Der Vorschlag des Soziologen Jürgen Friedrichs, angesichts der Asylantenschwemme die Migrassoren vorrangig in den Wohngebieten der Mittelschicht unterzubringen, ist hier ja auf wenig Gegenliebe gestoßen. Dabei hat er das doch so nett mit der Hilfsbereitschaft der Mittelschicht begründet. Tatsächlich steckt hinter dem Vorschlag aber eine soziologische Grunderkenntnis, die soziochinesisch so lautet: „Kennzeichnend für hierarchische Milieustrukturen ist eine umgekehrt u-förmige Beziehung zwischen gesellschaftlichem Rang und Konformitätsbereitschaft“ (Gerhard Schulze). Zu deutsch: Die Mittelschicht ist die anpassungsbereiteste aller Schichten, und darum ist von ihr am wenigsten Widerstand zu erwarten.

(Von Peter M. Messer)

Der Grund ist ganz einfach und wurde von einigen Kommentatoren hier klar erkannt: “Es zählt zu den Besonderheiten der mittleren Position,“ so wieder der Soziologe Gerhard Schulze, „dass man etwas zu verlieren hat, sich gegen den drohenden Verlust jedoch nicht durch Machtmittel, sondern nur durch Konformität gegenüber den Mächtigen schützen kann. Der brave Mann ist kein großer Mann.“ In den oberen Rängen dagegen könne man sich so viel Nonkonformität in der Lebensführung leisten, wie man bezahlen könne. Exzesse dienten dort nicht nur dem Genuss, sondern seien auch Statusdemonstrationen nach unten. Neben dem lasterhaften Nonkonformismus gäbe es noch den tugendhaften Nonkonformismus des konventionensprengenden Genies und des innovativen Unternehmers. Ganz unten dagegen hat man wenig zu verlieren, und sofern von der Unterschicht gehorsam verlangt wird, wird nur der verlangt und keine allgemeines Selbstdisziplinierung: „Wer ganz unten steht, lebt ungezwungener.“

Der geringere Konformismus von Oberschicht und Unterschicht bzw. Randgruppen lässt sich sehr schön daran zeigen, dass es immer wieder zu direkten Stiltransfers von der Unter- zur Oberschicht kommt, vor allem in der Mode. Ein am gesellschaftlichen Rand entstandenes Phänomen wie Punk wird von Modeschöpfern wie Jean-Paul Gaultier oder godmother of punk Vivienne Westwood für den Luxussektor adaptiert und sickert von dort irgendwann auch in verdünnter Form auf die Mittelschicht herab. Aktuell demonstriert das ein Kleidungsstück besonders, der Kapuzenpulli, der Hoodie: Er kleidet das Streetgang-Mitglied ebenso wie Dotcom-Milliardäre wie Mark Zuckerberg.

Über diesen durch die Mittellage erzwungenen Konformismus lagern sich zwei weitere Schichtungen der Konformität. Erstens wird der Konformitätszwang verinnerlicht und positiv umgedeutet als das „Anständige“, als „Maß und Mitte“. Das Sich-Eingliedern in die Verhältnisse muss auch nicht notwendig schlecht sein, die Mittelschicht gedieh im Westen während des größten Teils des 20. Jhs., warum hätte sie den Aufstand proben sollen? Problematisch wird das aber, wenn sich die Verhältnisse verändern und die Macht ihre Lebensverhältnisse nicht mehr garantiert. Dann hat man verlernt, die eigene Unterordnung als Unterwerfung zu begreifen und sich dagegen zu wehren.

Für die Gegenwart kommt noch eine weitere Schichtung der Konformität hinzu: Gerhard Schulze, aus dessen schon klassischem Buch „Die Erlebnisgesellschaft“ ich hier zitiert habe, machte die Beobachtung, dass die Konformität der Mittelschicht immer weniger von außen erzwungen sei, denn es gäbe für die Lebensführung immer weniger bindende gesellschaftliche Vorgaben. Darum sei Konformität heute verstärkt innenmotiviert. Die Übereinstimmung mit Normen habe eine eigene Erlebnisqualität, die von bestimmten Menschen bewusst gesucht werde und die dazu ein Bild von sozialer Verbindlichkeit konstruieren müssten, das tatsächlich gar nicht mehr gegeben sei. Übereinstimmung mit diesen fiktiven Normen werde als bestätigend und lustvoll empfunden. Diese Konformitätslust könnte ihre Kreise weit außerhalb des Milieus der Angestellten und Beamten ziehen, wenn ich manchmal konservative Intellektuelle sehe, die einem „sinnlosen Dienen“ durchaus etwas abgewinnen können.

