tsiprasDie Szenen öden mich an: Limousinen mit den europäischen Finanzministern und Regierungschefs fahren vor. Der Kommentator erzählt dazu etwas von einer entscheidenden Sitzung. Die Lage sei sehr Ernst. Dann fahren sie alle wieder fort und es heißt: Das nächste Treffen sei nun das endgültig Entscheidende, die Zeit laufe davon. Erinnern Sie sich? Uns wurde erzählt: Deadline ist der 28. 2. Dann läuft das Hilfsprogramm aus. Aber es wird bis zum 30.6. verlängert. Eine Zahlung an den IWF ist fällig, sie wird gestundet bis zum 30.6. Sie wird nicht bezahlt. Jetzt ist der 20.7., der endgültige Tag, an dem Milliarden an die EZB gezahlt werden müssen. Spätestens dann ist Schluss. Und jeden Tag, die Limousinen und die Aussagen von Regierungschefs, es sei nun die allerletzte Sekunde und dann kommt der Satz: Die Tür bleibt trotzdem offen.

Wir beschreiben das Gezerre um die Pleite Griechenlands, die keiner so nennen will, die längst da ist, aber immer noch abgewendet werden kann, wenn wir nur genügend Verträge, Abmachungen, Regeln und Finanzgesetze brechen.Dabei wissen wir alle: Griechenland soll auf Teufel komm raus im Euro bleiben, koste das an Vertrauen in die Seriosität und Ehrlichkeit der Berufseuropäer was es wolle. Kein Vertragsbruch ist heilig. Das Elend in Griechenland ist dabei nur der Vorwand: Es geht um die politischen Dogmen. Eines heißt: Fällt der Euro, fällt Europa. Ein anderes: Wir werden alles tun, um den Euro zu retten. Alles tun: Das heißt eben auch, alle Zusagen und Verträge wieder verbiegen oder gar brechen, auf denen ein solides Fundament für das Zusammenwachsen Europas gebaut werden sollte.

Unser Europa 2015, das ist ein Gebilde aus Vertragsbruch, Schattenspiel und Trickserei zu Lasten der Bevölkerung mit einfachen und mittleren Einkommen. Die jüngsten Wahlergebnisse in Nord oder Süd zeigen: Dieses Europa hat immer weniger Anhänger. Die, die angeblich alles tun, um das Friedensprojekt Europa zu retten, zerstören es gerade. Und dazu gehören auch Bundeskanzlerin Merkel und der französische Staatspräsident Hollande. (Weiterlesen auf der Achse des Guten)

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54 KOMMENTARE

  1. Autobombenanschlag auf italienisches Konsulat in Kairo.

    Aber ich möchte direkt Entwarnung geben: Glücklicherweise hat der Anschlag nichts mit dem Islam zu tun.

  2. Ein typischer Linker

    Mit dem Rückhalt von 61 % seiner Anhänger hat Herr Tsipras die Sparvorschläge der Troika verweigert.
    Eine Woche später machen die Linken eine Wende von 180 Grad und sind nun gerne bereit die Vorschläge zu akzeptieren.
    Es besteht noch Hoffnung:
    Der typische Linke hat kein Problem damit seine Grundüberzeugungen für einige Euros zu verraten.

    Freundschaften zu Bankern und Rechtsradikalen sind die nächsten logische Schritte in ihrer Evolution.

  3. „Es geht um die politischen Dogmen. Eines heißt: Fällt der Euro, fällt Europa.“

    Nö. Wenn der Euro fällt, fällt EUropa.
    Und wenn unser Europa weiterleben will, MUSS EUropa fallen, sonst sind wir verloren.

  4. Es scheint wie eine Gruppe von Analphabeten, die über ein nicht gelesenes Buch debattieren.

    Man möchte einfach nicht einsehen, das Griechenland schon seit Jahren total Pleite ist. Muss man einen in Verwesung befindlichen Körper immer weiter an den Tropf hängen, oder sollte man ihn nicht endlich beerdigen?

    Würde irgend jemand mit einem Loch im Boot aufs Meer fahren? Unsere Politiker in Europa scheinen der Meinung zu sein, wenn man das Loch einfach ignoriert wird das Boot sicher nicht absaufen. Wenn das Wasser bis zum HAls steht, dann redet man über das Loch, welches immer größer wird und meint damit schließt sich das Leck. Keiner ist fähig endlich das Loch zu stopfen.

