fest_heerlagerEinige Leser schrieben zu meinem letzten Eintrag, dass es durchaus dystopische Migrations-Literatur gebe, so Jean Raspails „Das Heerlager der Heiligen“, gerade in einer Neuübersetzung erschienen. Das ist richtig und falsch: Falsch deshalb, weil das Buch 1973 erschien, also nicht aus der Anschauung der letzten Jahre geschöpft ist, seinen Grund nicht in ISIS, Charlie Hebdo oder den Mordanschlägen auf Juden, Soldaten und Filmemacher hat. Unabhängig davon sei es wirklich jedem empfohlen. Es gibt zur Zeit keinen böseren, klügeren, amüsanteren Roman über das Versagen der westlichen Welt und ihre erbärmliche Feigheit, die sich als Humanität tarnt.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Eine Armada von 100 Schiffen bricht mit 800.000 indischen Wirtschaftsflüchtlingen auf, die meisten Bauern, Bettler, Unberührbare, Kotkneter – mithin sämtlich, in der heutigen Dikton, Facharbeiter. Sie alle suchen ein besseres Leben, und sie suchen es in der westlichen Welt. Allen Regierungen ist klar: Sollte die Armada, die schließlich Kurs aufs Mittelmeer nimmt, landen können, werden Hunderte andere Flotten folgen, der Westen wird untergehen. Und mit ihm seine Kunst, seine Kultur, seine Städte und Dörfer, seine politische Verfasstheit, auch die Menschenrechte. „Alles hängt von den Franzosen ab, nicht wahr? Glaubst Du, dass sie noch fähig sind, eine Million waffenloser Jammergestalten zu töten?“ Das ist die entscheidende Frage, und natürlich sind sie es nicht. Gegen den Chor der Gutmenschen, gegen das Gift der falschen Humanität ist jeder Widerstand zwecklos. Auch Soldaten wollen keine ‚Mörder’ mehr sein, der Wolf nicht mehr Wolf. So werden die Schakale übernehmen, nur eben noch rassistischer, brutaler, primitiver. Und ohne christliche Nächstenliebe, ohne die Verklärung durch Musik, Kunst, Wissenschaft, Kultur.

Immer wieder verblüfft der prophetische Blick dieses Buches von 1973. Australien verweigert jede Aufnahme der ‚Flüchtlinge’, die Schweiz mobilisiert, Sender und Zeitungen erfinden „Willkommensprojekte“. Das Mittelmeer wird zum Ort der finalen Auseinandersetzung, der Papst, der alle vatikanischen Kunstschätze für die Bedürftigen verkauft und als armer, von niemandem ernstgenommener Narr endet, heißt Benedikt XVI. Auf den Straßen Demonstrationen und Volksfeste der Barmherzigkeit. Und viele Sätze der Xenophilie und des Selbsthasses, die Raspail seine Protagonisten sprechen lässt, hört man heute wörtlich im Fernsehen.

Vor allem ist der Roman, bei manch kolportagehafter Schwäche, von großer Komik. „Wir haben“, so berichtet ein Abt über seinen Beitrag zur Willkommenskultur, „den ganzen Karfreitag gefastet und gebetet, in Anwesenheit von Dom Vincent Laréole, der zu diesem Zwecke frühzeitig von einem buddhistischen Kongreß in Kyoto zurückgekehrt ist.“ Amüsanter lässt sich die Verachtung für das zweite vatikanische Konzil und all seine ökumenische Beliebigkeit, die auch nur Selbstaufgabe ist, kaum fassen. Selbst die Bischöfe sind längst „Kondottiere der Heiden“.

Bei aller bedrückenden Schwarzmalerei, die Dystopien so mit sich bringen, gibt es allerdings auch Momente der Erbauung. Alle Jubelperser der Einwanderung werden von den neuen Herren bestialisch ermordet, ihre Freundinnen vergewaltigt und zur Zwangsprostitution gezwungen. Als ethnische Minderheit sind nun eben die weißen Frauen für die Eroberer von exotischem Reiz. Auch hier merkt man den Katholiken im Autor: Mögen auch Christentum, Europa und alle seine Werte zugrunde gehen – die göttliche Gerechtigkeit wird sich erfüllen. So bleibt doch Hoffnung. (Jean Raspail ‚Das Heerlager der Heiligen‘, Antaios Verlag, 22.- Euro.)


