das wirklich schlimme ist, das die Politik weiß, was die Islamisierung einer Gesellschaft bedeutet.

    siehe: (sehr lang …)

    Aus dem Bundestag
    Situation der Christen und anderer religiöser
    Minderheiten in Nordafrika und im Nahen Osten

    Fragenkatalog des Ausschusses für Menschenrechte
    und Humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages für die
    Öffentliche Anhörung am 9.Mai 2012

    Christine Schirrmacher

    Derzeitige Lage

    Grundsätzliches zur aktuellen Lage
    der Minderheiten im Nahen Osten

    Frage 1: Wie sieht die rechtliche Stellung sowie die tatsächliche Verfasstheit von religiösen Minderheiten aus, und wie wird diese konkret in die Praxis umgesetzt?

    Die heute im Nahen Osten und Nordafrika lebenden Minderheiten der Juden und Christen stellten vor dem … Islam … die Bevölkerungsmehrheit. Eroberungskriege … Machtpolitik, … (Vetternwirtschaft) … (und Diskriminierung) (durch Muslime) führte … eine Umkehr der Verhältnisse herbei:
    Heute ist (hier) das Judentum zu einer verschwindenden Minderheit geworden … (oder) … ganz erloschen.
    Auch das Christentum … (ist hier) heute eine kleine Minderheit… ; in einigen Regionen wie Saudi-Arabien oder dem Jemen, … gibt es … keine… einheimischen Christen oder Kirchen (mehr). Aufgrund dieser Entwicklung … (steht auch das) baldige Erlöschen (der restlichen) … christlichen Kirche (zu erwarten) …
    Zu den jüdischen und christlichen Grupp(en).. kommen (weitere) Minderheiten.., die … von der … islamischen Theologie … als Häretiker verurteilt werden. Politisch werden sie (alle) … bedroht … oder aber als „Gotteslästerer“ erbittert verfolgt …
    … Das Verhältnis zu nichtislamischen Minderheiten (ist) in den islamisch … (dominierten) Gesellschaften Nordafrikas und des Nahen Ostens … definiert durch … die (leibhaftige) Person Muhammads, durch die Aussagen (im) Koran und (die) Überlieferung (arab. hadith) über den Umgang mit Nichtmuslimen und durch das islamische Recht … (die Scharia). Im gesellschaftlichen Bereich wird das Verhältnis zu den Minderheiten bestimmt durch die Bedeutung … (des Islam) für die … (Schaffung) gesellschaftlicher Normen, … einflussreiche Theologen … und Lehrstätten (Universitäten).

    Die islamische Theologie über die Minderheiten

    Als Muhammad … ab … 610 (n.Chr.) … den Islam zu verkündigen begann, predigte er (zunächst) … den polytheistischen … (Arabern), (und) hoffte … auf Anerkennung bei Juden und Christen, … Ihnen präsentierte er sich als letzter Prophet der Geschichte, … als … (diese) Muhammads Sendungsanspruch (nicht) akzeptierten, begann Muhammad die … Juden militärisch zu bekämpfen und die Christen … theologisch zu verurteilen.
    … Der christliche Glaube gilt Muhammad … als verfälscht und überholt. (Nach seiner Überzeugung) … werden Juden- und Christentum durch den Koran, … und den Islam … korrigiert und abgelöst. Dieses Überlegenheitsgefühl der islamischen Theologie (gegenüber) allen anderen Religionen … führt dazu, dass alle (nicht islamischen) Religionen als Unglaube und Götzendienst gelten (bzw. gebrandmarkt sind).
    … Diese theologischen Auffassungen aus Koran und Überlieferung, die sich in … (fast allen) theologischen Abhandlungen … (der islamischen) Gelehrten von der Frühzeit (610) bis zur Moderne (2014) wiederfinden, prägen … die Stellung der Minderheiten in islamisch(en) … Gesellschaften: Das bedeutet, dass Juden und Christen bis heute … nicht als „Gleichwertige“ gelten, sondern Bürger zweiter Klasse sind. …
    Eine freie Religionsausübung und gleichberechtigte Stellung von … Juden, Christen …(alle sonstigen) … Minderheiten existiert … in keinem islamisch geprägten Land, das sich auf das Schariarecht … beruft.