Gegenstand von Schulzes Buch ist die detailliert belegte Beobachtung, dass die heutige Lebensführung wesentlich auf das Haben vor Erlebnissen abziele. Bewegen wir uns von der persönlichen Lebensführung wieder auf das Feld der Politik, dürfen wir die gesellschaftliche Ausdehnung der konformistischen Mitte weit über die wirtschaftliche Mittelschicht hinaus ziehen. Denn wäre heute wirklich so vermögend und unabhängig, dass er sich einen Zusammenstoß mit der Political Correctness leisten könnte? Jedenfalls kann man leicht sehen, dass das norm- und gesetzeskonforme Milieu der Mitte von unten wie von oben durch norm- und gesetzesverletzende Milieus eingekeilt ist, die seine Lebenswirklichkeit bestimmen: Von unten etwa durch Straßenkriminalität und Einbrecher, die für eine permanente Grundangst sorgen, und durch Migrassoren, die das Lebensumfeld negativ verändern. Von oben z. B. durch die rechtsbrechenden Eliten bei der Euro-„Rettung“ und den Vermögensverlust durch deren Niedrigzinspolitik. Die Hilflosigkeit der normkonformen Mitte zeigt sich darin, dass sie trotz dieser offensichtlichen Rechtsbrüche weiterhin ohnmächtig das Recht beschwört, und zwar an erster Stelle, egal ob es um Euro oder Asylpolitik geht. Wäre der Migrassorenansturm denn völlig in Ordnung, wenn er gesetzeskonform erfolgen würde? Aber die antipolitische Vergötzung des Rechts (die ihm letztlich sogar schadet) ist so schwer zu überwinden, weil für die Mittelschicht Konformismus das einzige Mittel zur Absicherung ist. Im Zweifel ist man immer noch bereit, die Vorgaben des Establishments gegen seine Gegner zu exekutieren.

Was aber kann man dagegen tun? Man muss erst einmal die eigene Lage als die eines Unterworfenen begreifen und begreifen, dass sich die Herrschenden dieser Lage bewusst sind und sie eiskalt instrumentalisieren. Es wurde ja berichtet, dass das Bundeskanzleramt gegenwärtig Verhaltensökonomen und Psychologen sucht, und es sucht sie genau zu solchen Zwecken. Wer immer noch von Anstand, ewigen Werten und Recht schwafelt, zieht sich selbst den Ring durch die Nase, an dem er zur Schlachtbank geführt wird. Man kann zwar nicht die machtpolitische Prekarität der Mittellage ändern, aber man kann die beiden Formen der inneren Bejahung von Konformität beseitigen, die den Mächtigen das Leben leicht machen. Es ist irrwitzig, einerseits zu beschwören, dass es erst noch schlimmer kommen müsse, und andererseits Werte und Normen hochzuhalten, die dafür sorgen, dass man immer mehr hinnimmt.

Dazu bedarf es oft genug keiner Radikalisierung, sondern einfach nur Präzision. Wenn ich etwa meine, die Pegida-Spaziergänger gegen den Vorwurf verteidigen zu müssen, dass sie Rechte seien, indem ich dagegenhalte, sie seien die bürgerlich Mitte, habe ich das herrschende Beurteilungsschema akzeptiert. Stattdessen sollte man sagen, dass sie keine Feinde von Freiheit und Demokratie seien, sondern Bürger, die sich gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen wehren. Das bringt das Gewollte zum Ausdruck, aber nicht in der Sprache der Mächtigen. Das Problem ist, dass denen immer noch Vertrauen entgegengebracht wird. Das zeigt sich spätestens dann, wenn es um diejenigen geht, die den Kopf herausstrecken und Widerstand leisten. Die wirken dann leicht schräg und schmuddelig. Man sollte sich aber endlich eingestehen, dass aus der Mitte Widerstand nun mal am wenigsten zu erwarten ist. Er kommt eher aus der Unterschicht, und wenn er aus der Mitte kommt, dann von eher von Personen, die in irgendeiner Weise aus der Reihe tanzen. Damit muss man leben, anders ist Widerstand nicht zu haben. Ihnen sollte man das Leben so leicht wie möglich machen. Freiheitsräume, die man hat, und sei es nur bei der Abfassung eines Online-Kommentares, muss man zu ihren Gunsten nutzen und sich von den Kriterien der Mächtigen lösen. Es ist selbstzerstörerisch, an nebulösen Konzepten wie „Anstand“ festzuhalten, deren gesamtgesellschaftliche Geltung fiktiv ist und die der Gegner einem selbst gegenüber nicht einhalten wird.

