klugscheisserEs ist schon drollig: Aus dem ehemaligen Bildungsauftrag unserer Medien ist inzwischen ein ganz offen zur Schau gestellter Verschleierungsauftrag geworden. Schließlich soll das brave bundesrepublikanische Schaf, das alle vier Jahre einmal laut blöken darf, in der Zwischenzeit keine Angst bekommen, während es geschoren wird. Da ist das aufgeregte Gefuchtel um Akif Pirinccis neues Buch „Die große Verschwulung“, für das nun nicht einmal mehr bezahlte Werbeanzeigen geschaltet werden sollen, nur die Spitze des Eisbergs.

Der „Tagesspiegel“ scheint an solcher Holzhammerpädagogik besondere Freude zu haben. Jetzt wurde gleich nochmal nachgelegt: Eine intensive, rot leuchtende Lesewarnung gilt auch für den Bestseller „Das Heerlager der Heiligen“. Dem Autor Christian Schröder (Foto oben) zufolge ist das Buch – immerhin erstmals 1973 erschienen!  – eine „Blaupause für Pegida“ und „suhlt“ sich „in blutigen Endzeitfiktionen“.

Da hat der besorgte Schröder natürlich ein Stück weit recht. Nur sind die „blutigen Endzeitfiktionen“ längst keine Fiktionen mehr, wie etwa die innerhalb der letzten zwölf Monate bei islamischen Anschlägen in Frankreich enthaupteten oder erschossenen Menschen bezeugen. Alles, aber auch wirklich alles, was Raspail in den 1970ern geschildert hat, bricht nun über uns herein – nur sind keine Inder daran beteiligt. Und, was noch wichtiger ist: Weniger erzwingen die Fremden ihren Einlass, als dass sie von den verantwortlichen Politikern unseres Landes aktiv dazu aufgerufen werden.

Schröder will zwar, dass bitte niemand aufrührerische Bücher lesen soll, damit die Bunte Republik ihren schönen Schein wahren kann. Worauf es aber wirklich hinausläuft ist, dass die Realität sich noch viel schlimmer darstellt, als sie sich ein noch so begnadeter (oder auch böswilliger) Autor vorstellen könnte. Bücher, vor denen unser linksgrünes Establishment warnt, werden dadurch geradezu geadelt. Und sie zu lesen lohnt allein schon deswegen, weil einem Christian Schröder davon Angst und Bange wird.

Lesewarnung also für:

» Akif Pirincci: »Die große Verschwulung« – hier keinesfalls weiterlesen …
» Jean Raspail: »Das Heerlager der Heiligen« – hier keinesfalls draufklicken …

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102 KOMMENTARE

  1. #1 dein ot ist ja nur geplant also nur Rauch nicht mal Schall
    Wer gegen das System ist wird halt bestraft

    Ist das Werbung für den Autor

    Suche Mitstreiter für Gründung einer Stiftung für Opfer von Linker Gewalt,Mitfahrgelegenheit zu Spaziergängen in Nürnberg und München bitte Melden

  2. „Es ist schon drollig: Aus dem ehemaligen Bildungsauftrag unserer Medien ist inzwischen ein ganz offen zur Schau gestellter Verschleierungsauftrag geworden. Schließlich soll das brave bundesrepublikanische Schaf, das alle vier Jahre einmal laut blöken darf, in der Zwischenzeit keine Angst bekommen, während es geschoren wird.“

    wie sprach früher der könig zum kleriker?

    halt du sie dumm, ich halt sie arm.
    ——-
    die medien sind heute wie der klerus damals. selbstherrlich, machtgeil, die weisheit wird mit löffeln gefressen, kirchensteuer heißt jetzt gez, der vatikan steht auf dem lerchenberg und wer die hohepriester der political correctness kritisiert, wird exkommuniziert(siehe pirincci).
    als erlösung wird die multikulturelle klimaneutrale welt ohne krieg, dafür mit viel nachhaltigkeit prophezeit.

  3. Im Juni 1946 wurde dem Geschäftsmann und Gründer des Tageslügel Herrn von Schweinichen aus bisher nicht restlos geklärten Gründen die Lizenz von der US-amerikanischen Besatzungsmacht entzogen!

    Quelle: www

    Noch Fragen?

  4. #2 Berlin (27. Okt 2015 17:30)
    Ganz einfach die Lösung. Einfach den Tagesspiegel nicht mehr Kaufen bzw. das Abo kündigen.

    Ich hatte noch nie einAbo einer der selbsternannten Leitmedien,und werde auch nie eins haben – abgesehen vom Spiegel als Ausnahme (der in Zeiten, als er unter der Fuchtel von Augstein sen. stand, das Glanzlicht unter den deutschen Magazinen war).
    Aber das Spiegel-Abo ist bei mir seit 2006 Geschichte 🙂 .

  5. Wann? Wann in der Geschichte des Universums hat ein Leseverbot jemals jemanden davon abgehalten, ein Buch zu lesen? Vielmehr war – wenigstens soweit ich weiß – ein Leseverbot stets die beste Werbung, die man nur machen konnte. Ganz besonders, wenn die Lügenpresse in voller Hysterie ein Buch verteufelt, kann man das nur noch als unbedingten Lesebefehl interpretieren.

  6. Hätte jahrelang den Tagesspiegel durch Nachbarn lesen können. Hin und wieder tat ich das sogar aus reiner Bosheit. Aber ich hätte auch die Bremspuren auf meinem WC-Papier entschlüsseln können, die mehr über die Realität aussagen als der ideologisch durchseuchte Buchstabensalat „gehirngefickter Antipatrioten“, wie uns aller Akif die linksverdorbenen Schmieranten und Tintenstrolche bezeichnen würde.

  7. Es ist schon drollig: Aus dem ehemaligen Bildungsauftrag unserer Medien ist inzwischen ein ganz offen zur Schau gestellter Verschleierungsauftrag geworden.
    […]

    Selbst nennen Vertreter der Leitmedien es dreist: „Erziehungsauftrag“.

  8. #9 ironheadsblog

    Stimmt! Gut so, das ist erstklassige Werbung für das Buch! Denn jetzt wird das Buch für viele erst so richtig interessant.

  9. Von diesen Machwerken ist dringend abzuraten.

    Wer Bücher zum Jahresendfest verschenken möchte, der greife doch besser zu dem Pixi-Buch der Gewerkschaft, um Kindern das Streikrecht nahezubringen.

    Es gibt viele empfehlenswerte Bilderbücher, da muss man einfach nur bei Grünen, Linken oder SPD nach Angeboten suchen.

    Meine persönliche Bestsellerliste:

    1: Mein Freund Ali
    2: Unser Prophet Muhammad – eine Liebeserklärung
    3: Vier FreundInnen erobern ihre Welt
    4: Ratgeber für IntegrationshelferInnen
    5: Nie mehr wegsehen – Nazis erkennen und bekämpfen
    6: Märchen aus 1001 Nacht – eine Reise in den Islamischen Staat
    7: Schwul – na und?
    8: Fleischlos glücklich
    9: Siggi, der Neonazi. Ein deutsches Trauerspiel.
    10: Flüchtlingsfamilie Obugawubo – von Eritra zum Nobelpreis.

    Ihre Buchhändlerin wird sie gern beraten!

  10. Lesen bildet und informiert und mit gebildeten und informierten Bürgern hat das Regime gar keine guten Erfahrungen gemacht. Dumm wie Hühner müssen gute BRD-Bürger sein, damit das Bunte, Rigorose und Diebische als positiv beklatscht wird.
    Kritik und korrekte Analyse des aktuellen Zustandes ist denen ein Graus. Denn, die Illegalen in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen.