    Die historisch-rechtliche Stellung der Minderheiten

    Juden und Christen wurden … in den islamisch eroberten Gebieten zu „Schutzbefohlenen“ (arab. dhimmi) (gepresst), (sie sind) … stets Unterworfene. Sie sind Bürger zweiter Klasse, weil sie Sondersteuern entrichten mussten und rechtlich benachteiligt wurden. Die früh- und mittelalterliche islamische Rechtsliteratur benennt zahlreiche Regelungen, die Juden und Christen (in ein Apartheidsystem) verpflichteten, z.B. (bei) Kleidung, (demütigem Verhalten in der Öffentlichkeit) gegenüber Muslime, (Auswahl Reittier – Esel statt Pferd), (niedrige) Häuser zu bauen, (Verzicht auf Waffen) u.a.m.; Bestimmungen, die sie demütigten, einschränkten und sie ihren (minderwertigen) rechtlich und gesellschaftlich benachteiligten Status täglich spüren ließen.
    … Eine … (Aufhebung) … (dieses) minderrechtlichen Status … (durch die islamische) Theologie hat es bis heute nicht gegeben, weil das Schariarecht … (ein Abweichen) von den Interpretationsmustern des Frühislam und vom Vorbild Muhammads (verbietet). Das Schariarecht gründet auf dem Koran, der Überlieferung (arab. hadith) und auf die Rechtsentwicklung der frühislamischen Zeit bis zum 10. Jahrhundert n.Chr. … (Das Schriarecht) gilt (seit diesem) Zeitpunkt für (fast alle) islamischen Theologen … als abschließend formuliert – (und ist damit bis heute verbindliches Recht). Das Schariarecht gilt bis heute der … Theologie der Hochschulen und Moscheen überall als (von Gott) …gegebenes, (und deswegen) vollkommenes und unveränderliches, … Recht. … das Schariarecht gilt … (als) Anspruch ungebrochen und wirkt sich auf die rechtliche und gesellschaftliche Position von Minderheiten (unmittelbar) aus. Daher ist es unmöglich, dass in einem Staat, der sich auf das Schariarecht als Rechtsquelle beruft, Juden und Christen gleiche Rechte wie Muslime genießen (können).

    Religionsfreiheit und Abfall vom Islam

    … : Nach übereinstimmender Auffassung (sic.) der … (islamischen) Rechtsschule soll der Abfall gemäß Schariarecht mit dem Tod bestraft werden. Dieses in der … islamischen Theologie einhellig befürwortete Vorgehen wird mit Anordnungen des Korans …. , begründet. … : Die … (islamische) Theologie hat sich von dieser Forderung … niemals … distanziert, so dass diese Forderung bis heute von … (fast allen islamischen) Theologen erhoben wird. … die Abwendung vom Islam (ist) Verrat an Staat und Vaterland (Hochverrat) … und (muss mit dem Tod) bestraft und eingedämmt werden … , (dies fordern) bis heute … (die) Schriften der etablierten islamischen Theologen der … Lehrstätten (Uni’s) … Grund ist … hierfür … die Verankerung dieser Regelung im Schariarecht, das (Glaubensabtrünnige) … unmissverständlich mit der Todesstrafe belegt..
    … Aber auch dort wo Konvertiten, kritische Koranwissenschaftler, Menschen- und Frauenrechtlerinnen, liberale Denker oder Säkularisten nicht offiziell wegen Apostasie angeklagt werden, werden sie … gesellschaftlich diskriminiert, bedroht, … in der Öffentlichkeit tätlich angegriffen oder … ermordet … weil der Geltungsanspruch des Schariarechts … von … (islamischen) Theologen durch Predigten … , Buchveröffentlichungen, Fatwas und … das Internet im gesellschaftlichen Bewusstsein als das … göttliche Gesetz wachgehalten wird. Apostaten drohen: … Diskriminierung, Druck, zum Islam zurückzukehren, der Verlust des Arbeitsplatzes, Enterbung, Zwangsscheidung, Entzug der Kinder, u.U. aber auch Verstoßung aus der Familie, Misshandlung, Inhaftierung, Zwangseinweisung in die Psychiatrie oder … Tod …

    Schariarecht in der Praxis für Minderheiten und Konvertiten
    (Eherecht)

    … (heute) geraten religiöse Minderheiten (einschließlich der Konvertiten) in Nordafrika und dem Nahen Osten immer stärker zwischen die Fronten von … Islamisten … allen arabischen Staaten … (ist) gemeinsam, dass religiöse Minderheiten … rechtlich und gesellschaftlich benachteiligt werden und keine … Religionsfreiheit … existiert.
    So bekennen sich die Länder dieser Region in ihren Verfassungen zur Scharia, … (mit Ausnahme Ägypten und Türkei). Echte Wahlfreiheit in Religionsangelegenheiten existiert jedoch … (auch dort nicht). In arabischen Ländern besitzt die Scharia im Zivilrecht Gültigkeit. Damit sind etwa Ehen von muslimischen Frauen mit christlichen oder jüdischen Männern … verboten. … ein in eine muslimische Familie Hineingeborener (kann) rechtlich den Islam nicht verlassen … : ein Nicht-Muslim (kann) keinen muslimischen Verwandten beerben. … ein Konvertit zum Christentum (kann) per Gericht zwangsgeschieden, ihm seine Kinder entzogen … werden. … ein 17 jähriger junger Mann (wird) automatisch Muslim, wenn sein christlicher Vater zum Islam konvertiert, (er) muss ab sofort den islamischen Religionsunterricht besuchen und darf nur noch eine islamische Ehe schließen. … ein muslimischer Mann darf (Ausnahme Tunesien(?) und Türkei) … eine Mehrehe schließen (Polygamie) und kann daran rechtlich von niemandem gehindert werden. … (Die) Frau erbt die Hälfte eines „männlichen“ Erbteils und ist laut Schariarecht ihrem Ehemann zum Gehorsam verpflichtet (er darf sie schlagen). … Mission (zu fremder Religion) ist verboten … (umgekehrt nicht).

