Stuttgart: Hanns-Martin-Schleyer-Halle für 500 weitere Invasoren beschlagnahmt

Stuttgart, 15.8.15,5Am heutigen Samstag sollen zunächst 500 Asylforderer in die nach dem RAF-Opfer Hanns-Martin-Schleyer benannte und bedeutendste Halle Stuttgarts, einziehen. Angeblich soll sie die Funktion als neue Erstaufnahmestelle nur bis zum 27. August inne haben. Es ist allerdings nicht die erste großstädtische Halle in Baden-Württemberg mit überregionaler Bedeutung, die jetzt für den beispiellosen Massenansturm von Menschen aus aller Welt zweckentfremdet wird.

Nur vorübergehend?

Erst kürzlich wurde die Karlsruher Messehalle „dm-Arena“ ebenfalls, wie es hieß, nur „vorübergehend“ – das ist wohl das neue Beschwichtigungswort in Zeiten der Asyl-Flut -, mit mehreren hundert Menschen belegt. Gestern sollte die Halle in der Badenmetropole wieder frei sein. Wie jetzt bekannt wurde, wird die Halle aufgrund der bis zu 600 Okkupanten, die täglich in Baden-Württemberg einfallen, weiter entgegen ihrer Bestimmung verwandt. Daher dürften Zweifel mehr als angebracht sein, die Stuttgarter Schleyer-Halle in zwei Wochen wieder frei von „Flüchtlingen“ zu haben.

Schon mehrere hundert Asylforderer hinter der Schleyer-Halle

Wenige Meter neben der Schleyer-Halle befinden sich – von allen Presseorganen verschwiegen – bereits mehrere Asylheime für hunderte Okkupanten in fester Bauweise.

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Vor Ort sind vor allem Männer, darunter meist Schwarzafrikaner und muslimische Araber in Begleitung ihrer Kopftuch tragenden Frauen mit Kindern zu sehen. Noch vor einem Jahr plante man auf dem Areal Wohnungen für die deutschen Kartoffeln angestammte Stadtbevölkerung, um der massiven Wohnungsnot in Stuttgart zu begegnen. Daraus wird jetzt wohl auf unbestimmte Zeit nichts. Wenn, dann werden dort wohl nur noch weitere Wohnungen für „Flüchtlinge“ entstehen – bezahlt vom Steuermichel.

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Von welchem „Begleitprogramm“ in Zukunft die Veranstaltungsorte flankiert sein könnten, wenn sich die Zahl der Okkupanten in den nächsten Tagen und Wochen ins unermessliche steigern wird, verspricht spannend zu werden. In unmittelbarer Nähe, auf der anderen Straßenseite, befindet sich das Gelände des Cannstatter Wasens, eines der größten Volksfeste der Welt, dessen Bierzelte zur Zeit aufgebaut werden. Wand an Wand zur Schleyer-Halle steht die Porsche-Arena. Direkt daneben das Carl-Benz-Center, daran die Mercedes-Benz-Arena und schließlich das Mercedes-Benz-Museum mit der Mercedes-Benz-Niederlassung Stuttgart.

Viele schöne und gepflegte Gebäude und Bauwerke. Ob man das in einigen Jahren immer noch so sagen kann? Wenn auf dem Cannstatter Wasen ab dem 25. September hunderte junge Männer mit ihren „Wert“-Vorstellungen einfallen und die vielen attraktiv zurecht gemachten jungen Frauen sehen, verspricht das viel Arbeit für Polizei und die Rettungskräfte zu werden.

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Verdreifachung der Asylzahlen zu 2014

Schon jetzt wird zugegeben, dass man sich nicht sicher ist, ob es in Stuttgart im Fall der Beschlagnahmung der Schleyer-Halle bei einer einmaligen Aktion bleiben wird, wie aus dem Integrationsministerium zu hören war. „In den nächsten Monaten sollen noch mehr Flüchtlinge kommen“, sagte auch wenig überraschend der grüne Ministerpräsident Kretschmann. Landesweit sind in Baden-Württemberg allein in Erstaufnahmeeinrichtungen derzeit über 16.000 Asylforderer untergebracht – Tendenz stark steigend. Bis Frühjahr 2016 sollen weitere 10.000 Erstaufnahmeplätze eingerichtet werden. Die Maßnahme der LEA (Landeserstaufnahmestelle) Ellwangen, die vor zwei Wochen zur Entlastung bereits bis zu 200 Menschen in ein weiter entfernt liegendes erstes Zeltlager in Baden-Württemberg brachte, verpuffte bereits (PI berichtete). Die für 1000 Personen ausgelegte ehemalige Kaserne Ellwangens, die zum Zeitpunkt der Entlastungsmaßnahme schon mit 1650 Personen total überbelegt war, verfügt (Stand heute) jetzt sogar über 2000 „Flüchtlinge“. Insgesamt rechnet der Südwesten mit 54.000 bis 80.000 Asylforderern in diesem Jahr, also doppelt bis dreimal so viele wie 2014.