„EU IS ISLAM“

imageDie Dschihadisten zeigen ihn nach den blutigen Enthauptungen, die Attentäter von Paris zeigten ihn nach ihren Anschlägen auf Charlie Hebdo: den erhobenen Zeigefinger – das Symbol der IS-Terroristen. Oben im Bild zeigen sie ihr Symbol an der Grenze zu Ungarn, und sie kommen als „Asylbewerber“. Aus dem Reisebericht eines jungen dänischen Politikers vom 17. September aus Kroatien: In der (Flüchtlings)Masse waren auch junge Männer in den 20ern und 30ern, die rasch und ausdauernd ihre Gesichter versteckten, sobald sie eine Kameralinse sahen. Das Beängstigende waren ihre Meinungen und Aussagen: ”EU IS ISLAM!”

(Von Alster)

Es war nicht nur ein Mann oder eine Gruppe, die das sagten. Es waren mehrere, die das freudig mitteilten. Männer, die eindeutig nicht wie Flüchtlinge wirkten. Tatsache ist also, dass es über die serbisch-kroatische Grenze freien Zugang zur EU für alle Flüchtlinge gibt. [..] Es ist offensichtlich, dass unter den Flüchtlingen, die jetzt über die Grenzen zur EU strömen, alle möglichen Typen sind. Es sind Böswillige, die absolut nichts Gutes wollen, die rufen „EU IS ISLAM!”, aber es sind auch absolut notleidende Flüchtlinge, die gerade vor diesen letztgenannten Typen zu flüchten versuchen.“

Und noch etwas, nicht einmal die Hälfte kommt aus Syrien, die anderen kommen aus Afghanistan, Nigeria, Irak und dem Iran. Klar ist auch, dass nicht Kroatien ihr Ziel ist. Sie wollen nach Deutschland, Dänemark, Schweden und Finnland. Auf keinen Fall wollen sie in der Region (Balkan) bleiben. Sie wollen nach Norden.

(Reisereport aus Kroatien von Nicolai Oster von der Liberalen Allianz, AL, die im blauen Block die dänische bürgerliche Minderheitsregierung stützt)

Nur ein Fünftel der „Flüchtlinge“ kommt übrigens aus Syrien, wie eine erstaunliche EU-Statistik zeigt.

Derweil wartet Frau Merkels Deutschland mit gedecktem Tisch und naiven „Refugee Welcome“ Empfangskommitees auf alle „Flüchtlinge“. Ob Illegale, Immigranten, Dschihadisten, verfolgende Muslime, verfolgte Christen, also echte Kriegsflüchtlinge – es ist ihnen egal, sie sind wohl nicht in der Lage, einen Unterschied festzustellen.

Unser Verfassungsschutz verhält sich ebenfalls geradezu grotesk. Verfassungsschutzchef Maaßen hält es für unwahrscheinlich, dass unter den Flüchtlingen auch Kämpfer terroristischer Organisationen, wie die Dschihadisten des IS, seien. Dafür gebe es keine „belastbaren Erkenntnisse“, sagte er. Ein Einschleusen in den Flüchtlingsstrom sei für Terroristen zu riskant, weil auf einigen Routen Lebensgefahr bestehe und sie jederzeit auffliegen könnten. Verfassungsschutz und BND seien vielen Hinweisen nachgegangen, hätten aber keine Anzeichen dafür finden können. Seine Sorge gilt den Nachthemd-Salafisten, die Jugend-Filiale aller Moscheen.

Dafür schlägt der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz solch blöden Alarm:

Durch die aktuelle Hetze gegen Flüchtlinge könnten sich manche Rechtsradikale weiter radikalisieren. Entsprechende Pläne hat der Geheimdienst bereits aufgedeckt.

Wir empfehlen Herrn Maaßen, sich aus dem Büro heraus zu begeben und den vielen jungen „flüchtenden“ Männern anzuschließen, um dort Erkenntnisse zu sammeln. Learning by doing, sozusagen. Er könnte auch Kontakt mit den selbsternannten Kalifen des IS aufnehmen, denn die sorgen sich um ihre Kämpfer, die zunehmend in das Schlaraffenland Europa desertieren. Sie jammern und bitten, sie mögen zurückkehren: Wir haben doch Phones, Internet und Autos – wohin geht Ihr?