An die Propaganda-Migrantin Hayali

dunja-hayaliUm es vorweg zu nehmen: Ich habe wenig Zeit, die Glotze anzuschalten. Ich bin mir aber sicher, die rechts im Foto abgebildete Frau schon mal im Fernsehen gesehen zu haben. Ihr Name war mir nicht geläufig – bis sie sich jetzt in die Schlagzeilen gebracht hat. Es hat mich bisher nicht interessiert, wer sie ist und woher sie kommt. Das hat sich jetzt geändert.

(Von ANONYM)

Frau Hayali, als Fernseh-Moderatorin beziehen Sie Ihr Gehalt aus jedem Haushalt dieses Landes. Ich gehe davon aus, dass Sie gut bezahlt werden, damit Sie unbestechlich sind und bleiben.

Ich gehe auch davon aus, dass Sie nicht dafür bezahlt werden, blassen SPD-Ministern Farbe zu verleihen. Wenn Sie (wie Steffen Seibert) für Politiker tätig werden möchten, dann sollten Sie allerdings einen sauberen Schnitt machen. Zwischen Medien und Politik sollte immer eine gewisse Distanz gewahrt bleiben.

Ich weiß nicht, wie es zu Ihrem gemeinsamen Auftritt mit Minister Maas gekommen ist, aber dieser Auftritt hat ein gewisses Geschmäckle. Minister Maas möchte auf der Kommunikationsplattform Facebook, für eine stärkere Moderation sorgen. Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, handelt es sich um eine internationale Kommunikationsplattform. Wenn ich mir vorstelle, jedes Land würde einen Minister schicken, um seine Moderationswünsche durchzusetzen, bliebe vermutlich nicht viel von Facebook übrig.

Als Medienbeschäftigte wissen Sie, dass in unserem Grundgesetz Presse- und Meinungsfreiheit in einem Atemzug erwähnt werden. Wie passt es da zusammen, dass eine Frau, die Pressefreiheit genießt, einen Minister unterstützt, der sich für Zensur stark macht? Facebook ist nicht perfekt, aber es gibt genug Möglichkeiten, auf unwürdige Beiträge zu reagieren. Seiteninhaber können Postings von anderen löschen, sie können Personen sperren, sich bei Facebook beschweren oder gar Gegendarstellungen schreiben und einen Shitstorm auslösen. So what?

Minister Maas hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Er setzt sich nämlich nicht dafür ein, Terror-Werbung unter Strafe zu stellen. Es geht um den §129 StGB.

Vor einem Jahr hat der CDU-Innen-Experte Wolfgang Bosbach darauf aufmerksam gemacht, dass die Änderung des §129 StGB durch die rot-grüne Koalition im Jahr 2002 ein großer Fehler war. Hier der Vergleich der rot-grünen Neufassung mit der alten Version:

werbung-fuer-terror

Die SPD hat die Werbung für Terror-Organisationen aus dem Strafgesetzbuch entfernt. Genau deswegen kann der IS heute ungestraft im Internet für sich und seine Weltsicht werben.

Zusammen mit der CDU könnte die SPD das jetzt wieder ändern. Minister Maas macht aber keinerlei Anstalten in diese Richtung.

Im vergangenen Oktober hat auch der stellvertretende Vorsitzende der CDU, Thomas Strobl, angemahnt, dass Maas endlich tätig werden müsse:

Auch die Sympathiewerbung für Terrorvereinigungen müsse „dringend unter Strafe gestellt werden“, so der Vize-Unionsfraktionschef. „Der Bundesjustizminister muss erklären, warum er die Grundrechte von IS-Sympathisanten mehr schützen möchte als unsere Bürgerinnen und Bürger“, sagte der Innen- und Rechtspolitiker. Gerade bei solchen islamistischen Terroristen könne man den „geistigen Nährboden nicht früh genug bekämpfen“.

Seit geraumer Zeit ist die Werbung für den Terror ein großes Problem. Jungen Menschen wird suggeriert, Andersgläubige seien ihre Feinde und man müsse sie ausmerzen.

Wir haben es hier offenbar mit einem sehr einseitig gepolten Minister zu tun, der nur dann anspringt, wenn eine Angelegenheit in sein Weltbild passt.

Auch was Ihre Person betrifft, Frau Hayali, gibt es ein Glaubwürdigkeitsproblem. Ich habe ein Foto von Frauen einer irakischen Minderheit neben ihr Foto kopiert. Frauen, die von einem sunnitisch-fanatischen Moslem-Mob als Sex-Sklavinnen gehalten wurden. Ich denke, Sie verstehen, was ich Ihnen damit sagen will.

Als Sie mit Ihren Eltern aus dem Irak ausgewandert sind und in unser Land kamen, da hatten Sie alle Möglichkeiten, die es nur gibt. Sie haben diese Möglichkeiten genutzt, ihr sportliches Talent ausgelebt, studiert und eine Fernseh-Karriere gemacht. Sie konnten sich frei entfalten.