  5. Die Wende Tsipras und die jetzt erteilte Zustimmung für ein weiteres „Hilfspaket“ durch die Troika, zeigt auch, wie schnell verloren gegangenes Vertrauen wieder in Vertrauen mutiert – und das nur, weil diese linke Nalle in GR dem Hilfspaket zustimmt.

    Die Frage ist nur, wie ernst es GR diesmal mit den Auflagen, Sparanstrengungen und Reformprogrammen meint. Die byzantinische Methode herangezogen, würde meinen, dass man alles zusagen kann, auch auf dem Papier, und es trotzdem nicht umsetzen wird – mit Verweis auf die sich verweigernden Beamten, die einfach nicht anders können, als ihren alten Striemel durchzuziehen. Die denken dort alle, dass Papier geduldig ist. Jedenfalls werden wir sehen, dass sie kaum bis nichts in der Realität umsetzen werden!

  6. Es gibt noch Hoffnung 🙂

    Die Reformvorschläge aus Athen werden von den drei Institutionen verhalten positiv aufgenommen. In einem Papier, das der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vorliegt, loben sie die Vorschläge als Grundlage für Verhandlungen über ein neues ESM-Programm. Doch dafür stellen sie Bedingungen: weitere Klarstellungen – und vor allem weitergehende Reformen.
    11.07.2015, von THOMAS GUTSCHKER

  7. Kein Vertragsbruch ist illegal!

    #1 der dude

    Sind das Joker-Scheine? Also Geld das beim Bezahlen immer passt?
    😉

  8. Die Deutschen Bürger bezahlen mittlerweile jeden 3. Steuereuro nur für Griechenland und für Zuwanderer.
    Bislang für die Griechen ca. 200 Milliarden € (Anteile aus IWF, EZB, ESF und Tarrget 2).
    Die Zuwanderung kostet derzeit ca. 100 Milliarden €/Jahr!

    Andersherum formuliert könnten die Steuern in Deutschland um ca. 1/3 ohne diese Zahlungen gesenkt werden!

    Oder es könnten sämtliche Straßen und öffentlichen Gebäude mit Blattgold überzogen werden.

    Also – was ist Euch lieber?

  9. Kasperletheater.
    Und der Kasperle im Weißen Haus singt tri – tra – trullala und haut mit seiner Klatsche auf die bösen Europäer feste drauf.
    MfG C.

  10. #6 Reiner07

    Würde irgend jemand mit einem Loch im Boot aufs Meer fahren?

    Ja sicher machen manche das – nämlich die afrikanischen „Flüchtlinge“ weil sie sicher sind, dass sie im lecken Boot gefunden, gerettet und ins Gelobte Land gebracht werden.

  11. Tun diese Politiker ihrem Griechenland eigentlich einen Gefallen damit?
    Auf den ersten Blick nein.
    Auf den zweiten Blick ja! Denn sie nutzen die Absolutheitsdogmen die sich Merkel selbst auferlegt hat immer so weit aus, wie es gerade noch geht. Sparmaßnahmen wären eigentlich überfällig, aber wenn man relativ sicher weiß, das es auch so trotzdem wieder Geld geben wird, kann man sich die Sparmaßnahmen auch sparen.

    Es gibt eigentlich zwei Möglichkeiten für die Zukunft: Dauerhafte Finanzierung durch die EU oder Grexit. Und der Grexit wäre aus griechischer Sicht auch nicht unbedingt so dramatisch, weil man damit gleichzeitig einen Schuldenschnitt zu Lasten der EZB erzwingen könnte.

  12. Der Kommunist Tsiprias hat doch auf ganzer linie gesiegt.

    Vorher hätte er das umsetzen müssen, was Lettland, Portugal, Irland umgesetzt haben.

    Jetzt bekommt er ein drittes Hilfapaket, das vorher von allen ausgeschlossen wurde und das nicht wie vorher gedacht 50Mrd umfasst, sondern auf einmal 85Mrd.

