Heidenau: „Antifa“ jagt Ulbig durchs Dorf

heidenau_ulbigNach einigem gerichtlichen Tauziehen durfte heute Nachmittag das vom Bündnis „Dresden Nazifrei“ im sächsischen Heidenau veranstaltete „Willkommensfest“ für die illegalen Eindringlinge doch stattfinden. Das Verwaltungsgericht Dresden kippte in einem Eilbeschluss ein Versammlungsverbot der Polizei- und Verwaltungsbehörden für das gesamte Wochenende im Stadtgebiet von Heidenau. „Dresden Nazifrei“ gibt an, es seien etwa 400 Menschen zu der Veranstaltung gekommen. Wer auch kam, war Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU, Foto). Er war allerdings nicht willkommen, sondern wurde von Schwarzen aus Afrika und ebenso gekleideten von der Antifa mit „Hau ab“ und anderen Nettigkeiten in Empfang genommen und im wahrsten Sinn des Wortes vom Hof gejagt.

(Von L.S.Gabriel)

Kaum war Ulbig am Ort des Geschehens angekommen, zeigten Asylforderer und der schwarze Block, was sie von ihm hielten:

Die Stimmung kippt kurz als Sachsens Innenminister Markus Ulbig kommt. Als der CDU-Politiker ankam bildete, sich ein Pulk von rund 30 zumeist linken Demonstranten um ihn skandierte „Hau ab“. Auch einige Flüchtlinge kritisierten den Minister. Er könne die Kritik nur teilweise verstehen, sagte Ulbig. „Weil ich mit dafür gesorgt habe, dass diese Veranstaltung hier stattfinden kann.“ Auf dem Weg zurück zu seinem Wagen wurde Ulbig von den Demonstranten verfolgt. Seine Sicherheitsleute konnten sie nur mit Mühe zurückhalten.

Linke und Illegale machen Ulbig dafür verantwortlich, dass das Fest beinahe nicht hätte stattfinden können. Eine Schwarze beschimpfte den Innenminister mit hassverzerrter Miene und der schwarze Block trieb ihn dann vor sich her die Straße entlang. „We are here and will fight. Freedom of movement is everybody’s right“ und „Nazis morden, der Staat schiebt ab – das ist das gleiche Rassistenpack“, skandierten sie.

Video – die Festgäste kommen:

Interessant ist Ulbigs Aussage, er habe „dafür gesorgt, dass diese Veranstaltung stattfinden“ könne. Fakt ist: Die Behörden hatten unter Hinweis, zu wenig Polizeieinheiten zur Verfügung zu haben, für das Wochenende ein Versammlungsverbot erlassen. Dieses Verbot hoben die Richter des Verwaltungsgerichts Dresden mit der Begründung auf, dass der „polizeiliche Notstand“ nicht hinreichend belegt worden sei und bescheinigten der Verfügung „offensichtliche Rechtswidrigkeit“.

Da stellt sich die Frage, wie Ulbig „dafür gesorgt“ haben will? Einflussnahme bei Gericht? Wir wissen es nicht.

Der grüne Türke Cem Özdemir war jedenfalls willkommen bei den Linken und Illegalen, er feierte mit ihnen den Triumph über die Polizei und die besorgten Bürger.

Wer sich fragt, wieso denn der Schwarze Block in Heidenau mitfeiert, sind die linken Fußtruppen doch meist nur zum Randalemachen eingesetzt. Das liegt daran, dass das „aufrechte“ Bündnis „Dresden Nazifrei“ nach eigenen Aussagen eigentlich der Schwarze Block ist. Hier ein Screenshot der Facebookseite von „Dresden Nazifrei“:

ddnf

Auch die SPD steht ja den linken Straßenterroristen sehr nahe. So werden die Jusos morgen, Samstag um 14 Uhr eine Demo am Hauptbahnhof in Dresden abhalten, wie auf ihrer Internetseite angekündigt ist:

Das Bündnis Dresden Nazifrei, in dem sich die Jusos Dresden schon seit vielen Jahren engagieren, ruft am Samstag ab 14 Uhr zu einer Demonstration unter dem Titel „Heute die Pogrome von morgen verhindern!“ auf. Aktueller Anlass ist die widerliche rassistische Hetze und Gewalt, die sich in Heidenau, Sachsen, aber auch ganz Deutschland mittlerweile Tag für Tag abspielt.

Das alles passt aber wunderbar zum Bild eines Parteichefs Sigmar Gabriel, der die Bürger dieses Landes als Pack bezeichnet. Gleichzeitig jagen die Freunde und Verbündeten seiner Partei einen Innenminister unter offensichtlicher Bedrohung durch die Straßen seines Landes. Wer ist hier eigentlich das Pack?

Hier ein Video zu der Szene in Heidenau: