Salafisten verteilen Korane vor Flüchtlingslager

hh_messehallenWaren die zahllosen LIES-Stände für die Rekrutierung von jungen Kämpfern für den Dschihad schon sehr erfolgreich, da der Koran im Zuge der „Meinungsfreiheit“ ja problemlos überall in Deutschland verteilt werden darf, so nutzen die fleißigen Dawa-Propagandisten jetzt das Flüchtlingslager vor den Hamburger Messehallen, um ihr Teufelswerk an den (Flüchtlings-) Mann und potenziellen Gotteskrieger zu bringen.

(Von Verena B., Bonn)

Der ehrenamtliche Flüchtlingshelfer Jiyan ist „bestürzt“ und die Mopo schreibt aufgeregt:

Sie kamen mit Stapeln von Koran-Büchern, versuchten sie an die Flüchtlinge zu verteilen. 40 Salafisten sollen am Sonntag versucht haben, an den Messehallen Propaganda-Material zu verteilen. Ehrenamtliche Helfer reagierten bestürzt.

„Ich komme jeden Tag zu den Messehallen, um zu helfen“, erzählt Jiyan aus Billstedt. Der 23-jährige Kurde ist selbst vor vier Jahren aus dem Irak geflüchtet. „Als ich ankam, sah ich diese Leute, die sich vorsichtig umguckten.“ Einen von ihnen habe er erkannt. „Der war letztes Jahr bei den Krawallen zwischen Kurden und Salafisten in St. Georg dabei!“

Jiyan beobachtete, wie die Männer vor allem an Jugendliche herantraten, ihnen Hefte, Zettel und Korane durch den Zaun reichten. Eine andere Helferin erzählte ihm, dass die Männer seit Freitag jeden Tag da gewesen seien.

Am späten Sonntagnachmittag seien immer mehr Salafisten dazugekommen, so Jiyan. Die Polizei bestätigt einen Einsatz um 19 Uhr, zu dem Helfer gerufen hätten, weil verdächtige Personen Kontakt zu den Flüchtlingen aufgenommen hätten. „Ob es Salafisten waren, wird noch ermittelt“, so Polizeisprecher Holger Vehren.

Jiyan vermutet, dass sich die Salafisten auch schon in die Helfer-Gemeinde in den Messehallen eingeschlichen hätten. „Als ich einen ansprach, hat er mich aggressiv angefahren und behauptet, die Koran-Verteiler seien ,normale Muslime“.

Die Linken-Abgeordnete Cansu Özdemir sieht in dem Vorfall eine „gefährliche Entwicklung“. Sie habe Hinweise, dass es bei den Security-Mitarbeitern Salafisten gebe, und habe deshalb eine Senatsanfrage dazu gestellt.

„Die Flüchtlinge müssen vor den radikal islamistischen Gruppen geschützt werden“, so Özdemir. Ein Verfassungsschutz-Sprecher erklärte: „Die Sicherheitsbehörden haben das im Blick.“ Und Jiyan betont: „Vor diesen Leuten sind wir aus unserer Heimat geflohen. Sie haben unser Leben zerstört. Das darf sich hier in Hamburg nicht wiederholen.“

Lieber Jiyan, wir wissen nicht, welcher Religionsgemeinschaft du angehörst, aber eins ist sicher, und das weiß auch Frau Özdemir: Die Salafisten sind normale Moslems, sie sind eine militante Arbeitsgruppe der Umma, die ordnungsgemäß das umsetzt, was der Koran vorschreibt. Alle Korangläubigen beten denselben Allah an, und der Koran in arabischer Sprache ist für alle die Grundlage ihres Glaubens. Jeder Moslem ist auf Lebenszeit der Scharia verpflichtet. Menschenrechte im Islam gibt es nur vorbehaltlich der Scharia. Man soll also die Dinge nicht unnötig kompliziert machen. Es gibt nur einen Islam, und wem das nicht passt, der wird eben aufgehängt. Das war so, das ist so, und das wird auch immer so bleiben!