Partnerwahl als Konfliktpotential der „Willkommensgesellschaft“

imageEs ist oft genug hier gesagt worden: was das Mittelmeer an die Strände Europas aus Afrika und den Nahen und Mittleren Osten anspült, sind zum größten Teil junge, kräftig gebaute, virile Männer der Altersgruppe von 15 bis 30 Jahre. Aus diesem Umstand ergibt sich ein gewaltiges Problem für die soziale Balance im Hauptzielort Deutschland. „Männer wollen nur das eine“, ist gewiss ein Klischee, aber nicht nur. Auch in Klischees spiegeln sich reale Gegebenheiten. Männer dieses Alters suchen nun einmal naturgemäß den Kontakt zum anderen Geschlecht. Da bei uns traditionell die monogame Beziehung Standard ist, kann diese Rechnung durch die massive Zuführung eines Männerüberschusses nicht aufgehen. So einfach geht Mathematik.

(Von Hans F.)

„Wir wollen in die Stadt, in die Disco, um deutsche Frauen kennen zu lernen“ – wer bei jungen Flüchtlingen nachfragt, wird unumwunden genau diese Antworten bekommen, vor allem wenn es darum geht, dass Flüchtlinge lieber in der Stadt als in abgelegenen Ortschaften untergebracht werden wollen.

Treiben wir das Klischee einmal in einem Gedankenspiel auf die Spitze, und es werden eine Reihe von eklatanten Widersprüchen und Konfliktpotentialen offenbar, die dem scheinheiligen Bild der „Willkommensgesellschaft“ einen sehr dunklen und häßlichen Kontrast geben.

Nun möchte man nicht Türsteher einer deutschen Discothek sein, wenn es darum geht, sogenannte Flüchtlinge am Einlaß zu „selektieren“. Im Westen der Republik übernehmen diese Tätigkeit überwiegend Migranten, und auch ein türkischer Türsteher wird sich im Klaren sein, daß ein „Zappelbunker“ zum einen Kundschaft braucht, die sich auch was leisten kann, was auf die meisten mit Taschengeld ausgestatteten Flüchtlinge kaum zutreffen wird. Zum anderen ergibt sich aus der oben genannten Absicht der so Neuzugezogenen ein nicht unerhebliches Konfliktpotential, das den Ruf des Hauses ordentlich versauen kann. Kompliziert wird die Sache noch mehr, wenn sogenannte zivilgesellschaftliche Organisationen, Medien und Behörden Druck ausüben, auch dieser Personengruppe uneingeschränkten Zutritt zu gewähren.

Nehmen wir einen jungen Deutschen und geben ihm den Namen „Kai“. Kai geht in die 12. Klasse eines westdeutschen Oberstufengymnasiums, Leistungskurs Politik. Seine letzte Projektarbeit war ein Handout zum Thema Antirassismus. Samstagnacht soll es soweit sein. Da will er in der Disco das Mädchen seiner Träume ansprechen. Nennen wir sie „Jana“. Sie sitzt mit ihm im selben Leistungskurs. Zwischen beiden besteht bislang nichts Verbindliches. Er will sie ansprechen, zusammen mit ihr auf die Tanzfläche zu gehen und gerne noch mehr. Aber er ist nicht alleine im Jagdrevier. Auch andere sind auf der Suche nach „Beute“.

„Omar“ ist erst wenige Monate in Deutschland. Ein wenig Deutsch, um sich verständlich zu machen, kann er schon. Auch er hat ein Auge auf Jana geworfen. Ausgestattet mit einem enormen Selbstbewußtsein, das durch die Strapazen seiner langen Wanderung bis Deutschland nur gewachsen ist, spricht er Jana an, während Kai noch zögert. Er ist ihr kein Unbekannter. Sie gibt in seiner Unterkunft Deutsch-Unterricht auf freiwilliger Basis. Sein männliches Selbstbewußtsein imponiert ihr.

Wie wird Kai nun reagieren? Akzeptiert er die Konkurrenz oder weist er sie in die Schranken? Instinktiv spürt er, daß er bei seinem Gegenüber mit dem, was er im Faustlos-Training in der Grundschule gelernt hat, nicht weiterkommen wird. Von Omar geht eine Kraft aus, der er nichts entgegenzusetzen hat. Und Omar ist auch nicht allein. Seine im Flüchtlingsheim gewonnenen Freunde sind mitgekommen. In diesem Augenblick spürt das Einzelkind Kai seine Einsamkeit. Es sind keine Brüder, keine Cousins zu mobilisieren. Und seine Freunde, die ihm Jana ohnehin mißgönnen, halten sich dezent zurück.

Wie wird sich Kai nun verhalten? Und vor allem, was wird er empfinden, wenn Jana Omar den Vorzug gibt? Die Situation ist heikel, denn wer die Frauen kennt, der weiß wie schnell man als Mann in solchen Situationen als „Schlappschwanz“ durchgefallen ist.

Die einfachste und naheliegendste Antwort auf diese tragische Situation: Kai wird gemäß seiner Prägung durch das bundesrepublikanische Erziehungssystem und Medienwesen resignieren…

Zugegeben: dieses Beispiel ist fiktiv und zugespitzt, aber plausibel. Hier sind viele Klischees eingeflossen. Es wird in der Realität nicht in jedem Fall exakt so verlaufen oder ausgehen. Aber es wird viele Kais geben, die in Punkto Partnerwahl auf der Verliererseite der vor allem jungmännerdominierten Zuwanderung stehen. Genauso wie es sie auch auf Seiten der Zuwanderer geben wird. Für das männliche Geschlecht ist kaum eine Erfahrung frustrierender als die Zurückweisung durch eine Frau. Frustration, die rasch in Aggression umschlagen kann, vor allem wenn man auf Dauer leer ausgeht. Und nicht zu vergessen: das westliche Konzept der freien Partnerwahl ist in islamischen Kulturen, wo arrangierte Beziehungen der Standard sind, unbekannt. Wie geht also jemand, der mit den Regeln dieses Konzepts nicht vertraut ist, mit der Situation eines Mißerfolgs um? Bei aller romantischen Verklärung: das „Spiel der Liebe“ ist auch knallharte Biologie und zuweilen ein emotional grausames Geschäft. Man denke nur an den Spruch: „Im Krieg und der Liebe ist alles erlaubt“.

Was sind die Alternativen? Der Import von einer Million Frauen aus den Herkunftsländern der Zuwanderer? Eine geradezu geniale und großartige Idee… der vollkommen ernst gemeinte Vorschlag, den Zuwanderern Prostituierte auf Staatskosten zukommen zu lassen, wurde bereits gemacht.

(Foto oben: Sie hätte sich wohl eher für „Kai“ entschieden – die 19-Jährige Traiskirchenerin Virginia)