Selbstgerecht bis zur Selbstpreisgabe

refugees_welcomeSollten von unserem Stamm noch genug übrigbleiben, dass es für den einen oder anderen indigenen Geschichtsschreiber der Zukunft reicht, werden diese das, was derzeit abgeht, bestimmt als eine Episode des kollektiven Wahns einordnen. Ob der Hexenwahn in der frühen Neuzeit, der Wahn des Kriegstaumels von 1914, der Wahn ab 1933 oder jetzt der Flüchtlingswahn: Welche Verrenkungen man auf der Suche nach einer „rationalen“ Erklärung auch vornimmt, nie erreichen diese die Abgründe solcher Entartungszustände. Man bleibt staunend, rätselnd und ratlos zurück.

(Von Marcus)

Diese neue deutsche „Führer befiehl – wir folgen“-Stimmung! Diese Vermessenheit, sich als moralischstes Volk der Welt aufzublasen! Ausgerechnet die linken Deutschland-Hasser sind es, die das Engagement der trunkenen Volksgenossen bei der Willkommensparty für die „Flüchtlinge“ preisen und medial die Atmosphäre eines großen nationalen Aufbruchs beschwören. Freilich eines Aufbruchs, der die Selbstabschaffung der Nation als Selbstüberhöhung vorgaukelt und deren Auflösung als Sublimierung zur reinen Humanität.

Jetzt wurde das gigantomanische Projekt einer bis in die biologische Substanz hineingehenden Transformation der Gesellschaft losgetreten. Hierfür liefern die „Flüchtlinge“ das Menschenmaterial, während die staatlich subventionierte Sogwirkung des Massenzustroms für die revolutionäre Dynamik sorgt, die alle Formen aufbricht. Große, von sozialutopischem Elan beflügelte Aufbrüche, laufen sich über kurz oder lang aber in der Wirklichkeit fest, die sich nicht „wider ihre Natur“ zurechtmodeln lässt und brutal zurückschlägt.

Dergleichen dämmert jetzt schon, kaum dass das Projekt Fahrt aufgenommen hat. Begleitet von einer einschüchternden Propagandawalze ergeht sich die Staats- und Parteiführung in Durchhalteparolen: Nur noch diese krisenhafte Übergangsphase überstehen! Unsere Aufnahmekapazitäten mögen bersten, aber unsere Herzen nicht! Bald schon packt der deutsche Wohlfahrtsstaat seine Wunderwaffen aus und mit dem Endsieg im Krieg gegen die Not dieser Welt treten wir in ein neues, lichtes Zeitalter ein!

Vor uns liegt das tausendjährige Reich der Harmonie und Solidarität. Schon vernimmt man die Morgenröte einer neuen Gesellschaft. Im immerwährenden interkulturellen und interreligiösen Dialog heben sich alle Gegensätze auf. Alles Getrennte löst sich auf in der wieder gewonnenen Ur-Einheit aller Dinge – vor und jenseits aller Unterscheidung. Wir erfinden die Menschheit neu und zeigen, wie es geht, indem wir uns als Nation „neu definieren“: Identitätslosigkeit als neue Identität, Gestaltlosigkeit als Zukunftsgestalt der „Nation“, Unbestimmtheit als bestimmendes Merkmal.

Nicht nur der ausländische Staatsmann, der vorrangig das Wohl seines Gemeinwesens im Blick hat, wird in dieser Perspektive zum Drückeberger. An der Heimatfront findet sich der Autochthone, der es wagt, sich seines Verstandes zu bedienen, schnell als schäbiger Lump wieder, der die Kraft des Kollektivs beim Meistern der großen Herausforderung unpatriotisch zersetzt. Ein wahres Wort, und Du bist ein Defätist, der „Ängste schürt“ und die große Idee verrät – ein Menschheitsfeind!

Was spielt sich ab in den Synapsen der flüchtlingsbesoffenen Mitläufer des Typs „München ist bunt“-Bürger? Ist das Unterwürfigkeit, die zur Vermessenheit wird oder Vermessenheit, die jenseits ihres Umschlagspunktes als Unterwürfigkeit zurückkehrt?

Vertraut ist uns dieses Paradox als „Schuldstolz“. Unser Makel gilt als derart prägnant und einzigartig, dass wir uns dadurch vor anderen Völkern schon wieder auszeichnen. Folglich haben „gerade wir Deutschen“ eine „besondere Verantwortung“ für alles und jeden. Weil wir moralisch niedriger stehen als die anderen, stehen wir moralisch über ihnen. Wer solch exklusiven Zugang zur ewigen Idee des Guten für sich reklamiert, den er weniger eingeweihten Nationen abspricht, die noch im dunklen Schattenreich ihres Ultra-Nationalismus verharren, kann leicht überschnappen.

Mit der gönnerhaften Überheblichkeit verzerrt sich das Selbstbild. Relativ zum aufgeblasenen Ego steht der andere – hier das Elendsbündel „Flüchtling“ – als armer Trottel da, an dem man die eigene Sentimentalität bis zum Kick abarbeitet. Auch bildet sich der Gutmensch ein, die edlen „Flüchtlinge“ sehnen sich nach nichts mehr, als das von gelangweilten Biodeutschen inszenierte Multi-Kulti-Projekt mit ihren Pigmenten zu bereichern. In seiner Selbstüberschätzung merkt er nicht, dass, während er meint, die Millionen zu umschlingen, er von diesen verschlungen wird.




„The Australian“ berichtet über Pegida

imageDeutschland erlebt dieser Tage eine Einwanderungswelle epochaler Ausmaße. Doch wer in unseren Medien nach kritischen Stimmen dazu sucht, muss mit der Lupe suchen. Für objektive Berichterstattungen zum Thema sind deutsche Leser zunehmend auf die ausländische Presse angewiesen. So wie auf „The Australian“, der meistverkauften Zeitung in Australien, deren Europa-Korrespondentin Jacquelin Magnay sich vor ein paar Tagen mit der Pegida-Sprecherin Tatjana Festerling (Foto) in Dresden traf und darüber einen sehr lesenswerten Artikel verfasste. Es ist bezeichnend, dass eine große ausländische Tageszeitung keine ernsthafte Opposition zum derzeitigen Asylkurs sieht außer Pegida. Hier gehts zum Text! (JETZT mit Übersetzung! Danke an PI-Leser H. Bergdorf)

Übersetzung:

Pegida-Bewegung erstarkt durch Flüchtlingskrise

Von Jacquelin Magnay, London

„Der größenwahnsinnige Herrenrassenmensch ist zurück“, warnt die 51-jährige ehemalige leitende Angestellte die begeisterte Menge von über 12.000 fahnenschwenkenden Anhängern der Pegida-Bewegung im ostdeutschen Dresden.

Die Mutter zweier Kinder mag einen lieben und zurückhaltenden Eindruck machen, aber schon mehr als einmal hat sie die auch diese Woche erschienenen besorgten Deutschen Bürger ermahnt, über neuerliche Buchverbrennungen und die totalitäre Meinung der Linken- und Grünen-Unterstützer nachzudenken. Nun ist sie es, die den Nazi-Vergleich zieht, indem sie die neue lokale € 37 Millionen teure Unterkunft für 700 Flüchtlinge anprangert: „Die neue Herrenrasse baut wieder Konzentrationslager – hier in Dresden.“

In dieser entlegenen Gegend des früheren Ostdeutschland fürchtet sich jeder vor dem unvorstellbaren: Eine Rückkehr zu dem Extremismus, der das bösartige dritte Reiche hervorbrachte. Die schwelenden Konflikte, die sehr nah an der Oberfläche liegen, haben im Angesicht der Flüchtlingskrise in den letzten drei Monaten zugenommen, vor allem in den letzten drei Wochen.

Sogar jene, die den rechtsextremen Botschaften widersprechen, glauben, dass der enorme Zuzug von nicht überprüften Migranten – die meisten davon mit unterschiedlichen religiösen Ansichten – weitere extreme Ansichten nähren und zu Gewalt führen wird. Der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel sagte gestern, daß Deutschland in den ersten acht Tagen dieses Monats bereits 37.000 neue Flüchtlinge registriert hat, zusätzlich zu den 105.000 des Vormonats.

Deutschland wird in diesem Jahr über 800.000 Flüchtlinge aus dem Nahen Osten aufnehmen und auch wenn die Quote in diesem Teil des erzkonservativen Deutschlands unter der des industriell geprägten Norden liegt, wird die ruhige Szenerie von einer ängstlichen Hitzigkeit überlagert. Die mit linksgerichten Ansichten sind angesichts der Vehemenz der Rechten verängstigt, die Rechte ist umgekehrt genauso eingeschüchtert von der Linken.

PEGIDA, was für „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ steht, hatte seinen Ursprung bei einer Versammlung von rechtsextremen Hooligans in Köln vor 12 Monaten, hat aber inzwischen in Dresden mit einem wöchentlichen montäglichen Umzug durch die Stadt Wurzeln geschlagen. Die Proteste haben auch viele gemäßigte Deutsche angesprochen, die die riesige Aufnahme an Flüchtlingen und ihrer sehr unterschiedlichen kulturellen Hintergründe ablehnen und entrüstet darüber sind, daß diese durch die Steuerzahler auf Kosten lokaler öffentlicher Investitionen versorgt werden.

