Die fremde Invasion – was wir Europäer zu verlieren haben

imageSind Politik, Lobbyismus und sämtlichen Wahlschafen eigentlich die Sicherungen durchgebrannt? Anders kann ich einen Artikel wie diesen nicht beginnen. Wissen Sie, werte Leser, welche Eigenschaft ich am Menschen am meisten verabscheue? Ich kann meinem Hass auf Personen nicht genug Ausdruck verleihen, die wahre Wertarbeit, Aufoperungsbereitschaft und unermüdlichen Fleiß mit Ignoranz strafen, die einer unheilvollen Mentalität der Selbstverständlichkeit entwachsen ist. Leute, die sich ihrem Luxus, ihrer gesellschaftlich installierten Bequemlichkeit und ihrer völligen Verstumpfung der Selbstständigkeit nicht mehr bewusst sind.

(Von Stresemann)

Die Milch kommt aus dem Tetra Pak, der Lieferdienst bringt das 30. Paar Schuhe direkt an die Wohnungstür und den schnellen Kredit gibt es schon nach ein paar Klicks im Internet. Das Leben hält viel Schwachsinn bereit. Viele Dinge, die die Welt nicht braucht und Ansichten, die auch unter massivem Drogeneinfluss nicht zu erklären sind, haben Einzug in den Mainstream gehalten.

Der westliche Konsummensch und Staatsbürger hat längst den Blick für luxuriöse Werte verloren. Die erwähnten Dinge, die Lieferung unnützer Güter bis an die Türe oder die Sonderbehandlung bei der Maniküre, diese sind kein Luxus, sondern in nicht wenigen Fällen verzichtbarer Schnickschnack, der sich auf die Bequemlichkeit bestimmter Personengruppen stützt. Meine Ansichten sind emotionaler Natur oder vielleicht der Ausdruck eines sich in Unzufriedenheit äußernden Extrems, könnten einige vorschnell urteilende Leser meinen.

Ich werde Ihnen aufzeigen, wofür der durchschnittliche Mensch der westlichen Hemisphäre im Rausch der Überreizung und Desensibilisierung längst erblindet ist. Ich halte es für extrem wichtig, einen Blick für gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen und Zusammenhänge zu pflegen. Er fördert den allgemeinen Erkenntnisgewinn, mit dem sich eine gesunde Wertschätzung entwickeln lässt.

Was wir im Moment beobachten, ist die fanatische Erstürmung des Kontinents Europa, der in den wildesten Märchen fernster Länder als soziales Paradies und Steigbügel für ein besseres Leben gepriesen wird. Wie gefährlich diese Entwicklungen sind, müssen wir den wenigsten Menschen lang und breit verständlich geben. Die Zusammenhänge und ihre Wirkungen sind längst in die letzte Waldlichtung der westlichen Republiken vorgedrungen.

Viel gefährlicher – so schließt sich der Kreis wieder – ist dieser taubblinde Schlafwandel des Gewohnheitsmenschen, der mehr und mehr zu vergessen scheint, was seine Vorväter geschaffen, er und seine Mitmenschen begleitet und seine Nachkommen zu erhalten haben.

Deutschland ist hoch geflogen und tief gefallen. Deutschland steht heute mehr denn je an einem Punkt, an dem große Teile der Welt selbst nach den kommenden Jahrzehnten niemals stehen werden. Der Marxismus erklärt eine „verteilungsgerechte“ Gesellschaft zum „sozialen Paradies“, der Liberalismus honoriert die Leistung des Tüchtigen, der Konservatismus sichert natürlich gewachsene Werte. Doch spielt dieser niemals endende, philosophische Amoklauf überhaupt noch eine Rolle, wenn am Horizont Silhouetten eines großen Wertesterbens zu erkennen sind? Vernunft muss rücken an den Platz, an dem zuvor noch Streitgeist stand.

Es geht nicht um den Konkurrenzkampf der Ideologien und Philosophien. Man setzt sich nicht bei Maischberger und Plasberg ins Studio, schwingt keine reißerischen Reden im Parlament und skandiert keine Parolen auf der Straße. Es geht um die Sicherung von Werten, die unser Volk über Jahrzehnte, gar Jahrhunderte erarbeitet, gefestigt und perfektioniert hat.

Ich habe viele Länder der Dritten Welt bereist und selbst gesehen, was wahre Korruption bedeutet. Ein Apparat maroder als der andere, an zuverlässige Staatsbedienstung ist kaum zu denken. Die Käuflichkeit des Personalstabs ist der Gradmesser der staatlichen Zuverlässigkeit. Wir Deutsche blicken dankbar auf einen gut aufgestellten Sicherheitsapparat, der tagtäglich dafür Sorge trägt, dass nach gesellschaftlichen Spielregen gelebt und geschlichtet wird.