(Dieser Artikel ist im Original erschienen auf nicolaus-fest.de)

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40 KOMMENTARE

  1. Eine Armada von Schiffen bricht mit 800.000 indischen Wirtschaftsflüchtlingen auf

    Ach, das ist doch komplett unrealistisch und lächerlich. 100 Schiffe? 800.000 Flüchtlinge? HALLO?! Das schaffen wir doch jetzt locker im halben Jahr, und zwar nicht etwa bezogen auf ganz Europa, sondern alleine auf Deutschland. Solche Zustände würden wir uns heute geradezu wünschen, das wäre die totale Entspannung der Situation! 😉

  2. WALLDORF/ MANNHEIM: AUSEINANDERSETZUNGEN IN FLÜCHTLINGSUNTERKÜNFTEN

    Aus bislang unbekannten Gründen kam es in der Gemeinschaftsunterkunft in der Walldorfer Industriestraße zu einer Schlägerei zwischen rund 50 Flüchtlingen. Bei Eintreffen mehrerer Polizeistreifen hatte sich die Situation beruhigt. Ein 26-jähriger Afghane war offenbar verletzt, aber nicht ansprechbar. Nach seiner notärztlichen Behandlung wurde er mit einem Rettungswagen vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.

    Mit einem Großaufgebot von über 30 Beamten war die Mannheimer Polizei am frühen Dienstagmorgen in einer Gemeinschaftsunterkunft für Jugendliche in der Murgstraße im Einsatz. Nach den bisherigen Erkenntnissen randalierten darin gegen 2.30 Uhr sechs Jungs im Alter von 13-16 Jahren, zerschlugen Mobiliar und entleerten sämtliche Feuerlöscher. Bei einer Auseinandersetzung wurde ein 16-Jähriger von vier Verdächtigen geschlagen. Die beiden 13 und 14 Jahre alten Rädelsführer wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Auslöser der Geschehnisse dürfte die vorläufige Festnahme von zwei 16 und 17 Jahre alten Tatverdächtigen aus der Gemeinschaftsunterkunft sein, die wenige Stunden zuvor polizeilich in Erscheinung getreten waren. Gegen 00.30 Uhr hatte ein Zeuge beobachtet, wie drei Jugendliche laut grölend vom Alten Messplatz zum Alten Bahnhof zogen. Auf dem Parkplatz dort trat einer von ihnen, der später identifizierte 16-Jährige, die Heckscheibe eines BMW ein. Das Trio floh anschließend; zwei von ihnen konnte aber kurze Zeit später in unmittelbarer Nähe vorläufig festgenommen werden. Während der Verdächtige der Sachbeschädigung nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen bis zum Dienstagvormittag im Polizeigewahrsam verblieb, wurde sein 17-jähriger Kompagnon wieder auf freien Fuß gesetzt. Ob das bei ihm sichergestellte Handy aus einer Straftat stammt, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Nach der Rückkehr des 17-Jährigen in die Gemeinschaftsunterkunft war es dann zunächst zu Lärmbelästigungen und im Anschluss daran zu
    der Randale und den Auseinandersetzungen gekommen. Das Haus des Jugendrechts hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

    http://www.rnf.de/walldorf-ein-verletzer-bei-auseinandersetzung-in-fluechtlingsunterkunft-84247/

  3. Blume-Beyerle schlägt im tz-Interview Alarm

    KVR-Chef zu Flüchtlingen: „Geht nicht mehr lange gut“

    Die Lage beim Thema Flüchtlinge ist ernst. So ernst, dass Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle am Sonntag in München einen eindringlichen Hilferuf absetzte: „Lasst München nicht alleine!“

    (Wie können Medien und Politiker eine solche Aussage ignorieren, die bei jedem Geheimdienst der Welt die Alarmglocken schrillen lässt? )

    https://www.facebook.com/Anonymous.Kollektiv/photos/a.271639422882525.63343.271619909551143/966678630045264/?type=1&theater

  4. Denn Eurer Hirten sind viel
    und viel sind ihre Versprechen
    aber sie lagern Euch auf öder Steppe
    und führen Euch zu bitterem Wasser

    Sie reizen Euere Begierden
    aber füttern Euere Bäuche mit leeren Speisen.
    Treu ihrem finsteren Herrn
    leiten sie Euch auf verderbeten Pfaden

    Und wandert Ihr durch glitzernde Schluchten
    aus Stein, so fürchtet Ihr alles
    denn Euch treiben zahllose Stöcke
    und Irrlichter leuchten Euch

    Sie decken Eueren Tisch ab
    und zechen mit Eueren Feinden

    Sie leeren Euere Becher und scheren Euer Haupt
    und verteilen Euere Gewänder

    Verderben und Untergang ereilen Euch
    in ihrem Haus in kurzer Frist
    bis zum letzten Eueres Stammes

    Üchtimüll Karamalz

  5. Bei aller bedrückenden Schwarzmalerei, die Dystopien so mit sich bringen, gibt es allerdings auch Momente der Erbauung. Alle Jubelperser der Einwanderung werden von den neuen Herren bestialisch ermordet, ihre Freundinnen vergewaltigt und zur Zwangsprostitution gezwungen.