Denken Sie, dass Sie in Ihrer islamisch dominierten Heimat als Christin so weit gekommen wären? Die islamische Lehre steht für die Unterdrückung der Frau, erst recht für die Versklavung der nicht-islamischen Frau. Wie können Sie – nach allem, was wir heute über das Schicksal von christlichen und yesidischen Frauen im Irak wissen – als Irakerin dieses T-Shirt tragen? Warum tragen Sie nicht ein T-Shirt, mit dem Sie Ihre Solidarität mit Ihren verfolgten Landsleuten zeigen?

Anscheinend interessieren Sie sich mehr für das, was Leute in Ihrem Facebook-Account posten. Das hier hat Sie sehr verärgert:

– FICK DICH DU FLÜCHTLING – DEIN NAME IST SCHON EKELHAFT GENUG – VERLASSE UNSER DEUTSCHLAND –

Diese Beleidigung ist unter aller Sau. Aber sie ist nichts im Vergleich zu dem, was Sie Ihren ins Trauma und Koma gefickten Glaubensschwestern antun, indem Sie als Christin und Irakerin öffentlich mit diesem T-Shirt posieren. Deswegen hätte ich es anders formuliert:

– FICK DICH DU PRESSENUTTE – DEIN T-SHIRT IST SCHON EKELHAFT GENUG – VERLASSE DAS FERNSEHSTUDIO, DAS WIR BEZAHLEN –

Was sehen Sie, wenn Sie auf Ihr Heimatland schauen? Tut es Ihnen nicht in der Seele weh, was Sie täglich im Nachrichten-Ticker Ihres Studios zu sehen bekommen? Zerbricht es Ihnen nicht das Herz, wenn sie hören, dass Frauen Tag für Tag von Moslems vergewaltigt werden? Was fühlen Sie, wenn Sie hören, dass der IS ein uraltes syrisch-orthodoxes Kloster gesprengt hat?

Ich denke, diese Dinge lassen Sie nicht kalt. Dennoch tragen Sie diese Lüge auf Ihrer Brust. Das ist nicht der einzige Widerspruch, der mir auffällt.

Hayali auf Facebook:

[…] Was mich jedoch im Innersten erschreckt, sind die Ja-Aber-Kommentare. „Ich hab ja nichts gegen Flüchtlinge, aber…“ ABER WAS???

Die Flüchtlinge, die alles hinter sich gelassen haben, Haus, Job, Leben, Würde, Zukunft… Die Flüchtlinge, die im Meer versinken, in Lastwagen ersticken, vergewaltigt werden, weil sie von uns ein Taschengeld wollten? Asylschmarotzer?

Es gibt KEINE Asylschmarotzer. Das Asylrecht ist ein Menschenrecht. Ach ja, ich weiß, Sie meinen ja nicht die richtigen (Kriegs-), sondern die falschen (Wirtschafts-) Flüchtlinge. Die aus den Balkanstaaten oder aus Afrika. Ja, es stimmt und gehört zur Wahrheit dazu: wer aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommt, hat kein Anrecht auf Asyl und muss so schnell wie möglich in sein Land zurückgeführt werden. Auch das gehört dazu, wenn man das Asylrecht schützen möchte. Nicht schön, dennoch unvermeidbar. Aber wir Bürger sind nicht die Richter. Wer sind wir, anderen zu verbieten, das Beste für sich und die eigenen Kinder zu suchen? Ich weiß auch, dass wir nicht alle aufnehmen können, darum geht es hier doch auch gar nicht, aber vergessen Sie nicht: wir sind nicht unschuldig an der Situation vieler Flüchtlinge.[…]

Es gibt KEINE Asylschmarotzer, ABER…

Sie schreiben, dass es KEINE Asylschmarotzer gibt und sagen dann, wer „so schnell wie möglich“ außer Landes zu schaffen ist. Warum halten Sie sich für einen bessseren Menschen als die Ja-aber-Fraktion, die Sie kritisieren?

Merkwürdig ist auch Ihr Rechtsverständnis. Sie schreiben: „Aber wir Bürger sind nicht die Richter.“

Das ist falsch, denn „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus„, so auch die Rechtsprechung. Das Volk wählt die Legislative, die die Gesetze erstellt, an die sich die Richter zu halten haben.

Wir sind hier nicht im Islam, Frau Hayali. Hier werden die Gesetzbücher nicht von einem außerirdischen Wesen in einer Höhle diktiert. Hier, in diesem Land, ist das Volk der Gesetzgeber. Die Richter sind „an Gesetz und Recht gebunden“, also an den Willen des Volkes. Die Richter sprechen im Namen des Volkes Recht.