Claudia Lauser, Betreiberin eines Hotels südlich von Dresden, sagt, die Bewegung sei gefährlich und erhalte große Unterstützung aus dem lokalen „braunen Sumpf“ – ein häufig verwendeter Verweis auf die zunehmende extremistische Einstellung, was wiederum Erinnerungen an die paramilitärischen Sturmtruppen der NSDAP, die sogenannten „Braunhemden“ wecken soll. „Die Teilnehmer der Pegida-Märsche schwenken schwarz-weiß-rote Fahnen, die die Farben des Deutschlands des Dritten Reichs waren, und die zwar nicht verboten sind, die ich aber mit dieser Periode assoziiere“, sagt sie.

„Eine andere Flagge, die sie mitführen, ist die Wirmer-Flagge, die mit weniger eindeutigen Assoziationen verbunden ist, da Joseph Wirmer den Kreis General (Claus von) Stauffenberg unterstützte, der versuchte, Adolf Hitler zu ermorden.“ Pegida sagt, die Flagge stehe für Demokratie.

Festerling ist das wortgewandte Gesicht von Pegida, der rechtsextremen Graswurzelbewegung, die noch keine politische Partei ist, aber politische Ambitionen hat und die immer stärkere Verbindungen zu Marine Le Pens „Front National“ betreibt und dazu angetreten ist, der Gutmütigkeit des Bundestages gegenüber Migranten entgegenzutreten.

Festerling schloss sich der Pegida-Bewegung an, nachdem sie eine aufrührerische Lobeshymne auf die Märsche in Köln geschrieben hatte, die online mehr als 250.000 Mal geteilt worden waren. Vier Tage nachdem der Artikel erschienen war, wurde sie von ihrem Arbeitgeber, dem Verkehrsbetrieb Veolia, entlassen. Weil sie sich verfolgt fühlte, zog sie nach Dresden, um sich intensiver Pegida widmen zu können.

„Ich bin jetzt mit Pegida verheiratet, Pegida ist mein derzeitiger Lebensgefährte“, sagt sie lachend, als ich sie nach ihrem Ehemann frage. Sie sagt, die Bewegung habe Mitglieder aus allen Altersgruppen und sei sehr viel „mainstreamiger“, als es die Lügenpresse darstellt, für die die Teilnehmer allesamt Nazi-Sympathisanten seien.

Festerling besteht darauf, daß es nicht Pegida sei, die die Spaltung Deutschlands vorantreibe, sondern vielmehr Kanzlerin Merkel und andere Politiker, die mit ihrer Arbeit sicher stellen, daß sich die Deutschen auch weiterhin schuldig für den Nazismus und Holocaust fühlen und mit diesem Gefühl der Scham das Aufbegehren unterdrücken.

Sie sagt, daß die (Rede-)Freiheit, gegen drängende Probleme zu protestieren, nämlich wie die Deutschen ihr Leben leben wollen, eingeschränkt werde und vergleicht es mit der Gehirnwäsche der dreißiger Jahre. Sie sagt, der herzliche Empfang am Münchner Hauptbahnhof, der beinahe an den Empfang heldenhafter Kriegsveteranen erinnere, sei ein Symptom der nationalen Selbstgeißelung.

„Die Deutschen wollen immer die Besten, die Weltmeister sein – sowohl im Fußball als auch in Sachen Humanität“. Das sei O.K., aber nun wolle der vornehmlich links-grüne Mensch 2.0 der Welt einmal zeigen, wie Willkommenskultur „richtig“ gemacht wird, sagt sie.

Festerling hat unser Treffen in einem ruhigen Dresdener Café arrangiert, nachdem ihr Haus gewaltsam attackiert und hunderte Plakate mit ihrem Konterfei, ihrer Telefonnummer und Adresse und der Aufschrift „Rassist“ verbreitet worden waren. Sie tritt ein, nachdem ihr Sicherheitsdienst die Lage sondiert hat.

Währenddessen schlafen im 5 km enfernten Heidenau 600 Asylsuchende auf improvisierten Betten in einer riesigen Lagerhalle eines pleite gegangenen Baumarktes, gegenüber von einem Supermarkt und neben einem Holzlager, das von hohen Zäunen und der Polizei umstellt ist.

Die Flüchtlinge schlafen zu fünft oder zu sechst in notdürftig abgetrennten Räumen, während von den Behörden weitere Duschen und WC gebaut werden. Aziz, ein 35-Jähriger aus dem südlichen Syrien, wo es heftige Gefechte gab, sagt über seinen bisher fünftägigen Aufenthalt: „Wir sind hier willkommen, es ist gut.“ Aber der Pakistani Qadratullah, 24, sagt, er sei schon seit einem Monat in dem Lager und habe eine Welle des Protests gegen die Migranten auf den Straßen dieser und der Nachbarstädte miterlebt und wolle das Lager verlassen. Vor einer Woche demonstrierten Neo-Nazis gegen das Flüchtlingsheim, attackierten Busse, die Neuankömmlige transportierten, die erst am Vortag am Münchner Hauptbahnhof herzlich empfangen worden waren. Ein Dutzend Polizeibeamte wurde bei den Ausschreitungen verletzt. In Nauen, das näher an Berlin liegt, wurde eine Flüchtlingunterkunft angesteckt – eine von mehr als 200 Brandstiftungen im Zusammenhang mit Migranten in diesem Jahr.

Quadratullah sagt: „Ich mag dieses Lager nicht, kein Willkommen. Ich habe einen Monat hier und hatte immer noch keine medizinische Untersuchung. Ich bekomme kein Geld ohne Untersuchung.“ Während er auf seine pakistanischen Landsleute zeigt, sagt er, daß die Relität schwieriger sei, als er gedacht hätte. Er dachte, er würde schnell weitergeleitet und ein Haus und Arbeit angeboten bekommen. „Sehen Sie sich meine Kleidung an, alles alt, wir brauchen neue und warme Jacken.“

Festerling war in diesem Jahr als Kandidatin für das Amt des Dresdener Oberbürgermeisters angetreten und hatte in der ersten Runde zehn Prozent der Stimmen bekommen. „So groß ist der Zuspruch nach so kurzer Zeit, nämlich weniger als zwölf Monaten“, sagt sie. Es war außerdem noch bevor die große Welle an Asylsuchenden eintraf, die von Ungarn mit Ausreisepapieren ausgestattet wurden.

Sie sagt: „Als es mit den Flüchtlingen losging, dachten wir, es ginge um Christen, Jesiden, Sekuläre und aufgeklärte Syrer, um Familien und traumatisierte Kinder aus den Kriegsgebieten, aber unsere Poliker sind so verdammt dumm, daß sie die Grenzen weit offen lassen und alle einschleusen, unter anderm viele Islamisten… Horden junger männlicher Eindringlinge, die Gewalt und Dreck mitgebracht haben, genau wie auf dem Balkan und in Pakistan.“

Der deutsche Bundesinnenminister hat bereits eingeräumt, wie stark sich die Reaktionen der Deutschen auf die Migranten unterscheiden.

„Während wir auf der einen Seite Hilfsbereitschaft sehen, sehen wir auf der anderen Seite Hass, Beschimpfungen und Gewalt gegenüber Migranten“, sagt er. „Dies ist unseres Landes nicht würdig.“ Jeder der sich so verhalte, müsse mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen.

Merkel hatte am 31. August, nach den Eindrücken der hässlichen Ereignisse während der Proteste, eine eindringliche Rede über die Flüchtlinge gehalten und sagte, die Aufstände seien schockierend und beschämend. Am Donnerstag war sie in Berlin und ermahnte die Flüchtlinge, Deutsch zu lernen. Währenddessen haben die Einwohner Dresdens zwar alle eine Meinung, aber geben sich nur widerwillig zu erkennen, aus Angst vor Repressalien von beiden Rändern des (Meinungs-)spektrums.

So sagt z.B. ein Dresdener Restaurantbetreiber: „Deutschland muss sich nicht für seine Geschichte entschuldigen. Ich bin stolz auf das Deutschland, in dem ich lebe und ich kann nicht verstehen, warum wir gegenüber den Muslimen tolerant sein müssten. Warum ziehen sie nicht in andere muslimische Länder. Nicht hierher. Sie haben überhaupt nicht vor, sich zu integrieren.“

Eine 29-jährige Lehrerin sagt, die Unterstützung für Pegida und die Skespis wegen der Flüchtlingproblematik wachse, da die Menschen in dieser Region seltener mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen in Kontakt kämen. „Dies ist neu für uns. Ich fürchte, das Handeln der Bundesregierung verstärkt die Ünterstützung für Pegida. Ich unterstütze sie nicht, aber unsere Regierung hat die Kontrolle verloren, indem sie übermäßig großzügig war und sagte: ´Kommt!´ Wir haben nicht genug Häuser um die Flüchtlinge unterzubringen, unser Kreis hat nicht das Geld, um für die Flüchtlinge zu sorgen, sie sprechen nicht unsere Sprache und sie hängen nur rum und tun nichts. Sie tun mir leid, weil es nicht ihre Schuld ist, aber die Leute vor Ort sind aufgebracht. Die Migranten erhalten Geld und werden kostenlos chauffiert, etwas, das nicht einmal der ärmste Deutsche bekommt.“

Sicherlich ist diese Region die „Speerspitze des Mangels an Toleranz“. Wie weit diese unterschiedlichen Ansichten auseinander gehen werden, könnte sehr wohl davon abhängen, inwieweit es Merkel gelingt, die politischen Auseinandersetzungen der nächsten Wochen zu handhaben.


