Merkel-€-Säugerin … scheitere ich??! Und sonst keiner!?! Nein, nein, nein, das darf nicht sein!!!

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80 KOMMENTARE

  1. @ #3 Yankee

    Ich denke, dann werden sich sehr viele Leute auf den Straßen in den Armen liegen und anstoßen und singen und tanzen.

    Nur die Umvolker, Deutschenhasser, Banker, Kapitalisten und Globalisten werden aus Frust in einem Hotelzimmer zwischen ihren Nutten sitzen und koksen.

  2. #1 Esper Media Analysis

    Also quasi ein 1000jähriges Euroreich? Also, das letzte 1000jährige Reich bestand nur 12 Jahre…

  3. #1 Esper Media Analysis (30. Jun 2015 15:56)

    Dann aber bitte der ganzen Haufen!

    Von A-Z, Merkel, Hofreiter, Gabriel, Altmeier, Roth, alle, ohne Ausnahme!

    Sklaven des Islams müssen nackig begutachtet werden, damit die IS schon mal eine Vorauswahl treffen kann, wer in den Harem kommt oder wer für einen Batzen Kameldung weitergereicht wird.

  4. #3 Yankee (30. Jun 2015 16:04)

    Wenn der Euro scheitert… Stoss ich darauf an.

    Und ich leere eine ganze Flasche Ouzo, bei und mit dem Griechen bei mir um die Ecke. Dann haben wir nämlich direkt beide was davon …
    🙂

  5. Sollte es Merkel nicht noch in letzter Sekunde gelingen mit weiteren Tricks die Insolvenz zu verschleppen, müsste sie sofort zurücktreten.
    Sie geht dann in die Geschichte ein als die, die Deutschland ins endgültige Verderben geführt hat.
    Euro, Einwanderungstsunami aus allen Erdteilen und gescheiterte Energiewende sind eindeutige Belege dafür.

  6. Scheitert der Euro dann gewinnen wir Unabhängigkeit und Handlungsfreiheit zurück.
    Ouzo oder Metaxa ?

  7. #12 lobo1965 (30. Jun 2015 16:18)

    Hat dieser Schulleiter nichts aus Pocking gelernt?
    Die Schülerinnen sind die falschen Adressaten.
    Das ist UNSER LAND.

  8. #6 KDL

    Also, das letzte 1000jährige Reich bestand nur 12 Jahre…

    Also danach wäre dann 2017 Schluss mit dem Eurospuk und Erika. Tatsächlich sind 2017 Bundestagswahlen. 🙂

  9. #12 lobo1965 (30. Jun 2015 16:18)

    Ein neuer Fall, um den sich pi mal kümmern könnte. Diese Anleitungen zum kultursensiblen Verhalten könnten System haben.

    http://www.bild.de/regional/berlin/fluechtling/schulleiter-regeln-zum-umgang-mit-asylbewerbern-41577206.bild.html

    Warum sich die Schulsprecher über die unterschiedlichen Kulturen informieren sollen, passt zwar nicht ins Bild, da der Schulleiter ja quasi zum Null-Kontakt mit den Flüchtlingen rät. Sicher ist schließlich sicher.

  10. #13 Marie-Belen (30. Jun 2015 16:23)

    #12 lobo1965 (30. Jun 2015 16:18)

    Hat dieser Schulleiter nichts aus Pocking gelernt?
    Die Schülerinnen sind die falschen Adressaten.
    Das ist UNSER LAND.

    ###############

    Nicolaus Fest zu Pocking

    Schon in vielen Medien: Die ernste Posse aus dem niederbayrischen Pocking. Dort hatte der Schulleiter Martin Thalhammer nach der Einquartierung von 200 Flüchtlingen in einem Rundbrief geschrieben: „Die syrischen Bürger sind mehrheitlich Muslime und sprechen arabisch. Die Asylbewerber sind von ihrer eigenen Kultur geprägt. Da unsere Schule in direkter Nachbarschaft ist, sollte eine zurückhaltende Alltagskleidung angemessen sein, um Diskrepanzen zu vermeiden. Durchsichtige Tops oder Blusen, kurze Shorts oder Miniröcke könnten zu Missverständnissen führen.“

    Nicht alle fanden das gut. Nun hat Thalheimer zu den kritischen Reaktionen Stellung genommen, und wie er das macht, ist eindrucksvoll: Erstens sei er mißverstanden worden, zweitens gebe keine Kleiderordnung, er wolle die Schüler nur sensibilisieren. Drittens seien die Schüler verwundert, dass sie von rechter Seite missbraucht würden.

    Das hätte kein Politiker besser hinbekommen. Erst ein Missverständnis postulieren, wo es nichts misszuverstehen gibt; dann offen die Unwahrheit (keine Kleiderempfehlung) behaupten, dazu den Brief als ‚Sensibilisierung‘ verkaufen – wer also weiterhin im eigenen Land an seinen Modewünschen festhält, ist unsensibel; und schließlich den ‚Mißbrauch‘ der Schüler durch rechte Gruppierungen beklagen, wo es nur um Kritik an seinem Verhalten geht, nicht um die Schüler. Man muss den Hut ziehen. Aus professioneller Sicht perfekte Krisenkommunikation!

  11. Seit vielen Jahre schon hoffe ich inständig, daß der Euro scheitert, diese Kunstwährung. Alle Versprechungen (hart wie die DM) waren Lügen. Das Ende des Euro wird ein Schrecken sein, das ist nicht mehr abzuwenden, aber, so schlimm es auch ist, besser als ein Schrecken ohne Ende. Wir zahlen uns sonst für die anderen dumm und dämlich.

  12. #1 Esper Media Analysis

    Ob Merkel sich auch nakisch vors dekadente Volk stellen würde wenn sie dadurch den den Euro für 1000 Jahre sichert
    ___________________________________________

    Die Dame ist seit 5 Jahren nakisch im Duett mit Grapscher Juncker; das Ende der Peinlichkeiten ist nicht in Sicht.

    Deshalb will sie sich bei der Anbiederung an die Mohammedaner ein Kopftuch erhaschen!?

  13. Danke für das Stichwort Pocking (pi hatte berichtet), welches ich auf die Schnelle nicht gefunden hatte.

    Irgendwie irritieren mich solche Aufrufe, denn eigentlich sind solche Verhaltensaufforderungen ja ganz dolle pi. Schließlich suggerieren diese ja, was mit den Edlen Wilden alles möglich wäre. Da müssen immer mehr Entscheidungsträger vor den Trümmern ihrer Lebenslüge stehen. Ich finde das richtig gut.

  14. Den Türken ist die EU, die sie so lange an der Nase herumgeführt hat, so VERHASST, dass sie sich lieber mit dem Erzfeind Griechenland ins Bett legt und ihnen Hilfsangebote macht. Wir erkennen bei diesen beiden „Partnern“ eine eindeutige Absage an die Werte, die eine politische und wirtschaftliche europäische Gemeinschaft dringend erfordert. Sobald es im Gebälk der europäischen Regeln knarzt, wird sofort auf Gegenwind geschaltet (Griechen kontaktieren RUS, die Türken begehren in die Asien-Gemeinschaft aufgenommen zu werden, weil es mit Europa gerade nicht passt – obwohl sie noch immer nicht wissen, was die Chinesen von ihrem Beitrittsbekunden halten).
    ———————————————

    Hilfsangebot aus der Türkei

    Die Türkei will dem Nachbarn und ehemaligen Erzfeind Griechenland aus der Krise helfen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu sagt der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu, sein Land sei bereit, alles in seiner Macht Stehende zu tun, damit Griechenland die Schuldenkrise überwinde. Als Beispiel nannte er eine Zusammenarbeit in den Sektoren Tourismus, Handel und Energie.

  15. Scheitert die EU kann vielleicht doch noch eine europäische Konföderation der Völker und Regionen entstehen.Mit weitgehenster regionaler Autonomie auf rätedemokratischer Basis.
    Ach,ist das ein schöner Traum.Bin mir sicher,dass dann recht schnell die mohammedanische Infiltration und Invasion zurück gedrängt wird.Nicht zu vergeßen die Neger Schlauchbootflotte im Mittelmeer.
    Nur wenn die Völker selbst entscheiden,wird es eine FESTUNG EUROPA geben!

  16. #23 Athenagoras

    Ich stelle mir jetzt besser nicht vor, wie es mit der EU bestellt wäre, wenn Griechenland und die Türkei Vollmitglieder wären (dabei denke ich noch gar nicht mal an die Probleme, die alleine der Islam mitbringt).

    #14 Der boese Wolf

    ja, genau daran dachte ich auch. Also, es gibt noch Hoffnung.

  17. … scheitere ich??! Und sonst keiner!?! Nein, nein, nein, das darf nicht sein!!!

    ………..

    Ich bin alternativlosz (Merkel)

  18. #25 azatoth (30. Jun 2015 16:49)

    Scheitert die EU kann vielleicht doch noch eine europäische Konföderation der Völker und Regionen entstehen.Mit weitgehenster regionaler Autonomie auf rätedemokratischer Basis.
    **********************************************
    Das hoffe ich auch.
    Und die Zonenwachtel „befürchtet“ das möglicherweise; hat sie nicht oft genug gesungen: „Auferstanden aus Ruinen“ !!

    DENN:

    „Scheitert der Euro, ersteht ein neues strahlendes Europa der Vaterländer“

  19. Eine Währung sie zu knechten,
    sie alle zu finden,
    ins Dunkel zu treiben
    und ewig zu binden.

    Der Fall des Euros wird der Befreiungsschlag der europäischen Völker!

