Trump: Keine Gnade für illegale Einwanderer!

imageDer in Umfragen führende republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump (Foto) stellt einmal mehr klar, dass illegaler Einwanderung drastisch entgegenzutreten ist. Gestern veröffentlichte er auf seiner Internetseite ein Positionspapier, in dem er den Bau einer von Mexiko finanzierten Mauer entlang der Mexikanischen Grenze fordert, berichtet die Washington Post. Alle Illegalen müssten die USA verlassen und keine Gnade für illegale Einwanderer, so Trump. Er fordert auch die obligatorische Rückführung aller kriminellen Migranten und das Löschen der Visaberechtigung für Staaten, die ihre Verbrecher nicht zurücknehmen. Die Obama-Regierung habe allein 2013 76.000 kriminelle Ausländer aus der Haft entlassen, schreibt Trump in seinem Papier.

Trump will auch die von Barack Obama veranlasste Gesetzgebung, die Ausweisungen illegal im Land Aufhältiger verbietet wenn sie Kinder haben, rückgängig machen: „Wir werden danach trachten, die Familien nicht zu trennen, aber sie haben zu gehen“, erklärte der 69-jährige Milliardär im Interview mit dem Fernsehsender NBC und führte weiter aus: „Ich liebe dieses Land und möchte es wieder groß machen“, aber es würde nicht wieder zu seiner alten Größe zurückkommen, wenn die USA auf diese Art weitermache. „Wir werden eine Dritte Welt werden, wahrscheinlich sind wir das schon“, so Trump.

Mexikaner verursachten den USA enorme Kosten, nicht nur durch die illegale Einwanderung an sich sondern auch durch Kriminalität und Drogen, erklärt er zum wiederholten Male. Wenn Mexiko sich weigere den Grenzschutz zu bezahlen, müssten die USA „Maßnahmen“ ergreifen, so Trump. Wie die Washington Post berichtet, schlägt der Geschäftsmann in diesem Fall drastische Erhöhungen der Visagebühren für Mexikaner vor. Unternehmensvorstände und Diplomaten sollten mehr zahlen. Ebenso sollten die Gebühren für sogenannte Grenzübertrittskarten, die pro Jahr von etwa einer Million Mexikanern beantragt werden, erhöht werden.

Für Aufsehen sorgt auch seine Forderung, nicht mehr alle, die in den USA geboren werden, sollten automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten, denn das sei einer der Hauptanziehungspunkte für illegale Einwanderung. Nach Angaben des Pew Research Centers leben derzeit 11,3 Millionen Illegale in den USA, mehr als 50 Prozent davon kommen aus Mexiko.

Die Medien sind sich einig: Das ist „Ausländerhetze“! Wir sagen: des ist gesunder Menschenverstand. Donald Trump ist selbst das Kind von Einwanderern. Seine Mutter Mary MacLeod Trump stammte aus Schottland, seine Großeltern väterlicherseits aus der Pfalz. Aber im Unterschied zu denen, die heute in den USA oder auch in Deutschland „ein gutes Leben suchen“, baute Frederick Christ Trump, Donald Trumps Vater ein Bauimperium auf, schaffte Arbeitsplätze und gab dem Land etwas zurück, anstatt es nur auszunehmen.