  11. Da kann man nur sagen: Danke für die Werbung!

    „Nitimur in vetitum semper cupimusque negata.“

    „Wir streben immer zum Verbotenen und begehren das, was uns versagt wird.“

    Ovid (43 v.Chr. – 17 n.Chr.)

    https://de.wikiquote.org/wiki/Ovid

    Siehe auch:

    Streisand-Effekt

    Als Streisand-Effekt wird ein Phänomen bezeichnet, wonach der Versuch, eine unliebsame Information zu unterdrücken oder entfernen zu lassen, öffentliche Aufmerksamkeit nach sich zieht und dadurch das Gegenteil erreicht wird, nämlich dass die Information einem noch größeren Personenkreis bekannt wird.

    (…)

    Mehr:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

  12. Gar nicht weiter verwunderlich.
    Dem deutschen Michel soll halt die Möglichkeit der Informationsbeschaffung unterbunden werden.

  13. Ich finde das persönlich nicht einmal schlecht, denn es ist (gut medial von uns publiziert) ein erstklassiger Anschauungsunterricht für unsere Bürger. Nur so können wir faktenbasiert belegen, in was für einem heruntergekommenen Merkel-Regime wir leben. Sowas überzeugt die Basis und genau die müssen wir hinter uns versammeln.

    Zwangsläufig eröffnet sich uns allerdings allen die gewaltige Aufgabe, eine eigene Informationsstruktur auf- und auszubauen. Nur so können wir autochthonen Deutschen uns von der Lügenpresse distanzieren und uns gegenseitig mit Fakten informieren. Die Lügenpresse ist eh ein Auslaufmodell, also sollten wir schnell handeln.

    Wir gehen mit gutem Beispiel voran:
    http://leipzig-unzensiert.fall.vn

  14. Danke für die Werbung, Herr Schröder.

    Danke, dass Sie dieses Buch auch innerhalb ihrer Tagesspiegel-Klientel bekannt machen, die womöglich sonst nie von dessen Existenz erfahren hätte.

    Und jetzt schön blöd weiterschmunzeln.

  15. Geradezu bedrückend real.

    Leseprobe aus dem Raspail:

    Er machte nun eine kurze Überschlagsrechnung. Bei der Länge und Breite des Oberdecks kam er zum Ergebnis, daß man dreißig solcher aneinanderliegenden Kreise annehmen konnte, daß außerdem zwischen den Kreisen zwei Räume in Form von Dreiecken lagen, deren Spitzen sich berührten und deren Fläche etwa ein Drittel der anliegenden Kreise ausmachte.

    30 plus 10 = 40 Kreisflächen mit je 200 Armen ergaben somit 8 000 Arme. Viertausend Personen allein auf dieser Schiffsbrücke! Dazu kamen bei vermutlich gleicher Dichte der Belegung die Zwischendecks und Laderäume, demzufolge der Professor die gewonnene Zahl mit 8 multiplizierte.

    Somit waren auf einem einzigen Schiff rund dreißigtausend Menschen! Ohne die Toten zu zählen, die um die Schiffswandung herumschwammen und ihre Lumpen an der Oberfläche des Wassers hinter sich herzogen, denn die Überlebenden hatten sie schon am Morgen über Bord geworfen.

  16. #17 Thomas_Paine ~ (27. Okt 2015 17:48) ~ Da kann man nur sagen: Danke für die Werbung! ~ „Wir streben immer zum Verbotenen und begehren das, was uns versagt wird.“ ~ Ovid (43 v.Chr. – 17 n.Chr.) ~ Streisand-Effekt

    Danke für die Hintergrundinformation zum Thema.

    Wir werden schon für einen Streisand-Effekt sorgen. Wozu haben wir so viele PI-Leser, COMPACT – Leser, die SEZESSION, HARTGELD, PEGIDA’s, die AfD und sonstige Widerständler, die GESAMTE Gemeinde der Patrioten!

    Übrigens, Weihnachten steht vor der Tür, vielleicht sollten wir doch das Unverschämte machen und den Schlafschafen in unserer Umgebung ein Buch von Pirincci oder von Raspail schenken, damit die dann entweder aufwachen oder bis zum Bürgerkrieg gegen uns lästern!

  17. Der nächste Widerling. Das, das was sie schreiben auch zu ihrem Aussehen passt. Was für Quatsch der von sich gibt. Der soll mal seine Hausaufgaben machen. Blödes Geblubbert, Buch der Rechten. Der wäre doch überhaupt nicht, vom Intellekt her, in der Lage so ein Buch zu schreiben.
    Kleiner dummer Schreiberling. will sich wichtig machen.
    Das ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Islam. Schröder bei dem ist die Welt noch eine Scheibe und der Islam friedlich. Pfeife !

  18. Eigentlich braucht man das Buch von Jean Raspail nicht mehr – alles geschieht schon REAL:

    ASYL-WAHN ESKALIERT DRAMATISCH!

    11.154 illegale nur am Montag nur an der deutsch-österreichischen Grenze!

    Dreiländerhalle, wo die CSU früher polterte, wurde den Invasoren überlassen.

    Seehofer stellt Merkel das Ultimatum bis 1. November, Merkel weiß es sofort zurück.

    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/7230446/bundespolizei-greift-an-grenze-zu-oesterreich-mehr-fluechtlinge-auf.html

    www. wochenblatt.de/nachrichten/passau/regionales/Dreilaenderhalle-in-der-Nacht-als-Notunterkunft-genutzt;art1173,333294

    http://www.tagesspiegel.de/politik/newsblog-zur-fluechtlingskrise-angela-merkel-laesst-horst-seehofer-auflaufen/12501808.html

    STOPPT DIE WAHNSINNIGE MERKEL!
    Sonst bringt sie uns alle um!

  19. Habe ich geschrieben Juso-Hetzer?
    Gemeint war Jusominister oder etwa Justizminister!?
    Wie war das nochmal??

  20. Na, supi! Bessere PR kann sich der Verlag doch gar nicht wünschen.Das Buch ist im Gespräch. Und mancher TS-Leser wird sich sagen, wenn er zum Beispiel Sätze wie diese liest:

    Weniger vulgär, doch mit ähnlich militanter Verachtung urteilt auch Jean Raspail im „Heerlager der Heiligen“ über Politiker. … Sie verraten das Volk, weil sie, genau wie „die große Hure der Massenmedien“, die Bedrohung durch die Fremden herunterspielen und sich zu arrangieren suchen.

    Wieso? Stimmt doch! Hehehe!
    Danke, Christian Schröder, fein gemacht!

    @ Antaios-Verlag: Habt ihr den geschmiert? Clever! 🙂

  21. Man sollte den Raspail verfilmen.

    Aufhänger:
    die Schiffsfriedhöfe in Indien oder wo auch immer. Die sind nämlich real. Den Rest besorgen Spezialeffekte.

    Aber welches Filmstudio hätte schon den Mut dazu? Zu heiss. Zu unkorrekt. Zu „rassistisch“. Die Gender-Multibunti-Blase würde Amok laufen.

  22. Lügenpresse, ich glaube wieder mal ?
    So denken die Europäer über Flüchtlinge…
    Deutschland bleibt offen für Flüchtlinge , denn die Deutschen wollen es so: Drei von vier Bürgern sind weiterhin zur Aufnahme von Asylbewerbern aus Kriegsregionen bereit. In kaum einem anderen EU-Land, so belegt eine neue internationale Studie, zeigen sich die Menschen so bereitwillig und engagiert, Migranten aufzunehmen.

    http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/so-denken-die-europ%c3%a4er-%c3%bcber-fl%c3%bcchtlinge/ar-BBmtTlj?li=AAaxdRI&ocid=LENDHP

    Wenn man sieht wo das herkommt – Panorama – dann weis man schon alles.

  23. Die Endzeitvision von Raspail untertreibt.

    Zitat:

    An diesem Ostersonntagabend belagerten 800 000 Lebende und Tote friedlich die Grenze des Abendlandes. Am nächsten Morgen wird alles abgelaufen sein. Vom Ufer her stiegen zu den Hügeln, zum Dorf, ja bis zur Terrasse des Professors weiche Gesänge empor, die trotz ihrer Sanftheit mit der Kraft eines Chores von 800 000 Stimmen ertönten.

    Die Realität hat das alles schon längst übertroffen. Und das könnte erst der Anfang des Horrors sein.

  24. OT

    Ebenfalls im Tageslügel das beliebte Ratespiel: Wer war es? Auflösung am Ende, das „Mann“ im Text habe ich für den ursprünglichen Begriff eingesetzt:

    Zwei britische Touristen haben in der Nacht zum Montag für den Geschmack eines Berliner „Mannes“ zu lange gebraucht, um eine Straße in Neukölln zu überqueren. Der „Mann“ war gegen 3.45 Uhr mit seinem Auto auf dem Maybachufer unterwegs und sprach die schlendernden Briten an, wie die Polizei mitteilte.

    Nach einem kurzen Wortgefecht verfolgte der „Mann“ die beiden 19 und 24 Jahre alten Fußgänger. Er schlug den Älteren der beiden ins Gesicht und fügte ihm mit einem Messer eine Wunde am Gesäß zu.

    Überraschung: Der „Mann“ war ein „sich nicht im Dienst befindlicher Polizist“. Und da wir wissen, welche Klientel sich so verhält und auch inzwischen bevorzugt in den Polizeidienst geschaufelt wird, lassen sich die Leser auch nicht verschaukeln. Z.B. dieser Kommentar:

    von NoCop 27.10.2015, 10:13 Uhr

    Leider kann sich unsere Polizei auf Grund demografischen Wandels, des hohen Migrationsanteils und dem nun endlich einsetzenden politischen Druck mehr für die innere Sicherheit zu tun, keine allzuhohen Messlatten mehr für die Einstellung von Anwärtern setzen.

    Ich traf vor kurzem auf einen Ausbilder der Polizei, der sich entsetzt über hohe Abbruchquoten und mangelndes Sozialisationsverhalten an jener Ausbildungsstätte beklagte. Würden Missstände intern aufgezeigt, werden Ausbilder mundtot gemacht oder die Sache reguliert sich auf Grund internen Druckes teils durch junge Auszubildende mit Migrationshintergrund selbst.

    Berlin braucht jeden Mann/jede Frau durch Einstellungsstopps in der Vergangenheit. Da muss der Bürger eben mit dem Leben, was so von der Straße kommt.

    Im Übrigen ist es unmöglich, dass der Beruf genannt wurde, ohne dass bisher der Hintergrund hinlänglich bekannt oder die Tat aufgeklärt ist.
    Leider werden wir das Endergebnis in diesem Forum nie erfahren.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-neukoelln-berliner-polizist-verletzt-touristen-mit-messer/12497942.html

  25. Juncker weist Seehofer zurecht

    Er sprach mit ruhiger Stimme zu den Abgeordneten des Europäischen Parlaments in Straßburg. Die Botschaft von Kommissionspräsident Juncker aber war unmissverständlich. Es könne nicht angehen, dass seiner Behörde unterstellt werde, in der Flüchtlingskrise nicht genug zu unernehmen. „Es braucht keine feierlichen Appelle, aus Bayern oder von sonst wo“, sagte Juncker. Und, jedes Wort betonend: „Die Kommission verdient keine Kritik in dem Zusammenhang.“
    Adressat der Äußerung des Kommissionschefs war vor allem einer, der gar nicht im Parlament saß. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer fällt seit Wochen mit harscher Rhetorik in der Flüchtlingsfrage auf. Mal kritisiert er die Bundeskanzlerin , mal Nachbarländer wie Frankreich oder Österreich , mal die Politik der Europäischen Union . In Bayern kommen derzeit besonders viele Flüchtlinge an.
    Aber das ließ Juncker nicht gelten, schließlich sei auch die EU-Kommission derzeit stark belastet: „Ich tue sonst nichts. Wenn andere so aktiv wären bei der der Bekämpfung der Flüchtlingskrise, wie die Kommission dies in täglichem und nächtlichem Einsatz ist, dann wären wir sehr viel weiter.“ Bei der Debatte im Europäischen Parlament in Straßburg sprach Juncker sich außerdem dafür aus, mit der Türkei zu einer schnellen Einigung bei der Lösung der Flüchtlingskrise zu kommen.

    Kritik an der Menschenrechtslage in der Türkei sei berechtigt, aber derzeit zweitrangig. „Das bringt im Moment nichts“, so Juncker. „Ob es passt oder nicht passt, ob es gefällt oder nicht gefällt, wir müssen mit der Türkei in gemeinsamer Anstrengung zusammenarbeiten.“ Die Türkei sei bereit, viele Flüchtlinge im Land menschenwürdig unterzubringen, im Gegenzug müsse man der Regierung Erdo?an drei Milliarden Euro bereitstellen.

    Vor kurzem hatten sich die Europäische Union und die Türkei grundsätzlich auf die Umsetzung eines Aktionsplans zur Bekämpfung der Flüchtlingskrise geeinigt. Ihn zügig umzusetzen, dieser Forderung verlieh Juncker mit seinem Auftritt Nachdruck.
    Die EU-Mitgliedsstaaten rief Juncker auf, sich besser untereinander abzustimmen und bestehende Vereinbarungen umzusetzen. Defizite gebe es etwa bei der Registrierung der Flüchtlinge und bei ihrer Umverteilung auf die verschiedenen Mitgliedsstaaten.
    Wenn die Zusammenarbeit nicht besser werde, so Juncker, drohe eine humanitäre Katastrophe. „In der vergangenen Woche haben Flüchtlinge an frierenden Flüssen und im Schlamm geschlafen. Bald wird es Eis und Schnee sein. Jeder Tag zählt.“

    Diese schei… EU verkauft sich an die Türkei. Da sieht man mal was Alkohol so alles anrichten kann. Da gehen die Dumm Menschen nicht auf die Barrikaden. Da klotzen sie mit zu wie die Werte die noch vor ein paar Monaten ihre Gültigkeit hatten in den Dreck gezogen werden. Von dem Geld sieht kein einziger Flüchtling was. Das gibt wieder so einen Prachtbau den kein Mensch braucht.
    MERKEL MUSS WEG !!!!!!!

  26. Die Presse Deutschlands:

    Auszug aus WIKIPEDIA:

    Von den 45.000 festangestellten Journalisten in Deutschland arbeitet ein Drittel bei Tageszeitungen und ein Viertel beim Rundfunk. Der Rest verteilt sich auf Zeitschriften, Online-Dienste und auf Mitarbeiter in Pressestellen und Agenturen. Nach Branchenstatistiken erzielen diese Journalisten im Durchschnitt ein jährliches Brutto-Einkommen von rund 36.000 Euro, Tendenz derzeit fallend.[1] Neben den angestellten Journalisten gibt es auch rund 40.000 freiberufliche Journalisten.

    Macht schlappe 85.000 x 0.8 = 68.000 LINKSGRÜN eingestellte Journalisten.

    Also: Da müssen wir praktisch alle bekennenden Patrioten zusammenhalten, um in etwa zahlenmäßig gleich zu liegen.

    Das TRAURIGE aber ist, dass diese Journalisten über eine breitgefächerte MACHT verfügen und entsprechend gut alle gängigen Plattformen der Medien nutzen können (gedruckte Zeitungen, Fernsehen, Radio, Internet usw.).

    Nur beim Internet ist zur Zeit Macht – Gleichstand möglich, wie man auch an Online-Umfragen gut sehen kann. Bei den anderen konventionellen Medien – Papierzeitung – Rundfunk – Fernsehen – da haben wir es sehr schwer. Zu viele Journalisten und Redakteure, Regisseure und Presseagenten mit über viele Jahrzehnte zusammengeraffter und aktuell gegen den aufkeimenden Widerstand im Volk bitter verteidigter MACHT. Die sitzen alle mit ihren ultralinken Einstellungen auf gut bezahlten und noch sicheren Stühlen.