  20. OT
    -ILLEGALE EINWANDER / SCHLEPPER-UNWESEN ITALIEN

    LESENSWERTER BERICHT AUS MAILAND
    -von eher linksgrünen Spinnern. Aber Informationen sind trotzdem enthalten-

    Es ist ein offenes Geheimnis, dass alle Flu?chtlinge, die im Mailänder Hauptbahnhof ankommen, in Italien niemals registriert wurden. Eigentlich du?rfte es das nicht geben. Denn die Dublin-III-Verordnung der EU schreibt vor, dass Flu?chtlinge bei ihrer Einreise nach Europa im Ankunftsland per Fingerabdruck in der Eurodac-Datenbank erfasst werden. Allerdings ist das Aufnahmeland zugleich fu?r die Unterbringung und Versorgung der Flu?chtlinge zuständig. Und der italienische Staat fu?hlt sich durch die steigende Zahl der Flu?chtlinge u?berfordert. Die Flu?chtlingsunterku?nfte im Su?den seien u?berfu?llt, erklärt Ivieno. „Deswegen schicken sie die Flu?chtlinge hoch zu uns.“
    (…)
    Die meisten Schlepper kämen aus Ägypten, sagen die Helfer von Emergenza Siria Milano. An ihrer Anwesenheit stört sich niemand. Nicht einmal die Polizisten, die im Bahnhof patrouillieren und höflich gru?ßen. Dabei ist es leicht auszumachen, wer zu dieser Gruppe gehört. Gesprächen mit uns weichen sie aus. Immer wieder verschwinden sie mit einzelnen Flu?chtlingen. Wir haben den Eindruck, dass sie Verhandlungen führen.
    (…)
    Plötzlich umringen uns Polizeibeamte. In Begleitung eines Schleppers. Während sich die Flu?chtlinge sofort aus dem Staub machen, fordert uns die Polizei auf, Bilder, auf denen Schlepper zu sehen sind, zu löschen. Wie Polizei und Schlepper hier Hand in Hand agieren, hat uns erschreckt. Erst nachdem wir die Bilder entfernen, werden wir wieder in die Nacht hinaus entlassen. Die Reisegruppe nach Schweden war da längst in Begleitung einiger Schlepper aufgebrochen. Ob sie ihr Ziel erreicht? Schweden steht hoch im Kurs der Flu?chtlinge, denn dort winkt Syrern ein permanentes Bleiberecht, finanzielle Unterstu?tzung und eine Arbeitserlaubnis.

    http://www.hinzundkunzt.de/die-zwischenstation-mailand/

  21. #27 Burka-Schere (30. Jun 2015 16:58)

    Kreisch!!!!!!!!

    Die sollten aber wenigstens einen Hut aufsetzen!

  22. Wenn der Euro scheitert, dann scheitert eine Missgeburt, ein ökonomoscher Krüppel gezeugt von plolitischen Ignoranten, die glaubten, dass politischer Wille alle ökonomische Grundsätze ausser Kraft setzen könne.

    Alleine der blöde Spruch: „scheidet der Euro, dann scheidert Europa“ zeigt uns wie verblödet Politiker sind, denn Europa gabe es schon lange vor dem Euro und wird auch noch lange nach dem Euro existieren. Scheidert der Euro, dann deshalb weil man konktraire Systeme und Interessen eben nicht in eine Währung zusammen fassen kann, in der sich jeder seine eigenen Regeln gibt und auf Vereinbarungen gepfiffen wird.
    Mit der Einbinden des Entwicklungslands Griechenland haben damals schon vernünftige Ökonomen die Probleme benannt, doch man lachte sie aus und hörte nur das was man hören wollte. Einer der Befürworter war ein gewisser Professor Hickel, der auch heute noch nicht begreift was unausweichlich war und ist.
    Für den momentanen Euro wäre es die Rettung, wenn Deutschland austreten würde, dann könnten die restlichen Euroländer einfach so weiter machen. Die DM würde aufgewertet und wir wären sicher auf einmal mehr als 1/3 aller Schulden los.
    Wann wird man realisieren, dass es Länder gibt die einfach nicht das Bestreben haben besser zu werden? Die sich einfach gut genug sind, aber nicht gut genug sind für eine obere Liga.
    Der Produktivitätsvorsprung in Deutschland ist so hoch, dass uns auch eine Aufwertung von 40% nur wenig treffen würde, zumal der Warenzukauf auch gleich wieder günstiger würde.
    Der Euro ist eine auf Kompromisse aufgebaute politische Idee, bei der einfach die Realität aussen vor blieb. Er ist wie ein Auto das gebaut wird und viele Zuklieferer nach eigenen Plänen Teile fertigen, die dann auch nicht zueinander passen würden. Dieses Auto würde vielleicht fahren (den Berg hinunter), aber es wäre mit Sicherheit niemals ein Verkaufsschlager.
    Eine einheitliche Währung kann nur mit „gleichen“ Partnern funktionieren (Volkswirtschaft 1. Semester) und nicht nach politischen Träumen, oder Wünschen. So wenig man per Gesetze Krankheiten heilen kann, ist es möglich über Gesetze die Wirtschaftskraft verschiedener Länder zu egalisieren, höchsten alle auf das Niveau des Schwächsten bringen, aber niemals alle auf das Niveau des Strärksten.

  23. @ #25 azatoth (30. Jun 2015 16:49)

    Das wäre sicher das was sich die Völker wünschen, aber die Größenwahnsinnigen in Brüssel verhindern wollen.

    Wenn Dilletanten über Milliarden entscheiden kommt auch nur Dilletantismus heraus. Nur weil die Summen größer sind haben diese Leute in Brüssel nicht auch gleich einen hörer IQ, oder gar größere Erfahrungen.

  24. Begründung des Schulleiters in Brandenburg: Einheimische sind sozusagen nur noch Urlaubsgäste und müssen die Sitten der Invasoren respektieren

    „Er rechtfertigt die Vorsichtsmaßregeln: Urlauber müssten sich im Ausland auch auf gängige Regeln des Landes einstellen. „Wenn man die Sprache nicht versteht, könnten Blicke junger Mädchen im Umfeld der Unterkunft und bestimmte Gesten von einigen männlichen Asylbewerbern falsch gedeutet werden“, sagt Reinkensmeier.

    Er will die Kinder auch davor warnen, Getränke oder Zigaretten von den benachbarten Flüchtlingen anzunehmen. Eine gesundheitliche Gefährdung sei nicht ausgeschlossen. Hintergrund: Ende März waren im Teltower Männerwohnheim Windpocken ausgebrochen; das Heim musste unter Quarantäne gestellt werden.“

    http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Wegen-Fluechtlingen-Keine-Miniroecke-oder-kurzen-Hosen

  25. OT

    ILLEGALE EINWANDERER – BIELEFELD

    BIELEFELD
    Oldentruper Hof in Bielefeld wird Heim für 500 Flüchtlinge
    4-Sterne-Hotel soll bald den Betrieb einstellen / Land NRW mietet Immobilie

    Bielefeld. Ab Mitte September soll das Best-Western-Hotel „Oldentruper Hof“ am Niedernholz 500 Flüchtlinge aufnehmen. Das kündigte Oberbürgermeister Pit Clausen am Donnerstag im Rathaus an. Das Land NRW wird die Immobilie für die Unterbringung der Asylbewerber anmieten.

    http://www.nw.de/lokal/bielefeld/stieghorst/stieghorst/20497435_Oldentruper-Hof-in-Bielefeld-wird-Heim-fuer-500-Fluechtlinge.html

    (PS: Die Leute in der Hillegosser Str, Krähenwinkel, August-Fuhrmann-Str, Olympiastr, die können sich schon mal auf die Halbierung der Häuserwerte einstellen. Wenn die jetzt nicht aufstehen, dann haben die versch… )

  26. @PSI
    Es wird noch heiß werden. Der Sommer, der Herbst wird heißér, aber der Winter wird noch viel heißer.

    Das liegt meiner Meinung nach in der Luft. Lange geht das nicht mehr gut!

  27. Hier & an dieser Stelle ist festzustellen,

    daß die Kakophonie grenzwertig geworden ist.

    Wie ich vor zig Jahren schon sagte: Anarchie ist nicht erst dann, wenn dein Auto brennt…

  28. ist schon wieder klar,dass Merkel wieder GR reten möchte, die werden uns wieder ausutzen -und auslachen uns,Leute wie müssen auf die die Strasse gehen!!!

  29. Wenn Griechenland pleite geht, macht das gar nichts. Kein Sturm, nur ein leichtes Kräuseln im See. Das Peinliche daran ist, dass nun auffällt, das Angela die Abertausenden Millionen umsonst versenkt hat, nur um die Illusion des Euro zu retten.

    Der Euro wird auch ohne Griechenland nicht funktionieren. Eine Währungsunion geht nicht ohne eine politische Union. Die wird – weil „alternativlos“ – uns nun undemokratisch übergestülpt. Briten, Finnen und Dänen wehren sich schon…

  30. Scheitert der Euro….

    Glaubt hier etwa irgendwer der
    Never-Ending-Story Grexit?

    Nie im Leben!

    Alles nur heiße Luft!

    Ein aufgeblasenes Balyhoo!

    Ein Medienhype um die Griechen weichzukochen!

    Denn merke:

    Immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her… und mit ihm eine wudersame Einigung.

    Diesmal aber gaaanz gaaanz ganz ganz sicher 🙂

    Echt!

  31. welch ein Rassismus! Wo sind denn die schwarzen Sauger? Oder gibt es die nicht, weil es ja auch angeblich keine Neger mehr gibt?

  32. Als der Euro eingeführt wurde, glitzerten die Geldstücke sehr ansprechend im Starter-Pack. Das war dann aber auch schon alles.

    Die Gehälter wurden halbiert. Gnadenlos. Die Preise ansonsten aber nicht. Vielleicht haben ein paar Geschäfts-leute Plus gemacht; das Gros der Masse sicherlich nicht.

    Wer hätte denn ein Brot für 7-9 DM gekauft? Vielleicht im Deli-Laden. Aber selbst da war das Brot nicht so teuer. Der Schuster hat fürs Sohlenankleben plötzlich 12 € verlangt. Da wurde ordentlich was rausgeholt aus den Portemonnaies der Leute.