Hier der Originaltext in Englisch:

Pegida movement rises in the wake of the migrant crisis

By Jacquelin Magnay, European correspondent, London

“The megalomaniacal master race man is back,” 51-year-old former business executive Tatjana Festerling exhorts to an enthralled crowd of more than 12,000 banner-waving PEGIDA supporters in the eastern German city of Dresden this week.

The mother of two may look sweetly mild-mannered, but she previously had implored this weekly crowd of concerned Germans to think about new book burning and the totalitarian opinion of the Left and green supporters. Now she expands on the Nazi narrative when opposing the new local €37 million ($59m) centre for 700 refugees: “The new master race also builds again the concentration camps — here in Dresden!”

In this deepest recess of the former East Germany everyone fears the unthinkable: a return to the extremes that spawned their evil Third Reich. The simmering tensions that lie very close to the surface have risen sharply in the wake of the migrant crisis, particularly in the past three months and escalating in the past three weeks.

Even those who have strongly opposed the far-right message believe the enormous influx of unchecked migrants, most with divergent religious beliefs, will fuel even more extreme views and promote violence. German vice-chancellor Sigmar Gabriel said yesterday Germany had registered 37,000 new asylum-seekers in the first eight days of this month, on top of 105,000 last month.

Germany will receive 800,000 refugees from the Middle East this year but the quota in this part of deeply conservative Germany is much less than the industrial north, yet the serene scenery along the River Elbe belies a fierceness of fear. Those with left-leaning views are frightened about the ­vehemence of the Right, but the Right is similarly scared of the Left.

PEGIDA, which stands for Patriotic Europeans Against Western Islamisation, sprang from a gathering of far-right hooligans in Cologne less than 12 months ago but has cemented its roots in Dresden with a weekly march in the town on Monday evenings. The protests have struck a chord with many more moderate Germans who resent the large intake of migrants and their vastly different cultural backgrounds, and are indignant that they receive taxpayer benefits at the cost of developing local amenities.

Claudia Lauser, a local hotelier south of Dresden, says the movement is dangerous and all-pervasive in this area of “brown mist” — a frequently used reference here to the uprising of extremist sentiment that has connotations to the Nazi paramilitary stormtroopers, the Brownshirts. “Those at the PEGIDA marches wave red, white and black flags, which are the old colours of Germany in the Third Reich, which aren’t banned, but I always associate those colours with that period,” she says.

“Another flag they carry is the Wirmer flag, which has a weird association as Joseph Wirmer supported the circles of General (Claus von) Stauffenberg, who tried to assassinate Adolf Hitler.” PEGIDA says its flag is showing democracy.

Festerling is the outspoken face of PEGIDA, the far-right, grassroots movement that is not yet a political party but has ambitions, and increasing connections to Marine Le Pen’s National Front in France, and has arisen to counter the Bundestag’s benevolence to the migrants.

Festerling was drawn to the PEGIDA movement after writing an inflammatory appraisal of some marches in Cologne last year that was shared more than 250,000 times. Four days after the article appeared online, she says, she was sacked from her job working with train company Veolia. Feeling persecuted, she moved to Dresden to become more involved with PEGIDA.

“I am now married to PEGIDA, PEGIDA is my partner,” she says, laughing, when I ask about her husband. She says the movement encompasses all ages and is more mainstream than the “lying media” propagation that it is full of Nazi sympathisers.

Festerling insists it is not PEGIDA that is fuelling divisions, instead blaming German Chancellor Angela Merkel and other politicians who work to ensure the country continues to feel guilty for Nazism and the Holocaust and adroitly uses that sense of shame to quell rebellion.

She says free speech to protest about the biggest issue — how Germans live their lives — is being curtailed, and likens it to the psychological brainwashing of the 1930s. She says the hearty ­welcome of the asylum-seekers at Munich airport — almost resembling a welcome home for heroic war veterans — was a symptom of this national self-condemnation.

“Germans always want to be the best, the world champions, in football in humanities; it’s OK, but now the Left and green domineering man 2.0 wants to show the world how to do welcoming ­culture so ‘right’,” she says.

Festerling arranges our meeting in a quiet Dresden cafe because of violent attacks on her house, including the distribution of hundreds of posters with her phone number, address and labelling her a racist. She arrives after her security man has scouted the place.

Meanwhile in Heidenau, 5km away, 600 asylum-seekers sleep on makeshift beds in a mega-barn of a failed hardware store, opposite a huge supermarket and next door to a timber yard, surrounded by high fences and police.

The refugees sleep five or six in a temporary divided room and authorities are still building more showers and toilets. Aziz, a 35-year-old from Daraa in South Syria, where there has been fierce fighting, says of his five-day stay so far: “We are welcome here, it is good.” But Pakistani Qadratullah, 24, says he has been at the centre a month, witnessed a surge of violent anti-migrant protests in the streets of this and surrounding towns and wants out. A week ago neo-Nazis demonstrated against the refugee centre, attacking buses bringing the latest arrivals who had been warmly applauded at the Munich train station just a day before. A dozen police were injured in these riots. At Nauen, closer to Berlin, a school being converted into a refugee centre was torched, one of more than 200 arson attacks related to the migrants in the country this year.

Qadratullah says: “I don’t like this camp, no welcome. I have here a month and I (still) don’t have a medical. I can’t get money until medical.” As he points to his fellow Pakistanis, he says the reality is harder than he expected. He thought they would be quickly processed, offered a house and a job. “Look at the clothes, all old, we need new and warm jackets.”

Festerling stood for mayor in Dresden earlier this year and attracted 10 per cent of first round votes. “That is the level of support after such a short time, less than 12 months,” she says. It was also before the huge wave of asylum-seekers arrived after Hungary dispensed with checking papers.

She says: “When it started with the refugees we thought it was all about Christians, Yazidis, secularists and liberal Syrians, about families and traumatised children from war zones, but our politicians are so damn stupid they keep borders wide open and bring in everything, lots of Islamists … hordes of young male invaders who have unleashed violence and rubbish like in Balkans and in Pakistan.”

Germany’s Interior Minister Thomas de Maiziere has acknow­ledged the sharp divisions in German reaction to the migrants.

“At the same time as we see a wave of people wanting to help, we have a rise in hate, insults and violence against asylum-seekers,’’ he says. “That is unworthy of our country. Anyone who acts like that faces the full force of the law.”

Merkel went to Heidenau to make a strong address about the migrants on August 31 and, in the face of ugly protest scenes, said the unrest was shocking and shameful. On Thursday she was in Berlin urging refugees to learn German. Meanwhile, the residents in Dresden all have an opinion but are reluctant to be identified, fearing reprisals from extremists on both ends of the spectrum.

Says a restaurateur in Dresden: “Germany doesn’t need to apologise for its history, I am proud of my Germany where I live and I don’t see why we need to be ­tolerant to these Muslims. Why don’t they go to other Muslim countries? Not here. They will not integrate.”

A 29-year-old female schoolteacher says PEGIDA support and broader concern about the migrants are increasing because people in this part of Germany aren’t often exposed to different cultures. “This is foreign to us and I fear that what the government is doing is pushing more people to support PEGIDA. I don’t support them, but the government is out of control being so overly generous and saying ‘come’. We have no houses to put the migrants, our district doesn’t have the money to pay for the migrants, they don’t know our language and they hang around doing nothing. I feel sorry for them (the refugees) because it is not their fault, but local people are upset. The migrants get money and free transport that not even the poorest German gets.”

Certainly, this area of Germany is at the pointy end of the lack of tolerance. Just how widespread the divergent views spread may well depend on how Merkel ­handles the political differences in the next few weeks




Studentin auf Freisinger Volksfest vergewaltigt und weitere „Bereicherungen“

imageNachfolgend erneut einige Verweise zu den Aktivitäten von sog. “Flüchtlingen” oder möglicherweise schon Eingebürgerten in den letzten Tagen. Diesmal ohne Schwerpunkt, sondern einfach Bereicherungen von A bis Z – wie immer ohne den geringsten Anspruch auf Vollzähligkeit.