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29 KOMMENTARE

  1. Eine schlüssige Begründung für die verlogene Political Correctness.

    Die Mitglieder der Mittelschicht sind politisch konform/korrekt, weil sie ansonsten aus der Gesellschaft ausgestossen und geächtet werden.

    Die Politik betreibt eine Erpressung der Mittelschicht, die weder einen Geldtransfer nach Griechenland, noch eine Massenzuwanderung, aber auch keine Behandlung durch die Nazikeule will.

  2. Danke, das fand ich jetzt sehr interessant, mal von einer anderen Seite beleuchtet zu sehen.

    Vieles kann ich aus eigenem Erleben so bestätigen. Gerade im Osten wurde sich vor 25 Jahren gegen ein bestehendes Herrschaftsgefüge aufgelehnt – das ging auch nicht von heute auf morgen. Aber es war erfolgreich.

    Und die „Ossies“ wissen, was es heißt, unter einer Diktatur zu leben. Viele wollen das nicht noch einmal erleben und sehen so die Zeichen der Zeit schon etwas früher, als „Westler“, die das ja überhaupt nicht kennen können, da sie seit vielen Jahrzehnten mit ihrem Konformismus gut gefahren sind.

  3. Man sollte sich aber endlich eingestehen, dass aus der Mitte Widerstand nun mal am wenigsten zu erwarten ist. Er kommt eher aus der Unterschicht, und wenn er aus der Mitte kommt, dann von eher von Personen, die in irgendeiner Weise aus der Reihe tanzen. Damit muss man leben, anders ist Widerstand nicht zu haben. Ihnen sollte man das Leben so leicht wie möglich machen. Freiheitsräume, die man hat, und sei es nur bei der Abfassung eines Online-Kommentares, muss man zu ihren Gunsten nutzen und sich von den Kriterien der Mächtigen lösen.

    Ich übersetze das mal so einfach und primitiv für mich selbst:

    Wir sollten endlich aufhören, uns ständig von allen zu distanzieren, die nicht unser Deo benutzen.

  4. Tja … Der Weg des geringsten Widerstandes ist nicht nur der Einfachste sondern auch derjenige, der kurz darauf „alle“ vor vollendete Tatsachen stellen wird. Wenn die mittelprächtigen Wohnlagen in Deutschland vollumfänglich bereichert sind werden die dortigen Unmutsbekundungen notwendigerweise die weiteren Bereicherungen in die besseren oder schlechteren Wohnlagen verlagern … dann natürlich alternativlos und auch mit Rückendeckung durch die schon geschundene Mittelschicht. Auch wenn ich es nicht für gewollt oder geplant halte ist es dennoch der zufällig geschickteste Weg um den garantiert kommenden „Crash“ noch deutlich zu intensivieren und dann für wirklich alle ein alptraumhaftes Erwachensszenario zu schaffen. Mich erheitert die Entwicklung inzwischen immer mehr … was uns bevorsteht wird eine Lehre sein, der sich niemand entziehen kann und die Generationen prägen wird. Nicht schön aber leider notwendig.

  5. jetzt weiss ich
    bescheid,
    ich bin
    Unterschicht.
    gut zu wissen,
    jetzt nur noch
    danach handeln.

    oder der
    Nonkonformist,
    der aus der
    Reihe tanzt.

    kann das auch
    ein Nichttänzer sein.

  6. Das größte Disziplinierungsinstrument der Mittelschicht ist das vom sozialistischen Fischer/Schröder-Regime 2003 eingeführte und „Hartz IV“ genannte Enteigungsgesetz.

    Nach einem Jahr wird auch der bis dahin erfolgreiche Mittelklasseangestellte enteignet und entwertet, derweil man zur zusätzlichen Demütigung bei rechtgläubigen InvasorInnen mit der Einhaltung der Hartz IV-Vorschriften nicht so pingelig ist.

    Der 50plusser ist permanent in seiner Existenz bedroht, sofern er nicht die Gnade der Erbschaft der Aufbaugeneration hat.

    Er hat alles zu verlieren: Haus, Familie, Auto, gesellschaftliches Umfeld.

    Die Eltern von Björn-Thorben und Lea Sophie werden so stärker diszipliniert als die von Kevin und Chantalle.