    Und was wurde damals Portugal mit seinen Wachstumsraten von 30 % schöngeredet. Wow. Nur, wenn nicht viel da ist, ist Wachstum ziemlich schnell erreicht. Wir haben also damals schon die schwachen Länder mitfinanziert.

    Und nun sollen wir alle den Euro behalten wollen? Export hin, Export her: Wir hatten nichts davon und wir haben nichts davon. Und Export gab es zu DM-Zeiten auch schon.

  33. An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an Professor Hans-Werner Sinn vom IFO-Institut. Er hat das Euro-Debakel schon vor Jahren vorhergesagt. Nur hat man nicht auf ihn gehört.

  34. Von Europa-Diktatoren gegen die Wand geklatscht:
    – der Europagedanke aus den 60er- und 70er- Jahren
    – europäische Demokratien
    – europäische Kulturen
    – europäische Wirtschaftskraft

    Von Europa-Diktatoren geschützt:
    – die bereits mumifizierte Euro-Totgeburt

    Sobald der europäische Bürger seine Diktatoren gegen die Wand klatscht kann mit unserer zweiten Chance von vorne begonnen werden:
    – mit dem Europagedanke von vor 50 Jahren in seiner ganzen Buntheit
    – mit der Wiederherstellung der europäischen Demokratien
    – mit dem Wiederaufbau der europäischen Kulturen
    – mit einem europäischen Wirtschaftswunder durch den Bürger und mit Hilfe auf Normalmass zurückgestzter Banken und Conzerne

    Scheitert der Euro, dann blühen europäische Landschaften!!!

  35. # 32 rechtsgut

    hochinteressant! polizei deckt schlepper und schützt sie vor verfolgung und identifikation durch mittäter – aber warum schimpfen? ist das bei uns nicht mittlerweile genauso? auch unter mitwirkung der bundeswehr?

  36. Mit „scheitert Europa“ meinen die Parasiten natürlich, dass die Jobs in der EU gleich mit den Bach runtergehen. Und die gesamte nationale Polit-Kaste wird auch gleich mit weggefegt.

    Der Euro wird daher noch einige wenige Jahre überleben. Der Spexit, Itexit, Brexit, Frexit, Kalifexit irgendwas, wird ihm dann den Rest geben.

    Bei den Griechen können wir uns nur bedanken. Sie haben den Brüsslern das Silberkreuz ins Herz gestoßen. Referendum, wo denke man hin! Das letzte Mal haben sie die Griechen von Brüssel aus geputscht und einen Goldman Sachs Banker installiert. Kann ja wohl nicht sein, dass die Völker Europas über Austerität und Euro abstimmen! Hehehe!

    Ich freue mich, dass dieser bolschewistische Abschaum vor die Hunde geht. Hauptsache das deutsche Volks stellt sich auf die Seite der Freiheit, wenn es hart auf hart kommt, ist ja bekanntlich nicht gerade unsere Stärke.

  37. Das sich dieses Etwas überhaupt noch traut, solche lächerlichen Schwurbelsätze von sich zu geben, wie über das Europa, das angeblich ohne Euro zugrunde geht (wo es doch genug europäische Länder ohne Euro gibt).

    Merkel hat alles verbockt, was sie angefangen hat. Hat den größten Verlust aller Zeiten auf uns Steuerzahler abgewälzt und unsere Renten und die Zukunft von Deutschland ruiniert.
    Wieso ist die überhaupt noch im Amt?

  38. das „reiche“ Deutschland:

    Marode Bauten der Bildungsrepublik – Verfall macht Schule Für viele Kinder und Jugendliche in Deutschland ist der Schulbesuch nicht mehr ganz sicher und auch manchmal sogar gesundheitsgefährdend. Immer mehr Schulen verfallen: Decken drohen einzustürzen, Sporthallen sind durch Schimmel unbenutzbar, Heizungen defekt oder Klassenräume so marode, dass beispielsweise Knöterich durch das Gemäuer wächst. Eine aktuelle Untersuchung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beziffert den Investitionsstau bei Schulen auf 32 Milliarden Euro. „Frontal 21“ zeigt, wie in deutschen Städten dieser Mangel verwaltet wird – auf Kosten der Kinder. Denn anstatt Geld in Bildung und die Sanierung von Gebäuden für eine zukunftsfähige Schule zu investieren, schieben sich Bund, Länder und Kommunen gegenseitig die Verantwortung zu. Doch es geht auch anders, wie der Stadtstaat Hamburg zeigt. Dort gibt es einen Investitionsplan, um baufällige Schulen zu sanieren. „Frontal 21“ sprach mit Schülern, Eltern und Lehrern, die wollen, dass endlich mehr in ihre Bildung investiert wird.

  39. #58 Tommy233 (30. Jun 2015 19:05)

    „….Mit „scheitert Europa“ meinen die Parasiten natürlich, dass die Jobs in der EU gleich mit den Bach runtergehen. Und die gesamte nationale Polit-Kaste wird auch gleich mit weggefegt.

    Der Euro wird daher noch einige wenige Jahre überleben. Der Spexit, Itexit, Brexit, Frexit, Kalifexit irgendwas, wird ihm dann den Rest geben.“

    Korrekt. Aus diesem Grunde wird der Kadaver noch künstlich am Leben gehalten. Fragt sich nur noch wie lange.

  40. Schon jetzt sollten wir Kontakte nach Paraguay knüpfen zwecks Auslieferungsvertrag. Wie hoch der Preis auch sein mag…wir werden es durch Spendengelder finanziert bekommen.

  41. Fassen wir die Situtation in kurzen Worten zusammen:

    Die Deutschen zahlen,

    und die Griechen lachen!

    Merkel sei Dank!

    🙂

  42. Ich träume jetzt mal:

    vorgezogene Bundestagswahl September 2015:

    Wahlsieger: AfD und „Die Freiheit“

    Bundeskanzlerin: Frauke Petry
    Bundesinnenminister: Björn Höcke
    Bundesbildungsminister: Alexander Gauland
    Bundesfinanzminister: Hans-Werner Sinn
    Bundesintegrationsminister: Michael Stürzenberger

    Weitere Maßnahmen:
    keinerlei Zahlungen an EU, EZB, ESF, ESM, Entwicklungshilfe, UNO und sonstige Schmarotzer.

    Bildung einer nordeuropäischen Währung mit Deutschland, Holland, Flandern, Dänemark, Norwegen, Finnland.

    Jeder Ausländer, der nicht ab sofort ein gesichertes legales Einkommen nachweisen kann, verläßt unser Land.

    Jeder, der durch unser Land durchfährt, durchschwimmt, durchfliegt, zahlt Gebühren.

    Keine Asylanten mehr! Wir haben hier schon über 1 Million aufgenommen. Es reicht!

    Wenn all diese Maßnahmen durchgesetzt werden würden, könnten wir jeder/m Krankenschwester, Putzfrau, Gebäudereiniger, Kassiererin, Straßenreiniger, Pflegehelferin usw. 6000 DM im Monat zahlen.

    Jeder Deutsche würde davon profitieren. Es wäre eine Befreiung für unser Land und für das alte Europa.

  43. Varoufakis sagte es schon zu Beginn der Verhandlungen: Am Ende wird Deutschland sowieso alles bezahlen.

    Ich zweifelte keine Minute, daß er Recht hatte, und heute hat die Mutti zugegegben, daß sie ihm alles geben würde: Weitere Milliarden, das dritte „Hilfspaket“, einen Schuldenerlass…

    Er wird es bekommen, es wird weiterhin keinerlei Reformen in Griechenland geben und in einem Jahr werden die nächsten 29 Milliarden verschlichen und verjuxt sein und der Affentanz beginnt von Neuem.

    Und die blöden Deutschen werden das noch freudig begrüßen!

    Was für ein Schauspiel. War die Situation bisher shakespearisch, so wird sie jetzt sophokläsisch, entwickelt sich zum Schicksalsdrama schwerster Gattung.

    Naja, wie gewählt, so geliefert.

  44. #40 PSI (30. Jun 2015 17:34)

    Aber dem Gartenhäcksler eine Burka überziehen, das wirkt echter 🙂

    Let´s beschneid…

    Warum muß ich jetzt grade an ww.w.rotten.com denken?

  45. In einem gesunden Land müsste Merkel schon am vergangenen Samstag zurücktreten,
    weil die Verahndlungen mit Griechenland und somit die Politik Merkels gescheitert sind.

  46. Tja, nach dem blutigen Ramadan-Freitag und Grexit-Samstag hat Merkel nichts Besseres zu tun als Ramadan zu feiern.

    Ihre freue Botschaft ans Volk:
    „Es ist offenkundig, dass der Islam inzwischen unzweifelhaft zu Deutschland gehört.“

    http://www.merkur.de/politik/merkels-ramadan-rede-muslime-nicht-ausgrenzen-zr-5190712.html

    Die Frau hat jeden Bezug zur Realität verloren.
    Das geschieht oft am Ende der Karriere.

    PS
    http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/geheimdienst-zaehlt-7500-salafisten-in-deutschland-1.18571501

    Geheimdienst zählt 7500 Salafisten in Deutschland

    Die salafistische Szene hat in Deutschland einen deutlichen Aufschwung erlebt. Bei der Vorstellung des jährlichen Verfassungsschutzberichts gab Hans-Georg Maassen, der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, die Zahl dieser Islamisten mit 7500 an. Im Jahr 2011 waren es noch 3800 Personen.

    Der Chef des Inlandgeheimdienstes stellte dazu fest, die Gesellschaft habe die Prävention angesichts von Radikalisierungstendenzen nicht im Griff. Maassen nannte dies als unbefriedigend, für die Internet-Propaganda der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) seien viele ansprechbar, die Herausforderungen durch den islamistischen Terrorismus bereiteten ihm grosse Sorgen (Deutscher Verfassungsschutzbericht 2014 als PDF)

  47. Der Euro ist nur deshalb geschaffen worden, damit sich die Grenzen der Länder innerhalb Europas komplett auflösen. Alles andere ergibt keinen Sinn! Das, und nichts anderes, hat die Regierung vor. Es wird noch mächtig gewaltig knallen!