    Sprich, die Geldgeber werfen den Diebes-Griechen zusätzliches Geld hinterher, nur um von diesem Affenkirkus ein Jahr, statt ein halbes Jahr verschont zu bleiben.

    Merken hat das alles kommen sehen und das ist auch der Grund, warum sie eine große Koalition mit der SPD eingegangen ist und warum sie verhindern wollte, daß über diese Hilfen im Parlament abgestimmt werden muß… Alles ein abgekartetes Drecksspiel auf Kosten der Bevölkerung

    Ich kann mich noch genau an Schröders Auftritt im TV erinnern, als er bei der Aufnahme der Griechen in den Euro zu kritischen Reporternfragen sagte: „Wir können doch die Erfinder der Demokratie nicht aus Europa aussperren“

    Lügengerd und seine Politik hat uns viele hundert Milliarden gekostet und jetzt wissen wir auch warum er nach Russland abgehauen ist…

  13. Unerträgliche Sch….., ich kann das Wort mit G nicht mehr hören, die sollen ihren Staat alleine sanieren

    Niemals werde ich mehr in dieses Land reisen.

  14. Ein Pokerspiel das zum Himmel schreit – keiner kennt den Ausgang. Hü und hott, ein Ultimatum jagt das nächste. Was uns allen wohl noch blühen mag?? Ein Trauerspiel ohne Ende.

  15. @ #10 KDL (11. Jul 2015 10:12)

    Die neuen griechischen Münzen und Scheine werden bald in Umlauf gebracht, diese haben dann ein Minuszeichen vor den Beträgen. Diese Scheine und Münzen mit Negativbeträgen sind natürlich optimal geeignet um Schulden zu bezahlen.

  16. #21 Entenflott (11. Jul 2015 10:30)
    Unerträgliche Sch….., ich kann das Wort mit G nicht mehr hören, die sollen ihren Staat alleine sanieren
    Niemals werde ich mehr in dieses Land reisen.
    ++++

    Die AFD will wenigstens über die Bundesversammlung eine Volksabstimmung bzgl. der Unterstützung von Griechenland einbringen.
    Da über 90 % der Deutschen gegen eine weitere Unterstützung Griechenlands sind, wird das Begehren wohl abgelehnt werden.
    Hinterher werden trotzdem über 90 % dusselige Michels die CDU/CSU/SPD/SED/Mumpitz90-Die Päderasten wieder wählen!
    *kotz*

  17. #12 eule54

    „Andersherum formuliert könnten die Steuern in Deutschland um ca. 1/3 ohne diese Zahlungen gesenkt werden!“

    Wer ist denn auch so dumm und hat hier seinen Wohnsitz in der BUNTEN Republik?
    Auf den Kaiman-Inseln ist es zu heiß, als daß man dort einem Steuerbeamten zumuten könnte, sich den Binder um den sauberen Hemdkragen zu schnüren und die Leute abzuzocken.

    Außerdem hat man dort viel feinere Nachbarn. Am häufigsten ist dort der Familienname „Holding“ vorhanden.

  18. Ganz einfach:
    Die Kuh die man melkt, schlachtet man doch nicht.
    Nur dass die Kuh in diesem Fall nicht Griechenland, sondern der Steuerzahler ist.

    Erklärung:
    Banken und Multis denken nicht in Wochen und Monaten, sondern in Jahren und Jahrzehnten.

    Man vergibt also Milliardenkredite nach Griechenland und lässt sie sich über Jahrzehnte mit Zinsen gewinnbringend zurückzahlen – ziemlich lukrativ.

    Um diese Zinsgewinne zu sichern, kürzt man Renten und Sozialausgaben und nennt dies dann Reformpaket.

    Sollte nun die Bevölkerung dagegen aufbegehren und dem mit einem OXI eine Absage erteilen, stellt man kurzerhand die Geldautomaten auf Reserve und erpresst die Menschen sich gefälligst zu fügen – zack!

    Schuldenschnitt kommt schon mal gar nicht infrage, weil man die Zinsflüsse auf keinen Fall aufgeben möchte.
    Ja, ja – da kann unser kapitalfaschistischer Gollum im Rollstuhl und seine alternativlose Chefin schon mal deutlich werden.