    Gründe für die Ablehnung der Religionsfreiheit

    Die „prominenteste“ Aussage des Korans zur Religionsfreiheit ist der Vers:
    “Es gibt keinen Zwang in der Religion“ (Sure2,256). Zahlreiche muslimische Theologen haben hervorgehoben, dass niemand zur Konversion zum Islam gezwungen werden dürfe. Das spiegelt sich auch … in Teilen der islamischen Eroberungsgeschichte wider: Christen und Juden … (konnten) in der Regel ihren Glauben … behalten, … , wurden aber Unterworfene und rechtlich Benachteiligte. Wer jedoch einmal zum Islam übertrat, durfte den Islam nicht wieder verlassen. Sure 2,256 bedeutet … nicht, dass der Islam für den freien Religionswechsel in beide Richtungen und die Gleichberechtigung aller Religionen eintreten würde. Vielmehr wird Sure 2,256 oft so ausgelegt, dass man keinen Menschen, der schon zum Islam gehört (sich „in der Religion“ befindet) zum Akt des „Glaubens“ (im Sinne eines Überzeugtseins) zwingen könne.

    Die „Kairoer Erklärung der Menschrechte“ nennt in Art. 10 … den Islam „die Religion der reinen Wesenart“, also die unverfälschte Religion (also das Original) die jedem Menschen natürlicherweise … (zukommt); jede Abweichung … = minderwertig. (Heute) … erscheint das Christentum (zudem) vielen islamischen Theologen als „westliche“ Religion, … der Kreuzfahrer und Kolonialherren und wird mit westlich(er) … Dominanz verknüpft.
    … freier Religionswechsel … ist für Muslime keine Privatangelegenheit … sie empfinden es als Familienschande, … (verbotenes) politisches Handeln, … Unruhestiftung, Aufruhr oder Kriegserklärung … (gegen) die muslimische Gemeinschaft. … In der Praxis ergeben sich … (daraus) zahlreiche Menschenrechtsverletzungen … (siehe oben).

    Die Arabische Revolution und die Religionsfreiheit

    … (Eine verbesserte Stellung ist für die Minderheiten auch unter dem Vorzeichen der Arabischen Revolution nicht in Sicht).
    Generell hat das Maß an Religionsfreiheit in islamisch geprägten Ländern … in den vergangenen drei Jahrzehnten abgenommen, die Gewalt gegen Minderheiten (vor allem christliche Minderheiten) hat … zugenommen.

    Frage 2: In welchen Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens gibt es eine systematische
    Verletzung der Religionsfreiheit durch den Staat? Mit welchen Mittleln und Methoden
    geschieht dies? Welche religiösen Minderheiten sind davon betroffen?

    … (nimmt man für) Religionsfreiheit die Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 (zum Maßstab), gibt es (mit Ausnahme des Libanon und der Türkei) in keinem islamisch geprägten Staat des Nahen Ostens und Nordafrika … (wenigstens) eine gesetzlich garantierte Religionsfreiheit, …
    Je enger die Verflechtung von Staat und Religion, je weniger Religionsfreiheit für Anderesdenkende. … (Beispiel Saudi-Arabien): Es gilt das klassische Schariarecht (für Einheimische): (bei Glaubensabfall à Tod, bei Ehebruch à Steinigung, bei Diebstahl à Amputation, bei Mord à Schächten).
    Aber (auch) … Ausländer (sind bedroht): … jedes Christliche Symbole (wie ‚Kreuz’), … Bibelbesitz, … Christliche Versammlung, sind streng verboten; Zuwiderhandlung führt zu Inhaftierung oder Ausweisung (für Westler) oder Misshandlung oder Tod (für Andere).
    … (Handelnder ist der Staat selbst). … (Religionsfreiheit wird nicht gewährt, Glaubensabfall ist verboten, keine Anerkennung anderer Religionen, Kirchenneubau oder Renovierungen sind verboten; in Bildung, bei Militär und Politik wird zu Lasten Andersgläubiger diskriminiert).
    In allen islamisch geprägten Staaten (Ausnahme Libanon) ist der Islam Staatsreligion. … (der Staat als Akteur behindert, verbietet und verfolgt Andersgläubige). …

    Frage 3: Wie ist die Situation der Christen in der West Bank, im Gaza Streifen und in Israel? Welche Rolle spielt die christliche Minderheit in dem aktuellen Konflikt in Syreien?