  48. #68 Schüfeli (01. Jul 2015 00:09)

    „..In einem gesunden Land müsste Merkel schon am vergangenen Samstag zurücktreten“

    In einem gesunden Land hätten Merkel und ihre Bande schon lange vor Gericht gestanden und wären lebenslänglich in einem Straflager verschwunden.

  49. #74 Zwiedenk (01. Jul 2015 06:54)

    #68 Schüfeli (01. Jul 2015 00:09)

    In einem gesunden Land hätten Merkel und ihre Bande schon lange vor Gericht gestanden und wären lebenslänglich in einem Straflager verschwunden.

    Mittlerweile wird das Strafregister immer dicker: Zu der katastrophalen Griechenlandpolitik gesellt sich das absichtliche Vollversagen in der Asylpolitik und der noch immer nicht aufgearbeitete NSA-Landesverrat.

  50. #76 Midsummer (01. Jul 2015 08:32)

    wieso ist eigentlich bei euch niemand auf der strasse?
    wieso fordert kaum jemand den sofortigen rücktritt der regierung und die auflösung des parlaments, die diese katastrophe verursacht haben?

  51. RÜCKTRITT MERKEL.

    Erst wenn die Bild-Zeitung den Daumen senkt, tritt die begeisterte Pionierin und FDJ Tante Angela Merkel zurück. Genauso wie es ihrem Ziehkind Christian Wilhelm Walter Wulff ergangen ist.

    Übrigens – wenn es stimmt, dass diese merkwürdige Person, die die Deutschen als Bundeskanzlerin auszuhalten haben, einen Abiturdurchschnitt von 1,0 seinerzeit in der DDR erreicht hatte (womit hat eine Pfarrerstochter in der DDR einen solchen Notendurchschnitt überhaupt bekommen können?), wird mir im Nachhinein noch klarer, aus welchen Gründen die DDR untergegangen ist.

    Ich dachte immer, zum Studium der Physik würden auch Kenntnisse in der Mathematik gehören. Zumindest die Grundrechenarten sollte man beherrschen. Irgendwie scheint die Kanzlerin i.S. Griechenland das Rechnen verlernt zu haben.

    Ach ja, die DDR ist ja auch untergegangen.

    Schickt ANFRAGEN, ANREGUNGEN, BESCHWERDEN und vieles mehr an das Büro von Frau Angela Merkel. Nehmt den Mitarbeitern dort die Luft zum Atmen, genauso wie es die „Chefin“ mit dem ganzen Land macht.

    eMail: info@cdu-vr.de

    Wenn die CDU nicht antworten will, schickt die Tatsache von verweigerten Antworten (bzw. die nicht beantworteten Fragen selbst) in die nächsten Diskussionsrunden bei den Staatssendern. Oder macht das Schweigen in anderer Weise öffentlich.

    Irgendwann muss man beginnen!!!!!!!!!!!

  52. Die griechische Euro-Tragödie in ihren Anfängen – oder „Der große Euro-Schwindel — Wenn jeder jeden täuscht“, Erstausstrahlung ARD, 2. Juli 2012:
     
    Darsteller (in der Reihenfolge ihres Auftretens):
     
    Theo Waigel, FinanzM in D von 1989 bis 1998
    Yannos Papantoniou, FinanzM in GR von 1996 bis 2004
    Jean-Claude Juncker, PremierM in LUX von 1995 bis Dez. 2013
    Yannis Stournaras, Chefberater im Finanzmin.GR von 1994 bis 2000, FinanzM in GR von 2012 bis 2014
    Wolfgang Schäuble, FinanzM in D seit 2013, InnenM in D von 2005 bis 2009
    Hans Eichel, FinanzM in D von 1999 bis 2005
    [Helmut Kohl, Bundeskanzler in D von 1982 bis 1998, in stummer Rolle]
    [Jacques Chirac, Staatspräsident in F von 1995 bis 2007, in stummer Rolle]
    [Wim Kok, PremierM in NL von 1994 bis 2002, in stummer Rolle]
    Otmar Issing, Chefvolkswirt der Bundesbank von 1990 bis 1998, Chefökonom der EZB von 1998 bis 2006
    Hans Reckers, Haushaltsabt.leiter im Finanzmin. D von 1993 bis 1998, Mitglied im Vorstand der Bundesbank von 2002 bis 2009
    Hans Tietmeyer, Präsident der Bundesbank von 1993 bis 1999
    Franz-Christoph Zeitler, Mitglied im Zentralbankrat/Vorstand der Bundesbank ab 1995/2002, Vizepräsident der Bundesbank ab 2006
    Klaus Regling, Generaldirektor Europäische Kommission von 2001 bis 2008
    Rolf Dieter, ARD-Korrespondent
    Spyros Papanikolaou, Chef der Schuldenagentur in GR von 2005 bis 2010
    Petros Christodoulou, Chef der Schuldenagentur in GR seit 2010
    [Gerhard Schröder, Bundeskanzler in D von 1998 bis 2005, in stummer Rolle]
    Christian Reiermann, Journalist DER SPIEGEL
    Michel Vanden Abeele, Generaldirektor Eurostat von 2003 bis 2004
     
     
     

    ### Mod: Eine historische Wette zwischen den Finanzministern aus Deutschland und Griechenland, sechs Jahre vor Einführung des Euro. ###
    Theo Waigel „Papantoniou verlangte [1995/96], dass auch die griechischen Buchstaben auf die neuen Euro-Banknoten aufgedruckt werden.“
    Yannos Papantoniou: „Ich sagte: Wie soll ein griechischer Bauer oder ein griechischer Arbeiter, der lateinische Buchstaben nicht versteht, diese Banknoten nutzen? Nur auf die Zahlen schauen?“
    Waigel: „Ich schaute ihn erstaunt an und sagte: Ihr seid nicht dabei, und Ihr werdet auch NIE dabei sein.“
    Papantoniou: „Theo sagte: Bist Du sicher, dass Ihr beim Euro dabei sein werdet?“ Ich sagte: Na klar, lass uns wetten!“

    Jean-Claude Juncker: „Ich ärgere mich massiv über Griechenland, weil wir GETÄUSCHT wurden.“
    Yannis Stournaras: „Jeder Staat nutzte die Grauzone in seinen Büchern.“
    Wolfgang Schäuble: „Man kann schlecht andere kritisieren, wenn man selber sich nicht an die Regeln hält.“
    Hans Eichel: „Ich verrate auch nicht alle Tricks, mit denen ich das später UNTERLAUFEN habe im Haushalt.“

    Dublin, 13. Dez. 1996
    ### Mod: Es gibt klare Regeln. Wer den Euro haben will, darf nicht mehr als 3% Haushaltsdefizit und 60% Schulden haben. Kanzler Kohl und sein Finanzminister fordern auf diesem Gipfel: Auch nach Einführung des Euro sollen diese Regeln gelten. Wer dagegen verstößt, soll bestraft werden – automatisch. Doch diese Forderung stößt auf Ablehnung. ###
    Waigel: „Chirac hatte zu dem Thema geäußert, das sei das Werk von deutschen Technokraten, er sei dagegen. Am nächsten Tag kam dann Chirac mit den übrigen Staatslenkern. Ich war wütend und bin damit zu Helmut Kohl marschiert und habe ihm gesagt: Ich lasse mir das nicht gefallen. Er [Kohl] ging auch ziemlich wütend auf Chirac los und machte ihm klar, dass wir uns so nicht behandeln lassen.“
    ### Mod: Der niederländische Premier Wim Kok ist auf Seite der Deutschen. ###
    Waigel: „Und dann gab’s ein Hin und Her. Wim Kok unterstützte uns und rief aus einer gewissen Entfernung Helmut Kohl immer zu: Helmut, gib nicht nach! Helmut, gib nicht nach!“
    Juncker: „Ich hab mich mit Todesverachtung in dieses Handgemenge dazwischen geworfen. Denn es gab damals einen sehr ernst zu nehmenden, den Euro in seiner Genese, in seiner Entstehungsentwicklung bedrohenden Konflikt zwischen Deutschland und Frankreich.“
    ### Mod: Automatische Bestrafungen – das wollen die Franzosen nicht. Und Deutschland knickt ein – der erste schwere Fehler. Es wird zwar ein Stabilitätspakt verabschiedet, aber es entscheiden Politiker darüber, ob und wann bestraft wird. ###
    Otmar Issing: „So ist es bei einem Kontrollmechanismus geblieben, der in den Händen der Politik liegt. Ich hab von Anfang an gesagt: Ein Regime, eine Jury, in der potentielle Sünder über aktuelle Sünder richten, kann eigentlich nicht funktionieren.“

