Angriffe auf Polizei und weitere Bereicherungen

einzelfaelleNach Angaben der WAZ sind in NRW die Einbrüche in Wohnungen und Betriebe weiter gestiegen: von 58.327 auf 64.256 innerhalb eines Jahres. Die Aufklärungsquote liegt bei nur 11 Prozent. Der Polizei ist aber kein Vorwurf zu machen. Unsere offenen Grenzen laden Kriminelle aus aller Herren Länder ein, die schnell wieder ins Ausland abtauchen. Für die Polizei selbst wird die Arbeit immer gefährlicher, wie verschiedene Fälle zeigen, in denen Polizisten – oft von Ausländern bzw. Asylbewerbern – angegriffen wurden.

Angriffe auf Polizeibeamte

Neulich wurden zwei Polizisten in Heilbronn von einem Asylbewerber mit Messern angegriffen. Diesmal spielte sich ein Drama im Polizeipräsidium Oberhausen ab. Die WAZ berichtet:

Der Streit brach laut Essens Polizeisprecher Lars Lindemann gegen 3.10 Uhr aus. Im Wartebereich der Wache befand sich neben dem 39-Jährigen auch ein 21-jähriger Mann und eine 19-jährige Frau, die gemeinsam auf eine Freundin warteten. Aus bisher noch unbekannten Gründen brach zwischen den beiden Männern ein Streit aus, in dessen Zuge der ältere Mann den Jüngeren mit einem Messer niederstach.

Die Polizisten seien daraufhin in den Vorraum gestürmt und hätten den Mann mehrfach lautstark aufgefordert, das Messer niederzulegen. Weil der Mann laut Polizei stattdessen auch auf die Beamten losging, habe ein Polizist (29) mehrere Schüsse abgefeuert. Obwohl zufällig ein Arzt anwesend war und den Mann reanimierte, starb der 39-jährige Mann wenig später an seinen Verletzungen. […] Bei seiner Waffe handelt es sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft um ein Einhandmesser. […] Die Schüsse in Oberhausen seien auch ein Zeichen eines gesellschaftlichen Problems, sagte der GdP-Vorsitzende weiter. „Heutzutage scheint jeder mit einem Messer durch die Gegend zu laufen.“ Die Hemmschwelle zur Gewalt sei wesentlich geringer geworden. […]

Über die Hintergründe des Täters ist nichts bekannt außer dass Alkohol und Drogen keine Rolle gespielt haben und der Messermann bisher noch nicht in der Verbrecherkartei war. Je länger der Mantel des Schweigens über dem Täter liegt, umso mehr darf an spekulieren.

In Duisburg haben zwei „Männer“ einer Polizistin in Zivil und ihrer Bekannten die Gesichter zertreten, weil sie sich nicht anbaggern lassen wollten.

Bei einem Einsatz im österreichischen Asyl-Lager Traiskirchen wurde einem Polizeibeamten das Gesicht mit Glas zerschnitten. Die Kronenzeitung berichtet:

[…] Einer der Algerier zerschnitt dem jungen Beamten mit einer Glasscherbe das Gesicht. […] Als ein Kebabstand- Besitzer in der Wiener City von den beiden Nordafrikanern nach Diebstählen bei Kunden mit dem Umbringen bedroht wurde, gab sich der 24- Jährige als Polizist zu erkennen.Bei der Festnahme fügte ein Algerier er ist seit einem Monat in Traiskirchen dem Inspektor mit einer Scherbe eine tiefe, acht Zentimeter lange Wunde an der Wange zu. Der Gewalttäter will sich laut eigenen Angaben nach 30 (!) Bier an nichts erinnern können. Er und sein Komplize sind nur auf freiem Fuß angezeigt.