    Grexit wäre jetzt auch nicht so gut, weil man die Griechen dann eben nicht mehr mit dem 40-Euro-Geldautomat erpressen kann und sie evtl. nicht mehr zahlen wollen.

    Das Beste also ist es, die Griechen im Euro zu halten – koste es was es wolle.
    So kann man sich prima seine Zinsflüsse sichern und in der allerallergrößten Not haftet der deutsche Steuersklave.

    Angela und Wolfgang, bitte übernehmen Sie!

    Das wirklich gerissene daran ist, dass der Steuersklave nichtmal merkt woher geschossen wird, sondern sich wutentbrannt auf das andere Opfer (Griechenland) stürzt.

  19. #25 Vielfaltspinsel (11. Jul 2015 10:43)
    #12 eule54
    Außerdem hat man dort viel feinere Nachbarn. Am häufigsten ist dort der Familienname „Holding“ vorhanden.
    ++++

    Wenn ich feine Nachbarn haben möchte, male ich mich braun an (wie Weiland Wallraff) und lasse mich als Flüchtling auf der Moorwiese in Hamburg Jenfeld einquartieren. 😉

  20. … es sei nun die allerletzte Sekunde und dann kommt der Satz: Die Tür bleibt trotzdem offen.

    Ja, das ist immer sehr lustig. Aber auch sehr ärgerlich:
    Für wie blöd müssen die eigentlich die Öffentlichkeit halten? Für sehr blöd! Und sie haben leider recht. Denn sonst hätte man sie für diese Dummdreistigkeit längst zum Teufel gejagt!

  21. … so sollten sie jetzt aufhören, im Detail den Griechen zu sagen, was sie machen sollten. Ob die Renten weiter gekürzt, die Mehrwertsteuer erhöht, die Steuern auf Häuser oder Unternehmen verändert werden müssen …

    Das ist eben der Fluch des verdammten Euro: Wir müssen unsere Nase in die stinkenden griechischen Angelegenheiten stecken und machen uns damit auch noch verhaßt.

    Arnulf Baring hat schon 1997 (!!!) alles genau so kommen sehen, hier eine Passage von geradezu sensationeller Hellsichtigkeit:

    „Die Währungsunion wird am Ende auf ein gigantisches Erpressungsmanöver hinauslaufen … Wenn wir Deutschen Währungsdisziplin einfordern, werden andere Länder für ihre finanziellen Schwierigkeiten eben diese Disziplin und damit uns verantwortlich machen. Überdies werden sie, selbst wenn sie zunächst zugestimmt haben, uns als eine Art Wirtschaftspolizisten empfinden. Wir riskieren auf diese Weise, wieder das bestgehasste Volk Europas zu werden.“

    https://kreidfeuer.wordpress.com/2012/07/08/arnulf-baring-euro-groesster-fehler-seit-1945/

    Im übrigen ist Ederers Artikel ganz ausgezeichnet, sehr kenntnisreich.

  22. Merkels Milliardengrab!
    Seit Jahren erzählt die Bundesbürger dem deutschen Wahlvieh, es müssen Steuern erhöht werden um die Deutschen Straßen zu sanieren, Finanzbedarf in den nächsten Zehn Jahren 30 Mrd €, es müssen Steuern erhöht werden, um Schulen zu sanieren, Finanzbedarf in den nächsten Zehn Jahren 20 Mrd €, und die Kranken.- Pflegekassenbeiträge müssten auch erhöht werden, Mehrbedarf in den nächsten Zehn Jahren 10 Mrd €! All diese Steuererhöhungen erklärt man uns mit leeren öffentlichen Kassen! Gleichzeitig spült Kanzlerin Merkel und ihre CDU/CSU-SPD Regierung 90 Mrd € bei den Griechen das Klo herunter, in Worten NEUNZIG MILLIARDEN EURO! Dieses Geld ist jetzt schon weg. Nun wollen die Griechen noch einmal 76 Mrd. € für ihr Fass ohne Boden! Merkel die immer dem deutschen Michel erzählt hat es werden keine Milliarden mehr fliesen, erzählt uns plötzlich wie toll die Reformen der Griechen seien und das man jetzt doch nochmal deutsches Geld zuschießen wolle, ins gleiche Horn blasen auf einmal alle anderen Regierungs tröten die uns noch letzte Woche erzählt haben sie werden auf gar keinem Fall einem dritten Rettungspaket zustimmen, als Steuerzahler kann man nur sagen „Avanti Dilettanti“. Ich hoffe der deutsche Michel hat dieses mal ein besseres Gedächtnis als sonst und zeigt in der Wahlkabine was er von diesen Lügen hält!