    Syrien: In Syrien hatten Christen … relative Sicherheit und Freiheit (im Vergleich zu) anderen islamischen Ländern … (die) islamistischen Kräfte und Revolutionäre (sind dabei) die Christen (zu vertreiben) … (Aus der) Stadt Homs sind 50.000 – 60.000 Christen geflohen, ein Rest von 1.500 Christen soll verblieben sein … Christen in Syrien spielen keine aktive Rolle im Konflikt, werden aber Verfolgt, Drangsaliert und mit Gewalt überzogen.
    Israel: Alle Religionsgemeinschaften … können innerhalb ihrer eigenen Gemeinschaft ihren Glauben praktizieren (geraten jedoch immer stärker unter Druck eines ultra-orthodoxen Judentums mit z.Zt. 25% Bevölkerungsanteil) … (das Verhältnis der Gemeinschaften unter einander und zum Staat ist ‚kompliziert’).
    Westbank: In den Palästinensichen Autonomiegebieten (wird in Glaubensfragen der Status Quo gehalten) … Christen (wandern) aus Perspektivlosigkeit (freiwillig) in den Westen ab … der Christliche Bevölkerungsanteil schrumpfte ab 1948 (18%) auf heute 2%. …
    Gaza: … in Gaza (leben) … nur noch ca. 2000 Christen unter 1,5 Mio. Muslimen, … (sie) sind durch massive Feindseligkeiten seitens der HAMAS (bedroht und wandern weiter ab).

    Frage 4: Welchen Umfang von Religionsfreiheit genießen religiöse Minderheiten der Bahai, Juden, Schiiten, Aleviten und weiterer Gruppen inkl. Atheisten?

    … (Diskriminierung, Verfolgung, Vertreibung findet auch unter staatlicher Führung statt).

    Frage 5: Gibt es Auseinandersetzungen, die zwar nach religiösen Konfliktlinienen ausgetragen werden, die jedoch auf sozialen Aspekten (Land-/ Wasser- / Verteilungs- / ethnischen Konfliktlinien) oder weiteren Gründen z.B. in Ägypten und im Libanon beruhen?

    … Dort, wo es an Religionsfreiheit mangelt, existieren immer auch staatliche Repressionen, Korruption, nur eingeschränkte Menschenrechte, Machtmissbrauch und generell eingeschränkte Freiheitsrechte. Mit fehlenden politischen und persönlichen Freiheitsrechten (aufgrund religiöser Zugehörigkeit) fehlt (auch die Teilhabe an gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Macht für die davon betroffenen Gruppen). … Vor allem mit dem Aufkommen … seit 1970 … (des) Islamismus verschärfen sich (mit) schariarechtlichen Begründungen … (die) Abwertungen nichtislamischer Minderheiten … erheblich. … Dort (Palästinensiche Autonomiegebiete und Gaza) spielen weitere Faktoren wie die teilweise extreme Armut … Wasserknappheit … (und teilweise politische Fremdbestimmung) … eine Rolle.
    In Saudi-Arabien … ergeben sich … große Spannungen zwischen … (Modernisierern) und (Konservativen) …

    Veränderungsmöglichkeiten

    Frage 6: Welche Veränderungen sind Ihres Erachtens notwendig, damit ein friedliches Zusammenleben und Toleranz zwischen den verschiedenen Weltanschauungen gefördert wird, und was können die Staaten in der Region aber auch die Staaten der EU dazu beitragen?


    Dazu wäre … eine entschiedene Eindämmung … extremistischer (islamischer) Kräfte notwendig, die … Christen und andere Minderheiten als legitimes (Angriffsziele sehen).
    Die Staaten der EU sollten weiterhin auf die Universalen Menschenrechte der UN … , Religionsfreiheit, … Frauenrechte und Freiheitsrechte … (bestehen). Es ist fraglich, ob … (die oben genannten Maßnahmen Erfolg haben), … solange (keine) Umorientierung der islamischen Theologie … (erfolgt) ist, … (Beachte:) … erst wenn Theologen (die) Freiheitsrechte aus der Religion (aus dem Islam) begründen (können), kann sich … (ein neues Gesellschaftsmodell entwickeln) … (Dazu wäre auch) die Trennung von Religion und Staat … notwendig … Diese Trennung von Staat und Religion wird nicht ohne Begründung durch die islamischen Theologen möglich sein.

    Frage 7: Direkte Einflussnahme aus Europa oder „dem Westen“ ist meist nur schwer möglich. Sie kann auch leicht kontraproduktiv wirken, wenn sie z.B. christliche Bevölkerungsgruppen als „Stellvertreter“ der westlichen Staatengemeinschaft erst recht zur Zielscheibe extremistischer und fundamentalistischer Kräfte macht. Wie kann Deutschland dabei helfen, die Lage der religiösen Minderheiten in Nordafrika und im Nahen Osten zu verbessern?

