Miesbach: Sexueller Übergriff – sechs junge Männer attackieren 17-Jähriges Mädchen

polizei-symbolAm Dienstagvormittag wurde eine 17-Jährige Opfer eines Sexualdeliktes. Bislang sechs unbekannte Männer versuchten der Geschädigten die Kleider auszuziehen. Ein bislang unbekannter Zeuge sprach die Täter an, woraufhin sie von ihrem Opfer abließen. Die Kriminalpolizei Miesbach übernahm die Ermittlungen und sucht dringend nach dem Zeugen.

Gegen 11.40 Uhr ging die aus dem Landkreis Miesbach stammende 17-Jährige von der Wallenburger Straße kommend den Nordgraben hoch. Ihr kamen sechs junge Männer entgegen, die sie zunächst beobachteten. Dann wurde sie von den Männern umzingelt. Drei davon hielten sie fest, während sich die anderen an ihrer Kleidung zu schaffen machten. Vermutlich aufgrund ihrer Gegenwehr und ihrer Hilferufe wurde ein unbeteiligter Passant auf die Situation aufmerksam. Dieser rief etwas zu der Gruppe, woraufhin die sechs Täter in Richtung Stadtmitte davonliefen. Die 17-jährige, die unverletzt blieb, lief in die entgegengesetzte Richtung davon, weshalb von dem Zeugen keine Personalien bekannt sind.

Derzeit liegen keine detaillierten Beschreibungen der Täter vor, weshalb die Kriminalpolizei Miesbach nun den couragierten Passanten, aber auch alle anderen Zeugen darum bittet, sich unter der Telefonnummer 08025-299-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Pressemitteilung der Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.)

Trotz Tageslicht konnte das Opfer keine Beschreibung der sechs Männer abgeben? Oder wurde beim Pressebericht der Polizei wieder mehr auf Political Correctness, als auf Fahndungserfolg wert gelegt?

Am Wochenende war bekannt geworden, dass z.B. die Polizei in Kitzingen sexuelle Belästigungen und Ausschreitungen von Asylforderern in Presseberichten ausdrücklich ohne Nennung der Nationalität veröffentlicht hatte, um „keinen Fremdenhass“ zu schüren. Ebenso wurde im Polizeibericht bezüglich einer versuchten Vergewaltigung einer 19-Jährigen durch drei „Flüchtlinge“ im oberbayerischen Holzkirchen nicht erwähnt, dass es sich bei den Tätern um Asylforderer handelte (PI berichtete).

Im April betonte eine Polizeisprecherin im Zusammenhang mit einer Gruppenvergewaltigung einer 24-Jährigen in Tübingen, dass es sich bei den Tätern um „deutsche Staatsbürger“ handelte. Beim ursprünglichen Fahndungsaufruf nach den Vergewaltigern wurden die Täter aber als vier „Südländer“ beschrieben.

Als am 19. Februar 2013 im bayrisch-schwäbischen Bobingen ein 13-Jähriger Schüler von drei ca. 18-jährigen Türken zusammengeschlagen wurde, gab die Polizei erst am 03. März den Vorfall bekannt. Man wollte ursprünglich negative Schlagzeilen verhindern, begründete die örtliche Inspektion den Versuch, den Vorfall zunächst nicht öffentlich bekannt werden zu lassen (Pi berichtete hier).

Da man wohl eher nicht davon ausgehen kann, dass den diensthabenden und protokollierenden Beamten daran gelegen ist, die Täter davonkommen oder sie zur polizeilichen Arbeitsbeschaffung länger als nötig frei herum laufen zu lassen, muss man annehmen, dass es sich beim Großteil derartiger linkspolitisch korrekter Berichte um ein von höheren Stellen ausgegebenes Diktat nach dem Motto Täter- vor Opferschutz handelt.