Sexuelle Bereicherungen der bunten Republik

sextaeterNachfolgend einige aktuelle Fälle – wie immer ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit – aus der bunten, bereicherten Republik, in der es nur für Merkel & Co. Personenschutz gibt.

Die Polizei fahndet nach den drei im Foto zu sehenden, modisch gestylten Ausländern wegen des dringenden Tatverdachts der versuchten Gruppen-Vergewaltigung einer jungen Frau in Halle. Es war kurz nach 22 Uhr, als die 18-Jährige am 17. Juni mit der Bahn von der Talamtstraße am Hallmarkt in Richtung Neustadt unterwegs war. Die drei Männer, nach denen jetzt gefahndet wird, waren ebenfalls in der Tram. „Sowohl die Verdächtigen als auch die 18-Jährige stiegen an der Haltestelle Zentrum Neustadt aus“. Das Trio, das sich nach Opfer-Angaben auf deutsch und in einer Fremdsprache unterhielt, verfolgte die junge Frau und holte sie in Höhe der Matthias-Grünewald-Straße ein. In einem Durchgang zwischen zwei Wohnblöcken begann für die 18-Jährige das Martyrium. Die Männer forderten ihr Opfer laut Wirth auf, sich auszuziehen. Einer der Verdächtigen habe der 18-Jährigen ein Messer an den Hals gehalten, die beiden Mittäter versucht, ihr die Hose herunterzuziehen, so die Polizeikommissarin. Die junge Frau versuchte, sich zu wehren und sich aus den Fängen ihrer Peiniger zu befreien. „Dabei wurde ihr mehrfach ins Gesicht geschlagen“, sagte Wirth. In diesem Moment seien der jungen Frau drei weitere, nach Angaben des Opfers dunkelhäutige, Männer zu Hilfe geeilt. „Die Täter wurden dadurch kurzzeitig abgelenkt und ließen von ihr ab. Diesen Moment nutzte die Frau, um die Flucht zu ergreifen und nach Hause in ihre Neustädter Wohnung zu rennen“, sagte Wirth.


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Über ein Jahr alt ist das Fahndungsfoto, mit dem der hier gezeigte Täter gesucht wird. Die Vergewaltigung am 29. März 2014 hatte damals vor allem im Bereich Huckarde für große Aufregung und Ängste in der Bevölkerung gesorgt. Für die Sendung am 2. September um 20.15 Uhr (XY Ungelöst) habe man den Fall fest eingeplant, sagte eine Sprecherin des ZDF auf Anfrage unserer Redaktion. „Wir haben den Film zu dem Fall bereits gedreht“, sagte sie. Allerdings nicht in Dortmund, sondern in der Nähe von München: „Das hängt auch damit zusammen, dass wir nicht für zusätzliche Aufregung in der Region sorgen wollen“, sagte die Sprecherin.

Die junge Frau war, so berichtet sie später der Polizei, an jenem verhängnisvollen Samstag vom Hauptbahnhof bis zur S-Bahnstation Huckarde an der Aspeystraße gefahren. Um kurz vor 22 Uhr steigt sie aus dem Zug. Noch auf dem Bahnsteig fällt ihr ein dunkelhäutiger Mann auf. Die 21-Jährige geht auf einem Parallelweg zur S-Bahn in Richtung Rahmer Straße. Sie hat, wie sie später der Polizei erzählt, hier bereits das Gefühl, verfolgt zu werden. Sie bekommt Angst, täuscht ein Telefongespräch vor. Dann überholt der Unbekannte sie und verschwindet aus ihrem Sichtfeld. Einige hundert Meter später taucht der Mann wieder auf: Unter einer schlecht einsehbaren Unterführung, so berichtet es die Polizei, kommt der Mann der 21-Jährigen entgegen, stößt sie zu Boden und vergewaltigt sie. Dann raubt er ihr das Handy und die Handtasche und flüchtet in Richtung S-Bahnstation.


In Neunkirchen treibt ein „afroamerikanischer“ Exhibitionist sein Unwesen. Die 26-jährige Geschädigte sowie deren Mutter staunten am 14.06.2015 gegen 11:50 Uhr nicht schlecht, als sie die in Höhe der Lindenallee an der Blies entlang gingen und in der Nähe einer Hecke einen entkleideten Mann bemerkten. Nachdem der Mann die zwei Frauen erblickte, begann er an seinem Glied herumzuspielen. Der Mann soll ein Afroamerikaner gewesen sein, 29-30 Jahre alt.


Kassel. Eine junge Frau ist am Montagabend (15.6.) im Hausflur eines Mehrfamilienhauses an der Friedrich-Wöhler-Straße (Nordstadt) von einem Mann unsittlich angefasst worden. Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner war die Frau gegen kurz nach 23 Uhr mit der Straßenbahn an der Haltestelle „Hegelsbergstraße“ angekommen und zu Fuß in das Mehrfamilienhaus gelaufen. Im Haus angekommen habe ein Mann die zufallende Haustür aufgehalten und sei der Frau gefolgt. In der ersten Etage wollte sie noch den Mann vorbeilassen, während dieser ihr den Vortritt gab. Plötzlich habe der Unbekannte die Frau unsittlich am Gesäß und Oberkörper angefasst. Das Opfer setzte sich daraufhin zur Wehr und schrie laut auf, woraufhin der Täter umgehend nach draußen flüchtete. Beschreibung: Der Mann soll ein südländischer Typ sein, der Deutsch mit ausländischem Akzent sprach. Er ist 20 bis Ende 30 Jahre, etwa 1,80 Meter groß und hat eine hagere Figur mit hervorstehenden Wangen- und Fingerknochen. Zudem habe er dünnes, kurzes, schwarzes Haar, schmale Lippen und ungepflegte Zähne, tiefe Augenhöhlen, große Augen, einen Dreitagebart und sei insgesamt eine ungepflegte Erscheinung. Er trug eine schwarze Lederjacke, dunkle Hose und klobige Halbschuhe.