  23. Der Hammer
    bei dem ganzen
    Gezerre um Griechenland
    und den Grexit ist doch wohl,
    daß Griechenland im Euro verbleiben
    soll, weil die USA genau dies wollen bzw.
    so vorgegeben haben. Da kann ma sehen
    wie souverän die EU, also EU-Europa
    wirklich ist. Einfach nur lächerlich –
    eine Politik von politischen
    Zwergen, wie Juncker
    etc., die inzwischen
    schon alle nervt.

  24. @pi

    Ich kann nicht scrollen und nicht großziehen.

    Es ging, bis ich meinen eigentlichen Kommi auf Vorschau klickte.
    Nu ist er weg und alles ist wieder Müll.

    Was habt ihr bloß gemacht in den letzten Tagen.

    Bitte änder das wieder.

    Bin ich denn die einzige, die technische Probleme hier hat?????????

  25. Griechenland ‚Rettung’ist das wenn das Deutsche Finanzministerium
    Deutsches Zwangs ab gepresste Steuer Geld wohin Überweisst?
    Richtig, an die Banken….
    Danke an die EU Diktatoren.Alle Macht geht von den Apparatschicks aus:-)

  26. #13 Anthropos

    Diese Aussage ist zutreffend:

    https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfa1/v/t1.0-9/11665701_1649952398573359_50061631852979929_n.jpg?oh=f31170670c1944d51869b50b486d58c5&oe=560E4EC0
    _____________________________________________

    Die Burka und die Moscheen erinnern den gebildeten Bürger an unzählige Morde, Vergewaltigungen und Versklavungen der Handlanger einer faschistischen Ideologie, die in einer aufgeklärten Gesellschaft keinen Platz hat.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza

  27. Was müssen meine ungläubigen Augen da lesen?
    Lafontaine fordert das Ende des Euros?

    Nazi!

  28. Das wird jetzt mit Deutschen Steuergeldern doch wieder irgendwie hingelogen!

  29. DANKE GÜNTER EDERER !!!!!!!!!!!!!

    Sehr gute Zustandsbeschreibung.

    Hilft aber nichts bei Griechen. Liegt in deren Charakter. Der Grieche mag in seinem Land nett und freundlich sein, er wird aber nie einsehen, irgendetwas für „seinen“ Staat zu tun. Da muss ich ihm sogar recht geben.

    Alles was man in diesen maroden Staat investiert (und wenn es nur die persönlich geschuldeten Steuern sind), ist irgendwie weg. Irgendwohin. Wohin genau im einzelnen, wird niemand ermitteln. Das will man man ja auch gar nicht. Die Griechen schon gar nicht, denn sie leben sehr anständig auf Kosten von anderen. Und die sogenannten Institutionen auch nicht, denn sie müssen offiziell von einem vorhandenen Reformwillen und -fähigkeit ausgehen, um endlich das Füllhorn leeren zu können.

    Auf die von mir hier vorgeschlagene Lösung ist noch niemand gekommen, bzw. haber ich sie noch nicht veröffentlicht gesehen.
    ——————————————-
    Jedes etwaige Kreditprogramm steht unter dem (automatischen!) Vorbehalt, dass die SELBST vorgeschlagenen Ziele (des Schuldners) tatsächlich eingehalten werden. Wird auch nur EINES dieser Ziele (z.B. der versprochene Primärüberschuss) gerissen, wird der Kredit automatisch gekündigt.
    ——————————————–
    Sehr einfach und vor allem wirkungsvoll. Vor allem würde sich sehr schnell herausstellen, dass das alles nur heiße Luft war.

    Würde man demzufolge niemals in die Tat umsetzen, da man den dummen EU-Einzahlungsbürgern ja gerade weismachen will, der Schuldner sei sanierungsfähig.

    Ist er aber nie, unter keinen Umständen.