Freising: Es war gegen 5.30 Uhr morgens, als die Studentin (30) am Samstag, 5. September, das Freisinger Volksfest verließ. Als sie ihr Fahrrad auf dem Fußweg in Richtung Fürstendamm schob, wurde sie von einem etwa 25 bis 30 Jahre alten, dunkelhäutigen Mann angesprochen. Er ist etwa 1.70 Meter groß und hat dunkle, kurze gelockte Haare und einen Kinnbart. Der Mann wurde zudringlich, woraufhin die Studentin die Flucht ergreifen wollte. Das gelang ihr aber nicht. Der Täter warf sie zu Boden und vergewaltigte sie am Beginn des Fürstendammes nahe der Ottostraße (B11).

Wien: Ein 20-jähriger Somalier brach am Lerchenfelder Gürtel fünf Wohnungen auf, die jedoch leer standen. Bei der sechsten Wohnung riss er, als er die Tür aufstieß, die Mieterin (74) aus dem Schlaf. Die gehbehinderte Dame schrie um Hilfe und schlug wild um sich, als der Täter ihr den Pyjama vom Leib riss und sie vergewaltigen wollte. Der Asylwerber suchte das Weite.

Wels: Der 28-jährige syrische Asylwerber belästigte im Freibad in Wels zwei minderjährige Mädchen indem er sie unsittlich berührte. Die Opfer glaubten zuerst, dass sie der Mann unabsichtlich berührt hatte. Schließlich war allerdings doch sehr klar, dass der 28-Jährige die Mädchen absichtlich begrabscht hatte. Er wurde vom Bademeister aus dem Freibad verwiesen und der Polizei übergeben. „Der 28-Jährige ist nicht geständig. Er gab an, dass möglicherweise einer seiner Freunde hingegriffen habe,“ so die Polizei.Der Mann wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Dresden – Die Polizei wurde am Montagabend zu einem Großeinsatz in die Zeltstadt an der Bremer Straße gerufen. Innnerhalb der Dresdner Flüchtlingsunterkunft brach gegen 22.30 Uhr erneut eine Massenschlägerei aus! Polizeisprecherin Ilka Rosenkranz (38): „Es gingen bis zu 40 Personen aufeinander los. Sie setzten auch Einrichtungsgegenstände ein.“ Der Auslöser für die Rangelei soll ersten Ermittlungen zur Folge eine Prügelei zwischen zwei Syrern (26,28) gewesen sein. Ersten Ermittlungen zur Folge gab es im Vorfeld eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem 26-jährigen und einem 28-jährigen syrischen Asylbewerber, wobei die beiden unverletzt blieben. Ob Flüchtlinge verletzt wurden, steht noch nicht fest. Bereits am 1. August kam es in der Erstaufnahme-Einrichtung zu einer Auseinandersetzung zwischen 100 Bewohnern. Damals waren jeweils 50 Personen aus Afghanistan und Syrien aneinander geraten, schlugen mit Plastik-Stühlen, Bettgestellen und Zeltstangen aufeinander ein. Damals wurden acht Personen, darunter eine Frau verletzt. Rund 80 Beamte waren nötig, um das Chaos unter Kontrolle zu bringen und zu beenden. Auch in der Asylbewerberunterkunft an der Nöthnitzer Straße kam es in der Nacht zu Dienstag zu einem Polizeieinsatz. Rosenkranz: „Nach ersten Erkenntnissen kam es zu einem verbalen Streit zwischen drei Syrern und einer größeren Personengruppe von Pakistanis.“ Die Syrer kehrten gegen Mitternacht in die Unterkunft zurück. Kurz danach entwickelte sich ein Streitgespräch zwischen dem Trio und weiteren Heimbewohnern, welchem sich immer mehr Personen anschlossen. Als die Polizei eintraf, waren etwa 30 Personen involviert. Die Beamten trennten beide Gruppen, verletzt wurde dabei niemand.

Buckenweiler: Die Polizei musste am Dienstagabend eine Auseinandersetzung in einer Wohnunterkunft in der Krokusstraße befrieden. Die Crailsheimer Polizei rückte gegen 22.30 Uhr aus und stellte fest, dass es wohl zumindest zwischen zwei Personen auch zu einer körperlichen Attacke gekommen war, weshalb Ermittlungen wegen des Verdachtes der Körperverletzung geführt werden. Ob eine verbale Konfrontation zweier unterschiedlicher nationaler Gruppen zu der Auseinandersetzung zwischen diesen Beiden führte oder ob deren Auseinandersetzung der Anlass für einen folgenden Streit der zwei Gruppen war, konnte in der Nacht nicht zweifelsfrei geklärt werden. Das Polizeirevier Crailsheim wurde bei diesem Einsatz von der Polizei aus Ellwangen unterstützt. Die Polizei in Fichtenau führt die weiteren Ermittlungen.

Dillenburg – Eschenburg: Direkt an der Hauptdurchgangsstraße in Hirzenhain befindet sich das Einfamilienhaus, in dem eine 84 Jahre alte Frau alleine lebt. Sie ist bettlägerig und kann nur mit einer Fernbedienung ihr Haustür öffnen, was sie am heutigen Mittag tat, im guten Glauben ein Berechtigter begehre Zutritt. Um 12.10 Uhr ließ sie dabei zwei fremde junge Männer in ihr Haus, die sofort alle Schranktüren öffneten und jede Ecke durchsuchten. Auf Bargeld hatten es die Männer abgesehen, die nur wenige Minuten später mit ihrer Beute das Haus verließen. Völlig hilflos musste die Frau die Männer gewähren lassen, die mehrere hundert Euro an sich nahmen. Zeugen beschreiben die Männer als Südländer mit dunklem Teint und schwarzen Haaren.

Stuttgart-Mitte (ots) – Polizeibeamte haben am Dienstagmittag (11.08.2015) in den mittleren Schloßgartenanlagen drei mutmaßliche Rauschgifthändler festgenommen. Die Männer im Alter von 19, 21 und 26 Jahren stehen im Verdacht, in den mittleren Schloßgartenanlagen an mehrere Personen Marihuana verkauft zu haben. Bei der Festnahme der Tatverdächtigen beschlagnahmten die Ermittler Rauschgift und mutmaßliches Dealergeld. Der 21-Jährige leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand, wodurch ein Polizeibeamter verletzt wurde. Alle drei gambischen Tatverdächtigen werden am Mittwoch (12.08.2015) mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Erlass eines Haftbefehls dem zuständigen Richter vorgeführt.

Neustadt: Bei einem Streit unter Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung in Neustadt (Marburg-Biedenkopf) sind in der Nacht zum Freitag drei Männer verletzt worden.Den Opfern fehlten nach dem Angriff Handys und eine Geldbörse. Die mutmaßlichen Täter waren bis zum Eintreffen der Polizei bereits verschwunden.

Gießen: „Nach den nächtlichen Angriffen auf zwei Zelte in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (HEAE) im früheren US-Depot greifen die Strafverfolgungsbehörden durch. 14 albanische Asylbewerber, die am Zeltüberfall beteiligt waren, sitzen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft hatte Haftbefehle wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung beantragt. Die Jugendlichen und Männer im Alter zwischen 15 und 53 wurden zunächst dem Haftrichter vorgeführt und allesamt in Haft genommen, bestätigte Thomas Hauburger, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Derweil hat nach Informationen dieser Zeitung die Polizei eine weitere Auseinandersetzung in der HEAE-Außenstelle an der Rödgener Straße verhindert. Wie Polizeisprecher Ahlich bestätigte, habe es einen Hinweis aus der Einrichtung gegeben, dass möglicherweise ein erneuter Angriff bevorstehe. In einem der Zelte hätten die in die HEAE geeilten Einsatzkräfte Schlagwerkzeuge sichergestellt. Dabei habe es sich um Teile auseinandergebauter Feldbetten gehandelt. Gegenüber den potenziellen Angreifern habe es seitens der Polizei eine »klare Ansprache« gegeben, zudem seien einige Flüchtlinge »umquartiert« worden. Die Nacht über sei die Polizei anschließend Streife im Bereich der Zeltunterbringung gelaufen. Ahlich: »Es blieb ruhig«.(…)“

Jettingen: „Die Asylunterkunft an der Hauptstraße hatte schon bei der Informationsveranstaltung im März für kontroverse Diskussionen gesorgt. Vor allem die direkten Nachbarn machten ihrem Ärger Luft: „Es ist der schlechteste Standort“, meinte ein Bürger. Hans Burkhardt fühlt sich nun bestätigt. Sein Grundstück und Haus grenzen direkt an die Unterkunft – und am liebsten würde er alles verkaufen und wegziehen, doch wegen der Situation könne er keinen vernünftigen Preis mehr erzielen. Der Lärm sei oft unerträglich, einmal habe er schon die Polizei rufen müssen, als es nachts um vier noch immer nicht ruhiger gewesen sei. Zudem habe sich über Monate Müll auf einem Vordach der Unterkunft angesammelt, ein Teil sei auch auf seinem Grundstück gelandet. Burkhardt geht es nicht um die Asylbewerber an sich, wie er sagt. Ihn stört, dass sich niemand um die Anwohner kümmere und frage, wie sie mit der Situation zurecht kommen. Jetzt hat er sich erneut ans Landratsamt gewandt – und immerhin sei kurz danach der Müll aufgesammelt worden.(…)“

Wien: Wegen besonders brutaler Überfälle auf Seniorinnen standen am Donnerstag vier Bulgaren in Wien vor Gericht. Die Kriminellen rund um den 37-jährigen Hauptangeklagten kamen als Postler, um sich zu den Wohnungen ihrer Opfer Zutritt zu verschaffen. Eine 77-Jährige erlebte die Hölle auf Erden: Obwohl sie ihr sofort 27.000 Euro abknöpfte, wollte die Bande auch täglich bis zum Maximum von ihrem Konto abheben – weshalb sie die Seniorin tagelang in ihrer Wohnung gefangen hielten. Dabei wurde sie so schwer verprügelt und gequält, dass sie mehrmals operiert werden musste und jetzt mit einem künstlichen Darmausgang lebt. Die Urteile standen zu Redak­tionsschluss noch aus.(Gem. Foto scheint es sich aber um sehr dunkelhäutige „Bulgaren“ zu handeln, schätzungsweise Angehörige einer mobilen ethnischen Minderheit).