    ### Mod: Doch der Zeitplan für den Euro ist festgelegt, es gibt kein Zurück mehr, obwohl der Weg dahin mit Fehlern startet. Alle wissen es.
    Die Deutschen wollen mit gutem Beispiel vorangehen, aber im Bonner Finanzministerium ist man unsicher, ob man selbst ein Haushaltsdefizit von höchstens 3% einhalten kann. Die Beamten durchforsten alle Etatposten, um Geld aufzutreiben. ###
    Hans Reckers: „Zwischen den Abteilungen des Bundesfinanzministeriums wurde natürlich häufiger besprochen, wie man die Haushaltslage des Bundes verbessern kann. Und eine Überlegung für eine Einmaleinnahme des Haushalts war, dass die Bundesbank die Goldreserven höher bewerten könnte.“
    ### Mod: Die Goldreserven sollen nicht verkauft, aber in den Bilanzen höher bewertet werden, damit auch Deutschland die Haushaltsziele erreicht. ###
    Issing: „Als ich von dieser Idee hörte, war ich geradezu entsetzt.“
    Hans Tietmeyer: „Dass sozusagen es im Vorfeld der Entscheidung über die Erfüllung der Konvergenzkriterien jetzt eine Anhebung geben sollte, bei der wir künstlich uns in eine bessere Position bringen, das konnte nicht sein. Denn dann verloren wir unsere eigene Glaubwürdigkeit.“
    ### Mod: Aber Finanzminister Waigel will das Nein der Bundesbank nicht akzeptieren. Er hält an seiner Idee fest und will das höchste Gremium, den Zentralbankrat, überzeugen. ###
    Issing: „Die Szene war insofern dramatisch, als Bundesfinanzminister Waigel mit dem Hubschrauber in der Bundesbank eingeflogen ist, an der Sitzung des Zentralbankrates teilgenommen hat, uns die Vorstellungen der Bundesregierung vorgetragen hat und auf den geschlossenen Widerstand des Zentralbankrates getroffen ist. Für die Regierung war das natürlich eine politische Niederlage.“
    ### Mod: Die Notenbank setzt sich diesmal durch – ein letztes Mal. ###
    Waigel: „Man kann sich in Deutschland mit vielem anlegen, aber mit der Deutschen Bundesbank und dem Papst sollte man sich nicht anlegen.“

    ### Mod: Bald wird klar: Fast alle haben Probleme, die Finanzkriterien zu erfüllen.
    Beim Finanzministertreffen in Brüssel 1997 spitzt sich die Lage zu: Der Luxemburger Jean-Claude Juncker wird mit überraschenden Forderungen konfrontiert – Die Deutschen und die Holländer wollen einige Länder ausschließen. Die Holländer gehen auf ihn zu. ###
    Juncker: „Es könne nicht sein, dass die Euro-Zone starten würde mit der Teilnahme Spaniens, Portugals und Italiens. Parallel dazu gesellte sich ein spannendes Treppengespräch vor dem Schloß in Versailles mit dem damaligen Bundesbank-Präsidenten Tietmeyer, der mir bedeutete, Belgien dürfe nicht Mitglied sein. — Später kam hinzu, dass die Franzosen und deutlich machten, wenn Italien nicht im Startblock sich befände, dass dann auch Frankreich an dem Zustandekommen der Währungsunion nicht teilnehmen würde, so dass Theo Waigel in einer Sonderecke mit mir, die dann aber länger dauerte, sagte: Ja, wenn die Franzosen die Dinge so sehen, dann wird wohl aus der ganzen Sache nichts werden.“
    ### Mod: Chirac und Kohl im Clinch. Italien dürfte eigentlich nicht mitmachen – es erfüllt die Kriterien nicht. Doch es geht nicht mehr um die Kriterien, sondern um Einfluss und um Macht. Frankreich will Italien als starken Partner in der Euro-Zone, als Gegengewicht zu Deutschland. — Zu diesem Zeitpunkt steht das historische Projekt auf der Kippe. ###
    Schäuble: „Da finden wir dann in Europa, wenn wir ehrlich sind, immer Lösungen, die sich am Schluss nicht als hundertprozentig herausstellen, sondern ein bisschen unter 100% sind. Und dann ist immer die Abwägung: Sagen wir: Bevor wir es nicht hundertprozentig haben, machen wir gar nichts? – Oder sagen wir: Jetzt lasst uns vorangehen! ?“

    ### Mod: Und Deutschland geht voran, indem es wieder einknickt. Kanzler Kohl will den Euro um jeden Preis, und so werden die Regeln schon jetzt über Bord geworfen. Wieder ein fauler Kompromiss, der nicht nach einem solchen aussehen soll. ###
    Waigel: „Wir hatten am Schluss sogar noch ein Sondergutachten der Bundesbank, ob der Beginn der Währungsunion angesichts des hohen Schuldenstands von Belgien und Italien vertretbar wäre oder nicht.“
    ### Mod: Hat die Bundesbank tatsächlich die Chance, dagegen zu stimmen? ###
    Issing: „Der Konvergenzbericht hat uns in der Bundesbank in eine außerordentlich schwierige Lage gebracht.“
    Franz-Christoph Zeitler: „Das war, wenn ich mich recht entsinne, die längste Sitzung des Zentralbankrats – über die Nacht hinweg, anderthalb Tage lang. Und man hat sich in allen Details mit diesem Gutachten beschäftigt.“
    ### Mod: Sollen die Zentralbankratsmitglieder mit wirtschaftlicher Vernunft gegen Italien und Belgien stimmen? Bei tendenziell rückläufigen Schulden kann man Ausnahmen zulassen, und man weiß hier sehr genau, was die deutsche Regierung hören will. ###
    Issing: „Es stand ja völlig fest, politisch: Italien und Belgien werden dabei sein. Wenn die Notenbank jetzt geschrieben hätte ‚Das ist ganz unmöglich, das geht überhaupt nicht’, wäre das möglicherweise eine Überschreitung der POLITISCHEN Grenzen gewesen, die ihr gesetzt sind.“

    ### Mod: 1. Jan. 1999, der Start der Währungsunion. Es nehmen Länder teil, die streng genommen nicht fit genug sind. Es gibt Schlupflöcher, Ausnahmeregeln, und es fehlt eine ausreichende Kontrolle. Die neue Währung startet auf wackligen Beinen.
    Griechenland ist 1999 noch nicht dabei. ###
    Waigel: „Für mich war eigentlich für das nächste Jahrzehnt es nicht vorstellbar, dass Griechenland unter diesen Bedingungen zur Wirtschafts- und Währungsunion stoßen könnte. Griechenland machte ja auch GAR KEINE ANSTALTEN, einen Antrag zu stellen oder zu sagen ‚In zwei Jahren sind wir soweit’. Insofern hat sich die Diskussion gar nicht gestellt.“
    ### Mod: Aber noch läuft Waigels Wette. Und die griechische Regierung will die Mitgliedschaft – um jeden Preis. ###
    Papantoniou: „Wir glauben an die europäische Integration. Wir dachten, Griechenland könnte so das Niveau der Bürokratie steigern, die Wirtschaft vorantreiben und den öffentlichen Sektor verbessern. Das würde unser Land weiter nach vorn bringen. “
    Stournaras:„Außerdem wollten wir Mitglied der Euro-Zone werden, um die fiskalische Disziplin in Griechenland einzuführen.“
    ### Mod: Ein Missverständnis. Denn die Euro-Zone ist kein Fitnessclub, in dem man eintritt, um sich dort erst in Form zu bringen. Im Gegenteil: Man muss die Platzreife beim Eintritt unter Beweis stellen. Deshalb sucht man im griechischen Finanzministerium nach Möglichkeiten, die Eintrittskriterien irgendwie zu erfüllen. Die Haushaltszahlen müssen besser werden. Kein Land in der EU gibt so viel pro Kopf für das Militär aus wie Griechenland. Ein großer Haushaltsposten, der IN DIE ZUKUNFT VERSCHOBEN werden kann. ###
    Papantoniou: „Als ich im Amt war, wurde es so verbucht wie heute auch. Wie die Mehrheit der Länder in der EU haben wir Militärausgaben erst zum ZEITPUNKT DER LIEFERUNG von Waffen verbucht. Das bedeutet: Sie können die Bezahlung zum Zeitpunkt der Bestellung ignorieren. Die gesamte Summe wird erst in der Zukunft, zum Zeitpunkt der Lieferung, verbucht.“
    ### Mod: Der Antrag auf Mitgliedschaft in der Euro-Zone wird vom griechischen Statistikamt vorbereitet, mit Zahlen aus dem ganzen Land. Zum Teil werden diese Daten nur per Telefon übermittelt. ###
    Papantoniou: „Die griechische Bürokratie im allgemeinen ist sehr rückständig. Es gibt keine Fortbildung, und die Organisation ist altmodisch. Nur zu Erinnerung: Bis 1997 gab es keine elektronischen Hilfsmittel im Finanzministerium – alles wurde per Hand geschrieben.Wir reden über ein extrem altertümliches System, antiquiert, uneffizient.“
    Eichel: „Die Statistik, das ist nicht nur bei Griechenland so, aber in Griechenland ziemlich extrem – das galt für andere Beitrittskandidaten später ja genauso – ist nicht annähernd das, was wir unter Statistik verstehen: Unvollständig, und auch die Unabhängigkeit der Erfassung nicht garantiert. Und das führt dazu, dass man u.U. auch falsche Sachen reinschreibt.“
    ### Mod: Falsche Zahlen im Antrag auf Mitgliedschaft in der Euro-Zone? Im griechischen Statistikamt wird das Haushaltsdefizit errechnet. Offenbar fällt es rapide und erfüllt auf wundersame Weise die verlangten Kriterien. Die griechischen Zahlen werden nach Luxemburg weitergeleitet zu Eurostat, der offiziellen Statistikbehörde der EU. Sie bereitet die Daten auf – überprüfen darf sie sie nicht! Noch ein schwerer Fehler, wie sich später herausstellen wird. ###
    Klaus Regling: „Wenn die Kommission vorgeschlagen hat ‚Gebt doch Eurostat die Möglichkeit, in die Länder zu fahren, um gemeldete Daten zu kontrollieren, in die Bücher zu schauen, haben die Mitgliedstaaten, AUCH DEUTSCHLAND, gesagt: Das ist eine zu große Einmischung in unsere nationale Souveranität.“
    Juncker: „Das haben wir abgelehnt, nicht Griechenland, WIR ‚Tugendhaften’ haben das abgelehnt, weil wir nicht zuviel Kommission und nicht zuviel Europa wollten.“
    Regling: „Die Kommission hat es mehrfach vorgeschlagen, es ist immer wieder abgelehnt worden. Deshalb konnte Griechenland letztlich Zahlen melden, wie es wollte. NIEMAND HAT SIE KONTROLLIERT.“
    ### Mod: Die Zahlen wandern weiter nach Frankfurt zur Europäischen Zentralbank. Hier werden die Daten analysiert. Die Notenbank soll prüfen, ob Griechenland reif ist, um der Euro-Zone beizutreten. ###
    Issing: „Die EZB hatte schlicht und einfach als Gutachter zu wirken, anhand von klar vorgegebenen Kriterien. Alles andere hat eine Notenbank offiziell nicht zu interessieren. — Sie sitzen vor Zahlen und denken sich ‚Mein Gott, wie haben die das geschafft?’ Griechenland hatte ein Haushaltsdefizit deutlich unter 3%. In welchem Ausmaß das geschönt war, konnten wir NICHT ANNÄHERND AUCH NUR VERMUTEN. Ich konnte ja nicht mit meinen Mitarbeitern nach Griechenland fahren und ins Finanzministerium stürmen und ins Statistikamt, um die Zahlen zu überprüfen. Das wäre aus naheliegenden Gründen nicht gegangen. Wir mussten uns auf die Zahlen verlassen, die da geliefert wurden – so wie in allen anderen Ländern auch.“