    Die Unterstützung von christlichen Bildungseinrichtungen und … sozialer Einrichtungen … könnte … praktisch helfen. … (sowie Unterstützung/Schaffung) … von Existenzgrundlagen …
    Entscheidende Rolle … (spielt) Pressefreiheit. … Lobbyarbeit für Diskriminierte, Verfolgte, Inhaftierte …

    Ausblick

    Frage 8: Welche Strategie empfehlen Sie religiösen Minderheiten, um sich vor Anfeindungen zu schützen?

    Wenn mit dieser Frage impliziert werden soll, das … „kooperatives“ Verhalten … (gegenüber) den Machthabern oder religiösen Autoritäten … (die eigene Stellung hinsichtlich) Freiheit (verbessert werden kann), so ist dies klar zu verneinen: … (das zeigt die Erfahrung). …
    Wer als Ausländer in einem (islamischen) Land Sozialarbeit tut, … (sollte ehrlich seine Überzeugungen bekennen, wenn er danach gefragt wird). …


    Literaturnachweis

    Ende der
    Öffentlichen Anhörung am 9.Mai 2012

  18. Großartig! Das ist die tiefste Analyse und die einleuchtendste Erklärung betreffend die eigentlich unverständliche Unterwerfung unter den Islam, die ich kenne! Gegen solch mächtige Akteure (OIC, WTO, Petro-Dollars) haben wir wohl kaum eine Chance. Düstere Aussichten – und ein in der Geschichte der Menschheit wohl einzigartiger Verrat der Herrschenden an ihrer Kultur und an ihrer Bevölkerung!

  19. Viele Brillante Details und Aspekte:

    … funktionaler Dilettantismus, der im Dritten Sektor zwischen Markt und Staat eine vernunftresistente, weil bildungsarme Filzbürokratie entwickelt hat. Dieser Bereich setzt sich aus halboffiziellen Stiftungen und Vereinen zusammen, die mit den Pflichtlinien – Islam, Euro, Gender – sowohl Dilettantismus als auch Parasitismus zu voller Blüte bringen.

    Mit dem Dritten Sektor auf dem Weg in die Dritte Welt!

    … indem die EZB mit einem korangemäßen Zinsniveau bei Null zu Lasten der Sparer

    Richtig! So habe ich das bisher noch gar nicht gesehen. Man sollte aber auch nicht allzu viel hineindeuten. Eine unterhaltsame Koinzidenz ist es aber allemal.

    … das deutsche Phänomen des Grassismus-Gewissens

    Hehehe!

    Dieser Raddatz-Essay wäre übrigens ein gefundenes Fressen für den geschätzten Kommentator JeanJean, von dem man hier leider lange nichts mehr gehört hat.

  20. Habe gerade das letzte Buch von U.Ulfkotte an die Seite gelegt, weil man es nur in kleinen Dosen verkraften kann und dann dieser Text von dem von mir sehr geschätzten Raddatz…….
    Nur schwer zu ertragen der Wahnsinn um uns.
    Und das Steinbart-Gymnasium in Duisburg ist jetzt offiziell eine „Schule ohne Rassismus“
    Würg, würg……

  21. Mit auf „Augenhöhe“ begegnen ist wahrscheinlich gemeint, dass man Gläubige nur mit ihren eigenen Schriften schlagen kann, und das stimmt leider. Diese Leute lassen sich durch Wissenschaft nicht beeindrucken, für sie gilt nämlich nur das Wort ihres Gottes als einzige Wahrheit.

    Man muss sich also genau mit den heiligen Schriften des Gegners auskennen. Naja beim Islam handelt es eher um sehr unheilige Schriften.

    Wer sich interessiert, wie man das anstellen könnte für denjenigen habe ich ein kleines etwas längeres Video von Jay Smith einem Christen:

    https://www.youtube.com/watch?v=B5K8LbXXoHg

    Wahrscheinlich ist eine der besten Waffen gegen den Islam eine Meute fundamentale Christen, die scheinen wirklich besser zu verstehen, wie man den Islam begegnet.

  22. ot

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-asylrecht-bundesregierung-will-flucht-zum-verbrechen-machen-a-1041258.html

    Flüchtlinge haben kaum eine Chance, auf legalem Weg nach Deutschland zu kommen. ❓

    Jetzt will die Bundesregierung das Asylrecht noch einmal verschärfen – und die Abschiebehaft drastisch ausweiten.

    Als Haftgründe gelten laut Gesetzesvorhaben: falsche oder unvollständige Angaben gegenüber den Behörden, ein fehlender Pass, Geldzahlungen an Schlepper oder die Umgehung von Grenzkontrollen bei der Einreise.