    So wird es kommen.
    Im somalisierten pan-europäischen 3.Welt Slum, der gerade organisiert wird, werden Linksgrüne als erste ausgerottet (als völlig nutzlos), Gutmenschen werden auch nicht überleben (da völlig realitätsfremd).

    Natürlich werden auch Politiker entsorgt (nicht nur politisch, sondern auch physisch), da die neuen Ethnien selbst herrschen wollen.
    Und auch die Auftraggeber für Masseneinwanderung – Wirtschaftsbosse und Oberschicht – werden abgeschlachtet, denn bei ihnen gibt es etwas zu holen.

    Auch hier merkt man den Katholiken im Autor: Mögen auch Christentum, Europa und alle seine Werte zugrunde gehen – die göttliche Gerechtigkeit wird sich erfüllen.

    Gerecht ist es schon.
    Für uns ist es aber nur kleiner Trost.

  6. Alle Jubelperser der Einwanderung werden von den neuen Herren bestialisch ermordet, ihre Freundinnen vergewaltigt und zur Zwangsprostitution gezwungen. Als ethnische Minderheit sind nun eben die weißen Frauen für die Eroberer von exotischem Reiz.

    Ob unsere linksgrünen Nichtsnutze dies noch rechtzeitig realisieren werden?

  7. Etwas OT:

    Ich habe mir gerade mal das Video von der ungarischen Kamerafrau angeschaut, die angeblich so aggressiv gegen „Flüchtlinge“ getreten haben soll. Auf den Bildern ist ganz klar zu sehen, dass sie am Anfang von den „Flüchtlingen“ komplett rücksichtslos fast umgerannt wird und lediglich Abwehrbewegungen macht. Ganz offenbar war sie dadurch so erschrocken und dann aufgebracht, dass sie später dem Mann mit dem Kind auf dem Arm – der gerade eine Polizeisperre durchbrochen hatte! – ein Bein stellt. Auch das eine insgesamt im Vergleich zu der Aggressivität, mit der die „Flüchtlinge“ vorgehen, relativ harmlose Aktion.

  8. #8 Schüfeli (09. Sep 2015 21:39)

    Zwei Dumme, ein Gedanke!

    „Getrennt marschieren, vereint schlagen!“
    Helmut Graf von Moltke

  9. OT: Judenhass bei Welser ÖVP-Kandidatin mit Kopftuch

    Die Aufregung um die türkischstämmige Welser ÖVP-Kandidatin Güler Bilgic-Cankurtaran (38) reißt nicht ab. Grund dafür ist der auf ihrem Plakat angebrachte Koranvers. Dieser ist gleichzeitig der Wahlspruch der islamistischen „Hizb-ut-Tahrir“ („Befreiungspartei“), wie jetzt bekannt wurde. Erklärtes Ziel dieser Organisation ist die Auslöschung Israels und die „Befreiung“ der islamischen Welt von westlichen Einflüssen, insbesondere durch die Absetzung der ihrer Ansicht nach mit Israel und den USA „kollaborierenden Herrscher“ in den muslimischen Staaten. Weiters kämpft die „Hizb-ut-Tahrir“ für ein weltweites Kalifat und die Einführung der Scharia.

    http://www.unzensuriert.at/content/0018707-Judenhass-bei-Welser-OeVP-Kandidatin

  10. #10 Sir Wilfrid (09. Sep 2015 21:42)

    Mir war gleich klar, dass die Sache sicher eine Vorgeschichte hat aber unsere faschistischen Lügenmedien schneiden nur den Teil mit maximalem Empörungspotential zusammen!

  11. Die Geschichte ist schnell erzählt: Eine Armada von 100 Schiffen bricht mit 800.000 indischen Wirtschaftsflüchtlingen auf, die meisten Bauern, Bettler, Unberührbare, Kotkneter – mithin sämtlich, in der heutigen Dikton, Facharbeiter.

    MERKELS WAHNSINN ÜBERTRIFFT JEDE FANTASIE:
    dieses Jahr kommen mehr als 1 Mio. „Facharbeiter“.
    Und viele fahren nicht selbst, sondern werden mit Marine, Sonderzügen transportiert (kostenlos versteht sich).

    Beim Sozialismus hieß es: wir sind geboren, um Märchen wahr werden lassen.
    DAS BUNTE SYSTEM MACHT DIE SCHLIMMSTEN HORROR-ALPTRÄUME WAHR.

