Ein Bild und seine Inszenierung

propaganda_schieneDer mediale Propagandaapparat läuft dieser Tage auf Hochtouren. Die Lügen werden täglich dreister, die Diffamierungen derer, die die Lügen durchschauen, aggressiver und Moral und Anstand sind längst kein Maßstab mehr. Der tragische Tod eines dreijährigen Jungen wird ohne jede Skrupel für politische Stimmungsmache mißbraucht, die wahre Geschichte dahinter tunlichst verschwiegen.

(Von Buntlandinsasse)

Aber noch ein zweites Bild (Foto oben) ging in den letzten Tagen um die Welt. Eine syrische Mutter liegt, mit ihrem Baby auf dem Arm, in einem Gleisbett im ungarischen Bicske. Not und Leid sind ihr ins Gesicht geschrieben. Die Botschaft, die damit verkündet werden soll, ist klar: Lieber gehen die Menschen in den Tod, als im unmenschlichen Ungarn zu bleiben. Wer gegen die Aufnahme von Millionen Menschen aus aller Welt ist, hat kein Herz und ist ein Nazi!

Auch ein Video der Szene schaffte es in nahezu alle großen Medien. Wie aber ein jetzt veröffentlichtes Video zeigt, wurden die relevanten Stellen den Zuschauern vorenthalten. Die Frau sitzt auf dem Bahnsteig und diskutiert mit ungarischen Polizisten, ihr Mann sitzt stumm daneben. Journalisten kreisen wie Geier um die Szenerie. Plötzlich, wie auf Knopfdruck (oder auf Aufforderung eines Kameramannes?), greift der Mann seine Frau, wirft sie samt Baby auf die Gleise, legt sich daneben und fordert wild gestikulierend die Journalisten auf, den Auslöser zu drücken. Polizisten ziehen den – nun in typisch muslimische Hysterie verfallenen – Mann von der sichtlich geschockten Frau und führen ihn ab. Die Frau liegt weinend auf den Gleisen und drückt ihr Kind an sich. In diesem Moment entsteht das Foto.

Anstatt nun der offenbar völlig irre Mann kritisiert wird, verschweigt die Lügenpresse von den USA bis England, von Norwegen bis Deutschland (wie hier zum Beispiel die Frankfurter Rundschau), die wahre Geschichte hinter diesem Bild und setzt es stattdessen als politisches Druckmittel ein. Selbst nachdem das komplette Video begann, im Internet zu kursieren, erfolgte keinerlei Richtigstellung (Ausnahme: „Kleine Zeitung“ aus Österreich).

Dieser Vorfall, der alles andere als ein Einzelfall™ ist, offenbart zwei Eigenschaften, die offensichtlich mittlerweile zur beruflichen Voraussetzung eines Journalisten gehören: Dummheit und totale moralische Verkommenheit. Erstere, weil man offenbar immer noch nicht begriffen hat, dass derartige Manipulationen im Zeitalter des Internets nicht mehr lange unentdeckt bleiben und zweitere, weil es offenbar keinerlei ethische Grenzen mehr gibt, die diese Berufslügner nicht überschreiten würden, um ihren politischen Auftrag zu erfüllen. Oder um es in den Worten von John Swinton (ehemaliger Redaktionschef der New York Times) zu sagen:

„Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.