    Und die berufliche Existenz kann schon wie im Gysi-Staat „DDR“ durch eine „falsche“ Meinungsäußerung vernichtet werden, falls nicht Spezialdemokratin Edelgard Bulmahn die Opfer vorher in Hartz IV oder nach Harvard vertrieben hat, dafür müsste sie eigentlich vor Gericht gestellt werden!

    So werden nun also die Rotweingürtel im Vorfeld sturmreif geschossen, Harvestehude ist nicht überall!

  7. dgu3000 (01. Aug 2015 12:37)

    Danke, das fand ich jetzt sehr interessant, mal von einer anderen Seite beleuchtet zu sehen.

    Vieles kann ich aus eigenem Erleben so bestätigen. Gerade im Osten wurde sich vor 25 Jahren gegen ein bestehendes Herrschaftsgefüge aufgelehnt – das ging auch nicht von heute auf morgen. Aber es war erfolgreich.

    Und die „Ossies“ wissen, was es heißt, unter einer Diktatur zu leben. Viele wollen das nicht noch einmal erleben und sehen so die Zeichen der Zeit schon etwas früher, als „Westler“, die das ja überhaupt nicht kennen können, da sie seit vielen Jahrzehnten mit ihrem Konformismus gut gefahren sind.
    ——————
    Die Westler tun so als hätten sie die „Demokratie“ mit der Muttermilch gesoffen und glauben, die Demokratie sei – rein territorial – untrennbar an ein Staatsgebiet gebunden!

  8. #6 PSI (01. Aug 2015 13:41)
    dgu3000 (01. Aug 2015 12:37)

    Irgendwann ist die Mittelschicht verschwunden und mit ihr auch die alte Welt.

    Jean Raspail ist nun aber nicht das Ende der Geschichte:

    http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article144710270/Mit-Tempelrittern-gegen-das-muslimische-Stockholm.html

    „Telluria“spielt im 21. Jahrhundert: Eurasien ist in Kleinstaaten zerfallen, verehrt Stalin – und eine Glücksdroge. Ist Vladimir Sorokin ein Art Houellebecq für Fortgeschrittene?

    …..

    Doch auch Europa hat sich atomisiert. Deutschland und Frankreich bestehen aus Kleinstrepubliken, und der übrige Kontinent ist nach einem verheerenden Krieg gegen die islamistischen Invasoren vollständig ruiniert. Der Orden der Tempelritter ist wieder auferstanden und hat sein Hauptquartier in der sagenhaften Landschaft des Languedoc. In der Templerfestung La Couvertoirade wird nicht nur das Turiner Grabtuch aufbewahrt, von hier aus blasen die Ordensritter im Zeichen des Tatzenkreuzes zum Großangriff auf muslimische Bollwerke in Stockholm und Istanbul.

    In Sorokins elektrifizierter Mittelalterwelt klingt das dann so: „Langsam drehte sich das riesige Katapult nach Südosten. Glockenläuten. Ein Signal ertönte, die Zündkapseln flammten auf, und fünfzig Feuerschweife trugen mit düsterem Fauchen die stählernen Christuskrieger einen nach dem anderen zügig in den blauen Himmel des Languedoc hinaus. Kometen gleich jagten die Ritter zu ihrem fernen Ziel am Ufer des Schwarzen Meeres davon. In derselben Sekunde lösten Hunderte solcher Kometen sich von den Abschussrampen bei Liège und Breda, aus den Wäldern um Siewierz, von den Gipfeln der Südkarpaten, von den Ufern des Starnberger Sees und den Solowki-Inseln.“

    In „Telluria“ ist die Geopolitik vollständig durcheinandergeraten, kein Handlungsfaden und kein Spannungsbogen stiften hier Zusammenhang. Sorokin nimmt seine Leser mit auf eine Reise durch diese deformierte Geografie. In jedem der fünfzig Kapitel, aus denen der Roman besteht, wechselt er den Schauplatz: Barcelona, Moskau, Stockholm, Paris, Bern, Berlin und eine Republik namens Köln, wo erstmals nach dem Krieg wieder Karneval gefeiert werden darf.

  9. Zu deutsch: Die Mittelschicht ist die anpassungsbereiteste aller Schichten, und darum ist von ihr am wenigsten Widerstand zu erwarten.“
    —————————————————–

    Ja warum? Weil sie von der Arbeit und Lebensunterhalt zu sehr in Anspruch genommen wird um Zeit für politischen Widerstand zu finden. Wer hat Zeit bei PEGIDA mitzumachen? Ein Großteil sind Ruheständler, und das ist auch gut so. Von denen hat DE ja immer mehr, und die gilt es zu mobilisieren. Sie brauchen auch keine Diskriminisation am Arbeitsplatz wegen ihrer politischen Tätigkeit zu zu fürchten, was ja oft genug vorkommt.

