„Refugees“: 20 Prozent sind Analphabeten

abcDie „Refugees“, alles Fachkräfte? Wer das auch nur einen Moment geglaubt hat, muss zu der Gruppe von Menschen gehören, die an Weihnachten vor dem Kamin sitzen und darauf warten, von einem fliegenden Weihnachtsmann Geschenke zu bekommen. Thomas Bareiß, Vorsitzender des CDU-Bezirks Württemberg-Hohenzollern, sagte gegenüber der dpa bezüglich der Asylforderer: „15 bis 20 Prozent können weder schreiben noch lesen“. Ergänzend fügte er hinzu, dass ein Großteil der anderen zudem nur die arabische Schrift beherrsche.

„Jährlich 800 000 bis eine Million Flüchtlinge werden wir nicht verkraften“, schloss Bareiß wenig überraschend aus dieser Erkenntnis. Bedauerlicher Weise wird diese Feststellung in einer CDU unter Merkel nicht gerne gehört. Schon deshalb nicht, weil nach Aussage der „Mutter aller Gläubigen„, das Boot nie voll ist. Merkel: „Das Grundrecht auf Asyl kennt keine Obergrenze„.

Damit steht sie Seite an Seite mit dem grünen Ministerpräsidenten Kretschmann (Baden-Württemberg), der die gleiche Position in dieser Frage vertritt, Kretschmann: „Für politisch Verfolgte ist das Boot nie voll“.

Überragende Mehrheit wird sehr lange bis dauerhaft auf die Hilfe des Staates angewiesen sein

Die unter Merkel praktisch bedeutungslos gewordene Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union warnt in Person ihres Vorsitzenden, Carsten Linnemann, vor unbequemen Wahrheiten in der „Flüchtlings“-Frage. Das Handelsblatt zitiert ihn:

„Dabei ist aber wichtig, dass wir realistisch bleiben und Schwierigkeiten nicht schönreden.” Die unbequeme Wahrheit laute, dass es schwierig werde, Flüchtlinge in Jobs zu bringen.

„Die Mehrheit der Flüchtlinge, die zu uns kommen, hat kurz- bis mittelfristig keine Chance, auf unserem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen”, so Linnemann. Der CDU-Wirtschaftsexperte glaubt, dass nur ein kleiner Prozentsatz sich relativ zügig integrieren lasse und dabei auch die eine oder andere Fachkraftstelle ausfüllen könne. Die „überragende Mehrheit wird sehr lange bis dauerhaft auf die Hilfe des Staates angewiesen sein”, schreibt Linnemann.

„Das Fachkräfteproblem lässt sich nicht über das Asylrecht lösen”, ergänzte er.

Trotz alledem zeigt Linnemann Verständnis für den verbreiteten “ Optimismus“, den die Kanzlerin in „diesen Tagen“ verbreitet hat. Gut, dass Deutschland mittlerweile mindestens eine „Alternative“ zu diesem doppelzüngigen Polittheater hat. Die CDU gehört jedenfalls nicht mehr dazu!

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