Von der Macht, die Gesetzgebung – und damit die Rechtsprechung – zu ändern, wird der Souverän dieses Landes mit Sicherheit bei der nächsten Bundestagswahl gründlich Gebrauch machen. Ein Blick auf diese Tabelle genügt, um zu wissen, warum:

asylstatisktik-juli-2015

Es werden 1 Millionen Asylbewerber alleine für dieses Jahr prognostiziert. 600.000 über die Asylschiene Eingewanderte hielten sich bereits zu Jahresanfang in unserem Land auf.

Bei der Kritik an diesem Chaos geht es den Menschen aber gar nicht um Zahlen. Es geht um unsere Sicherheit.

Wir alle haben gesehen, wie sich die islamische Welt innerhalb weniger Jahre total fundamentalisiert und fanatisiert hat. Wir spüren, wie diese explosive Entwicklung über türkische, arabische, bosnische, albanische, tschetschenische, afrikanische und orientalische Migranten in unser Land transportiert wird und sich hier ausbreitet.

Es ist so weit, dass unsere Kinder rekrutiert werden als Kanonenfutter für die Gotteskrieger. Es ist schon lange so weit, dass unsere Kinder von moslemischen Jugendlichen drangsaliert werden, jetzt werden immer mehr Mädchen und Frauen in Gebüsche gezerrt und vergewaltigt.

Eine intelligente Frau wie Sie sollte in der Lage sein, die Bedenken der Bevölkerung zu verstehen. Die Deutschen möchten helfen, aber sie möchten hier nicht in einigen Jahren die Verhältnisse haben, wegen derer Ihre Familie aus dem Irak ausgewandert ist.

Ich sage Ihnen, wozu mindestens 90 Prozent der Deutschen bereit sind: Alle, aber auch wirklich restlos alle Christen aus dem Irak und Syrien zu evakuieren, sie notfalls freizukaufen, sie zu beschützen, ihnen unsere Freundschaft zu schenken, sie bestmöglich mit allem zu versorgen, was sie brauchen und ihnen in unserem Land eine Zukunft zu geben. Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass 90 Prozent der Deutschen das sofort tun würden und zwar ohne auch nur ein einziges Wort über den damit verbundenen Aufwand zu verlieren.

Leider stecken wir in einem Dilemma. Wir sind weltweit das einzige Land, das Asylbewerber bislang nicht selektiert, sondern jeden, der in unser Land spaziert, erst einmal aufnehmen. Wir sind durch unsere momentane Gesetzgebung gezwungen, Leute bei uns aufzunehmen und zu alimentieren, die mit einer Ideologie im Gepäck ankommen, die auf die Zerstörung unserer freien Gesellschaft ausgerichtet ist.

Eine islamische Masseneinwanderung ist gegenüber den nachfolgenden Generationen nicht vertretbar. Wie Sie wissen, ist diese Ansicht in weiten Teilen Europas akzeptiert und verbreitet. Erzählen Sie mir bitte nicht, dass all die gewählten Volksvertreter, die die Aufnahme von Moslems in ihre Länder ablehnen, „rechter Abschaum“ sind.

Die unkontrollierte Einwanderung ist de facto ein Problem. Das lässt sich nicht mehr leugnen. In kein westliches Land sind so viele islamische Asylbewerber geströmt wie nach Deutschland und es werden immer mehr. Das ist nicht mehr normal.

Die Menschen wollen sich dazu artikulieren. Manche können das gut, manche weniger gut.

Wir haben gesehen, wie Politik und Medien auf die Plakate von Pegida reagiert haben. Diese stubenreinen Plakate wurden genauso dämonisiert wie Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“. Wir alle wissen, wer Sarrazin und Pegida dämonisiert hat. Es war die Kanzlerin höchstpersönlich, die diese Leute zum medialen Abschuss freigegeben hat. Hierdurch entstanden bei vielen  Bürgern Irritationen und man begann sich daran zu erinnern, dass Merkels Eltern freiwillig in die DDR einwanderten und ihr Töchterchen dort zu den angepassten Auserwählten gehörte, die studieren durften. Hat Merkel den DDR-Mief derartig tief inhaliert, dass Zensur für sie zum ganz normalen Tagesgeschäft gehört?

Das Gift der Zensur – die Presse hätte es bekämpfen müssen. Dazu war man zu feige. Leute wie Sie haben dafür gesorgt, dass viele Bürger ihre Meinung nur noch hinter vorgehaltener Hand oder unter einem Pseudonym äußern. Dann aber umso deftiger.

Sie, Frau Hayali, haben das Grundrecht der freien Entfaltung Ihrer Persönlichkeit genutzt. Auch die Generationen nach Ihnen wollen diese Möglichkeit noch haben.

Schauen Sie nach Ägypten, schauen Sie in den Irak. Sie als syrisch-orthodoxe Christin sollten verstanden haben, was es bedeutet, wenn ehemals christliche Länder durch den Islam unumkehrbar destabilisiert und zur Hölle werden.