BW: Syrer sticht mit Messern auf Polizisten ein

asyl-messerattacke-auf-polizei-heilbronnWährend in Stuttgart der sogenannte „Flüchtlingsgipfel“ tagte und 11.000 neue Erstaufnahmeplätze für Asylforderer in Baden-Württemberg beschloss, wurden 44 Kilometer entfernt im Heilbronner Stadtteil Neckargartach (Foto) zwei Polizisten von einem geduldeten Syrer gemessert.

Der seit 2012 in Deutschland siedelnde Syrer kam mit einem Anliegen, für das die Polizeistation nicht zuständig war. Der 28-jährige Ausländer wurde patzig und musste vom Dienststellenleiter des Gebäudes verwiesen werden. Wutentbrannt verließ er den Raum, trat die nächstbeste Tür auf und stach mit zwei mitgebrachten Messern auf zwei Polizeibeamte ein. Einer der Beamten schaffte es, seine Pistole zu ziehen und auf den Angreifer zu schießen. Der syrische Messermann schwebt nun in Lebensgefahr. Einer der Polizeibeamten musste notoperiert werden, der andere wurde ambulant versorgt.

Bericht des Polizeipräsidium Heilbronn vom 28.07.2015 um 13:26 Uhr:

Heilbronn-Neckargartach: Drei Verletzte auf Polizeiposten
Zwei verletzte Polizeibeamte und ein durch Schüsse verletzter Mann wurden am Dienstagmittag vom Rettungsdienst zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand betrat gegen 12.15 Uhr ein 28-Jähriger den Polizeiposten Heilbronn-Neckargartach und wollte Anzeige erstatten. Nachdem ihm erklärt worden war, dass in seinem Fall die Polizei nicht zuständig ist, sei er in Rage geraten und habe ein Messer gezogen, mit dem er zwei Polizeibeamte verletzte. Anschließend wurde er selbst von Schüssen aus Polizeipistolen verletzt. Über die Schwere der Verletzungen ist nur bekannt, dass bei keinem Betroffenen von Lebensgefahr ausgegangen wird. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Nachtrag zur Pressemeldung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 28.07.2015 um 16.27 Uhr

Am Dienstagmittag begab sich der in der ersten Pressemitteilung genannte 28-Jährige zum Vorraum des Polizeipostens Neckargartach, um ein Anliegen vorzutragen. Nachdem ihm deutlich gemacht wurde, dass seinem Ansinnen hier nicht nachgegangen werden könne und er sich damit nicht abfinden wollte, wurde er vom Dienststellenleiter aus dem Gebäude verwiesen. Danach trat er zunächst gegen die Eingangstüre und ging dann zu einer Nebentüre, die er mit brachialer Gewalt eintrat. In den Büroräumen stach er mit zwei mitgebrachten Küchenmessern auf zwei 51 und 41 Jahre alte Polizeibeamte ein. Einer dieser Beamten schoss mehrmals auf den Angreifer, um sich zu verteidigen. Entgegen den Angaben in der ersten Pressemitteilung besteht bei dem 28-Jährigen akute Lebensgefahr. Er musste notoperiert werden. Der jüngere Polizeibeamte musste wegen der bedrohlichen Lage der Messerstiche ebenfalls operiert werden und bleibt stationär im Krankenhaus. Der zweite Beamte konnte nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus verlassen. Inzwischen konnte ermittelt werden, dass es sich bei dem 28-Jährigen um einen Syrer handelt, der im Jahr 2012 in das Bundesgebiet einreiste, sich nach dem Abschluss seines Asylverfahrens im Rahmen eines Geduldeten-Status in Deutschland aufhält und derzeit in Heilbronn wohnhaft ist. Gegen den 28-Jährigen gab es bereits ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und Hausfriedensbruch.

Stimme.de schildert die Situation vor Ort:

Das Polizeirevier in Neckargartach ist mit fünf Beamten besetzt. Zum Tatzeitpunkt waren vier von ihnen vor Ort. Besondere Sicherheitsvorkehrungen für Besucher gibt es nicht. „Wenn jemand mit einem Anliegen die Polizeiwache aufsucht, darf er ganz normal reinkommen“, erklärte Polizeipressesprecher Rainer Köller. „Normale Bürger werden nicht auf Waffen durchsucht, da hätten wir viel zu tun.“

Es gab ein Asylverfahren – der Mann wurde als Asylant abgelehnt, ist hier aber seit drei Jahren geduldet. Was hat dieser Mann den deutschen Staat bisher gekostet? Jetzt gibt es obendrauf noch hohe Krankenhausrechnungen für den Steuerzahler.

Es gab ein Ermittlungsverfahren – und dann? Keine Anklage? Herzlichen Dank an die Staatsanwaltschaft Heilbronn, der offenbar tickende Zeitbomben durch’s Netz gehen.

Den beiden verletzten Polizisten gute Genesung!

» Interview mit dem Polizeisprecher (ganz unten)