Stuttgart: Tür der evangelischen Stiftskirche – „DEUTSCHLAND, DU MIESES STÜCK SCHEISSE!“

stuttgart1An der größten Kirche Stuttgarts, der evangelischen Stiftskirche, prangt „DEUTSCHLAND, DU MIESES STÜCK SCHEISSE!“. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Hassschrift am Haupteingang aufgebracht. Da die Tür aus patiniertem Kupfer besteht, ist die Reinigung mit einem erhöhten Aufwand verbunden. Zu den Kosten konnte der Stiftskirchen-Pfarrer Matthias Vosseler, zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen.

Neben der Sachbeschädigung ist die Botschaft und der Umgang der Behörden mit der Schmiererei der eigentliche Skandal. Angelehnt an den jüngst in Berlin mit den gleichen Worten überschriebenen Protest einer linksextremen Gruppe zur deutschen Griechenlandpolitik, sah sich der Schreiber erwähnter Zeilen wohl ermutigt, in Stuttgart ebenso zu verfahren. Die Staatsanwaltschaft in Berlin kam sogar zu dem Schluss, dass der Straftatbestand „Verunglimpfung des Staates…“ mit diesem Satz, nicht erfüllt sei. Na dann..

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Die Stiftskirche ist Lesern von PI vor allem im Rahmen der Berichterstattung zur DEMO FÜR ALLE bekannt. In welch propagandistischem Umfeld sich die zentrale Stadtkirche zurzeit befindet, zeigen die folgenden Bilder von heute, die lediglich nur eine kleine Auswahl darstellen.

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Bei so viel Toleranz darf natürlich auch die erwähnte Stiftskirche nicht fehlen und so wird im sozialistischen Gleichklang nebenan, auf der Haupteinkaufsmeile Königstraße, für einen „Internationalen Orgelsommer“ geworben.

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Wo bleibt der Aufruf gegen Links und linke Gewalt, Gesicht zu zeigen?

Bei so viel Gehirnwäsche verwundert es dann auch nicht, wie der Pfarrer der Stiftskirche reagierte, als er von der Hetzparole an der Kirchentüre erfuhr. Wie es heißt, war er bestürzt und ratlos. Außerdem vermutete er schon fast verständnisvoll: „ein frustrierter Mensch, der mit sich und der Welt nicht im Reinen ist“, könne für die Tat verantwortlich sein. Auch rätselte er, ob es etwas mit der „Griechenland-Thematik“ zu tun haben könnte. Wie man in den Stuttgarter Nachrichten erfährt, hat Pfarrer Vosseler die Tat auch nicht wegen des Inhaltes, sondern ausdrücklich wegen der damit verbundenen Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht.

Dass er nicht wirklich begreift oder es ihm schlicht egal ist, was für Täter und welch Intention hinter der Tat steckt, zeigt sein Vorschlag, zusammen mit seinem griechisch-orthodoxen Kollegen einen Gottesdienst feiern zu wollen (was grundsätzlich sowieso kein Problem darstellen sollte).

Vernebelt durch die grün-rote Stadt- und Landespolitik kann man solch wirre Reaktionen, wie die des Stadtpfarrers Vosseler, durchaus nachvollziehen, zu entschuldigen sind sie damit deshalb aber noch lange nicht.

Kann oder will der evangelische Stadtpfarrer nicht begreifen, dass weder Griechenlandhass noch Vergleichbares, Ursache war. Der Pfarrer reagierte wie jemand, der nach einer „rechten“ Tat zu internationaler Solidarität aufruft. Die Hetze ging aber von Links aus. Gemeint und getroffen, wurde Deutschland, nicht Griechenland. Der Aufruf zur Solidarität mit dem eigenen Volk, muss bei solchen Attacken die Antwort sein. Der Pfarrer hätte auffordern müssen, gegen linke Gewalt und gegen Links Gesicht zu zeigen, anders herum geht es ja auch!