  12. Hab ich mir bestellt, dauert noch einige Tage, bis meine kleine Buchhandlung es erhält- der Buchhändler kannte es sogar, obwohl es nur ein kleiner Verlag ist. Freue mich schon drauf!

  13. Das Buch von Raspail eignet sich hervorragend als Geschenk, weil es ein Roman ist und weil es aktuell ist. Probieren Sie es und klären Sie damit Leute auf, die keine Sachbücher lesen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.

    Wer das Buch schon in alter Übersetzung gelesen hat, sollte es unbedingt in der nun neuen, jetzt vollständigen Fassung noch einmal lesen.

    Für alle, die Englisch können, gibt es ein hervorragendes, aktuelles Buch: Derek Turner: „Sea Changes“ (Washington Summit Publishers). Hier geht es um einen aus einem Boot vor Großbritannien geretteten „Flüchtling“ aus dem Irak, der als Held gefeiert wird. Besonders gut ist hier auch das Gutmenschentum und das ganze andere Pro-Asyl-Gesocks beschrieben.

    Beide Bücher klären auf, ohne trockene Fakten. Sie bringen hingegen das ´rüber, was man in Sachbüchern nicht beschreiben kann: wie etwa Atmosphäre, Emotionen, vor allem auch Wut und Verzweiflung.

  14. Was an den zitierten Zeilen komisch oder erbaulich sein soll, das erschließt sich mir nicht. Die Handlung ist mir in groben Umrissen bekannt, und ich finde sie einfach nur furchterregend, denn sie wird Stück für Stück Realität. Die „Flüchtlinge“ kommen nicht über den Seeweg, sondern über Land, was im Prinzip aber egal ist. Und die 800000 werden vermutlich noch in diesem Jahr überschritten werden. Allein in München kamen letztes Wochenende (also in zwei Tagen !) 20000 Invasoren an. Nochmal : Was ist daran komisch ?

  15. #17 Fat_Man (09. Sep 2015 22:05)

    Vielleicht kennen Sie den Ausdruck „schaurig-schön“ nicht. Bei dem beschriebenen Buch handelt es sich um einen ROMAN

    Wer nicht Abstand halten kann von der Realität sollte das Buch lieber nicht in die Hand nehmen, aber die Frage muss gestattet sein, wieso lesen Sie dann PI (leider kein Roman..)?

  16. Richtig und falsch? Was soll daran falsch sein, Herr Fest? Das Erscheinungsjahr 1973 macht Raspails Roman ja gerade so bemerkenswert. Wer Jules Verne als Prophet bezeichnet, kommt bei Jean Raspail auch nicht umhin, das zu tun.

    Hier ein kleiner Ausschnitt:

    »Hören Sie mal! Sie und Ihr Haus gleichen einander. Man könnte sagen, Sie beide sind schon 1000 Jahre hier.« »Seit 1673 genau«, sagte der alte Herr und lächelte zum ersten Mal. »Dreihundert Jahre gesichertes Erbe. Widerlich. Ich schaue Sie an und finde Sie tadellos. Deshalb hasse ich Sie. Und zu Ihnen werde ich morgen die Lumpigsten führen. Diese wissen nicht, wer Sie sind und was Sie darstellen. Für sie hat Ihre Welt keinerlei Bedeutung. Sie werden gar nicht versuchen, dies zu begreifen. Sie werden müde sein, Hunger haben und mit Ihrer schönen Eichentür Feuer machen. Sie werden auf Ihre Terrasse kacken und sich mit den Büchern Ihrer Bibliothek die Hände reinigen. Ihren Wein werden sie ausspucken. Mit ihren Fingern werden sie aus Ihren hübschen Zinntellern essen, die ich an Ihrer Wand sehe. Sie werden auf den Fersen hocken und zusehen, wie Ihre Sessel brennen. Aus der Goldstickerei Ihrer Decken werden sie sich Schmuck machen. Jeder Gegenstand wird den Sinn verlieren, den Sie dafür haben. Das Schöne wird nicht mehr schön sein, das Nützliche wird lächerlich und das Unnütze absurd werden. Nichts wird mehr einen echten Wert haben mit Ausnahme vielleicht eines in einer Ecke vergessenen Kordelstücks, um das sie sich streiten werden, wer weiß? Alles um Sie herum wird in Stücke gehen. Es wird furchtbar sein. Machen Sie sich aus dem Staub!«