    Berlin, März. 2000
    ### Mod: Auch das deutsche Finanzministerium bekommt den Bericht der EZB zu Griechenland. Der frisch ins Amt gekommene Finanzminister Hans Eichel beschäftigt sich mit dem Dokument – aber offenbar nicht ausführlich genug. ###
    Eichel: „Die Europäische Zentralbank hat dann in ihrem Bericht über Griechenland gesagt: Jawoll, die sind auf dem richtigen Wege, und jetzt könnt ihr sie aufnehmen.“
    Issing: „In diesem Konvergenzbericht 2000 zu Griechenland findet sich NICHT 1 SATZ des Inhaltes ‚Griechenland ist bereit, kann beitreten’ – das werden Sie nicht finden.“
    Eichel: „Es ist wie bei allen Berichten: Es gibt nie nur Licht. Und es gab auch im Falle Griechenlands nicht nur Licht. Aber der entscheidende Satz war dann der, dass sie auf dem richtigen Wege sind, wie bei Italien, wie bei Belgien, und deswegen aufgenommen werden können.“
    ### Mod: In dem Bericht der EZB FINDET SICH KEINE solche Empfehlung. ###
    Eichel: „Wenn die Europäische Zentralbank gesagt hätte: ‚Wir raten ab von der Aufnahme Griechenlands’, ich bin sicher, kein Finanzminister und keine Regierung hätte den Beschluss gefasst – und kein Parlament. Aber sowohl die Europäische Zentralbank wie die Kommission haben zugeraten.“
    Issing: „Wie 1998 im Mai, so entscheidet auch die Politik, die Regierungen über die Teilnahme eines Landes. Das steht ohnehin außer Frage. Außer Frage steht auch, dass die Regierungen in ihrer Entscheidung NICHT an die Einhaltung der Konvergenzkriterien gebunden sind.“

    ### Mod: Sollen wieder Ausnahmeregeln gelten – wie bei Italien und Belgien? Auch Griechenland hat hohe Schulden. Kann man sich erneut auf Kompromisse einlassen? Dies könnte die Bundesbank prüfen, der geballte volkswirtschaftliche Sachverstand der Republik. ###
    Zeitler: „Wir hatten alle Zweifel aus der Erfahrung heraus, weil Griechenland ja von sehr hohen Defiziten herunter gekommen ist in relativ kurzer Zeit. Wir alle hatten damals Zweifel an der Nachhaltigkeit der Datenlage und der Kriterienerfüllung durch Griechenland.“
    Reckers: „Die meisten Kollegen haben die Aufnahme Griechenlands kritisch bewertet. Denn Griechenland hatte, ich glaube, 104% Staatsverschuldung, also weit mehr als die 60% des Maastricht-Vertrages. — Es blieb sozusagen bei internen Diskussionen, es gab keine spezielle Bitte der Bundesregierung, gutachterlich Stellung zu nehmen zu Griechenland “
    Zeitler: „Sicher wäre es denkbar gewesen, dass auch die seinerzeitige Bundesregierung an die Bundesbank etwa offiziell die Anfrage richtet, ein Gutachten zu erstellen, aber eine solche Anfrage ist NICHT erfolgt.“
    ### Mod: Finanzminister Hans Eichel hat offenbar kein Interesse an einem Sondergutachten der Bundesbank. ###
    Eichel: „Das ist europäisch klar geregelt, und auch keine andere Regierung in Europa ist auf die Idee gekommen, noch einmal jemand anders zu fragen als die beiden Institutionen, die es nach dem Vertrag klären müssen – und das sind die Europäische Zentralbank und die Kommission.“
    Zeitler: „Die Bundesregierung hatte, jedenfalls nach meinem subjektiven Eindruck, damals auch eher ein Interesse, die Diskussion um die Griechenland-Kriterien möglichst niedrig zu halten und keine öffentliche Aufmerksamkeit diesem Thema beizumessen.“

    Frankfurt a.M., 25. April 2000
    ### Mod: Nur einer will nicht länger schweigen: Der Chef der hessischen Landeszentralbank fasst sich ein Herz und nutzt die Pressekonferenz seiner Bank, um Klartext zu sprechen über Griechenland. ###
    Reckers: „Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gesagt, nach meiner Auffassung soll der Beitritt Griechenlands um 1 Jahr verschoben werden, weil Griechenland die Maastricht-Kriterien nicht erfüllt. Und mein Motiv war eben vor allem, dass bei dem ersten Land, das zusätzlich zu den elf Ländern in den Euro kommt, wirklich die Maastricht-Kriterien eingehalten werden sollten, weil sich dann ja auch weitere Beitrittskandidaten darauf berufen, dass hier die Kriterien gar nicht so streng eingehalten werden. — Unmittelbar, nachdem Agenturen meine Meinungsäußerung verbreitet haben, ging der Kurs der Drachme nach unten und auch der griechische Aktienmarkt, weil manche auf den Märkten wohl dachten, jetzt ist der Beitritt Griechenlands ja doch fraglich.“
    Eichel: „Das wiederum führte dazu, dass der griechische Finanzminister bei mir interveniert und sagte: Wie kann es denn sein, dass jemand, der überhaupt nicht zuständig ist, bei euch solche Reden führt, aber bei euch im Apparat, in dem Fall der Bundesbank, dem Zentralbankrat angehört? Und das hat bei mir solche Folgen, DAS GEHT DOCH NICHT.“
    Papantoniou: „Das war eine ziemlich ernste Angelegenheit.“
    ### Mod: Finanzminister Eichel geht noch einen Schritt weiter. In einem Telefonat weist er den Präsident der Bundesbank an, dem Kritiker aus den eigenen Reihen den Mund zu verbieten. ###
    Eichel: „Ich habe dann der Bundesbank, dem Bundesbank-Präsidenten, gesagt: Bitte sorge dafür, dass keine Unzuständigen sich öffentlich äußern.“
    ### Mod: Der deutsche Finanzminister hat die einzige kritische Stimme zum Griechenland-Beitritt zum Schweigen gebracht.
    2001 wird Griechenland offiziell Mitglied der Währungsunion. ###
    Issing: „Der Beginn der Währungsunion war ja so glatt gelaufen, dass wir alle den Eindruck hatten, wenn da ein Land wie Griechenland dazukommt, das spielt so gut wie keine Rolle, und die Griechen selber werden sich jetzt anstrengen, wenn sie dabei sind.“
    Rolf Dieter: „Jeder wusste, dass die Ökonomie dort anders tickt, in einem anderen Takt läuft, dass da vieles im Ungefähren ist, was woanders ziemlich präzise abläuft. Und eines Tages rieb man sich die Augen und sagte Huch!. Und dann hieß es ‚Ja, aber sie erfüllen die Kriterien.’“

    Athen, Feb. 2001
    ### Mod: Die griechische Regierung weiß: Nicht nur der Eintritt zählt.. Jetzt muss der öffentliche Haushalt dauerhaft stabil bleiben, wie einst beim Stabilitätspakt von Dublin vereinbart. Dafür wird eigens eine Schuldenagentur gegründet – sie soll Staatsanleihen verkaufen und so Geld in die Kassen spülen. Aber die Schuldenlast ist erdrückend. Es müssen andere Maßnahmen her – professionelle Hilfe! ###
    Spyros Papanikolaou: „Die griechische Regierung wollte, dass die Schulden sinken. Also entschloss sie sich, in Kontakt mit Goldman Sachs zu treten, eine der besten Investmentbanken, die es gibt. Sie suchten nach einem Weg, einen Teil der Schulden zu verstecken – 2,8 Milliarden“
    ### Mod: 2,8 Milliarden Euro Schulden, die einfach so verschwinden sollen. Das Londoner Büro der amerikanischen Investmentbank schickt seine beste Mitarbeiterin, Antigone Loudiadis – sie soll den Deal einfädeln ###
    Petros Christodoulou: „Sie ist eine von vielen in der Finanzindustrie, die ihr Geld damit verdienen, dass sie kreative Lösungen finden für die Probleme von Schuldnern. Dafür muss man gute Ideen haben und die Gesetze kennen. Es ist ein ganz schmaler Grad, auf dem sie sich bewegen. Alle Möglichkeiten ausschöpfen, ohne dabei bestimmte Grenzen zu überschreiten.“
    ### Mod: Goldman Sachs kennt die Gesetze gut, sehr gut sogar, und kann den Griechen helfen. ###
    Christodoulou: „Diese Art von Deals werden auch anderswo praktiziert. Es ging um die Aufhübschung der öffentlichen Haushalte in Griechenland.“
    ### Mod: Verschönern? Aufhübschen? Manipulieren? Das Geschäft, das Goldman Sachs plant, ist höchst kompliziert – aber LEGAL, ein Swap-Geschäft, ein Tausch: Schulden verkaufen jetzt, zurückzahlen später. — Das Swap-Geschäft, auf das sich die Griechen und Goldman Sachs einigen, tilgt die Schulden nicht, es verlagert sie bloß IN DIE ZUKUNFT. ###
    Regling: „In der Tat gibt es solche Swap-Geschäfte, die legal sind, und dann natürlich NUR VORÜBERGEHEND, dass die sich mindern. Aber es ist natürlich nicht nachhaltig. Wichtig ist, dass wenn so etwas getan wird, dann trotzdem Transparenz da ist, so dass man weiß, was es bedeutet für die Zukunft. Da kommen nämlich in Zukunft dann manchmal zusätzliche Lasten auf den Haushalt zu: Erst kommt die Entlastung, und dem steht eine Belastung später entgegen. Es gibt daher auch hier keine Wunder.“
    ### Mod: Aber Griechenland braucht weitere Wunder. Denn die öffentlichen Kassen sind klamm. Deshalb greift Athen erneut in die Trickkiste – und bucht einfach die zu erhoffenden Einnahmen des Athener Flughafens aus den KOMMENDEN Jahren in den aktuellen Haushalt!! ###
    Dieter: „Wenn ich die Gebühren für Landerechte, die erst in zwei Jahren fällig werden, jetzt schon verbuche, dann muss ich erst mal fragen: Was mache ich denn dann in zwei Jahren? Verbuche ich dann die von in zehn Jahren? Anyway, ich habe jetzt noch kein Geld erhalten. Das ist wirklich windige Buchführung, das geht schief.“

