Heulboje Reem will Israel verschwinden lassen

angela-merkel-streichelt-fluechtlingskind-reemDie Tränlein flossen, die Kanzlerin streichelte, die Story war perfekt: Reem, die 14-jährige gelähmte Palästinenserin (Foto) heulte sich durch nahezu alle Medien, mehrfach und in Schleife. Ein Flüchtlingsschicksal, dramatisch und so gut passend in die Zeit, in der in wachsendem Maß Kritik an der irrsinnigen Masseneinwanderung nach Europa und besonders Deutschland geübt wird.  Dumm nur, dass das Mädchen gar nicht abgeschoben werden sollte, wie der gekürzte Ausschnitt suggerierte, sondern tatsächlich eine vorl. Aufenthaltsgenehmigung hat.

Nun hat sich die WELT noch einmal mit dem Mädchen beschäftigt, das die deutschen Medien so gierig für ihre Zwecke benutzt haben. Und im Gespräch mit ihr kommt dann Folgendes zutage, was man getrost den allermeisten Arabern als Sichtweise auf Israel und die Juden unterstellen kann:

Ist Deutschland schon deine Heimat? „Nein, meine Heimat ist Palästina.“ [..]

Im Wohnzimmer hängt eine historische Karte von Palästina, jeden Tag telefonieren die Sahwils mit den Großeltern, die in einem Flüchtlingslager im Libanon leben. Reem ist dort geboren worden, auch ihre Eltern kamen dort zur Welt. Palästina haben sie noch nie gesehen.

Aber was heißt eigentlich Palästina? Von welchem Gebiet spricht sie? „Alles“, sagt Reem. Aber da ist Israel. „Ja, noch, aber meine Hoffnung ist, dass es irgendwann nicht mehr da ist, sondern nur noch Palästina.“ Wie soll das gehen? „Das Land sollte nicht mehr Israel heißen, sondern Palästina.“  [..]

Weißt du, dass Deutschland und Israel eine besondere Geschichte haben? Dass wir zu dem Land stehen, dass wir Judenhass nicht zulassen? „Ja, aber es gibt Meinungsfreiheit, hier darf ich das sagen“, sagt sie.

Natürlich plappert ein 14-jähriges Mädchen viel nach. Natürlich darf man ein Mädchen dieses Alters nicht mit demselben Maß messen, wie einen Erwachsenen. Doch sie ist ein lebendes Politikum geworden – es sind die Redaktionen, die sie zu einem Instrument gemacht haben. Und sie zeigt nun in diesem Gespräch auf ihre kindliche Art und Weise ganz selbstverständlich den Reimport und die Festigung des Judenhasses in Europa, durch die Einwanderung von Moslems, was auf fruchtbaren linksextremen und rechtsextremen Boden fällt und dort seine Blüten bis in die Mitte der Gesellschaft hinein treibt.

reem

Das Mädchen ist ein Opfer, aber kein Opfer Israels. Kein Opfer Deutschlands. Kein Opfer einer vermeintlich grausamen Politik. Sondern sie ist ein Opfer von Propaganda, Halbwahrheiten und Verzerrung, ebenso wie der gemeine deutsche Medienkonsument, der wohl noch immer glaubt, dass Reem morgen abgeschoben werden soll und wir deswegen Millionen Reems aufzunehmen haben, nur um die vermeintliche Schuld einer tätschelnden Kanzlerin abzutragen.