    Simple Frage:

    Aus welchem Grund sollten sich nach einem Investitionsstandort suchende seriöse Unternehmen ausgerechnet GRIECHENLAND aussuchen?

    Um damit an Polen, dem Baltikum, Slowakei, Slowenien vorbeizugehen?

    Diese Fragen werden Tsipras sowie so nicht, aber auch die neunmalklugen Geldgeber nie beantworten.

    Schön merkwürdig, dass diese sehr konkrete Frage in den Polit-Talk-Shows an die richtigen Leute wie Juncker, Schulz, Göring-Eckardt, Wagenknecht und Consorten NIEMALS gestellt wird. Selbst der superwendige Herr Gysi, der allen die Welt erklären kann, würde hierzu die Antwort schuldig bleiben. Der fährt ja auch nur nach Griechenland wegen des öffentlichen Spektakels.

  30. Griechenland ist von jahrhundertelanger osmanischer Herrschaft geprägt, die eine orientalische Bürokratie auf- und ausbaute, die weniger von Effektivität als von Loyalität geprägt war und deren Grundcharakter ein enrichissez-vous auf bürokratischer, nicht ökonomischer Basis war und ist, wie es in den Bakschisch-Systemen benachbarter islamischer Länder ebenfalls ausgeprägt ist. Dazu kommt ein Wohlfahrtsstaat für Rentner und Pensionisten, die oft mehr „Einkommen“ haben als in „aktiver Zeit“.
    In Griechenland wie in arabischen Ländern nennt sich das „Sozialismus“, der in Griechenland durch die EU(dSSR) mit Euros (pro Grieche/Griechin 50.000 Euros seit Einführung des Euro!) und in Arabien durch das Öl finanziert wird, ohne dass es eine produktive Ökonomie als Basis gibt.
    Sowohl der arabische National-Sozialismus von Nasser über Saddam Hussein bis Gaddafi als auch der griechische mit seinem autistischen Kulturnarzißsmus von PASOK (Panhellenistische [= Nationalistisch-] Sozialistische Bewegung) bis hin zum jetzigen Bündnis der radikallinken SYRIZA mit der rechtspopulistischen ANEL haben immer gute Freunde bei deutschen Linken gehabt: So wie sich die verachteten, steuerzahlenden Stammtisch-Spießer für die fröhliche Shitparade der Volksmusik begeistern, begeistern sich andere, nämlich die Multikulti-Spießer mit 68er-Hintergrund, für Sirtaki-Hula-Hoop und Pali-Tuch.
    Die LINKE und die GRÜNEN bei uns preisen uns jetzt den SYRIZA-Sozialismus als übliche pseudo-keynesianische Lösung an. Dessen grenzenloser Zynismus besteht freilich darin, nicht etwa das Einkommen und Vermögen der Reichen in Griechenland zu versteuern und umzuverteilen, sondern von uns anderen Europäern, einschließlich derer, die wie Esten und Slowaken froh sind, den Sozialismus hinter sich gelassen zu haben!
    Tatsächlich treten die Aktivisten von SYRIZA wie z. B. Giorgos Chondros in deutschen Polit-Talks mit geradezu missionarischem Eifer auf. Am griechischen Wesen soll Europa demnach genesen!

    Dieses System würde ich als Geldsozialismus bezeichnen! Die Linken (und das sind hierzulande nicht nur Anhänger der gleichnamigen Partei und ihrer grünen Schmutzkonkurrenz, sondern auch in den sogenannten Volksparteien) bevorzugen längst keinen kubanischen oder nordkoreanischen Armutssozialismus mehr, sondern einen durch die „bösen Banken“ vermittelten und finanzierten Wohlfahrtsstaat, der bei uns in Deutschland eine gigantische Sozial- und Migrationsindustrie unterhält, mit lauter asozialen und „diskriminierten“ Randgruppen, Minderheiten und Subkulturen von Salafisten bis zeitlebens „traumatisierten“ Transsexuellen, und nach außen Subventionsstaaten wie Griechenland.
    Übrigens fließen seit den 60ern auch Milliarden an Sozialleistungen in die Türkei (z. B. über die gesetzlichen Krankenversicherungen, worüber Lügenmedien und „Politik“ diskret schweigen).