    1. Jan. 2002
    ### Mod: Für Griechenland geht die Rechnung zunächst auf. Als 2002 der Euro als Bargeld in Umlauf kommt, ist das Land mit dabei. Stolz präsentiert der griechische Premierminister die Euro-Noten – mit griechischen Buchstaben.
    Griechenland hat seine historische Wette GEWONNEN. ###
    Berlin, Feb. 2000
    ### Mod: Kurz nach Einführung des Euro bekommt auch die deutsche Regierung plötzlich Probleme. ###
    Eichel: „Ende 2000 ging es schon bergab. Wir hatten dann zeitweise sogar eine kleine Rezession, aber eine lang anhaltende Stagnation. Und damit waren dann auch die Möglichkeiten, die Defizite in den öffentlichen Haushalten immer weiter zurückzufahren, auch im Bundeshaushalt die Neuverschuldung ständig zu senken, mit dem Jahr 2002 zu Ende.“
    ### Mod: Finanzminister Eichel gerät immer stärker unter Druck. Wird er es schaffen, die Kriterien einzuhalten, die Vorgaben des Stabilitätspaktes von Dublin? — In diesen Wochen geht ein Gerücht um: Die Europäische Kommission wolle Deutschland wegen des hohen Defizites abmahnen. ###
    Regling: „Hier gab es in der Tat eine Analyse der Kommission und auch eine Prognose. Und da muss die Kommission sich überlegen, was sie tut. So eine Situation war im Frühjahr 2002 da – nicht nur bei Deutschland, auch bei anderen Ländern.“
    ### Mod: Doch Finanzminister Eichel gelingt es, die Europäische Kommission umzustimmen. Der blaue Brief aus Brüssel wird nicht geschickt. Aber die Zahlen, die im eigenen Haus kursieren, sprechen eigentlich dagegen. Auch in Deutschland sind die Kassen klamm. ###
    Eichel: „Da gab es einen sichtbaren Einbruch bei den Steuern. Und die erste Schlussfolgerung aus der Grundsatzabteilung war: Jetzt tritt das Problem auf, das heißt, wir könnten am Jahresende über die 3% gehen.“
    ### Mod: Ein Mitarbeiter im Finanzministerium trägt die Daten zusammen. Seine Prognose ist eindeutig: Das Defizit liegt weit über 3%. Eichel gerät immer stärker in Bedrängnis, Bundeskanzler Schröder ist sauer. ###
    Christian Reiermann: „Das ist natürlich peinlich, wenn jemand im Wahljahr zugestehen muss ‚Ich kann mich an meine Vereinbarungen, an meine Versprechungen nicht halten. Ich werde in diesem Jahr nicht unter 3% landen, sondern u.U. über 3%.’ Das erhöht nicht unbedingt die Glaubwürdigkeit. Schröders Wiederwahl war alles andere als gesichert, und das sah er als Gefahr.“
    Eichel: „Es störte seine Wahlkampfkreise, ganz klar. Aus der Sicht des Bundeskanzlers war das natürlich auch ärgerlich, störend, auch vor dem Hintergrund der anstehenden Bundestagswahl.“
    ### Mod: Eichel holt außerhalb Prognosen ein. Die Institute liefern, was er hören will: ‚Alles OK’. ###
    Eichel: „Ich habe zunächst einmal für mich versucht, Klarheit zu gewinnen. Deshalb die Anfrage an die wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute, und danach habe ich die Entscheidung getroffen ‚Das ändert noch nicht unsere Politik’“
    ### Mod: Und was ist mit der Prognose aus dem eigenen Haus? Wieder einmal nicht so wichtig? ###
    Eichel: „Aus der Tatsache, dass unbestritten hervorragende Leute im Finanzministerium sagen ‚Das könnte jetzt passieren’, aber ALLE ANDEREN HERUM diese Einschätzung noch nicht haben, wird die Politik nicht geändert. Das war meine Entscheidung.“
    ### Mod: Doch interne Dokumente belegen: Man setzt im Ministerium alles daran, die Veröffentlichung der Wahrheit herauszuzögern – und will die brenzligen Informationen offenbar erst NACH der Wahl im September veröffentlichen. ###
    Reiermann: „Wenn man damals im Finanzministerium anrief und fragte ‚Sagt mal, wie wollt Ihr das denn eigentlich schaffen?’, bekam man nur hinhaltende Antworten. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit wurde einem dann schon mal gesagt ‚Ja, es wird schwierig, wir schaffen es nicht, es ist gar kein Gedanke dran’. Aber offiziell war überhaupt nichts daran zu rütteln an den offiziellen Verlautbarungen.“
    ### Mod: Schröder kann die Bundestagswahl 2002 knapp gewinnen. Die Wahrheit kommt erst DANACH ans Licht. ###
    Reiermann: „Ganz zum Schluss stellte sich heraus, dass das Defizit Deutschlands nicht bei 3,4% lag, wie kurz vor der Bundestagswahl intern im Finanzministerium errechnet, sondern es lag zum Schluss tatsächlich bei 3,9%. Und da helfen dann auch solche Tricksereien nicht mehr.“

    Athen, März 2003
    ### Mod: In diesen Monaten kämpft auch die Regierung in Athen wieder um den eigenen Haushalt – die Schulden drücken. Und schon bald müssen die Zahlen nach Brüssel gemeldet werden. In der Schuldenagentur wird erneut mit Goldman Sachs verhandelt. Die Trickserei soll weitergehen. ###
    Christodoulou: „Wir konnten damit 2,8 Milliarden an Schulden verstecken. Oder besser: Wir mussten sie nicht melden. Denn Verstecken bedeutet gegen die Regeln von Eurostat zu verstoßen – zu diesem Zeitpunkt war das NICHT gegen die Regeln. Um die Meldung konnten wir uns drücken. Nach 2008 MUSSTE man das melden! Das hat Griechenland nicht getan.“
    ### Mod: Doch die Sache ist hochriskant: Die Zinsen sind nicht festgelegt – es handelt sich um eine gewagte Zinswette, die schließlich vollkommen aus dem Ruder läuft! ###
    Papanikolaou: „Nachdem wir uns aus diesen Deal eingelassen hatten, bewegten sich die Zinsen in die falsche Richtung! Die Zinsen schnellten nach oben genauso schnell, wie sich unsere Schulden nach unten bewegten. Der aktuelle Wert wurde dadurch aufgeblasen“
    Christodoulou: „Griechenland wollte das Schuldenproblem angehen. Dafür wurde ein gewisses Risiko in Kauf genommen. Das hat sich nun gegen uns gewendet.“
    ### Mod: Diesmal VERLIERT Athen seine Wette, eine Zinswette. Nur Goldman Sachs gewinnt – unbestätigten Angaben zufolge 500 Millionen Dollar. ###
    Christodoulou: „Die Finanzindustrie prescht voraus, analysiert, ja überanalysiert die Regeln, identifiziert die Schlupflöcher, zieht Vorteile daraus oder missbraucht sie in gewisser Weise. Dann kommt der Gesetzgeber, schließt diese Schlupflöcher und modifiziert die Regeln. Dann zieht die Finanzindustrie weiter und entdeckt neue Möglichkeiten.“

    ### Mod: Zurück in Deutschland. Schaut sich der deutsche Finanzminister in diesen Jahren etwas bei den Griechen ab? Auch ER verlagert Einnahmen aus der Zukunft in die Gegenwart – und verkauft, mithilfe von Goldman Sachs und der Deutsche Bank, Schuldtitel! ###
    Eichel: „Ich habe Forderungen, die wir an Russland hatten, im Markt veräußert. Und die sind am Markt uns auch abgekauft worden. Und das war 1 Beitrag damals, weil ich Steuererhöhungen nicht durchbekam, zu unserer Haushaltsfinanzierung. Das war eine öffentliche große Diskussion, zu Recht auch. Ich hätte auch lieber – das durfte ich aber auch nicht – eigene Kredite aufgenommen, das wäre wirtschaftlich vernünftiger gewesen. Aber das ist so ein Fall, wie damals viele Länder in Europa es gemacht haben.“
    ### Mod: Eichel hat vollkommen LEGAL gehandelt! Aber war diese Maßnahme nachhaltig im Sinne gesunder, stabiler Finanzen? – Maßstäbe, die sich die Euro-Zone SELBST gesetzt hatte. ###