  10. …ALSO DIE BILDUNGSSCHICHT

    „LEGT SICH MIT FREMDEN INS BETT“:

    Studenten, Journalisten u. andere Medienschaffende, Lehrer, Sozialfuzzis, Ärzte, Archäologen, Anthropologen(Stanley Ann Dunham, Mutter des Hussein Obama), Soziologen, Psychologen, Kichenleute, Politiker u.ä.

    Flüchtlinge sind diesen willkommen:

    SIE MÖCHTE SICH MIT FREMDEN MISCHEN
    Anabel Schunke, Studentin und professionelles Model
    „… ihr uns daran erinnert, was Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft eigentlich bedeutet und weil ihr uns zeigt, wie viel reicher ein Land ist, in dem sich unterschiedliche Kulturen vermischen und ergänzen.“

    SIE RUFT DAZU AUF, BEI IHR EINZUZIEHEN
    Sonja Lehnert, Autorin
    „… weil ihr hier sicher seid vor Krieg und Verfolgung, weil ihr eine kulturelle Bereicherung für Deutschland seid und weil es unter euch genauso spannende, kluge und die Gesellschaft bereichernde Menschen gibt, wie unter denen, die hier schon leben, weil die meisten Menschen aus Deutschland euch gerne aufnehmen und willkommen heißen. Wir wollen, dass ihr zu uns kommt, weil Ihr euch in Eurem Land bedroht fühlt. Und wir wollen dafür sorgen, dass ihr hier von den rechtsradikalen Terroristen und Nazis nicht verfolgt werdet. Das ist unsere Pflicht. Fühlt euch wie zu Hause.“

    FREMDE SICHERN WOHLSTAND u. ADELN UNS
    Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
    „Liebe Flüchtlinge, es ist gut, dass ihr hier seid, weil ihr mit euren Fähigkeiten, Ideen und großer Motivation uns helft, unseren Wohlstand langfristig zu sichern und weil ihr uns helft, offen und tolerant zu werden und somit auch als Gesellschaft zu reifen und wirtschaftlich zu florieren.“

    KRIEGSFLÜCHTLINGE BRINGEN SPASS
    Britta Schäfer, Referentin am Deutschen Jugendinstitut
    „Liebe Flüchtlinge, es ist gut, dass ihr hier seid, weil ihr Lebensfreude mitbringt.“

    FREUD u. LEID DER FREMDEN GENIESSEN
    Gisela Gerhardt, Volkswirtin
    „…Und ohne dass diese Hilfe von ewig Gestrigen und engstirnigen Angstbeißern torpediert wird! Wir freuen uns darauf, von euch zu hören, weil wir sicher sind, dass ihr uns viel zu erzählen habt, von euch selber, von eurem Zuhause, von euren Freuden – und eurem Leiden…“

    ER MÖCHTE KEINE GAGE u. ARM LEBEN
    Florian Wünsche, Schauspieler
    „“Liebe Flüchtlinge, es ist gut, dass ihr hier seid, weil wir verlernt haben, was Demut ist und ein in Kapitalsucht verfallenes Volk sind. Wir haben Euch entmündigt, beraubt, und die Grundlagen genommen, selber ein reiches, vollkommenes und souveränes Leben zu führen, nur um uns zu bereichern…“

    ABENTEUERLUST MUSS BELOHNT WERDEN
    Josef Krieg, Bildungsberater und Lehrbeauftragter für politische Wissenschaften an der Zeppelin-Universität
    „Liebe Flüchtlinge, es ist gut, dass ihr hier seid, weil der Preis, alles aufgegeben zu haben, sonst zu hoch gewesen wäre…“

    DEUTSCHLAND FÜR DIE GANZE WELT
    Jumbo Schreiner, TV-Moderator
    „… weil jeder Mensch einen sicheren Lebensraum verdient hat. Egal welcher Farbe oder Glaubens!“

    PHRASENDRESCHEN MACHT SPASS!
    Berndt Ostendorf, emeritierter Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte
    „… weil ihr eine demographische Lücke schließt, den Fachkräftemangel abfedert, die politische Kultur belebt und anregt, eine kosmopolitische Bereicherung darstellt, uns auf globale Herausforderungen vorbereitet.“

    ER SCHMAROTZTE BEI FREMDEN; WIR SOLLEN ZAHLEN:
    Wolfgang Gründinger, Zukunftslobbyist
    “… ich in vielen Ländern unglaubliche Gastfreundschaft erfahren habe und gerne etwas zurückgeben möchte.”

