TV-Tipp: Maischberger über Dunkeldeutschland

jesuispack_piNachdem SPD-Chef Sigmar Gabriel die Bürger dieses Landes, die nicht der systemforcierten Meinung folgen, als Pack bezeichnet hat, will Sandra Maischberger heute Abend um 23 Uhr in der ARD offenbar durch die Auswahl ihrer Gäste Systemtreue zeigen und mit der Mehrzahl der Talker für den Vizekanzler den Beweis führen, dass er recht hat und Deutschlands noch selbstständig denkende Bürger, die die Sorge um ihre Heimat und die Zukunft ihrer Kinder auf die Straße treibt, ein rechtsradikales Pack sind. Einen anderen Schluss lässt die Gästeliste nicht zu. Alexander Gauland (AfD) dürfte der einzige der Runde sein, auf den das deutsche „Pack“ in dieser Sendung hoffen kann. JETZT mit Video der Sendung!

(Von L.S.Gabriel)

Schon die Ankündigung zum Talk ist tendenziös.

„Mir ist das egal, wenn sie mich Nazi nennen, aber ich will keine Ausländer hier“ oder „Politiker sind Volksverräter“: Die Stimmung in der Flüchtlingsdebatte ist längst eskaliert, Krawalle vor Flüchtlingsunterkünften sind inzwischen Alltag.

Ist der rechte Mob nur eine lautstarke, aber kleine Minderheit? Oder vergiftet der Fremdenhass unser ganzes Land? Und muss sich jeder, der vor den Problemen eines wachsenden Flüchtlingsstroms warnt, dem Vorwurf aussetzen, ein Rechtsradikaler zu sein?

Die Gäste sind:

Margot Käßmann, evangelisch-lutherische Theologin und Pfarrerin, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland mit Hang zum Alkohol, viel Verständnis für den Islam und Multikulifan. Sie ist der Meinung, man könne sowieso nicht verhindern, dass alle Arbeitslosen und Schutzlosen aus Afrika nach Europa kämen und auch, dass man das nicht beschränken solle.

Julia Klöckner, Stellvertretende Parteivorsitzende der CDU, möchte Standards für Asyl-Unterkünfte absenken, um die Illegalen schneller in Wohnungen unterbringen und Zeltstädte auflösen zu können, hat aber gleichzeitig Probleme mit Demonstrationen gegen Unterkünfte jeder Art.

Volker Beck, B’90/Grünen, möchte die Meinungsfreiheit der Bürger am liebsten ganz abschaffen, es sei denn, es handelt sich um die Meinung seiner Partei.

Detlef D! Soost, Tänzer und Choreograph aus der ehemaligen „DDR“, hat seine Wurzeln in Ghana und erfüllt das Bild des Vorzeigemigrationskindes, das heute auf Toleranz pochen darf.

Olaf Sundermeyer, linksverwirrter „Rechtsextremismus-Experte“; für ihn sind PEGIDA-Demonstrationen „platte, harte Fremdenfeindlichkeit“. Er setzt die AfD und PEGIDA gleich mit der NPD.

Alexander Gauland, Stellvertretender Vorstandssprecher der AfD und vermutlich mit seiner Meinung pro Bürger und für die Freiheit, nicht mit dem System zu gehen, heute Abend allein auf weiter Flur.

Besonders auf ihn sind wir gespannt, ob und wie er der geballten Ladung linker Gesinnung und Bürgerfeindlichkeit Paroli bieten wird.

Hier das Video der Sendung:


» Kontakt zur Redaktion: menschenbeimaischberger@wdr.de
» Facebook
» Twitter