Die Attacke ruft FPÖ- Chef Heinz- Christian Strache auf den Plan. „Was haben gewaltbereite Asylwerber aus Algerien bei uns verloren? Solche Gewalttäter sind sofort abzuschieben!“, so Strache. Auch AUF- Polizeigewerkschafter Albert Schmiedt ist empört: „Immer mehr Kollegen werden durch Fremdverschulden verletzt. Ein Höchstgerichtsurteil verweigert aber Polizisten die Ausstellung eines Waffenpasses , obwohl sie auch privat wie in diesem Fall bei Gefahr für Leib und Leben helfen.“

Auch in Huttenheim bei Philippsburg wurde ein Polizist von einem Asylbewerber verletzt. Das Polizeipräsidium Karlsruhe berichtet:

Ein Polizeibeamter wurde bei einem Einsatz in der Erstaufnahmestelle für Asylbewerber in Huttenheim in der Nacht zum Dienstag so verletzt, dass er seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Sicherheitskräfte der dort eingesetzten Sicherheitsfirma meldeten gegen 01:35 Uhr eine Auseinandersetzung unter Asylbewerbern. Vorausgegangen war, dass ein 30-jähriger Sicherheitsbediensteter eine Person im Außenbereich auf dem Boden liegend vorfand und sich um sie kümmern und ihr hochhelfen wollte. Der Angestellte wurde hierbei durch den am Boden liegenden Mann sofort angegriffen und geschlagen. Zwei weitere Asylbewerber kamen hinzu und schlugen ebenfalls auf den Wachmann ein. Weitere Sicherheitskräfte eilten zur Hilfe, brachten die Lage aber dennoch nicht unter Kontrolle, weshalb die Polizei gerufen wurde. Als die erste Streifenwagenbesatzung eintraf, versetzte gerade ein 20-jähriger Beschuldigter einem Wachmann einen Kopfstoß. Der Täter wurde durch einen Polizeibeamten ergriffen und zu Boden gebracht. Hierbei schlug und trat der 20-Jährige so gegen den 49-jährigen Polizeibeamten, dass dieser verletzt wurde. Auch versuchte der Täter zu beißen und zu spucken. Die Festnahme des Beschuldigten führte zu weiterem Aufbegehren der anderen beiden Täter, die ebenfalls versuchten die Beamten zu treten, zu schlagen zu bespucken und zu beißen. Nach Eintreffen weiterer Polizeistreifen konnte die Lage schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Die drei unter Alkoholeinfluss stehenden Täter wurden in Gewahrsam genommen. Sie wurden nun getrennt in anderen Notunterkünften untergebracht. Die Sicherheitskräfte wurden bei der Auseinandersetzung leicht verletzt.

Vielleicht sollte man demnächst mit Spezialgeräten arbeiten, um mutmaßlich infektiösen Beißwunden vorzubeugen?

Deutschland als Unterschlupf für IS-Terroristen

Im Kreis Ludwigsburg hat die Polizei einen mutmaßlichen IS-Terroristen in einem Asylbewerberheim festgenommen (PI berichtete). Die Polizeigewerkschaft geht davon aus, dass Islamisten über die Asylschiene einwandern und hier u.a. auch Schutzsuchende in den Heimen terrorisieren:

Mit IS-Terror hat auch der nächste Fall aus NRW zu tun, über den die Welt berichtet:

Radikale Salafisten stehen nach Erkenntnissen des nordrhein-westfälischen Justizministeriums im Verdacht, durch Versicherungsbetrug die Kriegskasse der Terrormiliz Islamischer Staat(IS) zu füllen. Demnach sollen sie absichtlich Verkehrsunfälle herbeigeführt haben, um mit den Versicherungsleistungen Kampfhandlungen und Propaganda des IS zu unterstützen, erklärte Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) am Dienstag im Düsseldorfer Landtag auf eine Kleine Anfrage der CDU-Opposition. […] „Mangels dringenden Tatverdachts“ befinde sich keiner der Beschuldigten in Untersuchungshaft, sagte Kutschaty.