  27. @ Babieca 28

    Also dieser Schmierling schreibt also über Pop, Jazz und Film.

    Aussert macht er irgendwas mit Medien.

    Da ich echter Jazzfan bin und ausserdem ein Filmfreak kann
    ich ohne Umschweife sagen:
    Nie von dem gehört!
    Wohl nicht ganz so kompetent.

    Wieso lässt man einen, der ne Jazzplatte hat, ein Buch bewerten?

  28. Hervorragender Leserkommentar zu diesem Tageslügel-Pamphlet und wert zitiert zu werden:

    Die Wut muss sehr groß sein

    Ich habe von dem Buch noch nie gehört – jetzt kenne ich es. Akif Pirinçci kannte ich vorher noch nicht, aber dank der stets belehrenden Journalisten, die uns ja unbedingt zeigen müssen wie böse er ist, kennen ihn nun viele. Dabei wäre jeder Kommentar zu Pirinçci überflüssig gewesen, denn die Worte sprechen für sich.

    Hinter diesem „Empörungs-Journalismus“ steckt eine unermessliche Wut auf Bürger, die anderer Meinung sind als die veröffentliche Meinung der Politiker und Journalisten, die tagtäglich in Talk-Shows oder Nachrichten als „politisch-korrekt“ verkauft wird.

  29. Wenn mich Christian Schröder vor zwei Büchern warnt, muss ich mich ihm gegenüber erkenntlich zeigen, vor Büchern kann ich ihn nicht warnen, weil ich nur gute Bücher kenne, die ich empfehlen könnte, aber da er ja auch kulturjournalistisch mit Musik zu tun hat, kann ich ihn vor diesem Musikstück warnen.
    https://www.youtube.com/watch?v=-iYY2FQHFwE

  30. Ich hatte mit den 470 Seiten von „Deutschland schafft sich ab“ keine Probleme. Ich lese seit Jahren ausschliesslich nur noch „entartete“ Literatur von Sarrazin, Pirincci und Raspail…
    Nix „Lügenspiegel“ und sonstigen, ähnlichen Müll.

  31. das macht gar nichts, laßt sie nur machen, das sind nur die letzten Zuckungen.
    Vor ein paar Tagen auf DDR 3, äh, ich meine natürlich RBB Nachrichten.
    Tageslügel muss massiv sparen, freie Mitarbeiter sollen gar nicht mehr beschäftigt werden.

    Denen geht es micht besser als anderen, evtl. steht das neue schicke Spiegel Gebäude ja bald zur Illegalen UNterbringung zur Verfügung, falls die in ein wesentlich kleineres Gebäude umziehen müssen.

  32. #25 xRatio (27. Okt 2015 18:00)

    Kann mir mal jemand erklären, was „dystopisch“ heißt, womit diese Spinnerei beworben wird?

    Eine Dystopie ist eine negative Utopie.

  33. #42 Re-Saulus

    Bei „Musikkritikern“ ist es wie mit Restauranttestern: Wenn’s zum erfolgreichen Gastronomen nicht reicht, wird man eben Restauranttester, oder, wenn’s zum Musiker nicht reicht, wird man Musikjournalist. Habe schon einige solcher Exemplare kennengelernt. Allesamt fürchterbar, mit ihrer Dämlichkeit versuchend, mitreden zu wollen. Saublöd und untalentiert ist schon peinlich, aber wenn dann noch große Klappe dazu kommt wird’s ekelig.

  34. Ähnliche Szenarien wie bei Raspail gibt es im übrigen auch bei Hans Dominik und Clive Cussler.

    Die Konsequenzen sind klar: die Beiden gehören dringend auf den Index. Das muss verboten werden!

    Für Hans Dominik wäre das nicht das erste Mal. Seine Werke sind bislang noch in jeder Diktatur auf deutschem Boden früher oder später auf dem Index gelandet.

  35. OT (?)

    Jungs, Mädels. Seit heute habe ich die große Verschwulung. Also das Buch, nicht ich. 🙂

    Danke an den Verlag, der Pirincci nicht hängengelassen hat! Das ist Größe.

    Vergesst bitte nicht, Pirinccis Buch zu kaufen. Das schulden wir ihm.

  36. #57 Stefan Cel Mare (27. Okt 2015 19:07)

    Ähnliche Szenarien wie bei Raspail gibt es im übrigen auch bei Hans Dominik und Clive Cussler.

    Hans Dominik: Die Spur des Dschingis Khan

    Das Buch habe als Kind nicht gelesen sondern fast aufgefressen.

  37. #34 Biloxi

    „Bessere PR kann sich der Verlag doch gar nicht wünschen.“

    Aber hallo!

    „Safranski reagiert neugierig, schimpft über die Asyl-Gesetze und sagt: „Die Politik hat die Entscheidung getroffen, Deutschland zu fluten.““
    (Wahrheitsmedium Tagesspiegel)

    Gut, daß vor Safranski gewarnt wird. Der hat sich zwar immer als Linker geschickt getarnt, ist mir aber schon früher wegen heftiger Widerrede gegenüber Josef Fischer als EUropaleugner unangenehm aufgefallen.

    „Kürzlich beklagte der Schriftsteller Botho Strauß das allmähliche Verschwinden, genauer gesagt, die Auslöschung der deutschen Kultur. … Der Geistesmensch Strauß kommt sich vor wie das Relikt einer aussterbenden Art, seinen „Spiegel“-Essay nannte er „Der letzte Deutsche“.“

    Der selbsternannte Ewiggestrige Botho Strauß hat womöglich den möntschenverachtendsten Essay geschrieben, der jemals im SPIEGEL zu lesen war, was in der Folge zurecht viel Empörung und Betroffenheit ausgelöst hat:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13681004.html

    Und dieser erwähnte Ernst Jünger, in rechten Kreisen viel gelesen, hat mit der Figur des „Oberförsters“ in seinem Roman „Auf den Marmorklippen“ sogar schwere Angriffe auf den vermeintlichen Führer (den Leibhaftigen) gerichtet.

  38. War vorhin bei meiner Buchhändlerin(keine Kette). Die war richtig sauer, dass sie die Wünsche ihrer Stammkunden nach Akif nicht mehr erfüllen konnte. Sie hatte bereits nach Ankündigung kräftig geordert. Hab dann um sie zu trösten das „Heerlager“ bestellt.

  39. Diese Tschournalien-Brüder merken gar nicht, wie sie sich mit ihrem Geschreibe förmlich selber abschaffen …

  40. Ich bin vor ein paar Tagen mit dem Buch fertig geworden. Es ist wirklich rassistisch:

    1.) Die Inder werden darin als kollektive „Borg“ dargestellt und damit entmenschlicht (als jemand der schon in Indien war, kann ich das beurteilen)

    2.) Die Gutmenschen werden darin sehr hellsichtig beschrieben; jedoch sind die wirklichen „Helden“, alte, widerliche, dekadente Salonfaschisten, die am Ende zum Hallali auf „Dunkelhäutige“ blasen und wahllos Inder abknallen. Schon vorher wird ein Kapitän, der mit Vollgas über Schiffbrüchige fährt und daraufhin die Empörung der Gutmenschen einstecken muss als wahrer Mann in Szene gesetzt, dessen Stärke es angeblich sei, kein Mitleid zu zeigen. Für Raspail ist es auch der Untergang des Abendlandes, dass in einem geheimen Manöver die Soldaten den Dienst verweigern, als sie angewiesen werden auf die wehrlosen Inder zu schießen – als ob es sonst keine anderen Maßnahmen gäbe. Das zum Schluß noch die „Helden“ über 2 schwarze Prostituierte nostaligisch schwärmen, „die noch keine 16 Jahre sind“ ist für mich dann der Gipfel der Verkommenheit. Mit dem Menschenbild von Raspail möchte ich nichts zu tun haben. Es widert mich an und erinnert mich an die Nazis. PI täte gut daran, die Werbung für dieses Buch einzustellen. Es wird sonst sehr großen Schaden anrichten.