    »Noch eins: Jene werden verständnislos zerstören. Aber Sie?« »Ich? Weil ich dies alles hasse. Weil das Weltgewissen verlangt, daß man dies alles haßt. Hauen Sie ab! Ich pfeife auf Sie!« Der alte Herr ging ins Haus, kam aber gleich wieder zurück mit einem Gewehr in der Hand. »Was machen Sie da?« fragte der junge Mann. »Ich werde Sie wohl töten. Meine Welt wird vielleicht nach morgen früh nicht mehr leben, daher habe ich die Absicht, die letzten Minuten noch voll auszunutzen. Ich werde in dieser Nacht, ohne mich vom Fleck zu rühren, ein zweites Leben führen, und ich glaube, daß es noch schöner als das erste sein wird. Da meinesgleichen abgereist ist, will ich es allein erleben.« »Und ich?« »Sie sind nicht meinesgleichen. Sie sind mein Gegner. Ich will diese kostbare Nacht nicht in Gesellschaft meines Gegners vergeuden. Daher werde ich Sie töten.« »Sie können das nicht. Ich bin sicher, daß Sie noch nie jemand getötet haben.«

    (…)Der junge Mann brach graziös zusammen, glitt am Geländer, an das er sich angelehnt hatte, hinunter und saß schließlich mit hängenden Armen auf seinen Fersen, in einer Stellung, die für ihn üblich war. Der rote Fleck auf seiner linken Brustseite wurde etwas größer, hörte aber dann rasch auf zu bluten. Er starb ganz ordentlich. Ein Sieg nach Art des Abendlandes, so endgültig wie nutzlos und lächerlich. Im Frieden mit sich selbst wandte der alte Herr Calguès dem Toten den Rücken zu und kehrte in das Haus zurück.

  17. Habe dieses Buch schon vor einem halben Jahr bestellt, aber bis heute nicht erhalten.
    „Derzeit nicht lieferbar“ ?

  18. Du, dass sie noch fähig sind, eine Million waffenloser Jammergestalten zu töten?“ Das ist die entscheidende Frage, und natürlich sind sie es nicht.

    Nun, die Realität sieht etwas anders als Roman.
    Die westlichen „Eliten“ sind doch fähig, Jammergestalten zu töten oder den entsprechenden Auftrag zu erteilen, siehe Serbien / Kosovo, Libyen, Irak, Syrien usw.
    Auch die Masseneinwanderung nach Europa wird nicht aus purer Barmherzigkeit zugelassen, sondern zwecks Lohndumping / Ausbeutung / Mietsteigerungen usw.

    Das Problem ist, dass die westlichen „Eliten“ derart degeneriert sind, das sie wegen kurzfristiger Vorteile ihre (und unsere) Lebensgrundlage zerstören nach dem Motto NACH UNS DIE SINTFLUT.
    Das ist natürlich Selbstmord in Reinform, ist aber bei Degeneraten oft der Fall.

    Mehr dazu siehe:
    http://www.pi-news.net/2011/11/ist-der-niedergang-europas-noch-zu-stoppen/

    Wenn die „Eliten“ mal entscheiden, dass es genug ist, dann wird an den Grenzen sehr wohl scharf geschossen / Schlepper-Schiffe werden samt Insassen versenkt und die Lügenmedien werden entweder schweigen oder die Verteidigung loben – je nach Befehl.

    Ich befürchte allerdings, dass zu diesem Zeitpunkt die Lage in weiten Teilen Europas nicht mehr beherrschbar sein wird.

  19. @ #10 Sir Wilfried.

    Dazu kommt, daß Sie rechtlich richtig gehandelt hat. Der Illegale (das ist eine Straftat) hat sich dem Zugriff des Polizisten entzogen. Sie hat ihm ein Bein gestellt und er lag am Boden. Das war sozusagen fast Amtshilfe (hier würde man sagen: vorläufige Festnahme, jedem Bürger erlaubt an einem Straffälligen). Das der Polizist dann aufgegeben hat, konnte sie nicht vorraussehen. Da brauchten die Medien nur wieder eine zu Tränen rührenden Aufhänger: BILD, Spiegel, Stern und wie die alle heißen.

  20. 10 Sir Wilfrid (09. Sep 2015 21:42)

    Etwas OT:

    Ich habe mir gerade mal das Video von der ungarischen Kamerafrau angeschaut, die angeblich so aggressiv gegen „Flüchtlinge“ getreten haben soll.
    —————————————;
    Ich habe das auch so gesehen. Doch dazu heute in der Aktuellen Kamera mit Slomka:
    „Die Radaktion der Kamerafrau soll wahrscheinlich zum rechtsextremen Spectrum gehören.“
    Natürlich, die können nicht mehr anders ! Rot-grün vesiffter Dreck.

