Das Abräumen von Mann und Frau

buchcoverIn den 1960er Jahren nannte man solche Frauen, die gerne Gattin und Mutter waren, „hausfrauisierte Ehesklavinnen“ oder „Neger aller Völker“. Engagierte Aktivist_*Innen wie Shulamith Firestone („Zum ersten Mal in der Geschichte bietet die Technologie die Möglichkeit, die Menschheit von der Tyrannei ihrer Biologie zu befreien!“) bemühten sich, den Frauen klar zu machen, dass sie unbedingt befreit werden müssten. Heute sind wir schon so weit, dass im Kielwasser der Debatte um die Homoehe das Feuilleton der FAZ beklagt: „Es gibt nur ein Argument gegen die Ehe für alle, die wirklich für alle geöffnet wird. Das sind gesellschaftliche Normen, die andere Formen der Partnerschaft diskriminieren. Jeder muss heute einen Spießrutenlauf befürchten, der seine Mutter, Schwester oder Bruder heiraten will.“

Um uns herum gibt es Debatten, das Geschlechterkriterium für Sportwettkämpfe aufzugeben. Auf der anderen Seite des Großen Teichs schrillt der Diskriminierungsalarm, weil Klimaanlagen auf die Bedürfnisse weißer, mittelalter Männer eingestellt sind. Vor 30 Jahren hat niemand reagiert, als Parteikonzepte der Grünen „Kinderfreunde“ in die Hände spielten. Heutige Kinder in Deutschland sind zwischen all den „Gay Pride“-Paraden, „Christopher Street Days“ und „Regenbogenzentren“ ganz hin- und hergerissen. Wer dem allgegenwärtigen Buntheitsrummel entgehen will, muss für jede Stimme dankbar sein, die nicht in das Blöken der „toleranten“ Schafe einstimmt.

Acht dieser mutigen Stimmen haben sich nun für ein gemeinsames Buch zusammengefunden. „Genderismus(s) – Der Masterplan für die geschlechtslose Gesellschaft“ stellt schonungslos und sachlich klar, wohin der kunterbunte Gender-Zug mit uns und unseren Kindern fährt. In ihrer Einleitung betrachtet Birgit Kelle die aktuellen Auswüchse des Genderwahns, wonach Wolfgang Leisenberg die Rolle von Dekonstruktion und der unheilvollen Ideologie vom „neuen Menschen“ beleuchtet. Bettina Röhl sieht Deutschland und den Westen auf dem Weg in „Die hodenlose Gesellschaft“, und Andreas Unterberger stellt klar, dass es für die Männer längst Zeit gewesen wäre, sich zu wehren, anstatt zu jammern.

Weitere aufschlussreiche Texte (etwa von Kathrin Nachbaur, Eva-Maria Michels und Tomas Kubelik) befassen sich mit allen Aspekten der Gender-Ideologie. Die Aufsatzsammlung ist eine wertvolle Verständnis- und Argumentationshilfe. Wenn in Kindergarten oder Schule demnächst von „Gender diversity“ oder „Doing Gender“ die Rede ist, liegt hiermit das Gegenmittel parat.

Bestellinformationen:

» Christian Günther / Werner Reichel (Hrsg.): „Genderismus(s) – Der Masterplan für die geschlechtslose Gesellschaft“ (19,- €)