    DEUTSCHLANDS WOHLSTAND IST ZUFALL:
    Jan Künzl, Geschäftsführer
    “… weil nur der reine Zufall der Geburt den Unterschied zwischen einem bequemen Leben in Deutschland und einem Leben auf der Flucht ausmacht.”
    (Huffington Post Deutschland)

    https://famigros.migros.ch/.imaging/stk/famigros/ImageAppetizer/media/famigros/bilder/familienleben/familienmanagement/Familienformen/binational/original/binational.JPG

    +++++++++++++

    TIEFER, ALS DIE UNTERSCHICHT,

    STEHT DAS LUMPENPROLETARIAT:

    Es buhlen mit den Fremden Rocker, Luden, Huren, Luder, Grenzdebile, Hooligans, Schul- u. Berufsversager, Klein- u. Großkriminelle, sozial, geistig u. seelisch Verwahrloste, Schwererziehbare, Lohnschreiberlinge, dicke Blondinen/Mauerblümchen und andere Randgruppen
    http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.395887.1357678913/860×860/studieren-ausland.jpg

  11. Aber wehe, die Mittelschicht steht an der Wand und hat keine andere Wahl, als sich zu wehren. Dann läuft die „Elite“. Das könnte diesen Winter schon der Fall sein, wenn die Zelte mangels Temperaturen evakuiert werden müssen.

  12. Eigentlich geht es nur ums Geld.
    Man kann Geld
    1. durch Arbeit erwerben (Mittelschicht),
    2. kriminell erwirtschaften oder
    3. über Umverteilung zu Geld kommen.

    Eine Form der Umverteilung ist Geld aus Geld machen.
    Beispiel gefällig:

    Eric de Rothschild“ Es ist kein schlechtes Geschäft“
    DIE ZEIT: Baron de Rothschild,verdienen Sie immer noch gern Geld?

    Eric de Rothschild: Sie könnten mich auch fragen, ob ich gern guten Wein produziere. Natürlich tue ich das.

    ZEIT: Sie machen weiterhin Geld aus Geld?

    De Rothschild: Ja. Sie können Geld mit Geld verdienen …
    http://www.zeit.de/2010/29/Interview-Bankier-Rothschild
    19. Juli 2010

    Wenn Teile der Mittelschicht etwas von diese Art Geldmachen beherrschen würden, wären diese finanziell unabhängig und könnten sich auch politisch artikulieren.

  13. ENDLICH… eine GUTE und REALE Perspektive… die ich nach langjähriger eigenen Analyse teile!

    …wobei ich die Unterschicht nach der „Kraft des Widerstands“ analysiert habe… es gibt die „Adaptierten“… sie waren zusammen mit den Schwarzköpfen in den Doofenschulen und haben erkannt das deren asoziales, kriminelles und gewalttätiges Verhalten in dieser Gesellschaft dank HARTZ „praktikabel“ ist und übernahmen diese Verhaltensweise… und solidarisieren sich (leider) mit den Schwarzköpfen.

    Und dann gibt es tatsächlich die Unterschicht die trotz HARTZ + gemeinsamer Hauptschule erkannt haben das man besser unter ebensolchen DEUTSCHEN bleibt… und Abstand hält zu den vorgenannten Schwarzköpfen…

    …es ist traurig aber wahr: DAS ist der verbliebene Widerstand und das EINZIG verlässliche Potential!!!

  14. Das passiert ja schon.
    In unserem bis dahin sehr schönen Wohnviertel werden fast alle Wohnungen, die leer werden an Asylanten vermietet.
    Der Vermieter macht dabei ein Bombengeschäft und kann sich noch mit seiner Menschenfreundlichkeit brüsten.
    Dabei sind wir vor acht Jahren mit unseren Kindern extra hierher gezogen, um ein ruhiges bürgerliches, mitteleuropäisch geprägtes Leben führen zu können. Dafür zahlen wir auch €200,- mehr Miete als im angrenzenden Stadtviertel.
    Aber das wird uns leider bald nichts mehr nützen.