    Und jetzt ratet mal, wer das erwirtschaftet und bezahlt! Die Bundesregierungen und die (vermittelnden) Banken jedenfalls nicht!

  31. #43 Tommy233 (11. Jul 2015 13:30)

    Vorsicht mit dem Begriff „TODESURTEIL“.

    Die gab es in der Historie viel zu häufig in Bezug auf Währungen.

    Da gab es auch mal eine Zeit, als der FFranc totgesagt wurde. Und die Lira sowieso. Und dann? Dann kam der EURO.

    Selbstverständlich ist der EURO (OHNE GR selbstverständlich) eine maßgebliche Währung in der Welt. Nicht zuletzt deshalb, weil es hier (noch) eine Industrie gibt, die Spitzentechnologie verkörpert.

    Ich wäre auch (selbstverständlich) für eine Alleinwährung (D-Mark). Aber Italien, Spanien und Portugal besitzen auch eine intelligente Bevölkerung, die im entscheidenden Moment weiß, worauf es ankommt.

    Und Griechenland? Auch diese Antwort habe ich noch nie veröffentlicht gefunden. Europa ist entweder Katholisch oder Protestantisch.

    Griechenland? Orthodox. Wie Russland. Da gehören sie mit ihrer maroden Moral auch hin.

    Ein kleines Gedankenspiel.

    Der Staat „Griechenland“ zieht in die „Ukraine“ um und viceversa.

    In zehn Jahren wäre das heutige Griechenland ein blühender Staat. Ich weiß, wovor ich spreche. Ich keine die ungeheure Innovationsfähigkeit der Ukrainer.

    Und der Krieg im Osten der Ukraine würde sich auch erledigt haben. Die Griechen bauen dem lebenslangen Herrscher im Kreml einfach 1000 Kirchen dorthin, damit der weiß, wo er zukünftig noch seine Kerzen anzünden kann. Dann kann er sich überlegen, ob er dort noch einmarschieren will oder nicht.

    Alle Probleme – nicht alle, aber sehr viele – wären mit einem Schlag gelöst.

  32. Daß die europäische Wirtschaft den Euro braucht, ist eine unverschämte Lüge.
    Vor dem Euro gab es für die Wirtschaft bereits die Einheitswährung Ecu und alles war gut.
    Nach Einführung des Euro sollten die strukturellen Unterschiede über die unterschiedlichen Löhne geregelt werden, doch die waren das erste, das angeglichen wurde.
    Das Projekt Euro ist eine Todgeburt und wir werden wieder einmal durch die Politiker in einen Krieg hereinmanövriert, denn bald sind die Probleme friedlich nicht mehr zu lösen.
    Die Dummen werden zum dritten Mal die Deutschen sein, die durch ihre Politiker wehrunfähig gemacht wurden.

  33. #49 Tommy233 (11. Jul 2015 14:44)

    Selbst wenn. Auch kein Problem für die (noch) starken Länder.

    Dann bleibt in jedem Fall die „Restzone“ des ehemaligen EURO.

    Das reicht, um genügend Wohlstand für diese Mitglieder des (neuen) EURO zu generieren.

    Die EU ist dann allerdings tot. Aber wer weint der eine Träne nach?

  34. Ist doch alles Augenwäsche der Politiker um das Volk zu Hause einzulullen: „Ihr Griechen, macht doch was damit wir zu Hause nicht doof aussehen. Pfuscht doch schnell irgend ein neues Gekritzel zusammen das wir unterschreiben können. Ihr Wisst doch!“

  35. Man kann nur noch ko..en, infame verlogene Regierungen die Steuergelder ohne Gewissen verbrennen! Wir müssen Steuerzahlungen verweigern, das ist UNSER Geld!! NICHT nach Griechenland reisen +auch bei uns Konten leerräumen, Bargeld horten so lange es geht +noch mehr Boykott -Ideen bitte!!

  36. #52 Dona alemany (11. Jul 2015 15:18)

    Kompliment! Das ist die richtige Einstellung.

    Ziviler Ungehorsam, da wo es immer geht.

    Natürlich das Geld ins Ausland schaffen. Aber bitte etwas kreativer als U.H. oder A.S. !!!!