Was ist mit Fluchtgefahr? Man kann nur hoffen, dass eines Tages solches Politiker in U-Haft sitzen…

Weitere Bereicherungen von A bis Z:

Villingen-Schwenningen – Unbekannte haben auf einem Friedhof in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) mehrere hundert Bronzeschilder gestohlen. Der Sachschaden liege bei rund 80 000 Euro, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Neben mehr als 300 Namensschildern nahmen die Diebe 55 Hinweistafeln mit, die an Baumgräbern aufgestellt waren. Auf ihnen standen die Namen von Menschen, die seit 2006 dort bestattet wurden. Die Hinterbliebenen seien fassungslos und emotional mitgenommen, erklärte die Polizei. Die Buntmetalldiebe waren in der Zeit zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen auf dem Friedhof unterwegs. Die Polizei vermutet, dass sie einige Zeit damit beschäftigt waren, die Tafeln und Schilder abzuschrauben. Aufgrund des tonnenschweren Gewichts ihrer Beute nutzten die Täter vermutlich ein größeres Fahrzeug zum Abtransport.

Karlsruhe – Ein 79 Jahre alter Mann ist am Mittwochmittag im Bereich der Endhaltestelle Durlach von einem Unbekannten überfallen worden. Der Rentner hatte nach Eintreffen mit einer Tram der Linie 1 die nahegelegenen öffentlichen Toiletten im Untergeschoss aufgesucht, als er beim Händewaschen unvermittelt von hinten her durch einen Faustschlag zu Boden gestreckt wurde. In der Folge entriss ihm der vermutlich jugendliche Täter die unter dem Hemd getragene schwarze Bauchtasche mit einem geringen Bargeldbetrag wie auch persönlichen Papieren und ergriff sofort die Flucht. Während der leicht verletzte Überfallene von der Besatzung eines Rettungswagens erstversorgt und anschließend in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurde, führte die von der Polizei ausgelöste Sofortfahndung nicht zur Festnahme des Täters. Dieser hatte nach Erinnerung des Geschädigten vor der Tat am Eingang gewartet und dann einen offenbar günstigen Moment genutzt. Der Bursche ist vermutlich Südländer, etwa 17 bis 18 Jahre alt und 170 bis 175 cm groß, von schmächtiger Statur mit schwarzem Haar. Er trug eine schwarze Baselballmütze mit weißem Aufdruck, ein blousonartiges Langarmshirt sowie Bluejeans und helle Sportschuhe.

Hamburg – Tatzeit: 04.08.2015, 16:17 Uhr Tatort: Hamburg-Langenhorn, U-Bahnhof Ochsenzoll. Nach bisherigen Erkenntnissen stand der 44-Jährige an einem Niedergang zum Bahnsteig der U 1 und konsumierte gemeinsam mit mehreren Personen Alkohol. In unmittelbarer Nähe standen zwei jüngere Männer, die aus bislang nicht geklärter Ursache in einen verbalen Streit gerieten. Dieser Streit eskalierte und der 44-Jährige erhielt von beiden Männern mehrere Schläge und Tritte. Als das Opfer am Boden lag, wurde es von seinen Kontrahenten getreten; teilweise auch gezielt gegen den Kopf. Der 44-Jährige war zunächst nicht ansprechbar und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Inzwischen besteht keine Lebensgefahr mehr. Der Mann erlitt eine Nasenbeinfraktur, Kopfplatzwunden sowie eine Gehirnerschütterung. Die beiden Täter flüchteten auf der Langenhorner Chaussee stadteinwärts. Eine Sofortfahndung mit mehreren Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme der Männer, die wie folgt beschrieben werden: Täter 1: – 170-175 cm groß – vermutlich Südländer – kurze, dunkle Haare – Oberlippenbart – bekleidet mit blauer Hose und blauem Kapuzenpullover mit großer weißer Aufschrift auf der Brust. Täter 2: – 175-180 cm groß und auffallend kräftige Figur – vermutlich Südländer – 20-30 Jahre alt – sehr kurze Haare (fast Glatze) – bekleidet mit weißem Kapuzenpullover mit blauer/schwarzer Schrift auf der Brust.

Büren – Eine 49-jährige Bürenerin ist am Dienstag (4.8.2015) Opfer eines dreisten Gelddiebstahls am Geldautomaten der Sparkasse am Marktplatz geworden. Kurz vor 08.00 Uhr ging die Frau zur Bank, um Geld abzuheben. Sie steckte Ihre Bankkarte in den Automaten und tippte ihre PIN-Nummer ein. Sie gab gerade den gewünschten Betrag ein, als plötzlich von hinten eine Kinderhand auftauchte und auf das Bedienfeld drückte. Die Bürenerin drehte sich um und sprach den hinter ihr stehenden fremden Junge an. Dieser ergriff die Flucht. Noch in der Tür schnappte ihn die Frau und zog ihn zurück in den Vorraum. Das Kind konnte sich sofort wieder befreien und über den Marktplatz davon laufen. Jetzt stellte die Frau fest, dass die Geldscheine aus dem Ausgabeschacht des Bankautomaten gestohlen worden waren. Nur ihre Bankkarte steckte noch im Kartenschlitz. Der südosteuropäisch aussehende Junge soll 12 bis 14 Jahre alt sein. Er war etwa 140 cm groß und hatte einen dunklen Teint. Bekleidet war er mit einem roten T-Shirt, eine dreiviertellangen Hose und weißen Turnschuhen.

Am 3.8.2015 veröffentlichte die Polizei folgende Angaben zu einer Tat im April:

Mainz – Sonntag, 05.04.2015, 00:50 Uhr. Zwei unbekannte Männer kommen zu zwei Pärchen hinzu, die sich in der Unterführung im Bereich des Bahnhofs Römisches Theater aufhalten. Einer der beiden Unbekannten flirtet eine Frau an, was natürlich deren Freund missfällt und dieser den Unbekannten anspricht. Dieser zieht daraufhin ein Pfefferspray aus der Tasche und sprüht damit auf die beiden Pärchen, wodurch zwei Männer und eine Dame durch Augenreizungen verletzt werden. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Südländer, etwa 1,70 Meter groß, kurze, dunkle Haare, 3-Tage-Bart, bekleidet mit Bluejeans und dunklem T-Shirt.

Mönchengladbach – Eine 53-jährige Frau stand gestern (3.8.2015) kurz vor 13:00 Uhr vor einem Haus auf der Schillerstraße. Sie hatte geklingelt und wartete, als ihr ein unbekannter Mann von hinten plötzlich ihre Halskette aus Gelbgold vom Hals riss und mit seiner Beute in Richtung Hohenzollernstraße und anschließend nach links in die Bismarckstraße flüchtete. Eine Fahndung verlief ohne Erfolg. Der Räuber wird als augenscheinlicher Südländer mit kurzen dunklen Haaren beschrieben. Er wird auf 30-35 Jahre geschätzt und trug ein auffälliges dunkles Hemd mit gelben Blumen.

Zell am Harmersbach – Offenbar war es lediglich die verspätete Rückgabe von zuvor ausgeliehenen zwanzig Euro, die am Montagnachmittag zu einem heftigen Streit unter mehreren Bewohnern aus dem Kosovo im Wohnheim Unterharmersbach geführt hatte. Drei Streifenwagenbesatzungen waren notwendig, um kurz nach 16 Uhr die Gemüter zu beruhigen. Wegen der vorherrschenden Sprachbarrieren mussten die Beamten dabei viel Geduld aufbringen. Erst nach gut einer Stunde war wieder Ruhe in der Hauptstraße eingekehrt.