  15. Die Mittelschicht ist europaweit im Aussterben begriffen, was von der Politik beabsichtigt ist. Die Enteignung der Mittelschicht durch den gescheiterten, unersättlichen Raubstaat ist schon weit fortgeschritten, und wird noch weitergehen bis zur völligen Enteignung. Die illegalen Immigranten sollen die Unterschicht auf über 90% manipulierte, elektronisch ferngesteuerte Arbeits- und Konsumsklaven vergrößern, die den Reichtum der Oberschicht finanzieren.

  16. Herr Jürgen Friedrichs, das funktioniert bestimmt in den alten Bundesländern ohne große Gegenwirkung, da dort seit Jahrzehnten die Gehirnwäsche und Verdummung der Bevölkerung funktioniert und erfolgreich platziert wurde. Die neuen Länder sind zum Glück noch nicht so verseucht und werden ganz schnell entsprechend reagieren! Auch wenn diese mit immer mehr Gutmenschen, die in den alten Ländern nicht mehr gewollt sind, geflutet werden! Wenn Tag X kommt, dann werden sie schon sehen, woher die Welle der Säuberung kommt. Diese wird heftig und schmerzhaft werden!!!

  17. #7 Zensus (01. Aug 2015 13:37)
    4 Amtszeit? Merkel „tritt“ noch mal nach, damit Deutschland so richtig vor die Kopftücher geht!
    Das Bild LOL…

    Merkel will die Zerstörung Deutschlands vollenden.

    Es kann sein aber, dass sie dafür keine 4. Amtszeit braucht, weil das Land schon vor 2017 kollabiert.

    http://www.welt.de/newsticker/news1/article144521572/Staedtetag-sieht-noch-viel-Platz-fuer-Fluechtlinge.html

    Er bezog sich dabei auf Äußerungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), der angesichts des Anstiegs der Flüchtlingszahlen intern angeblich vor einem „Kollaps“ des Aufnahmesystems für Asylbewerber gewarnt hatte.

  18. Wirtschaftliche Mittelschicht als Politische Unterschicht

    Grundsätzlich:
    je reicher, desto mehr profitiert man von der Masseneinwanderung (Ausbeutung, steigende Mieteinnahmen, Zusammenarbeit mit der Asylindustrie usw.) und desto weniger ist man selbst davon betroffen (noch).

    Umgekehrt, je ärmer, desto mehr leidet man unter den Folgen der Masseneinwanderung.
    Deshalb ist die Unterschicht politisch viel vernünftiger, weil der Realität näher.

    Es sind die degenerierten reichen Selbstmörder, die das Land (und somit auch ihre eigen Lebensgrundlage) wegen kurzfristiger Gewinne zerstören.
    Die Mittelschicht macht dabei mit.
    Selbst der kleinste Kapitalist verliert den Verstand, wenn er mehr Gewinn riecht.

    http://www.n-tv.de/politik/Handwerk-will-Fluechtlinge-ausbilden-article15551421.html

    Die deutschen Handwerksbetriebe wollen in Zukunft junge Flüchtlinge ausbilden. Dafür verlangen die Firmen jedoch eine rechtliche Sicherheit von Seiten der Politik. Denn die Zuwanderer könnten ein altes Problem der Firmen lösen.

  19. Großartig! Ein fabelhafter Essay von Anfang bis Ende!
    Mit so vielen Glanzstellen, daß man sie gar nicht alle zitieren kann, man würde ja fast den ganzen Essay wiederholen. Greifen wir nur das hier heraus:

    Es ist irrwitzig, einerseits zu beschwören, dass es erst noch schlimmer kommen müsse, und andererseits Werte und Normen hochzuhalten, die dafür sorgen, dass man immer mehr hinnimmt.

    Große Klasse, ein veritabler Aphorismus! Nicht nur hier sind starke Parallelen zum ebenso großartigen Vortrag Thor von Waldsteins zu erkennen. ( http://www.pi-news.net/2015/07/video-wir-muessen-die-geduld-verlieren/#more-473677 ). Auch hier:

    Wenn ich etwa meine, die Pegida-Spaziergänger gegen den Vorwurf verteidigen zu müssen, dass sie Rechte seien, indem ich dagegenhalte, sie seien die bürgerlich Mitte, habe ich das herrschende Beurteilungsschema akzeptiert.

    Genau! Wer sich der Sprache und den Spielregeln des Gegners unterwirft, hat schon verloren. In TvWs Vortrag wird dazu ja auch sehr schön Manfred Kleine-Hartlage zitiert, der zu diesem Über-jedes-Stöckchen-Springen das Passende gesagt hat.