  41. „Ich bin vor ein paar Tagen mit dem Buch fertig geworden. Es ist wirklich rassistisch“

    Was soll denn Rassismus sein? Die Tatsache, daß es Rassen gibt, das manche Rassen nun einmal einen Rassencharakter haben der für uns wenig sympathisch ist, daß es Rassen gibt, die einem unsympathisch sind? Was Ihresgleichen „Rassismus“ nennt, ist nicht anderes als ein natürlicher Ausdruck des gesunden Volksempfindens. Rassismus ist ein linkes Unwort auf das man gar nicht mehr reagieren sollte.
    Wenn ich deshalb ein Rassist bin, ich habe keine Probleme damit, heute ist jeder Rassist der sich dem Überfremdungswahn des Systems entgegenstellt.
    :

    „jedoch sind die wirklichen „Helden“, alte, widerliche, dekadente Salonfaschisten“

    „Salonfaschisten“ oder auch nur Faschisten haben niemals ihrem eigenen Volk auch nur annähernd das angetan, was die neomarxistischen Machtgruppen der EUdSSR mit dieser genozidalen, aggressiven Überfremdungspolitik ihren Völkern antun. Lieber Faschist als Neomarxist.

    „Mit dem Menschenbild von Raspail möchte ich nichts zu tun haben. Es widert mich an und erinnert mich an die Nazis. PI täte gut daran, die Werbung für dieses Buch einzustellen. Es wird sonst sehr großen Schaden anrichten.“

    Was den Nationalsozialismus angeht werde ich bei PI (einer erkärt US- und judenfreundlichen Seite) mich eher bedeckt halten aber PI zu empfehlen DAS Buch zum derzeitigen Asylinvasionskatastrophe nicht weiter zu empfehlen, weil sich einige Sensibelchen, die anscheinend immer noch nicht begriffen haben WAS die Stunde bereits geschlagen hat, ist eine ziemliche Dreistigkeit. Was soll denn PI dann empfehlen? Nur politisch-korrekte Propaganda oder samtweiche Systemkritik die niemand wirklich wehtut? Wer Probleme damit hat, daß in diesem Buch geschossen wird (offensichtlich viel zu wenig, denn das Buch endet tragisch) kann ja gerne sagen wie man unsere Grenzen anders gegen den Ansturm von ganzen Heerscharen der Barbarei schützen soll als mit blanker Waffe. Gut zureden? Broschüren verteilen oder ein Zaun? (der nichts wert ist, wenn nicht Soldaten hinter ihm stehen die jeden niederschießen der es wagt den Zaun anzurühren!).
    Das Buch zeigt im Gegenteil was passiert wenn nicht mit dem notwendigen Ernst gekämpft wird, die Halben holt der Teufel, Deutschland und Europa wird man nicht mit Diskussionsrunden retten!

  42. #59 Cendrillon (27. Okt 2015 19:11)

    #57 Stefan Cel Mare (27. Okt 2015 19:07)

    Ähnliche Szenarien wie bei Raspail gibt es im übrigen auch bei Hans Dominik und Clive Cussler.

    Hans Dominik: Die Spur des Dschingis Khan

    Das Buch habe als Kind nicht gelesen sondern fast aufgefressen.
    —————————————————
    Das E-book kann man ab 2016 im „Projekt Gutenberg“ herunterladen. Das Projekt Gutenberg ist eh immer eine Empfehlung wert und sollte unterstützt werden.
    http://www.gutenberg.org/

  43. @ #64 arjuna,

    das Interessante an dem Buch ist weniger die Meinung oder Weltanschauung des Autors und der eigentliche Plot ist ja auch in der Tat eher banal. Arme Inder machen sich auf den Weg nach Westen – das war anno 70 wahrlich nichts, wofür man große Phantasie oder Vorstellungskraft brauchte. Umso überraschender ist da doch eher die tatsächliche, durchaus positive Entwicklung, die Indien in den letzten 40 Jahren genommen hat, was leider nicht für die islamischen Teile des indischen Subkontinents, Pakistan und Bangladesch, gilt.

    Das ernsthaft Geniale an dem Buch – und deswegen empfehle ich es auch weiter ! – ist, wie er die Reaktionen der Medien, Kirchen, Schulen und das ganze Gutmenschentum schildert und dabei fast alle Argumente des heutigen „Willkommens“ einschließlich des weißen Schuldkultes, wie wir ihn zur Zeit Tag für Tag vorgesetzt bekommen, vorhergesehen hat und zum Teil wörtlich die diesbezüglichen Argumente bringt. Die schmierigen Medienvertreter, der Umgang mit dem letzten verbliebenen Nicht-Mainstream- Blatt, auch, wie sich alle Einlullen lassen, etc. – alles wahnsinnig aktuell und gut geschildert.

    Insgesamt trotz der von Ihnen genannten Punkte ein nach wie vor starkes Buch, welches in diese unsere heutige Zeit passt. Wo J.R. unrecht hatte, war die Zahl – 1 Mio Zuwanderer haben uns bislang noch nicht aus den Socken gehauen. Das werden sie aber, wenn es nun Jahr für Jahr so weiter geht und die Multiplikatoren wie Familiennachzug dazu kommen.

    Unterm Strich: Für mich ist „Heerlager der Heiligen“ eine der Leseempfehlungen des Jahres 2015.

  44. Wenn ich das Buch nicht schon gekauft und gelesen hätte, würde ich es jetzt tun. Denn wenn einem Lohnschreiber des linken Multikulturalismus so die Düse geht, muss das Buch einfach lesenswert sein.

    🙂

  45. Man sollte hier den großen PR-Erfolg für Verlag und Buch nicht so sehr herausstellen. Am Ende sagen die sich noch: Hmm, die haben recht, da haben wir einen Fehler gemacht, und dann stellen sie das noch offline. Deshalb:

    Hallo, TAGESSPIEGEL, danke! Damit habt ihr diesem Schundwerk den Todesstoß versetzt! Das kauft jetzt keine Sau mehr! Und um ganz sicher zu gehen, solltet ihr noch einen zweiten Verriß hinterherschicken, riesengroß, am besten als Aufmacher:

    Französischer Schmachtfetzen hetzt den PEGIDA-Pöbel weiter auf!

    Darunter schreibt ihr dann:
    Aber die Zivilgesellschaft stellt sich quer! – Lesen, was der Feind liest!
    Damit man, weiß, was Sache ist, muß man das Buch natürlich kennen. Es kostet 22 €, was für 416 Seiten eigentlich gar nicht so teuer ist Aber Vorsicht, das ist ganz, ganz schlimme Propaganda! Also bestellen hier:

    http://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/nordost/5957/das-heerlager-der-heiligen

  46. Gut, daß vor Safranski gewarnt wird. Der hat sich zwar immer als Linker geschickt getarnt
    #61 Vielfaltspinsel

    Tatsächlich? Ist mir nicht aufgefallen. Ich habe ihn kennengelernt als Co. von Sloterdijk im „Philosophischen Quartett“, und da ist er mir als durchweg sehr kluger, sehr vernünftiger Mann sehr positiv aufgefallen. Und Leute mit den Eigenschaften „klug und vernünftig“ können ja schon per se keine Linken sein, das schließt einander ja vollständig aus! 🙂

    Um endlich mal dahinter zu kommen, was es nun mit diesem Heidegger auf sich hat, habe ich dann seine Heidegger-Biographie gelesen, und es war ein Vergnügen. Weil Safranski nämlich einen wunderbar klaren Stil schreibt, von perfekter Ökonomie, da trifft jedes Wort, alles ist sofort nachzuvollziehen und zu verstehen, er erzählt fabelhaft.