  21. Jetzt, wo die Flut über uns hereingebrochen ist, will die rot-grüne NRW-Regierung das Ruder herumreißen und plant „Ausreisezentren“ (nein, die AfD ist nicht mal im Landtag…):

    Asylbewerber
    NRW plant vier „Ausreisezentren“ für Balkan-Flüchtlinge

    http://www.derwesten.de/thema/fluechtlinge/nrw-plant-zentrale-unterbringung-von-balkan-fluechtlingen-id11073826.html

    Dazu ein treffender Leserkommentar:

    09.09.2015
    18:17
    NRW plant vier „Ausreisezentren“ für Balkan-Flüchtlinge
    von BinAuchHier | #14

    Es ist irgendwie surreal und befremdlich den Artikel zu lesen. Nicht das die Regierung endlich reagiert,sondern das jetzt das passiert,was viele schon seit langem fordern,auch welche wie ich,die am WE am Bahnhof mitgeholfen haben. Aber als Menschen solche Dinge sagten,wurden sie geblockt,als Rechte diffamiert,Kommentare mit obigen Artikelinhalt gelöscht in Foren (auch hier ber DerWesten). Also was jetzt ? Werden wir nach der Meinung vieler jetzt von „Rechtsradikalen“ regiert ? Denn wenn ein gewisser Personenkreis dies über uns „Nicht-Mainstream-denkenden“ behauptet,so müssen sie das definitiv und laut auch den Politikern vorwerfen und Foren/Zeitungen dürfen solche Artikel nicht veröffentlichen. Also ? Qou vadis

  22. #10 Sir Wilfrid (09. Sep 2015 21:42)
    „Etwas OT:
    Ich habe mir gerade mal das Video von der ungarischen Kamerafrau angeschaut, die angeblich so aggressiv gegen „Flüchtlinge“ getreten haben soll. Auf den Bildern ist ganz klar zu sehen, dass sie am Anfang von den „Flüchtlingen“ komplett rücksichtslos fast umgerannt wird und lediglich Abwehrbewegungen macht. Ganz offenbar war sie dadurch so erschrocken und dann aufgebracht, dass sie später dem Mann mit dem Kind auf dem Arm – der gerade eine Polizeisperre durchbrochen hatte! – ein Bein stellt. Auch das eine insgesamt im Vergleich zu der Aggressivität, mit der die „Flüchtlinge“ vorgehen, relativ harmlose Aktion.“

    Bezüglich des Bein stellens werte ich das als Akt der Zivilcourage! Sie stoppt damit einen Illegalen, der sich mit Gewalt dem Zugriff der Polizei entzieht. Das ist Nothilfe und ist nichtmal strafbar, sondern m. E. sogar mutig. Bzgl. der übrigen Stenen: In der Tat kann man überreagieren, wenn man von derart aggressiven Horden überrannt wird. Und deswegen fordert ein wütender, verblödeter Mob die Entlassung dieser Frau?! Wahrscheinlich gerade solche, die auch für die 100ste schwere Körperverletzung eines islamischen Intensivtäters Verständnis heucheln und Bewährung fordern.

  23. Die derzeitige INTERVENTION und Besetzung DEUTSCHLANDS hat ein Vorbild.
    Den „Grünen Marsch“!
    Grün steht für iS-Lam.
    1975 sandte KÖNIG HASSAN II von
    350 TAUSEND „friedliche“ Bürger aus um die Grenze zum Nachbarland SPANISCH SAHARA zu überschreiten und das Land für MAROKKO zu erobern.
    Unter den 350 Tausend waren 30 TAUSEND Bewaffnete versteckt.
    Als erstes überschritten
    20 TAUSEND „KORANschwingende“ die Grenze und riefen das die SAHARA zu MAROKKO gehöre.
    Es kam zu keinen Kampfhandlungen.
    Aber ein Jahr später annektierte MAROKKO die SAHARA.
    Interessant ist weiterhin welcher Material- und Verpflegungsaufwand allein für 3 Wochen für 350 Tausend „Wanderer“ nötig ist.
    Bitte bei WICKI nachlesen!

  24. Das damaliges CSU Mitglied MANFRED RITTER, der ehemalige und wegen seines Buches „Sturm auf Europa – Asylanten und Armutsflüchtige – Droht eine neue Völkerwanderung?“ schweren Angriffen ausgesetzte ex Ansbacher Landesanwalt für Asülfragen, hat das was uns nun bedroht schon 1989 exact beschrieben!
    EDMUND STOIBER hat in daraufhin versetzen lassen!
    Es kann also niemand sagen er hätte es nicht wissen können!

  25. Liveticker zur Flüchtlingskrise+++ 01:30 Käßmann: „Gehen Sie sonntags in die Kirchen …„ +++

    In der Debatte um Ängste vor einer Islamisierung des Abendlandes aufgrund der anhaltenden Flüchtlungswelle spricht sich die evangelische Theologin Margot Käßmann für mehr Gelassenheit aus. „Ich muss bei den besorgten Mitbürgern immer ein wenig lächeln. Ich sage denen gern: Gehen Sie sonntags in die Kirchen, dann müssen Sie keine Angst vor vollen Moscheen haben“, sagt sie der „Hamburger Morgenpost“. Die wegen einer Islamisierung „besorgten Mitbürger“ nimmt Käßmann „ernst, aber ich stelle ihnen in Abrede, dass sie für das christliche Abendland sprechen“.

    http://www.n-tv.de/politik/01-30-Kaessmann-Gehen-Sie-sonntags-in-die-Kirchen-article15853416.html

  26. Genauso unheimlich prophetisch wie Raspails Buch ist der ich glaube britische Film „The March“ von 1990. Er beschwört eine moslemisch – afrikanische Massenwanderung Richtung Europa unter der charismatischen Führung eines Mahdi, also eines islamischen Messias, an den einige Moslemsekten glauben. Der Film endet, wie die Zuwanderermassen sich an der Grenze europäischem Militär gegenüber sehen. Was weiter passieren wird, bleibt offen. Botschaft: „Was immer geschieht, ihr könnt uns nicht aufhalten.“

  27. Ja, und die übrig gebliebenen bzw. Überlebenden werden dann wieder singen:
    „Sag mir wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben“

  28. An diser Stelle möchte ich einen anderen dystopischen Migrationsroman erwähnen, auf den hier bei pi-news kürzlich jemand aufmerkdam gemacht hat: „Eurocaust“ von James Lachlan. Man kann nach diesem Roman noch googeln und Links zu mehreren europäischen amazon-Seiten finden (auch zu amazon.de!), die Seiten selber sind aber von amazon komplett getilgt worden – da gibt es nichts mehr, auch nicht als Kindle-Ausgabe (die wäre ja niemals „vergriffen“).
    Wer sich „Das Heerlager de Heiligen“ besorgt hat, der sollte also besser schon mal damit anfangen es auswendig zu lernen, bevor die Feuerwehr sein Haus durchsucht und das Buch bei 451° Fahrenheit verbrennt.

  29. #21 NoDhimmi (09. Sep 2015 22:24)

    Habe dieses Buch schon vor einem halben Jahr bestellt, aber bis heute nicht erhalten.
    „Derzeit nicht lieferbar“ ?

    Ich hab das Buch am Samstag online bei Weltbild.de bestellt und am Montag geliefert bekommen.

  30. Prima! Das ist genau was man gerade machen sollte. Bücher kaufen, sich vor den Kamin setzen und sich gruseln. Ab und zu PI-News besuchen um sich einen zusätzlichen Kick zu geben.

  31. Richard Sulik heute bei Maybrit Illner!

    http://www.zdf.de/maybrit-illner/fluechtlingspolitik-deutschland-hilft-doch-wer-hilft-uns-helfen-u.a.-mit-sigmar-gabriel-40029272.html

    OT

    Die fehlende Vorschaufunktion und die Zwangsneuanmeldung ist tatsächlich sehr lästig. Hoffentlich wird das bald behoben.

    Am einfachsten ist es im Moment wohl so zu machen:
    Beitrag hineinstellen, submit anklicken, darauf erscheint zwar „Bitte melden sie sich an“, aber stattdessen (!) in der Leiste oben die Rücktaste klicken und der Kommentar ist da. Komisch, aber funktioniert.

  32. @#37 Thorben Arminius

    Seien Sie doch froh, daß das Buch jetzt wieder unzensiert zu haben ist. Nicht Jeder ist der geborene Straßenkämpfer. Immer noch besser, diesen Roman zu lesen (oder vielleicht auch zwecks Aufklärung zu verschenken), als sich gemeinsam mit dem NPD-VS vor Asylbewerberheime zu stellen und Bierflaschen zu werfen, damit die gesamte deutsche Opposition diskreditiert wird.

  33. Der Unterschied zwischen der Fiktion und der Wirklichkeit, die sich speziell in den vergangenen Wochen in Europa nochmal extremer gestaltet, ist, daß es in der Realität kaum noch Verteidiger des Abendlandes gibt und der Umgang mit der grauen Masse „Flüchtlingsheer“ von den „Eliten“ noch heuchlerischer gestaltet wird. Eine „Bereicherung“, die weniger degenerierte Staaten als die BRD einfach nicht als solche erkennen; und die sie verständlicherweise ablehnen.

    Das Smartphone schließlich konnte Raspail auch nicht vorausahnen.