    Kurz: alle unvermeidlichen Begleiterscheinungen der Flucht. 😆

    A., Mitte 40, sitzt an einem der Tische im Besucherraum. Er kommt aus Burkina Faso, ist vor dem Elend geflohen, er hat eine schwere Verletzung am Ellenbogen.
    Da er über Tschechien nach Europa eingereist ist, darf er in Deutschland kein Asyl beantragen.<<

    ——————————————-

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/niederlande-proteste-in-den-haag-gegen-polizei-a-1041289.html

    Sie riefen "Polizisten, Mörder" und hielten Spruchbänder in die Höhe, auf denen sie Polizeigewalt und Rassismus anprangerten.<<

    —————————————–

    http://www.bild.de/politik/ausland/donald-trump/sender-feuern-republikaner-kandidaten-41572580.bild.html

    „Sie bringen Drogen, Verbrechen, Vergewaltiger“, sagte der Immobilienunternehmer.

    Seine Äußerungen lösten unter den Hispanics in den USA und in Lateinamerika Empörung aus.

    Südamerikanische Musiker und Moderatoren sagten ihre Teilnahme an der Miss-USA-Wahl ab.

    „Wie alle anderen, wollen sie politisch korrekt sein – das ist der Grund, weshalb unser Land so große Probleme hat.“<<

    😆

    Have a nice day.

  23. #27 darkness   (30. Jun 2015 10:32)  

    Mit auf „Augenhöhe“ begegnen ist wahrscheinlich gemeint, dass man Gläubige nur mit ihren eigenen Schriften schlagen kann, …
    ——————
    „Auf Augenhöhe mit dem Islam“ bedeutet: sich genau wie die Moslems vor Allah im Staub wälzen!

  24. Der beste PI-Artikel & die besten Kommentare seit Jahren, danke Herr Raddatz!

    Nachdenklich macht mich die geringe Zahl der Kommentare, die die Spreu vom Weizen trennt.

  25. ich setze mal den Schluss hier rein :
    <
    Das Islamsystem, seine UNO-gestützten Regierungen und Terrorkader, koranisch zum Kampf gegen die "Ungläubigen", speziell Juden und Christen verpflichtet, bilden den Hauptfaktor dieses Komplexes. Der Druck der "Fachkraft"-Migrantenmassen – eine Folge des IMF-WTO-Staatsmissbrauchs namens Deregulierung – fördert den "Frieden" eines kalifatsfähigen Totalitarismus, mitfinanziert von der radikal-globalen Konzernindustrie in der Markt-Staat-Allianz, der die Mittelstandswirtschaft als eher bodenständige, gemeinwohlgemäße Störung erscheint. Deren Auszehrung ist denn auch der Maßstab, ob und wie die EU-"Eliten" das wirtschaftliche Rückgrat und die politische Stabilität Europas endgültig brechen.
    <
    einfach glänzend geschrieben ; der Bezug zum " Weimarer Fahrwasser " sowie " Gutmenschen-Faschismus" macht deutlich wie nah wir an eine Wiederholung der Geschichte sind .
    Der Artikel ist lesenswert !

  26. Merkwürdig, daß dieser Hammer-Artikel von Raddatz so wenig Resonanz findet. Okay, Raddatz ist nicht immer ganz leicht zu lesen, aber das kann doch kein Grund.

    Es ist nämlich ungeheuerlich, was Raddatz da sagt, und es bietet eine Erklärung für die eigentlich unbegreifliche allgegenwärtige Islamverharmlosung, die entgegen allem Augeschein und aller Rationalität geschieht.

    Wir können es uns also abschminken, zu hoffen, mit Argumenten und noch so vielen Hinweisen auf die tagtäglich ablaufende Realität in diesem Land irgendetwas zu bewirken. Auf der Gegenseite stehen nämlich unbegrenzte Macht und unbegrenztes Geld! (Wenn jetzt einer sagt: „Wissen wir doch schon lange“, okay, dann kann man ihm zu seinem Durchblick nur gratulieren.)

    Was wir allerdings tun können, ist, die ahnungslose „breite Masse“ aufzuklären. Das ist aber sehr schwierig, weil sich die meisten normalen Menschen ein solches Ausmaß an Verrat gar nicht vorstellen können, wie er von seiten der Herrschenden betrieben wird. Das riecht doch alles sehr nach Verschwörungstheorie – und es ist tatsächlich eine Verschwörung!

    Ja, es ist wirklich so, wie Raddatz vor Jahren schon sagte:
    „Es ist der ausgesprochene politische Wille, den Islam nach Europa zu importieren und dort nachhaltig zu installieren …“ (ab 0:28)
    http://www.youtube.com/watch?v=Hq-VQt_FqJE&feature=player_embedded

  27. #35 Biloxi

    aber das kann doch kein Grund sein.