    Im „Quartett“ hat er einmal auch den schönen Satz gesagt: „Eine Philosophie, die man nicht erzählen kann, taugt nichts.“ – Sloterdijk und Safranski wurden bekanntlich abserviert, heute macht das ja dieser flache Zeitgeistschnösel Precht. Gucke ich natürlich nie mehr.

  47. #66 GD

    „Die Tatsache, daß es Rassen gibt, das manche Rassen nun einmal einen Rassencharakter haben der für uns wenig sympathisch ist, daß es Rassen gibt, die einem unsympathisch sind?“

    Habe bereits als junger Erwachsener festgestellt:
    Jedes Mal bei der Begegnung mit Indern stellte sich ein gewisses Unbehagen ein. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Selbstredend steht diese instinktive Reaktion nicht alleine da. Ich erkenne schon, wenn da ein indischer Student oder EDV-Spezialist einen ordentlichen Benimm an den Tag legt und hohes geistiges Potential besitzt. Diese Wahrnehmung beseitigt das Unbehagen aber nicht.

    Besonderen Ärger habe ich mit Indern nie erlebt. Mir kommt dieses Volk so vor, als wenn ihm „ein Hauch von Schmierigkeit“ anhaftet (unbeholfener Versuch, ein Wort für meine Empfindungen herauszukramen).

  48. Um meine Meinung zu prüfen und gegebenenfalls hieb- und stichfest zu machen oder sie andernfalls zu modifizieren oder zu korrigieren, habe ich immer, wenn mir wichtige neue Erkenntnisse kamen, Bücher gekauft, die eine Gegenmeinung vertraten (und natürlich habe ich selbige auch gelesen).

    Von solcher Haltung scheinen Menschen wie Christian Schröder wohl meilenweit entfernt zu sein. Selbstprüfung, Recherche und eine Verpflichtung gegenüber der Wahrheit, die immer mehr und größer ist als man selber, scheinen solchen Zeitgenossen unbekannt zu sein.

  49. #66 GD

    ..Was soll denn Rassismus sein? Die Tatsache, daß es Rassen gibt, das manche Rassen nun einmal einen Rassencharakter haben der für uns wenig sympathisch ist, daß es Rassen gibt, die einem unsympathisch sind? Was Ihresgleichen „Rassismus“ nennt, ist nicht anderes als ein natürlicher Ausdruck des gesunden Volksempfindens. Rassismus ist ein linkes Unwort auf das man gar nicht mehr reagieren sollte…

    Ich bestreite nicht, dass es so etwas wie Rassen oder Gattungen gibt. Rassistisch ist, den WERT eines Menschen aufgrund seiner Rasse zu definieren. Was daran schlimm sein soll? Ein Blick in die Geschichte genügt: Andere Rassen entmenschlichen und sich selbst über alle stellen. Ironischer Weise hat das Buch bei mir rassistische Reflexe geweckt; ob der damit einhergehenden Hybris und Überlegenheit die der Autor in seine Franzosen sieht. Jenen Franzosen, die seit über hundert Jahren nur noch peinliche militärische Niederlagen erlitten haben; jenen Franzosen, die nach der Abgabe der Kolonien wirtschaftlich nur noch vor sich hindümpeln, jenen Franzosen, sie meinen ihre Sprache und Kultur sei der Nabel der Welt und jeder hätte doch bitte französisch zu lernen usw. Und was die „Dunkelhäutigen“ betrifft. Davon laufen ja wohl genügend Bio-Franzosen in Frankreich herum. Warum also nicht als Nordisch-Germanischer gleich noch die Jagd auf Diese ausweiten (darauf habe ich im Buch gewartet, dass sie einen „Dunkelhäutigen“ erschiessen und dann feststellen, dass es ja doch ein Franzose war; dumm sowas gell)? Ganz zu schweigen von den andersrassigen Italienern, Griechen usw. Merken Sie nicht wo diese ganze Denke hinführt?

    So verschieden sind für mich Faschisten und Neo-Marxisten gar nicht. (National)Sozialisten eben. Als konservativer Patriot sind beide mein Feind!

  50. „Bildungsauftrag“ ist prinzipiell den öffentlichen Einrichtungen gegeben, also auch den öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten. Einen Bildungsauftrag kann sich theoretisch jeder geben.

    Die Journaille, resp. „Lügenpresse“, hat sich in frecher Anmaßung aber einen „Erziehungsauftrag“gegeben. Dies steht aber rechtlich nur in gewissem Maße dem Staat zu und den Erziehungsberechtigten.

  51. Merle Haggard – Okie From Muskogee
    #50 talkingkraut (27. Okt 2015 18:34)

    Jetzt fängt talkingkraut auch noch damit an. Wo soll das wieder enden. 🙂 Dieser Christian Schröder freut sich natürlich, hehe: „Dumpfer Pöbel auf PI, steht auf reaktionärer Country-Musik, echte Hinterwäldler eben“ (wofür „Okie“ u. a. ja auch steht). Der Inbegriff des Hinterwäldlerischen ist in den USA übrigens Arkansas, das im Osten an Oklahoma grenzt. Je suis Arkansas!

    In Tulsa, Oklahoma, spielt „Rumble Fish“ von Francis Ford Coppola, der eine Art Kultfilm ist und zu dem (Ex-) Police-Drummer Stewart Copeland (nicht zu verwechseln mit Aaron Copland) die sehr interessante Musik geschrieben hat:

    Rumble Fish: Our Mother Is Alive
    http://www.dailymotion.com/video/x2v4o7d

    Und zu „talkingkraut“ bieten sich natürlich die „Talking Heads“ an, hier mit einem Klasse-Titel, der auch perfekt zur aktuellen Situation in diesem Land paßt:

    Talking Heads – „Burning Down The House“
    https://www.youtube.com/watch?v=gVv94T5LF0c

  52. #75 arjuna

    „Rassistisch ist, den WERT eines Menschen aufgrund seiner Rasse zu definieren.“

    Also sind fast alle Japaner Rassisten, weil Sie enorm großen Wert darauf legen, in ihrem Vaterland nicht mit großen Massen von Negern – die freilich auch Möntschen (Zweibeiner ohne Federkleid) sind! – Papuaindianern, Braunen (Mulatten) oder Weißen wie uns zusammen leben müssen?

    DEN (universalen) Wert gibt es nicht. Das ist nur ein gesellschaftliches Konstrukt, ein Dogma der herrschenden Religion des Humanismus.

    Für den Erwin ist seine Karola von allerhöchstem Wert. Sein Kumpel Georg schnallt es hingegen überhaupt nicht, was Erwin an dieser Schnalle findet.

  53. #71 Biloxi

    „Sloterdijk und Safranski wurden bekanntlich abserviert, heute macht das ja dieser flache Zeitgeistschnösel Precht.“

    Precht: Humanist und Globalist, BERTELSMANN-kompatibel, filosofischer Flachpfützentieftaucher. Schönes Gesicht im Fernsehen für das gealterte Bildungsfrollein, das immer mit der Zeit geht.

    Sloterdijk: Linken Ursprungs, eitel bis zum Anschlag und geistig zugleich eine Riese gegenüber BUNT-Regime-kompatiblen Pygmäen und Zudienern der NWO.

    Safranski: Sehr guter Erklärer. Der nette Nachbar, mit dem man gerne über den Gartenzaun plaudert. Mitunter auch seicht. Man muß halt selber mitdenken.

