Video: IS spricht nun deutsch und droht Merkel

00Seit kurzem kursiert im Internet ein etwa fünfminütiges Video, in dem deutschsprachige Dschihadisten des IS den „Ungläubigen“ in Deutschland und Österreich mit Anschlägen drohen. Zu sehen sind unter anderem der Österreicher Mohamed Mahmoud, Kampfnahme „Abu Usamah al-Gharib“ (Foto, l.), und vermutlich ein Deutscher, der sich Abu Umar al-Almani (r.) nennt. Es ist eine „Nachricht an die Geschwister in Österreich und Deutschland“ und eine Aufforderung, sich dem Dschihad anzuschließen. „Ihr seid nicht mehr unter der Fuchtel der Kuffar, sondern wir machen mit ihnen, was wir wollen“, sagt offenbar al-Almani in der Einleitung.

(Von L.S.Gabriel)

Später sieht man die beiden, mit Gewehren in den Händen hinter zwei vor ihnen knienden, gefesselten Gefangenen stehen. Al-Gharib fordert die „Brüder und Schwestern“ auf, den Dschihad in Deutschland und Österreich zu unterstützen. „Greift die Kuffar an, in ihren eigenen Häusern, tötet sie dort, wo ihr sie findet“, sagt er. „Meine Geschwister, entweder schließt euch hier den Mudschahedin an oder führt den Dschihad in Deutschland oder in Österreich durch. Du brauchst nicht viel dafür. Nimm ein großes Messer, geh auf die Straße und schlachte jeden Kuffar, der dir gegenüber kommt. Sie sind wie Hunde. [..] Und das letzte Wort an dich, oh Merkel, Du schmutzige Hündin. [..] Wir werden uns rächen. Wir werden uns rächen, für die Beschimpfung des Propheten [..]. Wir werden uns rächen, für das Blut, das ihr vergossen habt, von den Muslimen in Afghanistan. Wir werden uns rächen, für die Waffenunterstützung“, droht der Terrorist.

Gegen Ende des Propagandafilms ist zu sehen, wie die beiden Gefangenen von hinten erschossen werden. Untermalt ist diese Schlusssequenz mit einer Art deutschem Dschihad-Rap. Es wirkt makaber bis grotesk. Die Identität der beiden Ermordeten ist nicht bekannt.

Der 1985 in Österreich geborene Mohamed Mahmoud, Sohn eines eingewanderten Muslimbruders aus Ägypten, saß wegen Unterstützung der Terrororganisation Al Kaida ab September 2007 vier Jahre im Gefängnis. Kurze Zeit nach seiner Haftentlassung im September 2011 zog er nach Berlin und weiter nach Solingen, er nannte sich fortan Abu Usamah al-Gharib. Im Frühjahr 2012 erteilte Hessens Innenminister Boris Rhein den Bescheid, der Islamverbrecher müsse Deutschland binnen eines Monats verlassen. Im März 2013 stellte er ein offenbar in der Türkei gedrehtes Video ins Internet, in dem er seinen österreichischen Pass verbrannte und erklärte, er habe mit der österreichischen Kultur nichts am Hut und Osama bin Laden sei ein Held. Zwischen ihm und dem Westen per se bestehe nur Feindschaft und Hass, ließ er die Welt wissen. „Entweder ich siege über sie, oder ich schlage ihre Köpfe ab“, sagte er damals. Kurz darauf wurde er in der Türkei, nahe der syrischen Grenze mit einem gefälschten syrischen Pass verhaftet. Schon damals wollte er nach Syrien, um sich dem Dschihad anzuschließen. Er kam dann kurzzeitig in der Türkei in Haft. Plötzlich wollte er wieder nach Österreich ausgeliefert werden, vermutlich weil da das Gefängnisleben kuscheliger ist, als in der Türkei. Die Türken ließen ihn unter der Auflage, er müsse sich regelmäßig bei den Behörden melden, frei – und weg war er.

Nun wissen wir, wo er ist und was er treibt. Der eigentliche Wahnsinn dieser Geschichte begann aber wohl schon damit, dass der Vater dieses islamverstörten Mörders in Österreich Asyl bekommen hatte. Der Muslimbruder Sami Mahmoud flüchtete aus Ägypten, als die Muslimbrüder da verboten wurden und erhielt deshalb in Österreich nicht nur sofort Asyl, sondern nach fünf Jahren, offenbar als besondere Anerkennung für sogar in Ägypten verfolgte Islamfaschisten, die österreichische Staatsbürgerschaft. Der beste Beweis dafür, dass der neue Österreicher sich niemals in sein Gastland und dessen Werte eingegliedert hat, ist sein verkommener Mördersohn Mohamed, der nun uns alle bedroht.

Hier das Video – Achtung, grausame Bilder: