Euch der Sommer, aber uns der Herbst!

imageEs lässt sich lange, aber nicht unbedingt nutzbringend darüber streiten, ob die Asyl-Invasion des Jahres 2015 das Werk bestimmter Kräfte und Interessen oder Ergebnis eines totalen Politikversagens in Tateinheit mit moralisierender Verblendung ist. Das Ergebnis, nämlich die Flutung Europas und vor allem Deutschlands mit vielen hunderttausenden meist jungen Männern aus den Armuts- und Krisengebieten Südeuropas, Afrikas, Nahost und Asien ist eine Tatsache, die niemand mehr leugnen kann. Wie und dass diese Flutung über Europa kam und noch immer kommt, spaltet den Kontinent und seine Gesellschaften, wenngleich in unterschiedlichem Maße. Nirgendwo ist die Spaltung, die Polarisierung, größer als in Deutschland, dessen politische Klasse offenbar zum Selbstmord der nationalen Identität bereit und willig ist.

(Von Andreas Fichte)

Auch wenn die Lügenmedien ein ganz anderes Bild zu verbreiten suchen: Die Deutschen sind nicht ein einig Volk von „Willkommenskultur“-Jubelstatisten. Aber sie sind, wie sich Björn Höcke kürzlich treffend ausgedrückt hat, ein duldsames, genügsames und, wie ich hinzufügen möchte, ein eingeschüchtertes, politisch wenig glückhaftes sowie auch ein in großen Teilen allzu sattes Volk. Eben dieses so charakterisiertes Volk wurde in diesen Sommermonaten von einer der ungewöhnlichsten Invasionen der Weltgeschichte überrascht und überwältigt, nämlich einer Invasion, der Tür und Tor von den gewählten politischen Vertretern dieses Volkes geöffnet wurde. Und das begleitet vom lärmend-drohenden Dauerbeschuss der Medien, der Wirtschaft, der Sozialindustrie und der gesammelten Gutmenschenschar.

Die politischen und gesellschaftlichen Kräfte, die dieser einstweiligen Übermacht schon frühzeitig Einhalt hätten gebieten können, waren zu schwach und sind noch immer nicht stark. Doch ihr bester und unbesiegbarer Verbündeter ist die Realität. Denn wer auf solch abenteuerliche Weise rund eine Million allermeist sprach- und kulturfremde Menschen in kürzester Zeit ins Land holt bzw. lässt, der wird eher über kurz als über lang mit den dramatischen Folgen in allen Bereichen des Lebens zu tun haben. Schon jetzt weicht der manipulierte Rausch einer Ernüchterung im Hinblick auf die Kosten und die sozialen Konsequenzen. Und deshalb können sich erst jetzt diejenigen Kräfte sammeln, die der Zerstörung des National- und Sozialstaats aktiven Widerstand entgegen setzen wollen.

Dieser Widerstand ist qualitativ (und hoffentlich bald auch quantitativ) ein wesentlich anderer als er noch im Herbst und Winter 2014 mit der Pegida-Bewegung zum Ausdruck kam. Denn was in den letzten Wochen deutlich wurde, ist die Notwendigkeit eines radikalen Bruchs mit der politischen Klasse samt ihren medialen, wirtschaftlichen und sonstigen Verbündeten in Deutschland. Je bewusster, schärfer und unversöhnlicher dieser Bruch vollzogen und organisiert wird, desto aussichtsreicher ist die Durchsetzung der fälligen geistigen, politischen und gesellschaftlichen Wende, die Deutschland braucht, soll es Deutschland bleiben und nicht der islamisch erpressbare Vielvölkerstaat Buntland werden.

Allen, die vorzeitig resignieren wollen, die verzweifelt oder ratlos sind und das in den Foren des Netzes vielfach zum Ausdruck bringen, sei eindringlich geraten, nicht aufzugeben, sondern den Kampf mit dem sicheren Verbündeten Realität im Rücken zu beginnen nach dem Motto: Unseren Feinden gehörte der Sommer, der Herbst und Winter muss uns gehören! Dabei sollten wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, nämlich offenen Widerstand nicht dort zu demonstrieren, wo der Feind noch zu stark ist. Dort müssen andere, sehr flexible, regional konzentrierte Formen des Protestes, vor allem aber der Aufklärung der verunsicherten und schwankenden Massen des Volkes gefunden werden. Überall da aber, wo der Feind schwächer wird oder schon ist, wie das herausragend in Dresden der Fall ist, da muss der Widerstand noch spektakulärer gezeigt und inszeniert werden.

Nach dem Bruch in Deutschland, den die politische Klasse mit ihrer rassistisch verseuchten Unterscheidung zwischen „Dunkeldeutschland“ sowie „Pack“ einerseits und dem „hellen“ Deutschland der Kapitulation vor fremden Interessen selbst vollzogen hat, muss der Kampf um die Zukunft der Nation angenommen und ausgefochten werden. Es ist gut zu wissen, dass auf unserer Seite nicht nur die ernüchternde Realität, sondern auch das Grundgesetz, der gesunde Menschenverstand und die praktische Moral stehen. Nicht unsere Feinde sind die Guten, sondern wir. Nicht unsere Feinde dürfen die Zukunft dieses wunderschönen, aber existenziell gefährdeten Landes ruinieren, sondern wir müssen und können diese Zukunft retten. Deshalb: Euch den Sommer, aber uns den Herbst!