    Brüssel, April 2003
    ### Mod: Als sich die deutschen Haushaltszahlen rapide verschlechtern, wird die Europäische Kommission tätig, das einzige Gremium, das die Initiative ergreifen kann. Die Brüsseler Beamten wollen hohe Millionenstrafen gegen die Deutschen verhängen, so wie es das Regelwerk vorsieht. ###
    Regling: „Die Daten waren einfach so, dass das Defizitverfahren in Gang gesetzt werden musste. Dabei war die erste Stufe, Deutschland in Verzug zu setzen, und zwar in der Phase nicht nur Deutschland, sondern Frankreich hatte unerfreulicherweise eine ähnliche Datenkonstellation.“
    ### Mod: Bundeskanzler Schröder hat gerade die Agenda 2010 verabschiedet. Er setzt sich zur Wehr. ###
    Regling: „Es gab damals heftige Kontroversen zwischen der Kommission und dem Bundeskanzleramt.“
    Eichel: „Das war ein Grundstreit, ob wir einer so schwierigen Krise hinterher sparen und sie damit verschärfen oder nicht. Und Gerhard Schröder hat ganz zu Recht argumentiert: Wenn ich so rigide Strukturreformen mache, wie sie in der Agenda 2010 angelegt waren, und ihr verschärft mir noch einmal zusätzlich die Finanzlage, dann kann ich das nicht durchstehen.“
    ### Mod: Eichel reist nach Brüssel, schmiedet Allianzen gegen die selbstgesetzten Regeln, gegen den Stabilitätspakt, um die Sanktionen zu verhindern. ###
    Issing: „Ausgerechnet das Land, Deutschland, das auf einen Pakt bestanden hatte, organisiert eine politische Mehrheit gegen die Anwendung der Sanktionen. Das war ein TÖDLICHER Schlag für den Pakt!“
    Juncker: „Es gab gute Gründe, vorübergehend, Abschied zu nehmen von der 3%-Regelung, so wie es auch in den Jahren danach gute Gründe gab, sich nicht stur an die 3%-Regel zu halten. Deutschland hat MEHRFACH die 3%-Regel in der Nach-Schröder-Zeit nicht respektiert. Wieso sagt man das nie? Ich bin ja hier nicht zuständig, um SPD-Propaganda zu machen. Aber bitte.“
    Issing: „Das war A schlicht und einfach beschämend – das war die Zeit, in der zehn neue Länder der EU beitreten wollten, und eine ganze Reihe von Finanzministern aus diesen Ländern, die ich persönlich gut kannte, sind zu mir gekommen und haben zu mir gesagt: ‚Was soll ich denn jetzt meinen Landsleuten erklären? Ich habe gepredigt’, jetzt der Finanzminister, ‚Wir müssen uns fiskalisch solid verhalten, sonst werden uns diese Deutschen nie reinlassen! – und jetzt verstoßt ihr gegen diese Regeln selbst!? Ich bin völlig desavouiert, nicht mal mehr in meinem Kabinett kann ich überzeugen, geschweige denn die Bevölkerung.’ Also dieser Vorgang ging weit über das Ökonomische hinaus.“
    ### Mod: Eine historische Stunde: Der Tag, an dem Deutschland und Frankreich den Stabilitätspakt brechen. Es ist MEHR als eine kleine Trickserei, es ist der Bruch mit Prinzipien – im vierten Jahr der jungen Währungsunion. Aus deutscher Sicht ist dieses Handeln richtig, für Europa und den Euro ist es eine Katastrophe. ###
    Issing: „Da haben die zwei Großen – Frankreich, Deutschland – den Kleinen gezeigt: Regeln sind für euch – wir, die Großen, machen im Grunde, was wir für richtig halten.“
    ### Mod: Die Führungsnationen Europas haben ihre eigenen Prinzipien über Bord geworfen. Ein Sündenfall! Wer soll sich jetzt noch an Regeln halten? ###

    Luxemburg, Juli 2004
    ### Mod: Eurostat, die europäische Statistikbehörde, hat einen neuen Chef bekommen. Der nimmt noch einmal die griechischen Zahlen unter die Lupe, vier Jahre nach dem Beitritt. Ihm fällt auf: Irgendwas stimmt nicht. ###
    Michel Vanden Abeele: „Mir kamen bei gewissen Zahlen einige Zweifel, also haben wir Fragen gestellt und Fragebögen verschickt. Die Antworten, die wir bekamen, haben noch mehr Fragen aufgeworfen. Also habe ich meine Beamten gebeten, das griechische Statistikamt aufzusuchen.“
    ### Mod: Die Inspekteure von Eurostat reisen nach Athen. Noch immer haben sie keine besonderen Befugnisse. Doch in Griechenland hat es einen Regierungswechsel gegeben. Im Statistikamt von Athen gibt es neue Direktiven, und es werden Informationen ausgetauscht. Eurostat kommt zu verblüffenden Erkenntnissen . ###
    Vanden Abeele: „Stück für Stück wurde uns bewusst, dass es eine Reihe von Ungereimtheiten bei den Zahlen gab – und Lücken. Es gab eine beachtliche Verschleierung, eine Vertuschung, vorsichtig ausgedrückt, Sie betraf die Zahlen des Militärhaushaltes. Unsere griechischen Kollegen sagten uns ‚Ja, aber diese Zahlen sind geheim.’“
    ### Mod: Geheime Zahlen? Taucht das Militärbudget Griechenlands etwa gar nicht im offiziellen Haushalt auf? ###
    Reckers: „Ich glaube, dass diese Haushaltspraxis Griechenlands, Ausgaben, z.B. Militärausgaben, sozusagen neben dem offiziellen Haushalt zu fahren, schon einmalig war. Das war für uns schon überraschend.“
    Issing: „Ich hab die Täuschung auch persönlich erlebt, indem ich einen – ich sage natürlich keinen Namen – Griechen einmal vorher schon auf eine Zahl angesprochen hatte. Und er schaute mir in die blauen Augen, und ich habe ihm in die Augen gesehen, er hat gesagt: Otmar, Du wirst mir doch glauben!? — Das ist das Persönliche dann dahinter. Da ist dann jede Grundlage für Vertrauen zerstört.“
    ### Mod: Kann es sein, dass das griechische Verteidigungsministerium Teile des Militärbudgets komplett verschwiegen und sich dadurch in die Euro-Zone gemogelt hat? Die damals Verantwortlichen geben ihrer Nachfolgeregierung die Schuld. Diese habe 2004 die Buchungsmethoden geändert und dadurch Milliardensummen zurück in die Vergangenheit verschoben. ###
    Papantoniou: „Dadurch konnten riesige Summen des Haushalts, die NACH 2004 fällig gewesen wären, in die Vergangenheit gebucht werden – in die Zeit der Bestellung der militärischen Geräte! Dadurch wurden die Zahlen von 1999-2000 rückwirkend aufgeblasen. Deshalb hat es jetzt den Anschein, Griechenland habe sich in die Euro-Zone mogeln wollen.“
    Vanden Abeele: „Jeder kennt die Regeln, ein Buch von hundert Seiten. Also weiß man, wie man buchen muss. Das ist so, als ob Sie mir sagen ‚Wir haben die Buchungsregeln geändert’, und alle Firmen mit Schulden verzeichnen plötzlich einen Überschuss. So etwas gibt es nicht. Buchungsregeln ändern sich häufig, aber wir können immer Äpfel mit Äpfeln und Birnen mit Birnen vergleichen.“
    ### Mod: Griechenlands Haushaltszahlen müssen RÜCKWIRKEND geändert werden. Das Land hätte der Euro-Zone nie beitreten dürfen! Doch das ist nicht alles. ###
    Zeitler: „Erst später hat man erfahren, dass sie nicht nur gefälscht [haben], das heißt, dass richtige Daten verfälscht worden sind, sondern dass teilweise überhaupt nicht vorhandene Daten willkürlich eingesetzt worden sind. Denn man hat erst sehr viel später erfahren, dass die griechische Regierung über Teile ihres Finanzwesens, z.B. das öffentliche Gesundheitswesen, über Teile der kommunalen Finanzen, über Teile der Sozialversicherung, überhaupt keinen festen zahlenmäßigen Einblick hatte.“
    Issing: „Das Schlimme ist, wenn das dann sozusagen spät und auf einen Schlag bekannt wird, das Misstrauen über die konkreten Zahlen hinausgeht, das Vertrauen zurückgewinnen ein außerordentlich schwieriger Prozess ist.“
    ### Mod: Das Misstrauen ist groß in Europa. Zu lange haben die politisch Verantwortlichen sich selbst und gegenseitig betrogen, getrickst und getäuscht. Jetzt soll ein Fiskalvertrag den Euro retten – mit Schuldenbremsen und automatischen Strafen. ###
    Juncker: „Es wird jetzt in Guss gegossen der gesunde Menschenverstand, der besagt, dass man nicht mehr Geld ausgeben darf, als man Geld einnimmt. Dafür brauche ich keinen Vertrag – das hat meine Mutter mir schon so beigebracht .“
    Schäuble: „Es ist eine Veränderung, eine qualitative Veränderung in der Stabilitätskultur in Europa, in allen Mitgliedsländern, die diesen Fiskalvertrag mit unterzeichnet haben – 25 von 27 europäischen Ländern. Und deswegen glaube ich: Wir sind einen großen Schritt weiter vorangekommen. Aber die Hoffnung, dass in der Zukunft Menschen sich immer zu 100% an selbst gesetzte Regeln halten werden – die hab ich nicht.“
    ### Mod: Auch Europas Bürger sind misstrauisch geworden. Denn sind müssen unter den Fehlern leiden. Und was sollen sie von Politikern denken, die sich nicht an ihre eigenen Regeln halten? Jetzt protestieren die Menschen – nicht gegen den Euro, eine große Idee, sondern gegen ihre Regierungen, die Europa in eine schwere Krise gestürzt haben. ###

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