Bonn: Netter Moslem von nebenan – Attentäter

mogadischuIn der somalischen Hauptstadt Mogadischu sprengte am vergangenen Sonntag ein Selbstmordattentäter vor dem Luxushotel „Jazeera Palace“ mit einer Autobombe einen Lastwagen in die Luft, wobei durch die Detonation mehrere Häuser in der Umgebung einstürzten und so 18 unschuldige Zivilisten starben. Wie jetzt mit großer Wahrscheinlichkeit vermutet wird, handelt es sich bei dem korangläubigen Terroristen und Massenmörder um den 29-jährigen Abdirazak B. (Foto), der mal wieder aus der Salafisten- und muslimischen Verbrecherhochburg Tannenbusch kam, ein Stadtteil, der laut OB Jürgen Nimptsch (SPD) wegen der Al-Muhajirin-Protz-Moschee, die auch von den Kirchenfürsten hoch gelobt wird, eine Touristenattraktion ist. Just in dieser Moschee traf sich nicht erst seit gestern die Mörderbande der somalischen Terrororganisation „Deutsche Shabaab“.

(Von Verena B., Bonn)

Schon lange hatte der Staatsschutz die „Bonner Zelle“ somalischer Islamisten im Visier. Sie war unter dem Begriff „Deutsche Shabaab“ bereits vor Jahren in Erscheinung getreten. So müssen sich seit Juni sechs Bonner als mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der Gruppe vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verantworten. In der Al-Muhajrin-Moschee im Tannenbusch traf sich die Gruppe. Einige ihrer Mitglieder wollten sich der Al-Shabaab-Terrorgruppe in Somalia anschließen. Darunter auch die deutschen Staatsangehörigen Abdullah W., (28), Abdulsalam W. (24), Abdiwahid W. (23), Steven N. (26), Mounir T. (31), Omar Ahmed D. (30). Zu dieser Gruppe gehörte mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Abdirazak B. Das berichtete jetzt die „Welt“, die es aus deutschen Sicherheitskreisen erfahren hat.

Abdirazak B. lebte jahrelang als netter Moslem in Bonn, spielte als Jugendlicher erfolgreich auf dem Brüser Berg Fußball, war beliebt und integriert, verkehrte später in der hiesigen Islamistenszene und wurde dann zum Sprenggläubigen – ähnlich wie die beiden Chouka-Brüder aus Bonn-Friesdorf. Ob „Zak“, wie er genannt wurde, jetzt wirklich im Paradies ist, wird zweifelsfrei allerdings erst eine DNA-Analyse seiner Leichenteile erweisen.

Der „zu uns gehörende“ dunkelhäutige Dschihadist wurde den Angaben nach 1985 in Libyen geboren und hatte die somalische und libysche Staatsbürgerschaft.

Einen deutschen Pass habe er aber nie besessen. Bereits am Montag berichtete BILD darüber, dass es sich bei dem Attentäter um einen Deutsch-Somalier aus Bonn handeln könnte. Diese Informationen kursierten auf dem Nachrichtendienst Twitter.

Abdirazak B. war ein Mitglied der deutschen Al-Shabaab-Terrorgruppe aus Bonn. Deutsche Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass diese Gruppe 15 Mitglieder hat, die Hälfte davon Deutsch-Somalier. Sie wollten Anschläge in Deutschland verüben, einige von ihnen werden aber mittlerweile bei der Al-Shabaab-Terrormiliz in Somalia vermutet.

Laut „Welt“ soll Abdirazak B. bereits 2008 versucht haben, aus Deutschland auszureisen, konnte aber noch im Flugzeug auf dem Rollfeld gestoppt werden. Er wurde damals festgenommen, nach kurzer Untersuchungshaft aber wieder frei gelassen.

2012 gelang Abdirazak B. die Ausreise aus Deutschland. Er reiste nach Ägypten und später nach Somalia und schloss sich der Al-Shabaab-Terrorgruppe an.
Abdirazak B. soll auch in das vereitelte Sprengstoffattentat am Bonner Hauptbahnhof 2012 verwickelt gewesen sein,

berichtet die BILD und informiert weiter:

Die deutsche Terror-Zelle

Als Anführer der somalisch-deutschen Zelle in Bonn galt der Prediger Hussein Kassim M. („Scheich Hussein“). Er führt eine Gruppe von Deutsch-Somaliern, die sich als „Deutsche Shabaab“ in Bonn radikalisierten. M. arbeitete in Deutschland für die somalische Al-Barakaat-Bank, über die mutmaßlich Spendengelder an al-Shabaab überwiesen wurden. [..]

Der Anschlag in Mogadischu

In dem nahe dem internationalen Flughafen gelegenen Hotel sind die diplomatischen Vertretungen Chinas, Katars und der Vereinigten Arabischen Emirate untergebracht. Die chinesische Regierung teilte mit, dass ein Botschaftsangestellter getötet und drei weitere leicht verletzt worden seien. Unter den Toten ist auch der somalische Fernsehjournalist Mohamed Abdikarim, wie die Journalistengewerkschaft mitteilte.

Die islamistische Al-Shabaab-Terrormiliz hat sich zu dem Angriff auf das „Jazeera Palace“-Hotel in Mogadischu bekannt: Demnach war der Anschlag „Vergeltung für die Tötung Dutzender unschuldiger Zivilisten“, die bei Angriffen äthiopischer Truppen auf Lager der Miliz im Süden Somalias getötet worden seien. Äthiopien ist ebenso wie Kenia an der Militärmission der Afrikanischen Union in Somalia beteiligt, die in den vergangenen Jahren die Al-Shabaab-Miliz aus den meisten großen Städten zurückdrängte.

Dass sich die muslimische Terror-Miliz in der von OB Nimptsch gepriesenen Al-Muhajirin-Moschee traf, schreibt der Bonner General-Verschweiger in seinem heutigen Großbericht auf Seite 3 (Blickpunkte) wohlweislich nicht – wäre ja auch ziemlich peinlich für den Moslemfreund Nimptsch und seine Kollaborateure.

Der damalige PRO-NRW-Stadtverordnete Nico Ernst hatte seinerzeit ausdrücklich vor möglichen Verbindungen hiesiger Korangläubiger zur Al-Shabaab-Terrorgruppe gewarnt. FDP-MdL Joachim Stamp hatte diese Warnungen als lächerliche Behauptungen eines „Rechtsradikalen“ zurückgewiesen und die anderen tumben Kommunalpolitiker nickten zustimmend mit dem Kopf und klatschten begeistert Beifall!