Wie grottendumm die ARD aus Syrien berichtet

aleppoGestern startete die 20 Uhr-Tagesschau mit Nachrichten aus Syrien. Zunächst sah man unzweifelhaft eine Explosion. Es knallte in einiger Entfernung und es stieg Rauch auf. Das war aber alles, was objektiv feststand. Denn bereits der Kommentar dazu, konnte stimmen, aber vielleicht auch hundert Prozent gelogen sein. Die ARD behauptete, es sei eine Fassbombe von Assad gewesen. Beweis: null!

Natürlich kam das nächste Video dann vom Tatort. Man sah Menschen in zerstörten Häusern. Ob aber die Häuser dieselben waren, in denen die angebliche Fassbombe explodiert sein sollte, dafür fehlte jeder Beleg. Stattdessen wurden aus einem der zerstörten Gebäude lebende kleine Kinder keineswegs hektisch von Retter zu Retter in einer Kette herausgereicht. Ob diese Kinder die „Fassbombe“ glücklicherweise überlebt hatten, auch dafür gab es null Beweise. Die Assadgegner haben vielleicht nur ein kleines Theaterstück aufgeführt für ARD und ZDF. Filmen kann man alles, in Syrien fehlt es nicht an der geeigneten Szenerie.

Vor allem, wenn Kinder gezeigt werden, ist der kritische Beobachter hellwach. Wir kennen die Kinderlügen von den Palästinensern – etwa der kleine junge, der mit seinem Papa am Straßenrand kauert und angeblich von den Israelis beschossen wurde. Oder ein kleiner „schwerverletzter“ Junge, der von einem Sanitäter ewig lang durchs Viertel getragen wurde, bis ein Sanka kam. Alles war nur gestellt, PI hat damals berichtet.

Oberfaul war auch der Syrer, dessen Kommentar die ARD dann vor dem Fassbomben-Tatort filmte, als gerade Kinder im Hintergrund rausgereicht wurden. Der Mann hatte nirgends Staub von der Fassbombe und er sprach ganz ruhig über den bösen Assad und hatte keinerlei Angst in den Augen! Wenn der Mann bei der Explosion vor Ort gewesen wäre, hätte er anders geguckt. Und wenn er erst später dazugekommen war, als Assads Fassbomber längst fort war, warum wurden dann immer noch Kinder hinten rausgereicht?

Kurzum: solche Filmchen taugen nicht die Bohne. Sie beweisen gar nichts. Jeder kann sie drehen. Vielleicht ist es eine Auftragsarbeit der Asyllobby? Vielleicht will ein syrischer Kameramann wieder mal ein paar Kröten zum Lebensunterhalt von der ARD für eine „Sensation“?

Mich beeindrucken diese Schmarren nicht. Assad-Gegner können auch eine Bombe zünden, ein bißchen Giftgas verspritzen und hinterher UNO-„Experten“ einladen, um das Gift nachzuweisen, das „eindeutig“ von Assad aus Damaskus stammen soll. Dieselben Tricks natürlich in der Ukraine!

Wer ein Stück Wahrheit wissen will, sollte wenigstens immer fragen: „Cui bono?“