Warum Multikulti zwangsläufig scheitern wird

Gauck-Rede zum 'Flüchtlingsgedenktag' am Samstag in BerlinWerfen wir einmal einen kurzen Blick in die Vergangenheit. Rund 70 Jahre lang wurde den Menschen in der Sowjetunion das sozialistische Paradies für alle Werktätigen versprochen. Realität wurde es jedoch nie. Stattdessen entwickelte sich ein monströser Staat, der trotz aller gegenteiligen Rhetorik die überwiegende Mehrheit seiner Bürger zu einem Leben in Armut verurteilte, unzählige Menschen bespitzeln ließ und Millionen in Arbeitslager steckte, wo viele der Verurteilten umkamen. Es trat also genau das Gegenteil von dem ein, was die politischen Führer der Sowjetunion 70 Jahre lang im Rahmen ihrer Propaganda versprochen hatten. Am Ende verschwand die Sowjetunion 1991 sang- und klanglos im Orkus der Geschichte, weil die Widersprüche zwischen Propaganda und Wirklichkeit immer größer wurden und schließlich zum Kollaps des gesamten Systems führten.

(Von Jorge Miguel)

Ähnlich verhält es sich mit der derzeitigen massiven Propaganda der deutschen politischen und medialen „Elite“ (Foto oben: Gauck-Rede zum „Flüchtlingsgedenktag“ am Samstag in Berlin), die sich fast durchgängig für die Entwicklung unseres Landes hin zu einer multikulturellen Gesellschaft aussprechen.

Auch in diesem Fall werden uns Bürgern beinahe paradiesische Zustände versprochen. Das beliebteste politische Schlagwort ist dabei die „kulturelle Bereicherung“, so, als ob Deutschland, das Land großer Komponisten, Schriftsteller, Maler und anderer Kulturschaffender, bislang eine kulturelle Einöde gewesen wäre.

Ebenso gerne wird von den amtierenden Politikern aller Couleur und zahlreichen Medienschaffenden die Behebung eines imaginären „Fachkräftemangels“ propagiert – ganz so, als ob die Länder, aus denen die meisten Zuwanderer mittels Asyleinwanderung oder über die EU-Freizügigkeitsregelung zu uns kommen (Länder des Nahen und Mittleren Ostens, Afrikas und des gesamten Balkans einschließlich Rumäniens und Bulgariens) für ihre herausragenden technischen und wissenschaftlichen Leistungen bekannt wären, sodass die Zuwanderer aus diesen Ländern allesamt in kürzester Zeit zu Spitzensteuersatzzahlern würden.

Zudem gibt es bei beiden Formen der derzeitigen Zuwanderung keinerlei Überprüfung der tatsächlichen Fähigkeiten und Sprachkenntnisse des Einwanderers. Somit können selbst Analphabeten gegenwärtig problemlos nach Deutschland einreisen.
Und auch eine Islamisierung gibt es laut unseren Politikern schon gar nicht.

Insofern wird von der amtierenden Politik ein imaginäres Bild geschaffen, das mit der Realität und der Wahrnehmung der meisten Bürger jedoch kaum etwas zu tun hat. Statt kultureller Bereicherung erleben viele Deutsche, dass in ihren Städten – ob in Bremen, Celle, Hamburg oder Berlin – neuerdings ganze Clans aus dem Nahen Osten oder Rumänien mit massiver Gewalt aufeinander losgehen. Ob man dies nun unbedingt als kulturelle Bereicherung empfinden kann, sei einmal dahingestellt.

Auch wirtschaftlich stehen die tatsächlichen Folgen der Masseneinwanderung in klarem Kontrast zu dem, was die deutschen Politiker tagaus, tagein propagieren. So muss alleine Bayern nach Angaben der Staatsregierung 2015 und 2016 drei Milliarden Euro zusätzlich für Asylbewerber aufbringen. Hochgerechnet auf alle Bundesländer bedeutet dies, dass Mehrkosten von etwa 20 Milliarden Euro alleine in diesem und im nächsten Jahr entstehen. Dass diese Kosten ohne massive Einsparungen bei Leistungen für die deutschen Bürger oder Steuererhöhungen zu stemmen sind, ist nicht zu erwarten.

Insofern wird auch in wirtschaftlicher Hinsicht die aktuelle Politiker-Zuwanderungs-Propaganda von der Realität als das entlarvt, was sie ist – ein reines Märchen, um nicht wesentlich härtere Worte zu gebrauchen.

Und angesichts der Tatsache, dass in immer mehr deutschen Städten Moscheen entstehen, der Muezzin-Ruf erklingt und islamische Speisevorschriften in Kindergärten und Schulen (Halal und kein Schweinefleisch) um sich greifen, zeigt sich auch hier, dass politische Propaganda und Realität in einem immer stärkeren Kontrast zueinander stehen.

Da die Gegensätze zwischen der staatlich-medialen Propaganda und der Realität zwangsläufig immer größer werden, werden selbst irgendwann politisch weniger interessierte Bürger begreifen, wohin die Reise in Deutschland geht. Und je größer diese Widersprüche zwischen Propaganda und der Realität werden, umso mehr Menschen werden sich von der propagierten multikulturellen Gesellschaft abwenden.

Zwangsläufig wird dieses Gesellschaftsmodell also an seinen eigenen permanenten Widersprüchen scheitern. Die Kosten und Lasten für die deutschen Bürger werden bis dahin jedoch noch immens sein.