EU plant Strafen für asylunwillige Länder

junckerHeute, am 9. September, wird der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (Foto) im EU-“Parlament“ den Plan der EU-Kommission zur Aufteilung von abertausenden Flüchtlingen unter den EU-Staaten vorstellen. Die EU-Kommission (also wir Steuerzahler) will jedem Aufnahmeland 6.000 Euro pro Flüchtling zahlen. Umgekehrt können Staaten, die „berechtigte, mit den Grundwerten der Union vereinbare Gründe“ geltend machen, sich für ein Jahr von ihrer Verpflichtung befreien lassen, Flüchtlinge aufzunehmen. Sie müssen dann jedoch eine Ausgleichszahlung an einen Flüchtlingsfonds leisten (also Strafe zahlen). Außerdem muss es um „objektive Engpässe“ gehen – das Argument mancher Staaten, sie wollten keine Muslime aufnehmen, sei nicht akzeptabel, heißt es.

(Von Alster)

Kurz und knapp: Der Islam soll gleichmäßiger auf alle EU-Staaten verteilt werden, wer sich dem widersetzt, wird bestraft. Weiter heißt es, das Recht auf Freizügigkeit sei eine Errungenschaft Europas und deswegen unantastbar. Europa habe „Jahrzehnte dafür gearbeitet, dass wir hier ohne Mauern und Zäune leben und reisen können. Wir dürfen Schengen nicht aufs Spiel setzen, nur weil einige Mitgliedsstaaten gegen die europäischen Regeln verstoßen und Solidarität offenbar als Schönwetter-Wort begreifen“, so Juncker.

Jean-Claude hat anscheinend noch nicht mitbekommen, dass die Schengen-Vereinbarung durch die Nichtsicherung der Außengrenzen nicht mehr gültig ist. Man sollte endlich mal laut und deutlich sagen, dass die EU, die ja nur auf den beiden Säulen Euro und Schengen fußt, irreparabel marode ist. Bekanntlich muss man dann abreißen und neu bauen. Man muss es so ausdrücken: die EU hat Jahrzehnte dafür gearbeitet, dass wir dringend wieder Mauern und Zäune errichten müssen, damit das freie Europa überleben kann.

Der weitere Fahrplan zur Flüchtlingskatastrophe für Deutschland:

• 24. September in Berlin – Bund und Länder treffen sich zu einem Flüchtlingsgipfel.
• 15. Oktober im Bundestag – Gesetzesänderungen zur Flüchtlingspolitik sollen (und werden) den Bundestag passieren.
• 16. Oktober soll (und wird) der Bundesrat dem Gesetzespaket zustimmen.

Wirkliche Pläne zur Verteidigung Europas sehen anders aus. Pegida hat dazu wichtige Forderungen aufgestellt. Und im März 2007 hatte der uns bekannte gebildete, belesene und absolut unmilitante Blogger Fjordman auch schon bessere Pläne, den Entwurf einer Europäischen Unabhängigkeitserklärung. Auszüge daraus:

Wir, die Bürger von Großbritannien, der Niederlande, Spaniens, Italiens, Deutschlands, Schwedens, Dänemarks, Irlands, Ungarns [..]

fordern, dass die Regierungen unseres Heimatlandes sofort und ohne Verzögerung die Europäische Union verlassen, um sie von Grund auf zu verändern….

– fordern, dass alle Dokumente, die seit 1970 den Europäisch-Arabischen Dialog und die Gründung des Eurabischen Netzwerkes „Euro-mediterrean Cooperation“ betreffen, veröffentlicht und in ihrer Bedeutung, so wie Bat Ye’or in ihrer Arbeit zu Eurabien dokumentierte, den Bürgern erklärt werden. Jene Hauptverantwortlichen für diese Entwicklung, die eine der größten Betrügereien in der westlichen Welt sind, müssen sich verantworten. Die eurabischen Elemente in der Gesetzgebung sollen aus den Gesetzen entfernt werden….

– fordern, dass jedwede finanzielle Unterstützung für die palästinensiche Autonomiebehörde sofort unterbleibt…

– verlangen, dass die Einwanderung der Muslime nach Europa sofort gestoppt wird und, dass unsere Regierungen von weiteren Masseneinwanderungen absehen, bis sich in unseren Großstädten wieder geregelte Verhältnisse eingestellt haben….

Wir sind es leid und müde, sich als Fremde im eigenen Land zu fühlen, überfallen, vergewaltigt, erstochen, bedroht oder sogar von gewalttätigen muslimischen Banden getötet zu werden.

Wir werden dafür von den Medien als fremdenfeindlich bis rassistisch gescholten…

Europa ist einer schleichenden Kolonisierung durch islamische Staaten ausgesetzt. Am Ende steht dafür Islamisierung und das Ende der persönlichen Freiheit. Wir sind Ziel einer Invasion der Fremden…

Wenn unsere Forderungen nicht voll umgesetzt werden, wenn die EU nicht demontiert, Multikulti nicht aufgegeben und islamische Masseneinwanderung nicht gestoppt werden, dann werden wir, die Völker von Europa, nur die Wahl haben, uns selbst zu helfen…

Fjordman, 16 März 2007 (Aus Fjordman „Europa verteidigen“ Zehn Texte, Herausgeber Martin Lichtmesz und Manfred Kleine.Hartlage – Verlag Antaios)

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