Niederkassel – In der Nacht zum 03.08.2015 gegen 00:30 Uhr drangen Einbrecher gewaltsam durch ein Fenster in ein Haus an der Eschmarer Straße in Niederkassel-Uckendorf ein. Eine 56-jährige Bewohnerin, die durch die eindringenden Täter geweckt worden war, wurde von ihnen ins Gesicht geschlagen und mit Kabeln gefesselt. Anschließend erzwangen die drei Unbekannten die Herausgabe der Schlüssel zu einem Tresor im Haus. Aus diesem entwendeten sie Schmuck und Bargeld, ehe sie vom Tatort nahe der Golfanlage Clostermanns Hof flüchteten. Die Geschädigte, die durch die Schläge mehrere leichte Verletzungen davon getragen hatte, konnte sich selbst aus den Fesseln befreien und die Polizei informieren. Die Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ohne Erfolg. Zwei der Täter können vage beschrieben werden. Der Haupttäter ist schwarzhaarig etwa 20 bis 30 Jahre alt und von schlanker sportlicher Statur. Er sprach fließend Deutsch mit osteuropäischem Akzent. Ein Mittäter wird als 30 bis 40 Jahre alt mit dunklen Haaren und ebenfalls sportlicher Figur beschrieben. Von dem dritten Täter liegt keine Beschreibung vor.

Bielefeld – Ein Unbekannter umarmt einen Passanten am Sonntag, 02. August 2015 und stiehlt sein Mobiltelefon. Zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr war der 32-jährige Bielefelder in der Bahnhofstraße unterwegs. Kurz vor dem Jahnplatz sprach ihn ein junger Mann in Höhe eines Cafés an. Der Fremde umarmte ihn und schlug vor, gemeinsam etwas Sport zu machen. Der 32-Jährige war misstrauisch und schob den anderen von sich. Er überprüfte, ob sein Portemonnaie noch in der Hosentasche war und ging Heim. Weil er mehrere Dinge in seinen Taschen aufbewahrte, bemerkte er erst später, dass sein Mobiltelefon fehlte. Am 04. August 2015 zeigte er den Diebstahl seines Mobiltelefons. Die Beschreibung des Täters: Männlich, circa 170 cm groß, 20 bis 25 Jahre alt, er wirkte sehr jung, schlanke Statur, circa 70 kg, dunkle Haare. Er trug sportliche Bekleidung, eventuell eine schwarze Jogginghose mit passendem Oberteil. Er sprach deutsch mit Akzent und hatte ein südländisches Aussehen. Die Polizei warnt vor dem körperlichen Kontakt zu fremden Menschen: Gerade wenn Sie allein unterwegs sind, halten sie ihr Umfeld im Blickfeld und weisen sie Annäherungsversuche ab.

Kassel – Bereits am frühen Sonntagmorgen (2.8.2015) wurde ein 53-jähriger Mann aus Witzenhausen Opfer eines schweren Raubes. Unter Vorhalt eines Messers zwangen die unbekannten Täter den Mann sein Handy herauszugeben. Unter dem Eindruck des Messers tat der Mann dies dann auch. Am frühen Sonntagmorgen gegen 2.30 Uhr war der 53-Jährige aus dem Werra-Meißner-Kreis von einer Gaststätte zu Fuß in Richtung Hauptbahnhof unterwegs. Da er noch etwas Zeit hatte, legte er einen Zwischenstopp am Königsplatz ein. Dort setzte er sich auf einen Stuhl. Nach einem Telefonat mit seiner Ehefrau hielt er sein Handy noch in der Hand, als plötzlich zwei männliche Personen auftauchten. Einer der beiden Unbekannten forderte den Mann direkt auf, ihm sein Handy zu geben, was er aber nicht tat. Um seinem Verlangen noch mehr Ausdruck zu verleihen, zog der Täter ein Messer hervor und riss dem Geschädigten sein Handy Marke Samsung Galaxy S3 aus der Hand. Unter dem Eindruck des Messers versuchte der 53-Jährige erst gar nicht, sich im Besitz des Handys zu halten. Beide Täter flohen dann über den Königsplatz in unbekannte Richtung. Der Geschädigte konnte folgende Täterbeschreibung abgeben: männlich, ca. 30-35 Jahre alt, 1,75 – 1,80m groß, Südländer (vermutlich Türke), kurze dunkle Haare. Der Täter war bekleidet mit einem schwarzen Pullover und einer blauen Jeans. Zum zweiten Täter konnte der Mann keine Beschreibung abgeben.