Dafür lässt sich der Bedienstete auf Weisung der Obrigkeit im Sinne der „Deeskalation“ beschimpfen, bespucken und bedrohen, wenn nicht sogar prügeln oder schlachten. In vielen Ländern der Welt ist es genau diese Art Apparat, die aus Käuflichkeit heraus die Bevölkerung unterdrückt, anstatt diese zu schützen. Korruption ist eine Art der menschlich nachvollziehbaren Beschaffungskriminalität, die im deutschen System immerhin zu einem beachtlichen Grad vermieden wird und einen Schutz der Bevölkerung gewährleistet, den so viele andere Länder der Erde nötig hätten.

In Deutschland muss niemand vor durchorganisierter Willkür der Polizei flüchten, geschweige denn auf der Straße leben. Es gibt Winterstätten, Suppenküchen, Heime für Heimatlose. Andere Menschen müssen sich zwangsprostituieren, auf kriminelle Zirkel einlassen oder zu Hungerlöhnen totschuften, dennoch mit kaum mehr als Brot und Wasser den Tag überdauern.

Fremde Menschen erhalten Asyl, eine Hilfestellung, die auf dem Kontinent Afrika, großen Teilen des Nahen Ostens und Asiens gar nicht erst existiert, sind hier auf Kosten des Werktätigen sozialversichert und werden schon mit modernster Arznei versorgt, noch bevor sie im Krankenhaus ihre Augen wieder aufschlagen. Zur falschen Zeit am falschen Ort und doch ist alles arrangiert.

Schulen und andere Bildungsstätten werden hier zum großen Teil kostenlos zur Verfügung gestellt, in anderen Kulturen durch Kriminalität und Extremismus gestürmt und besetzt. Besitzt man keine Bildung, warten weder Lohn noch Brot auf dem Silbertablett. Es wartet der existentielle Exodus; hier hingegen ist man durch unser Sozialsystem vor Armut und Beschaffungsnot geschützt.

Sozial Schwache werden durch soziale Möbelhäuser finanziell entlastet, Auszubildende, die das System einmal weitertragen sollen, durch Förderung unterstützt, plötzlich Mittellosen steht sozialer Wohnungsbau als günstiger Ausweg zur Verfügung. Andere hausen in notdürftigen Blechverschlägen, in denen sie wie ein Uhrwerk die Tropfen zählen, die Tag für Tag vom Wellblech niederregnen.

Ist man in der Dritten Welt der Willkür des Stärkeren ausgesetzt, kann man bei uns darauf zählen, von einem organisierten Rechtssystem vertreten und zumeist gerecht behandelt zu werden. Selbst behinderte Menschen, die der Gesellschaft in den meisten Fällen keine wirtschaftlichen Werte beisteuern können, werden von uns und unserem erwirtschafteten Gesellschaftsprodukt getragen und begleitet – und wir machen es gern.

Stattdessen räumt man Sonderschulen für Behinderte, Altersheime und Obdachlosenstätten, beschlagnahmt mittlerweile Privatgeräum, serviert herbeigeforderte Speisen, wenn man nur penetrant genug per Hungerstreik besondere Privilegien abzupressen versucht, obwohl man doch so dehydriert und abgehungert vor der Kamera wirken will, verteilt mit Smartphones und Tablets den allerfeinsten Luxus an Menschen, die allein für Brot und Wasser zufrieden sein und Dankesgebete sprechen müssten, sticht sich gegenseitig ab, hält dem Drogenhandel den Steigbügel, verwüstet die kostenlos zur Verfügung gestellten Unterkünfte, vernichtet erforderliche Personalpapiere, erschleicht sich Gelder durch mehrfache Identitäten und so weiter und so fort.

Ach, ich könnte die Liste endlos fortsetzen, die aufzählt, welche sozialen Errungenschaften demontiert, Rechte mutwillig gebrochen, desaströsen Zustände zurechtgelogen, Lobbies unterstützt, Sozialkassen geplündert und Schwerstverbrechen begangen werden.

Aber solange man in der Regierung von sozialmoralischen Verpflichtungen spricht und zugleich behinderte Menschen ihre Einrichtungen beraubt, um Leute in selbige einzuquartieren, die nicht einen einzigen Cent zur Erhaltung selbiger beigetragen haben, solange ist das nicht mein Land, Frau Merkel.

Und solange man nicht begreift, welche hochentwickelten Errungenschaften man bereitwillig über Bord wirft, die den Schwächeren unserer Gesellschaft helfen sollen, stattdessen aber wildfremden Eindringlingen gewidmet werden, solange ist nicht klar, wo meine Heimat, zu der der halbe Planet ehrfürchtig aufblickt, in ein paar Jahren stehen wird.

Viele Nachzügler in der Welt versuchen heute, die Dinge zu erreichen, die wir bereits vor Jahrzehnten eingerichtet haben. Ob Gelder, Kultur oder soziale Einrichtungen, diese wirft man nicht sehenden Auges davon, nur um es dem Fremden recht zu machen, der sich mit herrischem Verhalten und antiwestlicher Hetze revanchiert.

Es ist so paradox, auferstanden aus Ruinen, hoch geflogen, tief gefallen. Und alle klatschen Beifall. Der Rest der Welt schüttelt den Kopf.