  54. #75 arjuna

    Auf Seiten des verlorenen konservativen Häufchens findet sich ein in Frankreich naturalisierter Inder, ein überzeugter Franzose, und er wird selbstverständlich als Mitstreiter akzeptiert, weil es eben keine Rassisten sind, die sich da zusammenfinden, um sich ihrer Haut zu erwehren, sondern Menschen mit einer bestimmten inneren Haltung.

    Es tritt doch auch in der Realität immer deutlicher zutage, dass etwa die Frage, wer ein Deutscher ist, von Nationalkonservativen völlig anders beantwortet wird als von Nazis und wieder anders als von Linken. Für den Linken ist deutsch, wer einen deutschen Pass hat. Darum wird Akif Pirincci als Passdeutscher vom linksextremistischen Tageslügel auch problemlos zum Untermenschen erklärt: Er hat keinen Türkenbonus mehr. Für den Nazi ist dagegen nur der deutsch, der nichtjüdische deutsche Vorfahren hat. Für den Nationalkonservativen aber ist deutsch, wer für Deutschland eintritt und bei wem die geistige Einstellung und die Leistungsbereitschaft stimmt. Hautfarbe und Religion egal. Und so wird ihm nicht nur Akif zum Landsmann, sondern auch der Askari, und jener bekommt darum zeitlebens seine Soldatenrente, weil ihm in Ostafrika die englischen Kugeln um die Ohren pfiffen und er trotzdem für den fernen Kaiser in Berlin auf seinem Posten blieb und weiterkämpfte, bis aus Europa die Nachricht kam, dass der Krieg verloren sei.

    Und nicht anders verhält es sich mit dem französischen Inder.

  55. Kulturelle Kulturbereicherung durch Scheinasylanten auf höchsten Niveau.

    Asylbewerber ziehen Frau ins Gebüsch und schlagen mit Fäusten auf sie ein

    Karlsruhe. Eine 30-jährige Frau ist am Dienstag um 3 Uhr auf der Durlacher Allee von zwei algerischen Asylbewerbern im Alter von 23 Jahren und 24 Jahren angegriffen worden. Sie war zu Fuß in Richtung Straßenbahnhaltestelle Weinweg unterwegs, als sie kurz hinter der Gaststätte „Kleingärtneranlage“ von den Männern in die Büsche gezogen wurde.

    http://www.pz-news.de/baden-wuerttemberg_artikel,-Asylbewerber-ziehen-Frau-ins-Gebuesch-und-schlagen-mit-Faeusten-auf-sie-ein-_arid,1055816.html

  56. #80 talkingkraut

    Ach, Willie Nelson, so ein sympathischer Typ, den muß man einfach lieben. „Okie From Muskogee“ brachte mich „irgendwie“ hierauf:

    George Strait – All My Ex’s Live In Texas https://www.youtube.com/watch?v=lMNw_-yUm_0

    Eine seiner Ex’s wohnt in Texarkana, der Grenzstadt an der kurzen Grenze zu Arkansas. Dieses Stadt wiederum kommt in diesem amerikanischen Klassiker vor:

    It was down in Louisiana
    Just about a mile from Texarkana
    In them old cotton fields back home

    Beach Boys – Cotton Fields
    https://www.youtube.com/watch?v=y9TIOr1ZY7s

    Von CCR (und vielen anderen) gibt es auch eine Version von Cotton Fields

    Ceterum censeo: Ich liebe Amerika, aber ich liebe ganz und gar nicht die Politik der USA, die sie seit spätestens 1917 betrieben haben und betreiben.

    II
    #81 Vielfaltspinsel (27. Okt 2015 22:43)

    „Eitel bis zum Anschlag“, tja, kann man vielleicht so sehen. Aber warum nicht, Sloterdijk ist brillant, und da hat er auch das Recht, eitel zu sein. So was ist, Sympathie vorausgesetzt, ja auch immer recht unterhaltsam. Ähnlich ist es mit der Arroganz, die hat manchmal auch einen gewissen Charme, ja, sie gefällt mir nicht selten auch – wenn sie begründet ist!

    Die Arroganz, die Helmut Schmidt in seinen besten Zeiten an den Tag legte, gefiel mir zum Beispiel. Johannes Gross fand ich auch ganz schön arrogant – gefiel mir! Die vollkommen unbegründete Arroganz eines Adorno erzeugt Feindschaft.

    Safranski „mitunter auch seicht“? Sehe ich nicht. Liegt hier möglicherweise eine Verwechslung von Seichtheit und – löblicher! – Einfachheit des Denkens vor? Einfachheit selbstverständlich im besten Sinne: als Ablehnung allen Die-Dinge-unnötigerweise-kompliziert-Machens.

  57. Die Medien geraten immer mehr in Panik wegen der AfD. Jetzt hofft Jacques Schuster in der WELT auf eine bundesweite Ausbreitung der CSU, um die AfD zu verhindern:

    Meinung 28.10.15
    Flüchtlingskrise
    Eine CSU überall im Bund wäre besser als die AfD

    Angela Merkel achtet kaum noch auf die Nöte und Ängste der Bevölkerung. Die Folge ist klar: Viele Wähler wissen nicht mehr wohin – und driften nach rechts ab. Seehofers CSU könnte dies verhindern. Von Jacques Schuster

    Bisher waren nur wenige Politiker bereit, alle Seiten der Flüchtlingskrise zu betrachten. Meist beschränken sich ihre Blicke auf das Naheliegende: das Elend Hunderttausender von Menschen und die Not, die ihre Aufnahme bereitet. Kaum einer ist bis heute willens, sich nüchtern auch mit der anderen, der verschatteten Seite des Problems auseinanderzusetzen: mit dem Missbehagen der Deutschen über eine fast wortlos vollzogene Wende der Bundeskanzlerin in der Flüchtlings- und Einwanderungsfrage, mit der Furcht vieler Landsleute vor einer Überfremdung – ob gerechtfertigt oder nicht – und dem Gefühl, dass die Politiker dieses Landes mit den Folgen dieser Masseneinwanderung überfordert sind.

    Bis heute ist die Debatte hierzulande von der Frage der Lastenverteilung beherrscht. Über Formen der Abschreckung von Flüchtlingen diskutiert man hingegen selten, über Aspekte deutscher Souveränität nie.

    Überall in der Welt gilt, was in Deutschland, wenn überhaupt, eher verdruckst zur Sprache kommt: Die Staatsbürger eines jeden Landes haben das Recht zu entscheiden, wer in ihrem Staat eine Bleibe findet und wer nicht. Die Folgen dieses Beschweigens sind absehbar. Wer meint, Ängste und Bedenken großer Teile der Bevölkerung übergehen zu können, der überlässt drängende Themen Gruppen, die außerhalb der Demokratie stehen.

    Seehofers Weitblick

    Horst Seehofer hat diese Gesetzmäßigkeit von Anfang an verinnerlicht. Früher als alle anderen Politiker sah der bayerische Ministerpräsident nicht nur sämtliche Seiten der Krise, sondern folgte auch dem Grundsatz: Wir dürfen die Flüchtlingsproblematik nicht der Rechten überlassen (Link: http://www.welt.de/148083170) . Wer wollte ihm mit Blick auf den Frieden und die Stabilität dieses Landes widersprechen?

    Die Bundeskanzlerin und ihr Umfeld scheinen die eher konservativen Teile der Bevölkerung für lässlich zu halten. Ob sie es mögen oder nicht, sie gibt es dennoch weiterhin. Nur fehlt ihnen mehr und mehr die Heimat. Könnte eine bundesweit ausgreifende CSU ihnen diese bieten? Schon einmal – im November 1976 – geisterte diese Idee im Land in Form des Kreuther Trennungsbeschlusses (Link: http://www.welt.de/147200502) herum.