  20. Wer ganz unten steht, lebt ungezwungener.

    Ja, früher sagte man dazu auch gern:
    „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich`s völlig ungeniert.“

    Einer, der ganz dieser Maxime folgt, ist Ronald Schill, hehe! Christian Wulff könnte das ja eigentlich auch machen, aber dazu fehlen diesem biederen Bübchen natürlich der Mumm und die Klasse eines Ronald Schill. Kohle hätte Wulff doch genug, seinen „Ehrensold“, hehe.

  21. Einer muß noch sein.
    Das ist fabelhaft gesehen, durchgeblickt:

    Jedenfalls kann man leicht sehen, dass das norm- und gesetzeskonforme Milieu der Mitte von unten wie von oben durch norm- und gesetzesverletzende Milieus eingekeilt ist, die seine Lebenswirklichkeit bestimmen: Von unten etwa durch Straßenkriminalität und Einbrecher, die für eine permanente Grundangst sorgen, und durch Migrassoren, die das Lebensumfeld negativ verändern. Von oben z. B. durch die rechtsbrechenden Eliten bei der Euro-„Rettung“ und den Vermögensverlust durch deren Niedrigzinspolitik.

  22. …Vorschlag des Soziologen Jürgen Friedrichs, angesichts der Asylantenschwemme die Migrassoren vorrangig in den Wohngebieten der Mittelschicht unterzubringen…
    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
    Nicht schlecht, Herr Specht!

    Sie gehören doch zur Mittelschicht und alles Ihre kommunistischen und gegenderten „Kollegen“ ebenfalls.

    Also ran an die Flüchtlingsfront und die Stuben in Ihren Villen belegt mit den lieben, netten Zugeschwommenen.

  23. #16 schweinegulasch (01. Aug 2015 15:06)

    Das passiert ja schon.
    In unserem bis dahin sehr schönen Wohnviertel werden fast alle Wohnungen, die leer werden an Asylanten vermietet.
    Der Vermieter macht dabei ein Bombengeschäft und kann sich noch mit seiner Menschenfreundlichkeit brüsten.
    ———————————————

    Es bleibt abzuwarten, ob der Vermieter damit auf Dauer glücklich wird.

    Früher war der Mieter, der von Sozialhilfe lebte, auch für die Vermieter eine sichere Bank. Das Geld kam direkt vom Amt auf´s Konto.
    Heute bekommt der HartzVI-ler das Geld ausbezahlt und zahlt davon seine Miete.
    Da unsere Regierung alles daran setzt, die „Flüchtlinge“, möglichst schnell, in das „normale“ Sozialsystem einzufädeln (schon allein um die Kosten zu verschleiern), wird es nicht lange dauern, bis die ersten Mietzahlungen ausbleiben. Der Clan in der Heimat erwartet ja auch regelmäßige Zahlungen.
    Ob es dann noch so ein Bombengeschäft ist ?
    Ich denke nicht, daß er dann auf große Unterstützung, beim eintreiben der Miete, seitens unseres Staates rechnen kann.

    Aber als Trost bleibt ihm dann ja noch seine Menschenfreundlichkeit.

  24. #26 non smoking woman (01. Aug 2015 19:45)
    Heute bekommt der HartzVI-ler das Geld ausbezahlt und zahlt davon seine Miete.

    Es besteht die Möglichkeit das Amt anzuweisen die Miete direkt an den Vermieter zu zahlen. Was eigentlich als Ausnahme für Menschen mit ganz schlechter Ausgabendisziplin gedacht ist, wird von auf Hartz4 spezialisierten Vermietern mittlerweile obligatorisch verlangt.

  25. Betr.: Wer ganz unten steht, lebt ungezwungener. (# 23)

    Ein abgesunkener Ronald Schill repräsentiert natürlich nicht die soziologische Unterschicht, die Peter M. Messer meinte. # 23 war nur ein kleiner Exkurs. Das „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich`s völlig ungeniert“ war vorzugsweise eine heitere (oder tragikomische) Überlebensmaxime für Schwarze Schafe des Adels. Für Wulff, der einmal zum Pöbeladel dieser Republik gehörte, also durchaus passend. 🙂

    Siehe auch:
    http://morefromtheeditrix.blogspot.de/2010/06/das-prekariat-zieht-ins-schloss.html … Bellevue ein

  26. In dem Beitrag erkenne ich mich absolut wieder.
    Strategie deshalb: Unabhängigkeit von den Banken, professionelle Sicherung des Wohneigentums. Legale Maßnahmen zur Selbstverteidigung.

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