Chemnitz: „Bei tumultartigen Szenen im Erstaufnahmeheim für Asylbewerber am Adalbert-Stifter-Weg ist gestern Vormittag eine Mitarbeiterin der Landesdirektion verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wurde die 39-Jährige von einer Menschenmenge gegen eine Zugangstür gedrückt, als bis zu 200 Flüchtlinge sich am Eingangsbereich einer für Asylanträge zuständigen Dienststelle drängten. Die Lage sei derart kritisch gewesen, dass innerhalb weniger Stunden zweimal die Polizei in die Einrichtung einrücken musste, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. „Wir waren mit jeweils mehr als 20 Einsatzkräften in entsprechender Ausrüstung vor Ort, um die Lage zu beruhigen“, schilderte eine Polizeisprecherin. Laut Landesdirektion hatten sich zunächst gegen 8.30 Uhr etwa 200 Asylsuchende vor dem Bürogebäude der Zentralen Ausländerbehörde versammelt. Sie waren in der Nacht zuvor in Chemnitz angekommen. Die Mitarbeiter der Behörde hätten wie üblich jeweils nur etwa 30 Personen zur Registrierung eingelassen. Unter den draußen Wartenden sei plötzlich Unruhe entstanden. Weil von hinten immer wieder Menschen die an der Tür Wartenden in Richtung des Eingangsbereiches drückten, habe die Tür von innen nur noch einen Spalt breit geöffnet werden können. Immer wieder seien Menschen gegen die Tür und die Hauswand gedrückt worden, sodass die Gefahr bestand, dass Personen verletzt werden würden. „Daraufhin wurde die Polizei gerufen, die den Pulk auflöste“, so ein Sprecher. Gegen Mittag habe sich die Situation wiederholt. Von der Verletzung der Mitarbeiterin hat die Behörde offenbar erst im Nachhinein erfahren. „Sie wollte in Begleitung von Mitarbeitern des Wachschutzes wartende Asylbewerber zur Erfassung einlassen“, schilderte ein Sprecher der Landesdirektion. Dabei sei sie durch die nachdrängenden Asylsuchenden gegen die Eingangstür gedrückt worden.(…)“

1704405224-c4f35bd6-3375-44f6-99a0-1a076e8b35d2-1bhPxf6a6Göttingen. Nach einem Angriff mit einem Ast auf einen 18-Jährigen sucht die Polizei mit einem Foto (l.) nach dem mutmaßlichen Täter. Der Vorfall ereignete sich Mitte April. Laut Polizei ist der junge Mann dringend verdächtig, sich am 15. April gegen 23 Uhr mit vermutlich fünf weiteren unbekannten Männern dem späteren Opfer in der Bahnunterführung Groner Landstraße in den Weg gestellt zu haben. Der Gesuchte soll auf den 18-Jährigen mit einem Ast eingeschlagen und ihn verprügelt haben. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Rheinstetten: „Zu einem versuchten Raubdelikt unter Asylbewerbern ist es am Dienstag gegen 23 Uhr gekommen. Ein 26-jähriger Tunesier und ein 21-jähriger Marokkaner sprachen zwei pakistanische Staatsangehörige an, als diese die Fußgängerunterführung unter der Bundesstraße 36 entlang gingen. Der 21-Jährige hielt den Männern ein Messer vor und forderte Geld und Handys von den beiden. Gleichzeitig bedrohte der 26-Jährige die Pakistani mit einer abgebrochenen Bierflasche. Diese konnten den Angriffen weitestgehend ausweichen, einer der Männer erlitt lediglich eine oberflächliche Schnittverletzung. Den beiden gelang die Flucht in die nahegelegene Asylbewerberunterkunft, wo sie ihren Landsleuten von dem Vorfall berichteten. In der Folge kam es zwischen den Angehörigen der unterschiedlichen Landsmannschaften zu Auseinandersetzungen, die durch den Einsatz mehrerer Polizeistreifen der umliegenden Reviere beendet werden konnten. Die beiden Tatverdächtigen wurden festgenommen, am Mittwochnachmittag einem Richter vorgeführt, der wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung Haftbefehl erließ.“

Es war schon die Kindesstube von Daniel (65) und Susan (57) K.: eine Wohnung im Schwyzerischen Muotathal. Susan K. wohnt seit ihrer Geburt in diesem Haus, ihr Bruder Daniel K. seit er zwei Jahre alt ist, wie die «Weltwoche» am Donnerstag berichtete. Doch letzte Weihnachten kam unliebsame Post: Die Gemeinde Muotathal, der das Haus gehört, schickte den Geschwistern die Kündigung. Mit «Zuteilung von Asylanten / Unterbringung» wurde die Kündigung begründet; die Gemeinde Muotathal machte Eigenbedarf geltend. Grund: «Heute müssen 35 Asylsuchende im Ort untergebracht werden, vor drei Jahren waren es erst noch 17», sagt Maria Christen, Mitglied des Gemeinderats. So sei Muotathal dringend darauf angewiesen, die Asylsuchenden irgendwo unterbringen zu können.

Karlsruhe: Karlsruhe (pol) Nach versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Polizeibeamte im Karlsruher Schlosspark in der Nacht auf Dienstag kam ein 16-jähriger Algerier in Untersuchungshaft. „Der möglicherweise unter Drogeneinfluss stehende Jugendliche sprach gegen 0.45 Uhr zwei aus Eritrea stammende junge Männer an und geriet in der Folge derart in Rage, dass er die Personen mit einer abgeschlagenen Bierflasche angriff. Beide trugen bei der Abwehr nur leichtere Schnittverletzungen davon und flüchteten. Während der 16-Jährige noch eines seiner um Hilfe rufenden Opfer verfolgte, kam eine in der Nähe befindliche Streife des Polizeireviers Marktplatz hinzu und stellte den Angreifer. Daraufhin bedrohte er zunächst die Beamten mit der abgebrochenen Glasflasche und hielt sich diese dann drohend an seinen Hals. Letztlich war der bereits Ende Januar wegen ähnlicher Delikte auffällige Jugendliche nur durch den Einsatz von Pfefferspray und Hiebwaffe in Gewahrsam zu bringen. Er trug dabei leichte Verletzungen davon, die vor Ort ärztlich versorgt werden konnten. Die einschreitenden Polizeibeamten blieben unverletzt. Nach einem Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das zuständige Jugendschöffengericht am Dienstagnachmittag die Untersuchungshaft gegen den aggressiven jungen Mann an.“

Ludwigsburg (ots) – Ditzingen: Mit einem aggressiven Zeitgenossen hatte es am Mittwochnachmittag ein 32-Jähriger zu tun, als er an der Kasse eines Discounters in der Zeissstraße wartete. Der Unbekannte trat gegen 17:45 Uhr von hinten an den 32-Jährigen heran und hustete ihm ins Ohr. Es kam zu einem Wortwechsel zwischen den beiden, worauf der 32-Jährige sich wieder umdrehte und versuchte, den Mann zu ignorieren. Daraufhin schlug der Unbekannte völlig unvermittelt auf den Kopf seines Vordermanns und verletzte diesen leicht. Anschließend rannte er davon. Der Gesuchte ist ein etwa 1,70 Meter großer Mann im Alter zwischen 45 und 55 Jahren, hat eine dicke Figur und sieht südländisch aus. Er hat schwarze, halblange, nach hinten gegelte Haare und einen sehr sonnengebräunten Teint.