    Lies dir #2 James Cook durch, dort steht Grund genug!

    #33 Domingo

    Nachdenklich macht mich die geringe Zahl der Kommentare, die die Spreu vom Weizen trennt.

    Soweit würde ich jetzt nicht gehen. Es trennt nur die, welche Gedanklich tiefer gehen von denen die das nicht tun, was nicht bedeutet das zweitere nutzlos sind.

  28. #35 Biloxi :

    Ja, es ist wirklich so, wie Raddatz vor Jahren schon sagte: „Es ist der ausgesprochene politische Wille, den Islam nach Europa zu importieren und dort nachhaltig zu installieren …“

    Eben daran glaube ich nicht, die Ausbreitung des Islam geschieht weniger durch politische Absicht, sondern vielmehr durch feiges Gewährenlassen und Nichthandeln, durch politkorrekte Rücksichtnahme, weil man kein Ausländerfeind sein will. Wenn der Katholizismus eine von Einwanderern importierte Religion wäre, könnte er mit der gleichen Verteidigung und kultursensiblen Nachsicht rechnen.

  29. Raddatz, Nagel, Krauss, Schachtschneider…
    Leicht zu lesen sind sie leider nicht, dafür sind sie inhaltlich um so besser. 🙂
    Jeder einzelne von ihnen hat mehr Bildung und Durchblick, was in Europa gerade passiert und weshalb, als alle Bundestagsabgeordneten zusammen. Von der Politik muss man deshalb unbedingt fordern:

    Mehr Intelligenz wagen!

    Raddatz bestätigt hier auch, dass Islamisierung ohne knallharte, leider nur kurzfristig ausgerichtete Wirtschaftsinteressen nicht denkbar wäre, bzw. sich mit Chance nicht durchsetzen lassen könnte. Europa wird von seinen „Eliten“ dabei lediglich geopfert. Ohne Nihilismus keine Islamisierung. Die gesellschaftliche Mitte wird also sowohl von links als auch von globalistischer Seite angegriffen, der Islam ist dabei der bombende und lachende Dritte. Seinen Steigbügelhaltern wird das momentane Lachen dann allerdings noch vergehen. Siehe Iran nach 1979.
    Das ist der einzige Trost.

  30. #38 Heta

    Ja, das sind sicher alles unterstützende Faktoren, sie können aber die verhängnisvolle Entwicklung nur zum Teil erklären. Ich gebe ja zu, daß Raddatz‘ Erklärung so ungeheuerlich ist, daß man sie zunächst kaum glauben mag. Ich war ja auch lange skeptisch:

    Ich vermute ja auch so etwas, weil sich die Entwicklung kaum anders erklären läßt, aber ich wüßte doch gern: Wer genau hat diesen Willen – und warum? Wer gehört zu den „eingeweihten“ Akteuren dieser Agenda, und wer ist möglicherweise nur ahnungsloser Mitläufer? Ist es die gesamte politische Klasse? Gehörten z. B. Helmut Schmidt und Helmut Kohl auch schon dazu, oder anders gefragt: Ab wann gibt es diesen Willen?
    #15 B. (02. Sep 2011 19:32)
    http://www.pi-news.net/2011/09/raddatz-demokratischer-faschismus/

    Inzwischen denke ich aber: Raddatz hat recht. Seine Argumente leuchten ein. Anders läßt sich das alles nicht erklären.

  31. #41 Biloxi

    Wer genau… Und: wo steckt diese wahrscheinlich winzige Gruppe? Und der Puppenspieler dahinter? Wer „machte“ Barry S.?

    Wer hat dieses monströses Interesse daran, das Rückgrad Europas über dem harten Knie des Islam zu brechen?

  32. So darf man das aber nicht sagen.
    Das darf man doch schon lang nicht mehr so sagen hier!
    Gut, dass es trotzdem mal einer sagt.

  33. #41 Biloxi:

    Inzwischen denke ich aber: Raddatz hat recht. Seine Argumente leuchten ein. Anders läßt sich das alles nicht erklären.

    Dennoch glaube ich nicht an den Großen Masterplan. Dem sich Deutschland, Frankreich, Holland, Schweden gleicher-maßen unterworfen haben? Ich glaube eher an das Gift der politischen Korrektheit, das sich in allen Rillen festgesetzt hat, das die Köpfe zermatscht und den gesunden Men-schenverstand schwinden lässt. Ich glaube, dass es zu viele Frauen in verantwortlichen Positionen gibt, die mit mora-lischen Appellen erpresserisch wirken und dass es zu wenige Männer mit „Eiern in der Hose“ gibt, die den Mut haben, öffentlich zu fragen, ob gewisse Herrschaften noch alle Tassen im Schrank haben.