  34. Die Rechtslage interessiert nicht mehr. Zum Vergleich siehe hier:

    Informationen des Bundesministeriums der Innern betr. Unerlaubte Einreise:

    „Ein Ausländer, der unerlaubt einreisen will, wird an der Grenze zurückgewiesen. Die unerlaubte Einreise und der unerlaubte Aufenthalt im Bundesgebiet sind strafbar.
    Nach dem Aufenthaltsgesetz darf ein Beförderungsunternehmen nur Ausländer auf dem Land-, Luft- und Seeweg nach Deutschland befördern, die im Besitz der erforderlichen Reisepässe und ggf. Visa sind. Damit soll einer unerlaubten Einreise und der illegalen Beschäftigung vorgebeugt werden. Wird ein Ausländer von der Grenzpolizei zurückgewiesen (das heißt: ihm die Einreise nach Deutschland verweigert), so sind die Beförderungsunternehmen zu seiner Rückbeförderung verpflichtet.“

    Ferner:

    Illegale Einreise und Schleuserkriminalität:

    „Seit Jahren entwickelt sich insbesondere Deutschland zu einem wesentlichen Zielland irregulärer Migration in Europa.
    Die irreguläre Migration ist eine der wesentlichen globalen Herausforderungen. Vor dem Hintergrund sich verknappender Ressourcen sind Migrationspolitik und –steuerung von herausragender Bedeutung.
    Die unerlaubte Einreise und der unerlaubte Aufenthalt im Bundesgebiet sind nach § 95 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) strafbar, weil diese Taten die „Steuerung und Begrenzung des Zuzugs von Ausländern unter Berücksichtigung der Aufnahme- und Integrationsfähigkeit sowie der wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Interessen“ (vgl. § 1 AufenthG) als Grundlage des gesamten deutschen Aufenthaltsrechts unterlaufen und vereiteln. Wer sich in Deutschland ohne den erforderlichen Aufenthaltstitel aufhält, ist zudem ausreisepflichtig und hat das Bundesgebiet zu verlassen (§ 50 Abs. 1, 2 AufenthG).
    Indem sie die unerlaubte Einreise nach Deutschland und den unerlaubten Aufenthalt gewerbsmäßig herbeiführen und unterstützen, profitieren organisierte Schleuserbanden von den wachsenden Migrationsbewegungen. Die organisierte Schleusungskriminalität stellt deswegen nach wie vor eine bedeutende Aktivität krimineller Gruppierungen und Banden in Deutschland dar. Schleusungen stehen häufig im Zusammenhang mit weiteren kriminellen Aktivitäten (z.B. Dokumenten- und Rauschgiftkriminalität, Menschenhandel, Schwarzarbeit). Schleusungskriminalität und damit im Zusammenhang stehende Kriminalitätsformen beeinflussen damit negativ die wesentlichen Grundmechanismen des Werte- und Rechtssystems der Bundesrepublik Deutschland.
    Migrationsursachen sind beispielsweise Konflikte, Verfolgung, Armut, Arbeitslosigkeit, schlechte oder keine Schulbildung, geschlechts- bzw. religionsspezifische Diskriminierung sowie Perspektivlosigkeit in den Herkunftsländern (Push-Faktoren). Zu den wesentlichen Pull-Faktoren in den Zielländern zählen u. a. ein bereits bestehendes soziales Umfeld wie beispielsweise familiäre oder freundschaftliche Bindungen, die Aussicht auf eine Erwerbstätigkeit sowie soziale Sicherheit.
    Nationale Maßnahmen zur Bekämpfung der irregulären Migration und Schleusungskriminalität
    Grenzkontrollen an den deutschen Schengenaußengrenzen,
    Fahndung an den Binnengrenzen und in Zügen sowie auf dem Gebiet der Bahnanlagen,
    Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei, den Polizeien der Länder sowie der Bundeszollverwaltung in den Grenzgebieten in unterschiedlichen Formen, z.B. gemeinsame Fahndungsgruppen und gemeinsame Zentren der Polizei- und Zollzusammenarbeit,
    effektive Ermittlungen und Analyse der Lage durch Bundespolizei, Bundeskriminalamt sowie die zuständigen Behörden auf Landesebene,
    ganzheitliche, ressort- und behördenübergreifende Analyse der irregulären Migration, Schleusungskriminalität und damit im Zusammenhang stehender Kriminalitätsphänomene im Gemeinsamen Analyse- und Strategiezentrum Illegale Migration (GASIM) unter Beteiligung der Bundespolizei, des Bundeskriminalamtes, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, des Bundesnachrichtendienstes, der Bundeszollverwaltung (Finanzkontrolle Schwarzarbeit), des Bundesamtes für Verfassungsschutz sowie des Auswärtigen Amtes.“

    Siehe:
    http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Sicherheit/Illegale-Einreise/Illegale-Einreise/illegale-einreise_node.html

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