Füssen: „Seiner Ansicht nach zu Unrecht beschuldigt wurde gestern ein 19-jähriger Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft von einem 21-jährigen Mitbewohner, dass er sein Geschirr nicht abgewaschen habe. Aus diesen Grund kam es zwischen den beiden zu einem verbalen Streit, der zunächst in einem Handgemenge sein Ende fand, weil ein dritter Bewohner eingriff und zu schlichten versuchte. Die Situation beruhigte sich erst wieder, nachdem der 19-Jährige auf Weisung der beiden Schlichter den Raum verlassen hatte. Dieser zeigte diesen Sachverhalt später bei der Füssener Polizei an, die kurze Zeit später den Tatverdächtigen festnahm. Aufgrund der Erstmeldung, bei der die Verwendung eines Messers genannt wurde, gingen die Beamten von einem versuchten Tötungsdelikt aus, was sich aber nicht weiter bestätigte. Derzeit wird wegen Körperverletzung ermittelt.“

Elchingen: „Am Dienstagabend hat ein 37-jähriger Syrer der Gemeinschaftsunterkunft einen anderen Asylbewerber verletzt. Er hatte sich darüber geärgert, dass keiner aus einer Gruppe von mehreren Bewohnern mit ihm reden wollte. Daraufhin zerschlug der Mann eine Bierflasche am Boden. Es kam zu einem Handgemenge zwischen ihm und einem 28-Jährigen, dabei verletzten sich beide leicht. Nach der Untersuchung im Krankenhaus wurden beide Kontrahenten wieder entlassen, wobei der 37-Jährige von der Neu-Ulmer Polizei in Gewahrsam genommen wurde. Heute wurde er auf Beschluss des Landratsamtes in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht.“




Duisburgs OB: Wir beschlagnahmen Wohnungen

Bei einer Bürgerversammlung hat Duisburgs OB Sören Link, eigentlich eher en passant die Katze aus dem Sack gelassen. Wörtlich sagte er: „Wir pfeifen aus dem letzten Loch, wie viele andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland auch. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Kapazitäten hochzufahren. Wir bauen Containerdörfer auf, wir bauen Zeltstädte auf, wir beschlagnahmen Wohnungen…“

» Kontakt: buergerreferat@stadt-duisburg.de




Hamburg: Linksextreme legen Zugverkehr lahm

imageAm Hamburger Hauptbahnhof ist der gesamte Fern- und S-Bahnverkehr am Samstag aufgrund von Ausschreitungen bei Kundgebungen linker Demonstranten eingestellt worden. Das sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Am Mittag standen sich nach seinen Angaben mehrere hundert Demonstranten und Polizisten am Bahnhof der zweitgrößten Stadt Deutschlands gegenüber. Linke Demonstranten bewarfen einen Zug mit Steinen und attackierten Beamte mit Reizgas.

[…] Anlass war eine für den Samstag geplante, aber per Gerichtsbeschluss verbotene Demonstration von „Rechtsextremen“ und Hooligans in Hamburg.

(Auszug aus einem Artikel von Focus-online)


Wir werden sehen, ob es diese Bilder überhaupt in die überregionalen Medien schaffen werden. An dieser Stelle sei an den vergleichbar harmlosen, umgeworfenen Polizeibus bei der „Hooligans-gegen-Salafisten“-Demo in Köln erinnert, der wochenlang täglich über den Bildschirm flimmerte. Die Bildzeitung macht aus der Linksextremen Randale ein „Bahnverkehr eingestellt“, weil Neonazis friedliche Demonstration in Hamburg stören„. Die Glanzleistung der „Qualitäts“zeitung Bild kann bei Facebook kommentiert werden.

Auch hatten sich mehrere Linksautonome, zum Teil vermummt, an den Gleisen versammelt und sich nach Erkenntnissen der Polizei gegenseitig mit Steinen beworfen. Offenbar hatten sie sich gegenseitig für Rechtsextreme gehalten.




BPE will gegen Verfassungsschutz klagen

Bereits im Jahre 2013 erwähnte der bayerische Verfassungsschutzbericht die „Bürgerbewegung Pax Europa“ (BPE). Auch 2014 glaubte das Landesamt Veranlassung zu haben, den Verein aufzulisten. Da die Aktivitäten des Vereins bislang nicht unter einer der bisherigen Überschriften zu listen gewesen wären, hat der bayerische Verfassungsschutz hierfür die „Islamfeindlichkeit“ als „neue Form des politischen Extremismus“ erfunden. So heißt es im Bericht: „Bei der BPE Bayern handelt es sich um eine verfassungsschutzrelevante, islamfeindliche Bestrebung außerhalb des Rechtsextremismus, die den Islam insgesamt als ,vorsteinzeitliche, nazistische und frauenver-achtende Ideologie‘ ansieht.

Prägend für die Ausrichtung der BPE Bayern ist insbesondere Michael Stürzenberger, der sowohl als Vorsitzender der Freiheit Bayern, als Leiter von PI-München und als Vorsitzender von BPE Bayern die ideologische Ausrichtung bestimmt und öffentlichkeitswirksam agiert. BPE Bayern zielt darauf ab, wegen angeblicher Gefahren durch den Islam die Religionsfreiheit und die im Grundgesetz verankerte staatliche Neutralität und Toleranz gegenüber Muslimen und islamischen Religionsgemeinschaften abzuschaffen.“ (Weiterlesen bei Preußische Allgemeine)




Merkel: „Recht auf Asyl ohne Obergrenze“ – am Wochenende kommen wieder 50.000 Illegale

merkel_selfiErst am vergangenen Samstag kamen 40.000 Illegale in München an. Seit gestern stand im Raum, am Wochenende würden weitere 40.000 Asylforderer in Deutschland eintreffen, am späten Abend wurde diese Zahl auf 50.000 korrigiert. Seit Freitag lagern über 20.000 Menschen in der kleinen österreichischen Grenzgemeinde Nickelsdorf. Sie warten auf die Weiterreise und wollen fast alle nach Deutschland. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer erklärte gestern, dass Bayern schon bald den Krisenfall ausrufen würde.

Bei einer Telefonkonferenz der Innenminister der Länder und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) soll es am Donnerstagabend zu lautstarken Auseinandersetzungen gekommen sein. Viele der Teilnehmer erklärten, die Kapazitäten in ihren Ländern seien erschöpft und warnten vor einem totalen Zusammenbruch des Systems. Entweder man räume nun sofort Bundeswehrkasernen für die Unterbringung der Illegalen oder man müsse die Grenzen schließen, hieß es.

Und was macht die Kanzlerin, die uns den Asyltsunami eingebrockt hat? Angela Merkel zelebriert derweil Willkommenskultur, schüttelt grinsend die Hände von Invasoren und macht mit ihnen Selfis. Auf die Frage, wie viele „Flüchtlinge“ Deutschland denn pro Jahr vertragen und gut aufnehmen könne, antwortet sie selbstgerecht: „Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze.“ Grenzenloses Europa, grenzenloser Wahnsinn und grenzenlose Dummheit – die Fäden aus denen gerade eine Katastrophe gewoben wird. (lsg)




Lebewohl, Buntland

welcome_germoneyGegen den Wahnsinn kann man nicht kämpfen, man kann nur davor fliehen. Zu Beginn der Merkel-Diktatur haben wir begonnen, uns nach dem außereuropäischen Ausland zu orientieren und werden nun – als echte Flüchtlinge? – dorthin auswandern. Materiell gesehen, ein Verlustgeschäft mit ungewissem Ausgang. Aber dieses Land ist krank – und zwar nicht nur die Politik und die diktaturmäßig gleichgeschalteten gesellschaftlichen Machtpositionen, sondern auch ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung.

(Von George Orwell)

Es gibt mittlerweile in „Buntland“ viel zu viele gleichgültige Opportunisten, wohlstandsverwahrloste Egomanen, asoziale, auf Kosten der Allgemeinheit lebende Schmarotzer, ganzkörpertätovierte Selbstdarsteller, aggressive Schwule, männerhassende Lesben und Frauenrechtler, schamlose Perverse, heuchlerische Moralisten und hysterische Weltretter, an deren buntem, nur scheinbar „toleranten“ Gutmenschen-Wesen mal wieder die Welt genesen soll. Diese werden von skrupellosen, kriminellen Lügnern und Möchtegern-Diktatoren in Brüssel und Berlin regiert, denen eine charakter- und kinderlose, machtgeile Horror-„Mutti“ vorsteht – nein, hier wollen wir nicht mehr leben.

Ich habe es in diesem Blog oft geschrieben: Die sich jetzt vollziehende Invasion ist nur der letzte, logische Schritt der langsamen Auslöschung eines Volkes, das im Verlauf der letzten 25 Jahre seine bürgerliche Kultur, Zusammenhalt, Solidarität, Religion, Bildung und Sprache – also sich selbst – schrittweise aufgegeben hat („Fack ju, Göhte!“) und nur noch durch sinnlosen Konsum und immer wahnsinnigere Pläne zur Rettung des Planeten und der Menschheit „funktioniert“. Zu einem so verrohten, sinnentleerten, pathologischen Land passen die aggressiven Primitivkulturen mit der dazugehörigen Religion und Verachtung ihrer „Gastgeber“, die jetzt eingeladen sind – wenigstens haben sich diese ihre persönliche, religiöse, familiäre und ethnische Identität bewahrt und werden diese niemals aufgeben. Kann man von ihnen verlangen, den „bunten“ Wahnsinn zu übernehmen? Sich Roth, Hofreiter, Merkel oder Gabriel zum Vorbild zu nehmen?