    Es geht ja nicht nur um den Islam, das Gift hat sich in allen Bereichen festgesetzt, nehmen wir das Bohei, das um vermeintliche Frauenrechte oder um Minderheiten gleich welcher Art gemacht wird, die öffentliche Aufmerksamkeit, die Schwulen zuteil wird, die in keinem Verhältnis zu ihrer realen Bedeutung steht. Und wie kann es sein, dass Boris Palmer in der FAZ unwidersprochen behaupten konnte, dass die „Vorrangstellung der Ehe“ (zwischen Mann und Frau) „von der Wirklichkeit weitgehend überholt“ sei?

    Oder dass Tim Hunt, ein angesehener Biochemiker, Nobel-preisträger, wegen einer angeblich frauenfeindlichen Bemerkung weltweit beschimpft und geächtet wird? Und dazu noch seinen Job und andere Positionen verliert? Wo sind die Leute, die Manns genug sind, Hunt öffentlich zu verteidigen? Alle zu feige, denn Feigheit ist die Geißel der Menschheit. Und feige werden wir untergehen. – Zum Thema Tim Hunt siehe aktuell auch Don Alphonso bei FAZ.net:

    http://blogs.faz.net/deus/2015/06/29/sexismus-luegen-und-twitter-wie-eine-jaegerin-zur-gejagten-wird-2706/#comment-27574

  34. Und feige werden wir untergehen.
    #45 Heta

    Wir nicht. 🙂

    An einen „Masterplan“ zu glauben, fällt in der Tat schwer. Sagen wir so: Es stecken mächtige wirtschaftliche Interessen dahinter. Und geopolitische, wobei die Rolle der USA als äußerst fragwürdig erscheint. Deren Verbündeter Saudi-Arabien pflastert Europa mit Moscheen voll.

    Mit Petro-Dollars wird ein gewaltiger wirtschaftlicher – und damit auch politischer! – Einfluß geschaffen.
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/emirat-uebernimmt-17-prozent-der-anteile-katar-wird-drittgroesster-vw-eigner/3238794.html

    Ein weites Feld, das noch weiter beackert werden müßte. Das hätte anläßlich dieses Raddatz-Artikels geschehen können, ist es aber leider kaum oder nicht. Siehe auch:

    Wer zahlt, schafft an: Dieser arabische Scharia-Staat Katar hat das Münchner Bankhaus Merck Finck & Co gekauft, stellt der Münchner Rüstungsschmiede Krauss-Maffei einen lukrativen 2-Milliarden-Auftrag für 200 Leopard-Panzer in Aussicht, will sich bei Eon einkaufen (neben bereits bestehenden starken Beteiligungen an VW, Daimler, Porsche, Hoechst etc) und schickt jeden Sommer tausende schwerrreiche langbärtige sowie schwarzverhüllte Moslems zur medizinischen Behandlung und zum Shoppen in die bayerische Landeshauptstadt.

    Die schmierige Öl-Kohle stinkt offensichtlich nicht, und daher schließt sich die gesamte etablierte Politiker-Szene Münchens zu einem Anti-Islamkritiker-Bündnis zusammen, das die Verfechter der Wahrheit und des gesunden Menschenverstandes diffamiert und attackiert.

    http://www.pi-news.net/2012/11/das-munchner-anti-islamkritiker-kartell/

    Im Übrigen ist Ihre Beschreibung natürlich völlig richtig.

  35. #46 Biloxi:

    Dass die Golfstaaten ihre Millionen großzügig über die ganze Welt verteilen, ist bekannt. Schlimmer finde ich übrigens, dass sich englische und amerikanische Univer-sitäten von den Saudis kaufen lassen, 400 Millionen hat Yale kassiert, je 20 Millionen Harvard und Georgetown, 20 Millionen das Oxford Center for Islamic Studies… Acht britische Universitäten haben insgesamt 400 Millionen Dollar kassiert, was sich bekanntlich auf die Lehrinhalte auswirkt: Nach einer MI5-Studie sind 70 Prozent der Politikdozenten am Middle Eastern Center des St. Anthony’s College in Oxford „gegenüber dem Westen und Israel unerbittlich feindlich gesinnt“.

    Es geht um Raddatzens Behauptung, dass es den „politi-schen Willen“ gebe, „den Islam nach Europa zu impor-tieren“. Daran glaube ich nicht und die meisten anderen anscheinend auch nicht, sonst wäre die Resonanz größer. Es gibt die Geldgier Einzelner, die Aussicht auf ein lukra-tives Geschäft, das opportunistische Werben um Moslems als potentielle Wähler. Aber nicht den „politischen Willen“, Europa zu islamisieren. Die Islamisierung ist sozusagen der Kollateralschaden.

  36. #47 Heta

    Einverstanden. Raddatz‘ Satz ist in der Tat sehr steil, und letzte Zweifel sind auch bei mir immer noch nicht ausgeräumt. Andererseits denke ich: Er muß doch wissen, wovon er redet.

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