Sindelfingen – Ein bislang unbekannter männlicher Täter griff am Freitag (31.7.2015), gegen 01.00 Uhr, eine 26-jährige Frau an, die in der Arthur-Gruber-Straße zu Fuß unterwegs war. Sie ging am Waldrand alleine zu ihrem Auto, als sich ihr der Unbekannte näherte und sie mit den Worten „Halt, Stopp“am rechten Arm packte. Im weiteren Verlauf konnte sich die Angegriffene jedoch losreißen und bis zu ihrem Fahrzeug flüchten. Der Unbekannte flüchtete seinerseits in den angrenzenden Wald. Aus welchem Grund der Angriff erfolgte ist derzeit noch unklar. Bei einer eingeleiteten Fahndung durch die Polizei konnte der Täter nicht mehr festgestellt werden. Der Unbekannte ist etwa 40 Jahre alt und hat einen Bauchansatz. Er war bekleidet mit schwarzen Handschuhen, einer dunklen Hose und einem schwarzen Kapuzen-Sweat-Shirt und sprach deutsch mit Akzent.

Stuttgart – Ein bislang unbekannter Mann hat am Freitag (31.07.2015) gegen 03.30 Uhr in der Rotebühlstraße auf Höhe des Feuersees eine 27-Jährige angegriffen. Er warf sie zu Boden und legte sich auf die Frau. Aufgrund ihrer heftigen Gegenwehr konnte sie sich losreißen und den Mann abwehren. Er flüchtete in unbekannte Richtung. Der Täter ist vermutlich Südländer, ca. 25 Jahre alt, etwa 170 cm groß und hatte dunkelbraune seitlich abrasierte Haare. Über seine Kleidung ist nichts bekannt.

Nienburg – Am Montagabend, 20.07.15, zwischen 22.00 Uhr und 23.30 Uhr, saß das spätere Opfer auf den Stufen des Eingangsbereichs des Friseurs beim Bahnhof. Plötzlich näherten sich aus Richtung Bushaltestelle zwei männliche Personen. Die beiden jungen Männer gingen den 56-Jährigen zunächst verbal an und traten später mit den beschuhten Fuß auf den Obdachlosen ein. Anschließend ging das Duo Richtung Tankstelle davon. Der Geschädigte zog sich eine Platzwunde und Hämatome im Gesicht zu. Die beiden Jugendlichen wurden von dem Opfer als ein Kleiner und ein Großer beschrieben. Beide waren Südländer, hatten gebräunte Haut und dunkle Haare. Der Kleine war 170cm groß, schlank und muskulär und mit einer blauen Jeans, einem T-Shirt sowie einer Sweatjacke mit Reißverschluss bekleidet. Der Größere war 180-185cm groß, von schlanker Statur und trug Kleidung in Grautönen.

Bonn – Am Sonntagabend (12.07.2015) gegen 19:00 Uhr bemerkte ein Bewohner eines Wohnheims für Studierende in der Baumschulallee einen Unbekannten in den Kellerräumlichkeiten. Er alarmierte sofort die Polizei, die wenige Minuten später einen 40-Jährigen, im Kellergeschoß des Gebäudes festnahm. Der Mann hatte nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen durch ein auf Kipp stehendes Fenster gegriffen und es so öffnen können. Der 40-Jährige hatte bereits mehrere Bekleidungsstücke und eine Bronzeglocke, die er aus einer kleinen, zu dem Gebäudekomplex gehörenden Kapelle abmontiert hatte, deponiert. Dort hatte er nach ersten Ermittlungen auch versucht, einen Tabernakel aufzuhebeln, was ihm jedoch nicht gelang. Der 40-Jährige, der bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten ist, wurde dem zuständigen Richter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der mutmaßliche Dieb befindet sich bereits in Untersuchungshaft.