Natürlich erwarten uns auch im Zielland viele große Probleme und kriminelle, korrupte Politiker, die jedoch nie soweit gehen werden, das eigene Volk zu beschimpfen, zu hassen und zu verraten, welches seinerseits niemals seine eigene Identität, Freiheit und psychische Gesundheit aufgeben würde. Allen, die in diesem kranken EU-Monsterstaat bleiben wollen oder müssen, wünsche ich, daß sie die kommenden schweren Zeiten mit entsprechender Vorsorge möglichst gut überstehen. Ob dabei das Verfassen einsamer Internet-Frustkommentare und die narzißtische Freude an der eigenen „Weisheit“ ein Trost sein kann, weiß ich nicht. Vielleicht wird es eher darauf ankommen, sich real mit Gleichgesinnten vor Ort zusammenzutun, junge Menschen zu überzeugen und kleine gesunde Inseln (Reservate) in einem kranken, feindlichen Umfeld zu bilden – nicht nur virtuell im Internet.

(Karikatur: Wiedenroth)




Straßenschlachten zwischen Kurden und Türken

Der Krieg in Syrien wird in kleinerer Form auch aktuell auf deutschem Boden fortgeführt. In Berlin, Frankfurt und Bielefeld kam es in den letzten Tagen zu heftigen Straßenschlachten und Randale zwischen Türken und Kurden.

Aufgrund der „Vielfalt“ und „Buntheit“ in Deutschland regnete es in Berlin Flaschen und Steine :

Es begann als Spontan-Demo und endete in einer Straßenschlacht: Am Kottbusser Tor gerieten türkische Nationalisten und Kurden aneinander. Der blutige Konflikt in der Türkei – er hat Berlin erreicht. Mit einem Autokorso hatten die Nationalisten die 1000 Kurden provoziert, die aus Protest gegen die türkischen Angriffe auf PKK-Kämpfer im Nordirak und Attacken auf die prokurdische Partei HDP auf die Straße gegangen waren. Die Kurden warfen Flaschen und Steine, raubten türkische Fahnen. Erst als eine Hundertschaft der Polizei eingriff, beruhigte sich die Lage.

In Bielefeld griffen Kurden eine Moschee der türkischen rechtsextremen „Grauen Wölfe“ an:

Mindestens 25 Vermummte haben eine türkische Moschee in Bielefeld angegriffen und mehrere Autos beschädigt. Hintergrund der Attacke am Donnerstagabend sei vermutlich der Konflikt zwischen Türken und Kurden in der Türkei, teilte die Polizei am Freitag mit. Die mutmaßlich kurdischen Angreifer hätten erfolglos versucht, in die Moschee einzudringen. Die Polizei nahm eine Person fest. Die Angreifer hätten vor der Moschee parkende Autos beschädigt und Parolen der kurdischen Untergrundorganisation PKK an ein angrenzendes Gebäude geschmiert. Das Gebäude werde wohl von der rechtsgerichteten türkischen Vereinigung „Graue Wölfe“ genutzt, berichtete die Polizei. Menschen wurden nicht verletzt.

Das obige Video zeigt eine heftige Schlägerei zwischen Türken und Kurden in Frankfurt. Anlass war ein von rund 400 türkischen Nationalisten abgehaltener „Solidaritätsmarsch zum Gedenken an gefallene türkische Soldaten“.

Letzte Woche überfielen türkische Rechtsextremisten eine kurdische Demonstration im bergischen Remscheid. Bereits im August wurde im schwäbischen Kornwestheim eine „Graue Wölfe“-Moschee von Kurden angegriffen. Dieser Vorfall wurde komplett seitens Politik und Presse verschwiegen (PI berichtete hier). Ebenfalls im August wurden in Berlin die Scheiben einer Ditib-Moschee eingeschmissen und ein PKK- und „Anti“-Fa-Symbol hinterlassen, ohne dass dies groß thematisiert worden wäre.




Brief eines Dänen an Angela Merkel

brief_an_merkelNun ist auch in unserem Nachbarland Dänemark das merkelsche Asylchaos angekommen. Wir konnten verfolgen, wie der nördliche Nachbar überrannt und gezwungen wurde, seine Einhaltung der europäischen Abkommen aufzugeben. Die Invasoren wollten sich nicht registrieren lassen, denn das Ziel war Schweden. Inzwischen debattiert man in Dänemark die Rolle Deutschlands als nicht mehr europäisches Deutschland sondern als Deutsches Europa/EU, wobei Deutschland wieder einmal eine unheilvolle Rolle einnimmt.

(Von Alster)

Der öffentliche Brief des Dänen Jens Kristian Bech Pedersen (Foto) an die Bundeskanzlerin verdeutlicht die Wahrnehmung des nördlichen Nachbarn. Und wohl auch unsere. Möge unsere Bundeskanzlerin den Brief zu Gesicht bekommen. Der lange Brief wurde unwesentlich gekürzt.


Liebe Frau Merkel, geehrte Kanzlerin von Deutschland,

Ich bin Däne, darum bin ich natürlich auch EU-Bürger. Als solcher muss es mir erlaubt sein, dass ich mich öffentlich an Sie wende. Über Jahrzehnte habe ich Deutschlands Politik und Rolle in Europa seit dem 2. Weltkrieg verfolgt. Deutschland hat sich sehr stark für den politischen Frieden, Angleichung zwischen den Ländern und für die Entwicklung zur Zusammenarbeit in Europa eingesetzt. Darum war Deutschland immer die große Triebkraft für eine engere Integration und Union zwischen den Ländern Europas, für die freie Beweglichkeit, für die Aufhebung der nationalen Grenzen – ja, und für die stetige Minimierung der Bedeutung und Rolle der Nationen in Europa. Es ist deutlich, dass diese Politik von Deutschlands nationalem Trauma des Nationalsozialismus und Deutschlands eigener Aufarbeitung gesteuert wurde…Verzeihung!

In keiner Weise möchte ich die alte wohlbekannte und böse Nazi-Beschuldigung Deutschland und den Deutschen an den Kopf werfen; weit gefehlt! Das fürchterliche Schicksal, dass der Nationalsozialismus über die europäischen Völker und Deutschland selbst gebracht hat, hätte aus jedem Volk dieser Erde erwachsen können, die Geschichte kennt viele Beispiele solch religiöser Gewalt- und Machtausübung. Vielmehr preisen wir uns heute glücklich, Nachbar eines lebensstarken und sehr inspirierenden Deutschlands zu sein. Die ganze europäische Geschichte hindurch und auch heute verdanken wir Deutschland so viel: Sprache, Kultur. Literatur, Kunst, Politik, industrielle Kraft, Handel und Marktmöglichkeiten. Hier sind Viele, die Deutschland bewundern. Hier sind Viele, die sich über Reisen in Deutschlands Landschaften und Städte freuen, und wir lieben es, deutsche Literatur und Zeitungen zu lesen.

Es ist wichtig, dass der Nationalsozialismus heute nicht in Form eines großen deutschen Schuldkomplexes existiert, sondern (nur) als wichtige historische Erfahrung, die uns lehrt, welch große Kraft die Nationalität ist und warum sie deshalb weder pervertiert, unterdrückt noch aufgehoben werden sollte. Zum großen Schaden für Europa ist das nicht so. Deutschland fürchtet sich vor sich selbst und seiner eigenen Nationalität. Die ganze deutsche Politik in Europa ist eine ewige nationale Entschuldigungspolitik wegen der Pervertierung des Nationalen durch den Nationalsozialismus. Darum zwingt Deutschland allen anderen Länder ständig den gleichen Schuldkomplex und die gleiche Unterwürfigkeit gegenüber dem Nationalen auf. Deutschland will sich als Nation abschaffen: Deutschland schafft sich ab (auf deutsch geschrieben), weil Deutschland dieses verkrampfte, neurotische, unvernünftige, ja, gänzlich unreife Verhältnis zur Nationalität hat. So definiert Deutschland weiterhin seine Politik mit einer negativen Abhängigkeit zum Nationalsozialismus.

Das ist gefährlich; das ist heute Europas große politische und gesellschaftliche Tragödie. Und so ist es Deutschland, das wieder Europas Länder in schicksalhafte und vielleicht katastrophale Konflikte hineinzieht – selbst wenn Deutschland das Gute wollte.

Weder ein Mensch noch Volk kann sich ewige Buße oder Selbstzerstörung auferlegen, ohne dass es in Krankheit und Unnatürlichkeit endet und vielleicht mit einem selbstgerechten und gewaltsamen Versuch, anderen die gleiche Buße und schuldbewusste Haltung aufzuzwingen. Jeder Mensch oder jede bürgerliche Identität wird sich erheben und sollte das dürfen. Es ist gefährlich, die nationale Wirklichkeit zu ignorieren. Egal, ob man es mit Nationalsozialismus, durch einen negativen Abhängigkeit des Nationalsozialismus oder wie heute über einen supranationale internationalen Sozialismus macht.

