Stürmische Eindrücke beim Bonner BPE-Stand

BPE-Bonn-150808- 26Am Samstag, den 8. August, hatte der NRW-Landesverband der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) seinen zweiten Informationsstand in Bonn aufgebaut. Den zwei Wochen zuvor geplanten Stand in Bonn mussten wir angesichts der damaligen stürmischen Wetterlage verschieben. Bei diesem Stand, mit neuen Blickfängen, war nun aber viel Sonne und Sturm durch Menschen gemacht. Vom linken schreienden Studenten, über einen 12-jährigen blonden Jungen, der uns den friedlichen „Schulbildungs“(oder?)-Islam erklären wollte, über resignierende Bürger, Moslems die ihren Koran nicht kannten (wie anscheinend fast alle), bis hin zu geflüchteten Kopten (die den Koran erlebten) und uns dankbar für die Thematisierung waren, war wieder alles vertreten. Selbst „Lies-Salafisten“ am zeitlichen Ende unseres Standes stellten sich an unseren runden Stehtisch.

(Von WahrerSozialDemokrat, BPE-NRW)

Der Stand

Mit viel Unterstützung von Bonnern konnte BPE-NRW mit insgesamt etwas mehr als zehn Mitstreitern aus unterschiedlichen Erfahrungs- und Altershorizonten für alle fragenden Bürger Ansprechpartner zum Thema „Islam und Islamisierung contra Grundgesetz und Menschenrechte“ am Bonner Sterntor anbieten. Besonders zahlreich war diesmal die Beteiligung der Bürger, sowohl von unterstützend dankbar über wohlwollend diskutierend, bis hin zu resignierend abwehrend und natürlich auch gutmenschlich ablehnend.

Unsere neuen Blickfänge sorgten wohl auch für das nötige Stehbleibbedürfnis:

Die Standauslage war wie immer bunt und vielfältig, aber auch eindeutig klar ausgerichtet:

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Der schreiend verwirrte Student

Schon zu Beginn des Standes kam ein junger wohl „linksorientierter“ Mann auf uns zu, der zwar selber Religionslosigkeit von sich bekundete, den Islam (natürlich nur die Muslime) aber unbedingt verteidigen zu müssen glaubte, auch ohne etwas über den Islam zu wissen, geschweige den Koran zu kennen. Wie genau im Einzelnen und was und warum wusste er zwar auch nicht, aber dass wir wegen Islamkritik und „Islamisierungs-Verschwörung“ auf jeden Fall Rassisten und Nazis sein müssten, das zumindest war ihm ganz klar. Auch war ihm klar, dass er kein Deutscher ist, sondern nur ein Mensch, der zufällig in Deutschland geboren ist und deutsche Eltern hat, was aber mit ihm persönlich nichts zu tun hat. Im Gespräch wurde er immer lauter und umschauender, wohl in der Hoffnung, Mitstreiter für seine Position zu finden, was aber irgendwie nicht geschah. Gemein von uns war aber irgendwie schon, dass unser jahrelanger und unermüdlicher ägyptischstämmiger Mitstreiter Morris ihm satirisch-provokativ und sarkastisch so auf „Nazitum“ und Faschismus bzw. Denkverbote ansprach. Da kam er gar nicht mit zurecht: „Meint der Ausländer das jetzt echt???“ War in seinen verwirrten Studenten-Augen zu lesen. Das gab ihm den Rest und er zog wutschnaubend und brüllend davon…

Die resignierenden Bürger

Für viele Bürger im Gespräch war diesmal, wenn auch verständlich, gar nicht das Thema Islam und Islamisierung so wichtig, wie wir es sonst bei den BPE-Ständen gewohnt sind. Diesmal war die Massenzuwanderung von „Flüchtlingen“ aus aller Welt mehr das Thema. „Von denen geht eh keiner mehr“ war die einhellige Meinung, „Ende, aus, vorbei…“, „Für uns Alte/ Arme war nie soviel Geld da, wie jetzt für die…“ – Was soll man da antworten? Manche waren auch einfach nur froh, ohne direkt als Nazi oder als Rassist beschimpft zu werden, einfach mal ihren Frust loswerden zu können. Dieser Frust war dabei gar nicht auf sich egoistisch bezogen, sondern nur auf die Gegenwart unserer Alten und Armen und auf die Zukunft unserer Kinder. Man dankte uns zwar so als letzte Möglichkeit der Demokratie und freien Meinungsäußerung, war aber sehr hoffnungs- und antriebslos für die Zukunft. Manches mal möchte man einfach nur mitweinen, doch stehen wir als Fels gerade für alle Tränen da, nicht um geschliffen zu werden, sondern um den Tränen eine Stimme zu geben!