Waldbronn. Ein bislang Unbekannter entblößte sich am Sonntag (21.6.) kurz nach 12 Uhr in Waldbronn vor zwei Kindern. Die beiden 10 und 12 Jahre alten Mädchen waren mit einem Hund im Bereich des Spielplatzes beim Ligusterweg unterwegs. Dort wurden sie von einem Mann angesprochen. Die beiden reagierten zunächst nicht auf die Ansprache und gingen weiter. Als der Mann ihnen hinterherrief drehte sich die 12-Jährige um und sah den Mann mit geöffneter Hose dastehen. Die Mädchen erschraken und gingen sofort nach Hause. Der Mann wird wie folgt beschrieben: Etwa 18 Jahre alt, südländisches Aussehen, etwa 1,80 Meter groß. Er hatte kurze schwarze Haare, die zur Seite gegelt waren. Bekleidet war er mit einem schwarzem T-Shirt, Sportschuhen und einer grauen weiten Hose. Er trug auffällig viele Halsketten und war Raucher.


Vorfall vom 26.6. im Univiertel von Augsburg: Eine 20-jährige Frau war mit ihrem Fahrrad in der Piccardstraße unterwegs, als sich ihr auf dem Radweg plötzlich ein unbekannter Mann in den Weg stellte und sie auf diese Weise zum Anhalten zwang. Unter Vorhalt eines Messers fordert er das „Telefono“ der jungen Frau und berührt sie dabei auch noch unsittlich, offenbar um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Als sich in diesem Moment allerdings ein VGA-Bus der Linie 41 nähert, lässt der Peiniger von der Frau ab, stößt sie um und flüchtet ohne Beute. Die unter Schock stehende 20-jährige wendet sich daraufhin in ihrer Not an den Busfahrer, der sofort die Polizei informiert. Eine Sofortfahndung nach dem Täter mit mehreren Streifen, u.a. auch mit einem Diensthundeführer, führte dann kurze Zeit später gleich zum Erfolg: In einem dichten Gebüsch im Bereich der Wendeschleife versteckt spürte ihn der Diensthund auf. Als der Täter die Flucht ergreifen wollte, wurde er von Diensthund Odin geschnappt (und zwar im wahrsten Sinne des Wortes) und solange durch Verbellen in Schach gehalten, bis er von den hinzueilenden Einsatzkräften festgenommen wurde. Bei dem durch sein Verhalten ausgelösten Hundeangriff erlitt der Festgenommene lediglich eine Schramme im Rückenbereich, die anschließend im Polizeiarrest ärztlich versorgt wurde. Der Festgenommene führte keine Ausweisdokumente mit sich, konnte dann aber anhand einer Bescheinigung einer Erstaufnahmeeinrichtung in Deggendorf als marokkanischer Asylbewerber identifiziert werden.


In Murnau ist am 28. Juni ein 47-Jährige im Kulturpark von einem zudringlichen jungen Mann verfolgt worden. Gegen 18 Uhr saß die Spaziergängerin auf einer Parkbank als sie von dem dunkelhäutigen Unbekannten angesprochen wurde. Da ihr die Situation unangenehm war, entfernte sie sich in Richtung „Drachenstich“. Der Täter folgte ihr mit seinem Fahrrad. Als er sie eingeholt hatte, hielt er sie am Arm fest. „Dabei kam es auch zu sexuell motivierten Handgreiflichkeiten“, berichtet Polizei-Pressesprecher Christian Langenmair. Der 47-Jährigen gelang es, sich loszureißen und zurück in Richtung Kurpark zum Trachtenheim zu laufen. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, etwa 20 Jahre alt, 1,70 Meter groß, hagere Gestalt, dunkelhäutig. Er sprach gebrochenes Deutsch und Englisch. Zur Tatzeit trug er eine Bluejeans, ein dunkles, kurzärmliges Hemd und eine Schildkappe. Ihn erwartet, sollte er gefasst werden, eine Anzeige wegen sexueller Nötigung.


Medizinstudent Akin D. (25) muss sich seit Montag (29.6.) wegen Zwangsprostitution und Drogenverkauf an Minderjährige am Hamburger Landgericht verantworten. Laut Anklage überredete der 25-Jährige im Sommer 2012 und Dezember 2013 drei junge Frauen (damals 17, 19 und 19), sich für ihn zu prostituieren. Da sich eines der Mädchen geweigert haben soll, Akin D. ihre gesamten Einnahmen zu übergeben, soll er ihr gedroht haben, ihren Arbeitgeber über ihre Prostitutionstätigkeit zu informieren. Von einem anderen der drei Mädchen soll er unter Drohungen 15.000 Euro gefordert haben. Doch nicht nur mit Frauen – auch mit Drogenhandel hat Akin D. zwischen 2012 und 2014 offenbar sein Geld verdient. Insgesamt fünf Kilogramm Marihuana soll der Angeklagte weiterverkauft haben, hinzu kommen Hunderte Pillen Ecstasy. Seine Kunden: meist Minderjährige, sogar ein 13-Jähriger soll Ecstasy von Akin D. bekommen haben. Dem Angeklagten drohen bis zu siebeneinhalb Jahre Haft. Der Prozess wird fortgesetzt.