Der Nationalsozialismus pervertierte das Nationale. Er machte das Nationale zu einer Religion, die den Überfall der so geheiligten deutschen Nationalität auf andere Nationen rechtfertigte… Ein Unglück war das! Aber es ist nicht die Nationalität selbst, die pervers ist, sondern die religiöse Pervertierung der Nationalität. Der Nationalsozialismus kann wahrlich die Nationalität als notwendig, gesund, glücklich, lebenstüchtig und unausrottbare Realität im Leben der Menschen und Nationen nicht aufheben…

Der Kommunismus und der internationale Sozialismus, der heute immer noch sein gefährliches Spiel treibt, war eine Pervertierung des Nationalen. Der internationale Sozialismus hat – als Fortsetzung des Sowjetkommunismus – das Internationale zu einer Religion gemacht, die den politischen Überfall auf das Nationale und auf Nationen als selbständige Faktoren der Politik rechtfertigen soll. Dieser internationale Sozialismus, Internationalismus, sorgt noch heute für unnatürliche Beziehungen zwischen den Nationen Europas. Und Deutschland ist zusammen mit Frankreich die treibende Kraft… Das Nationale ist die Vorraussetzung für das Internationale; man kann das Internationale nicht durch die Aufhebung des Nationalen fördern…

Liebe Frau Merkel. Ich habe Ihre Neujahrsansprache 2015 gelesen. Ich las Ihre heftige Verurteilung der Pegida-Demonstrationen, an denen Tausende ganz normale friedliche Deutsche teilnahmen. Sie sagten:
„Heute rufen wieder viele am Montag: Wir sind das Volk. Aber eigentlich meinen sie: Ihr gehört nicht dazu – aufgrund eurer Hautfarbe oder eurer Religion. Darum sage ich allen, die an solchen Demonstrationen teilnehmen: Folgt denen, die dazu auffordern, nicht. Denn so oft sind da Vorurteile, Kälte, ja, Hass in deren Herzen!“

Frau Merkel: Eigentlich meinen Sie, dass das deutsche Volk nichts ist. Denn nach dem Nationalsozialsismus dürfen Deutsche kein Volk sein. Ihrer Meinung nach darf niemand – in einem begrenzenden Sinn – sagen: Wir sind das Volk. Und kein Mensch hat Ihrer Meinung nach das Recht, sich selbst und sein Volk gegen Hunderttausende von fremden Einwanderern, die die Kultur und Nationalität eines Landes auszulöschen drohen, zu verteidigen. Ein Volk darf sich nicht lieben. Für Sie ist es offensichtlich böse, wenn jemand sich gegen die Auflösung der nationalen Grenzen verteidigt. Das verteidigt, was im hohen Maße die Existenz- und Identitätsgrundlage des Menschen ist. Man sollte Sie wirklich fragen: Ist es nicht eine größere Bosheit, dass sie zu ihren Landsleuten sagen: „Ihr dürft nicht Deutsche sein; ihr dürft euch nicht als Deutsche abgrenzen und meinen, ihr hättet etwas Wichtiges gegenüber anderen und fremden Kulturen zu verteidigen. Ihr dürft keine Grenzen setzen, wer oder wie viele herkommen dürfen.“

Ich frage noch einmal: Ist das nicht weitaus böswilliger? Warum lassen Sie Ihre Sicht auf das Recht des deutschen Volkes, seine Nationalität verteidigen zu dürfen, von einer pervertierten Sicht des Nationalsozialismus dirigieren? Es gibt ja eine andere und wirklichkeitstreue Sicht auf das Nationale. Aber Nationalität kann nicht ausgelöscht werden. Und hier reden wir nicht platt und undurchdacht über Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit in einer freien Gesellschaft. Hier reden wir darüber, dass die Volkszugehörigkeit nicht Nichts ist. Im Gegenteil, sie ist etwas Besonderes, das man nicht ohne schwerwiegende Folgen politisch, sozial und persönlich löschen und ohne Verteidigung hergeben kann.

Sie haben hart und deutlich über eine gesamteuropäische Verteilung von Flüchtlingen und Einwanderern gesprochen. Und Sie sagen, das sei nur der Anfang. Sie haben die Regeln über die Registrierung im ersten Land der Dublin-Absprache aufgehoben. Sie haben eine Masseneinwanderung nach Österreich zugelassen. Eine Masseneinwanderung, die nicht ohne Auswirkungen auf Deutschlands Nachbarn bleibt. Das ist gegenüber den Nachbarn unanständig. Nun dürfen also auch Deutschlands Nachbarn nicht mehr nein sagen, um ihre Nationalstaaten zu verteidigen. In dieser Situation ist Deutschland unsolidarisch und ohne politischen Instinkt für den Faktor, der in Europa von größter Bedeutung ist: die Nationalität.

Finden Sie es nicht merkwürdig, dass gerade die osteuropäischen Länder Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn die Länder sind, die Stopp gesagt haben? Sie sind offenbar die größten Gegner der europäischen Quotenverteilung. Die Länder, die sowohl den Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus kennen, das heißt die Unterdrückung der Volksnationalitäten durch den internationalen Sozialismus…Genau diese Länder haben Stopp gesagt, weil sie wissen, was sie verteidigen müssen – als Volk. Ich empfehle Ihnen, intensiv auf diese Länder zu hören.

Als Dänemark vor einigen Jahren (2011) die Grenzkontrollen wieder einführte, hat das zu einer scharfen Kritik der deutschen Regierung und vielen deutschen Politikern geführt. Mit Freude konnte ich lesen, dass sie dafür von deutschen Lesern kritisiert wurden; es gibt also deutsche Bürger, die verstehen, was nationale Verteidigung (hier gegenüber krimineller Grenzüberschreitung) bedeutet. Das ist positiv. Ich fühle mich in einer deutsch-dänischen Verständnis-Allianz mit diesen deutschen Bürgern. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns gemeinsam und friedlich mit Respekt begegnen können…

Wenn Sie und Deutschland jetzt so eifrig Europas Migrationsprobleme mit einer gemeinsamen europäischen Verteilungs-Vereinbarung lösen wollen, dann verbreitet Deutschland das Problem…

Man kann keinen Brand löschen, indem man ihn verbreitet. Sie können als deutsche Toppolitikerin und Bundeskanzlerin nicht umhin, die Größe und Bedeutung dieser Probleme zu sehen und zu hören, wie alle Gesellschaften in Europa verängstigt auf die Vorkommnisse reagieren. Wie können Sie so hartnäckig darauf bestehen und dagegen vorgehen, dass Europas Nationen dafür kämpfen, das zu verteidigen, was sie haben und das, was sie selbst sind?

Deutschland ist eine große, starke und einflussreiche Nation. Deutschland sollte vorangehen mit der Verteidigung der Menschen in Europa gegen die katastrophale Masseneinwanderung: Starke Überwachung und Schließung der Außengrenzen der EU – mit der Härte und dem Zynismus, die das erfordert. Zum Beispiel mit einer starken maritimen Flotte im Mittelmeer. Stoppen Sie die Völkerwanderung über das Mittelmeer (Beispiel Australien). Kontrolle und Bewachung von allen Binnengrenzen Europas und der EU. Rückführung von illegalen Flüchtlingen und Einwanderern. Aber zur gleichen Zeit Hilfe für die Länder außerhalb Europas, die unter den Flüchtlingsproblemen leiden, z.B. mit dem Aufbau und starker militärischer Bewachung der Flüchtlingsdörfer…

Aber wir können deutlich an der Politik die Deutschland in der EU und auch in der aktuellen Einwanderungsfrage verfolgt, merken, dass Deutschland die Länder Europas als Nationen, die etwas zu verteidigen haben, nicht respektiert. In der heutigen Situation ist Deutschland unsolidarisch.

Und die Ursache ist: Deutschland respektiert sich selbst nicht. Die Deutschen dürfen nicht sagen: Wir sind das Volk. Und die Deutschen dürfen sich nicht als Volk verstehen und verteidigen. Und Deutschland will offenbar auch nicht respektieren, dass Nachbarländer sich so verstehen und das sagen. Deutschland schafft Europa ab.

Es ist eine Tragödie, Zeuge sein zu müssen, dass Deutschland Europas Nationen nicht verteidigen kann und will, weil Deutschland sich selbst nicht verteidigen will. Wünscht sich Deutschland wieder, den größten Teil Europas gegen sich zu haben, weil deutsche Politiker nicht verstehen wollen, was Nationalität für die europäische Gesellschaft bedeutet?

Das Beste, das heute Europa geschehen könnte, wäre, wenn Deutschland seinen Selbstrespekt für seine eigene Nationalität und als Volk wiedergewinnen würde, und mit diesem Selbstbewußtsein anfangen würde, die Nationalitäten der übrigen europäischen Länder zu respektieren und ihnen bei der Verteidigung ihrer Nationalitäten unterstützen würde.

Jens Kristian Bech Pedersen, cand. theol. og pensionierter Oberstleutnant

(Übersetzung von Alster)