Ungarn: Illegale zerstören Leichenhalle

Im Ungarischen Kiralyhalom, nahe der serbischen Grenze leben viele Illegale. Sie dringen bis in die Häuser der Anwohner vor, manchmal noch höflich fragend, ob sie die Küche nutzen dürften, es werden aber auch Bewohner geschlagen, bedroht und genötigt die Fremden in ihrem Haus zu dulden. Am Freitag randalierte eine Gruppe auf dem örtlichen Friedhof, brach die Tür zur Leichhalle auf und zerstörte zum Teil die Einrichtung. Sie treffen sich fast täglich auf dem Friedhof, benutzen ihn als persönlichen Parkraum und verrichten ihre Notdurft auf den Gräbern, wird berichtet. Seit Anfang des Jahres sind rund 70.000 Personen illgeal nach Ungarn eingereist, derzeit versuchen fast täglich 1.500 Asylforderer die Grenze zu überschreiten. Es wird Zeit, dass der von Staatschef Victor Orban beschlossene Bau des 175 Kilometer langen und vier Meter hohen Grenzschutzzaunes zu einem Ende kommt und dieses Tor zur EU geschlossen wird. (lsg)