  37. Ich hebe immer mein ganzes Geld ab, wenn ich eine Rechnung zahlen muss, zahle ich genau den Betrag vorher ein. Banken kriegen nix mehr! Und wenn Bargeld abgeschafft wird -na und? Dann kaufen wir Sachwerte! ALLE mitmachen + noch vieel mehr Ideen !!

  38. ‚Die Griechen‘ liefern Papier(e) und erhalten dafür EURO.
    Unsere erste 80.000.000.000 Euro GR-Hilfe ist bereits verdampft, an den 2.ten 80.000.000.000 unserer Milliarden wird gerade gearbeitet. Freut Euch Bürger, ihr bürgt und zahlt für ‚eine große Sache‘ …

  39. @ #56 misterspock
    und
    #47 Verschaerft

    Mr. Spock hat recht:

    „Europa ist eben nicht nur entweder katholisch oder protestantisch. Außer Griechenland und Russland sind z.B. Bulgarien, Rumänien und Serbien auch orthodox und sind auch europäische Länder. Mehr als Zweidrittel der Bevölkerung in der Ukraine sind auch orthodox, also nach deiner ‚Logik‘ auch so ein Land mit ‚maroder Moral‘.
    Die Ukraine hat als unabhängiger Staat nach dem Ende der Sowjetunion nichts zustande gebracht, die wirtschaftliche Lage ist dramatisch.“

    Rußland hat seit Iwan dem Schrecklichen (eigtl. „der Strenge“) und erst recht seit Peter dem Großen zur europäischen Kontinentalgeschichte gehört, teilweise stärker und intensiver als das „autistische“ England, mit seiner englischen sprich: anglikanischen Kirche und als Seemacht…
    Griechenland dagegen ist unter der osmanischen Herrschaft, ohne freilich islamisch zu sein, von der europäischen Geschichte und Entwicklung abgeschnitten gewesen. Die orientalische Mentalität und Ökonomie haben sich bis heute erhalten, z. B. in Gestalt einer Bakschisch-Verwaltung und einer Subventionsökonomie, die beide keine Effektivitätskriterien entwickelt haben und die in ähnlicher Form weiter südlich als „arabischer (National-)Sozialismus“ firmierten.

    In anderen südosteuropäischen Ländern dagegen hat „der Kommunismus“ nicht nur gewütet, sondern zumindest eine industrielle Basis mit entsprechenden Bildungs- und Gesundheitssystemen und einer „Arbeitsdisziplin“ hinterlassen, wobei letztere über den Gewerbefleiß mediterraner oder maghrebinischer Gemüsehändler hinausgeht…

    Die Heimsuchung Europas durch den Islam und eine schwachbrüstige Türkei als Erbin des „kranken Mannes vom Bosporus“ verdanken sich, ebenso wie Griechenland in EU und Euro-Zone, auch amerikanischer Intervention.
    Die USA haben den Nahen Osten immer wieder destabilisiert, zuletzt mit ihren „Farbrevolutionen“, die sie bis an die russische Grenze (Georgien, Ukraine) vorangetrieben haben. Die von ihnen unterstützten Brandstifter von Bin Laden über die Taliban bis zu Muslimbrüdern und IS und deren Brandherde versuchen sie regelmäßig wieder auszutreten, mit dem Ergebnis, dass wir Europäer die Populationsüberschüsse (youth bulge) islamischer Länder als bildungsferne Unterschichten abkriegen, die in unsere Sozialsysteme drängen und bei uns aggressiv-fordernd den Islam verbreiten, den wir Europäer in der Vergangenheit abwehren konnten, was unsere ökonomischen, sozialen, kulturellen und politischen Entwicklungen überhaupt erst ermöglichte!

    Gegen Rußland wurde übrigens schon in der Vergangenheit der „kranke Mann am Bosporus“ von westlichen Mächten unterstützt und ausgerüstet, während Rußland sich bei Bulgaren, Rumänen, Serben und sogar Albanern – und Griechen! als Befreier einprägte…

  40. Nach gefühlten 1000 Talkshows im mit Zwangsgebühren finanzierten deutschen Fernsehen über Griechenland habe ich soviel unsympathische und rechthaberische griechische Kommunisten agieren sehen, dass ich nie auf die Idee käme, in einem solchen Land auch nur freiwillig einen Tag Urlaub zu verbringen.

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