Der blonde Junge

12-jährige Kinder sind nicht unser Ansprechziel und zuvor waren in dem Alter eher alle in Begleitung ihrer Eltern und enorm passiv gelangweilt an einem BPE-Stand! Der „blonde Junge“ und sein „schwarzhaariger Freund“ im gleichen Alter schlichen aber schon länger neugierig um den Stand herum. Hörten mal hier, hörten mal da zu. Nach ca. einer Stunde sprach ich die beiden dann doch an, so eher frei, was meint ihr denn, wie seht ihr das. Geredet hat nur der „blonde Junge“, sein Freund war still, nur beobachtend. Es kam im Gespräch die geballte schulische (?) Gutmenschen-Leier, vom friedlichen Spanien-Islam war das Tollste, bis hin zu bösen Kreuzzügen und alle Erfindungen der Welt sind eigentlich islamisch. Auf die Frage, woher er sein „Wissen“ denn so hat, druckste er mit Allgemeinbildung und vielen Büchern, die er dazu gelesen hat, herum… Schule bestätigte er aber nicht, auch nicht auf Nachfrage. Ganz ehrlich, außer ein paar korrektiven Anmerkungen waren wir in dem Moment etwas baff – eigentlich wie die ganze westliche Aufklärung…

Der koranlose Moslem

Und wieder war ein (eigentlich sogar drei diesmal) Moslem da, der uns erklären wollte, wie man den Koran richtig zu lesen und zu verstehen hat. Erst war „aus dem Zusammenhang gerissen“ das Thema. Was genau bei „Tötet die Ungläubigen“ aus dem Zusammenhang gerissen sein sollte, konnte er nur mit falscher Übersetzung erklären, denn „schlau“ wie er war, sagte er, nur im Original, also im arabischen (wie er meinte) ist der Koran gültig! Kein Problem für eine Bonner Mitstreiterin (bei PI bekannt unter Verena B.) und zog sofort einen Koran mit linksseitig arabisch und rechtsseitig deutsch hervor und deutete auf die arabische Sure zum vorlesen und übersetzen hin: Er könne gar kein Arabisch, war natürlich seine Antwort… und war plötzlich verschwunden.

Die geflüchteten Kopten

Wahre Flüchtlinge gibt es auch! Und genau für die kämpfen wir von der BPE und die unterstützen wir auch! Nicht nur kämpfen wir für uns, gegen die zunehmend staatlich verordnete Islamisierung unseres Landes und Europas, sondern auch und besonders für alle Verfolgten vom sogenannten „friedlichen Islam“. Zwei Kopten kamen zu uns und wir kamen ins Gespräch. Der eine lebt schon länger in Deutschland, anerkannter Asylant, der andere (Freund/ Familie) ist vor kurzem geflohen und ist auf Bürgschaft des Ersten hier. Beantragt auch Asyl, aber ohne direkt irgendwem hier Kosten zu verursachen und beide nicht mit dem Willen, ihren Flüchtlingsgrund hier als „Islam ist Frieden“ zu vergolden… Beide bekundeten uns ihre Unterstützung, aber auch Ohnmacht, vor lauter aktueller Abschiebungsangst, uns nicht weiter offiziell unterstützen zu können. Eigentlich wollten beide nicht hier sein, wenn sie zu Hause frei leben könnten. Privater Kontakt über einem BPE-Mitstreiter wurde hergestellt.

Die Lies-Salafisten

Zum Ende kurz vor Abbau unseres Standes (schon über geplantem Soll nach 17 Uhr hinaus) kamen noch Menschen in anti-sexistischen Gender-Gewändern und je nach Evolution mit mehr oder weniger Bärten und gesellten sich freundlich zu uns. Niemand brauchte zu fragen, es waren offensichtliche Freunde von Pierre Vogel und ungültige Koran-Verteiler-Lies-Lügner bzw. Freunde vom Clemens „Hamza“, der zuvor am Stand etwas aufgeregt und unbeachtet vorbei lief. Richtig mit uns wollten sie nicht reden, aber unser versierter Mitstreiter Jürgen G. nahm sich ihnen an. Doch es ging wohl mehr darum, abschreckende Präsenz zu zeigen. Witzigerweise war zu keiner Zeit Polizei anwesend, außer mal kurz „Tach und Tschüß“ zu sagen. Erst als die Salafisten da waren, war in unauffälliger Entfernung auch tatsächlich permanente Polizeipräsenz vor Ort. Warum nur, fragt man sich? Na ja, die Polizei wird es schon wissen?


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