    Damals nahmen die Christsozialen davon Abstand. Sie fürchteten, eine bayerische CDU würde ihnen die Hausmacht streitig machen. Das könnte heute wieder so sein. Damals aber besaß die CDU noch einen konservativen Flügel, der gegenwärtig kaum noch von Belang ist. Eine Bundes-CSU wäre für das Land jedenfalls besser als eine rechtsradikale Partei mit zweistelligem Wahlergebnis.

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article148103532/Eine-CSU-ueberall-im-Bund-waere-besser-als-die-AfD.html

  58. #82 Starost

    Auf Seiten des verlorenen konservativen Häufchens findet sich ein in Frankreich naturalisierter Inder, ein überzeugter Franzose, und er wird selbstverständlich als Mitstreiter akzeptiert, weil es eben keine Rassisten sind, die sich da zusammenfinden, um sich ihrer Haut zu erwehren, sondern Menschen mit einer bestimmten inneren Haltung…

    An dieser Stelle im Buch, stellte ich mir die Frage, was die erlesene Männergesellschaft wohl zu diesem Szenario sagen würde: Einer von den Männern hat seine Tochter dabei, die sich in den „geistigen Franzosen“ verliebt – der als er sich dazu bekannte von den Weißen nur Schweigen erntete. Natürlich wäre das vollauf akzeptiert worden. Na sicher…
    Das Buch propagiert Verhärtung und Entmenschlichung – das andere Extrem zum naiven Weltumarmer.

    Ihren sonstigen Ausführungen stimme ich zu.

  59. #84 Biloxi

    Bin selber eitel. Und Arroganz besitzt zehn Male mehr Stil als die Geste des Demokraten „Ich bin wie Du.“ Auf diesen Transatlantiker und EUropafanatiker Helmut Schmidt, der sich dafür einsetzt, daß wir im öffentlichen Verkehr auf unsere deutsche Sprache verzichten, bin ich lange hereingefallen. Das ärgert mich. Gross ist ein herausragender Konservativer. War ich früher auch mal, habe damals viel von ihm gelesen. Jetzt stehe ich rechts, habe mit Konservativ nichts mehr am Hut. Konservativ ist ein Reaktionär nur dann, wenn er in einer Zeit liebt, in der er etwas Bewahrenswertes (lat. conservare) für sich entdeckt.

    Ein rechtsreaktionärer Desperado wünscht allen Foristen hier eine gute Nacht.

    Jerry Jeff Walker:

    https://www.youtube.com/watch?v=aGxSuU9ymYw

  60. Aufruf zur Hamburger AfD-Groß-Demo gegen das Asylchaos 31. Oktober

    Am kommenden Sonnabend findet in Hamburg die norddeutsche Zentraldemo gegen das völlige Versagen der Bundesregierung statt.

    https://www.facebook.com/events/1055073074516458/

    Unser Land ächzt unter schrecklichem Druck – wie kaum zuvor in der jüngeren Geschichte. Seit Monaten überschreiten täglich Tausende Menschen aus dem Orient, dem Balkan und Afrika unsere Grenzen, um für immer hier zu bleiben. An manchen Tagen über 10.000. Hauptziel dieser globalen Wanderungsströme ist Deutschland – Folge einer unfähigen Politik der Altparteien mit entgleister, global kommunizierter Willkommenskultur bei gleichzeitiger, widerrechtlicher Grenzöffnung. Sie haben die Wanderströme samt Schleusermafia angelockt und nun nicht mehr unter Kontrolle.
    Niemand steuert das mehr. Angela Merkel verletzt ihre Pflicht, Schaden von Deutschland abzuwenden und behauptet – anders als die Staatschefs anderer Länder – sie hätte keine Möglichkeit, die Grenzen wirksam zu schützen. Über 60 Prozent der zu uns Kommenden (gemäß Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) können in Anerkennungsverfahren keinen Flüchtlingsschutz geltend machen – und bleiben dennoch größtenteils. Was weitere Millionen Zuzügler zum Aufbruch motiviert.

    Gegen all das wollen wir nun ein durchdringendes, öffentliches Zeichen setzen. So machtvoll wir es überhaupt nur vermögen. Jeder Einzelne ist deshalb gefordert, hier nun wirklich mit zu machen. Nur dann bekommen wir jene erforderliche Menge auf die Straße, die dann auch republikweit gehört wird – besonders unter den Augen der (großenteils eher ‚linken‘) Hamburger Medien von Stern, Spiegel, Zeit, NDR, Mopo, Abendblatt & Co.

    Deshalb kommt bitte alle zur Demonstration der Alternative für Deutschland gegen die aktuelle Flüchtlings- und Asylpolitik der Bundesregierung und des Hamburger Senats.

    Sonnabend, den 31. Oktober 2015, am Steintorplatz beim Hamburger Hauptbahnhof. Wir sammeln uns dort ab 13:00 Uhr. Die Startkundgebung beginnt um 13:30 Uhr und wir setzen uns dann in Bewegung in Richtung Gänsemarkt, um dort gegen 14:45 Uhr unsere Abschluss-Kundgebung zu veranstalten.

  61. #79 Vielfaltspinsel

    DEN (universalen) Wert gibt es nicht. Das ist nur ein gesellschaftliches Konstrukt, ein Dogma der herrschenden Religion des Humanismus.

    Da bin ich anderer Ansicht. Aber ich möchte mich hier auf keine philosophische Diskussion einlassen. Nur soviel: empirisch betrachtet profitieren alle Rassen mehr, wenn diese Gleichwertigkeit anerkannt ist. Wenn hingegen jede Nation und Rasse absolut an ihre eigene Überlegenheit glaubt, passieren drei Dinge:

    1.) Hybris, Selbstüberschätzung

    2.) damit einhergehend: mangelnde Kritikfähigkeit, Objektivität, Projektionen eigener Fehler auf Feinde usw. Darauf folgen Fehlentscheidungen zu Lasten des Landes (in umgekehrter Form erleben wir das gerade)

    3.) Ehr- und Stolzverletzungen zwischen all diesen Nationen die sofort zu Kriegen heranwachsen.

    Haben wir alles schon gehabt!

  62. Für derlei politisch korrekte Literaturempfehlungen, die gemäß der gesamten offiziösen „Flüchtlingspolitik“ außer ihrem tugendterroristischen Agitprop in der Regel keinerlei Argumente und Erkenntnisgewinne enthalten – nur, dass Bücher oder Texte „schädlich“ bzw. „wenig hilfreich“ (Merkel), d. h. „politisch unerwünscht“ seien -, kann mann durchaus auch dankbar sein, besonders wenn sie von einem Wurschterl vorgebracht werden, das so wirkt, als würde es immer noch bei Mama wohnen und nächtens unter der Bettdecke onanieren.
    Dadurch werden auch Leute im linksliberalen und linksgrünen Spießermilieu „neugierig“…

  63. #89 arjuna

    „Nur soviel: empirisch betrachtet profitieren alle Rassen mehr, wenn diese Gleichwertigkeit anerkannt ist.“

    Werter Humanist und Möntschenfreund, meine Wurzeln (lat. radix) sind rechte.

    Wir Rechten bestehen auf der Distinktion, der Unterscheidung (lat. discriminare), das Weib besitzt einen anderen Wert als der Mann (der kein neues Leben gebären kann), der Neger einen anderen Wert als wir Weißen, die wir viel mehr um die Zukunft besorgt sind, während der Neger mehr im Hier und Jetzt aufgeht.

    Im Vergleich sind Sie als ein Humanist für mich minderwertig, wenn ich an viele ungebildete Putzfrauen, Kraftfahrer u.ä. aus der Nachbarschaft denke, die noch so etwas wie einen Instinkt und gesunden Menschenverstand besitzen. Mir sind auch Papuaindianer lieber, die in Baumhäusern leben, um nicht als Grillkeule am Lagerfeuer eines befeindeten Nachbarstammes zu landen, als weiße Irre, die die einfachsten Gesetze des Lebens nicht geschnallt haben.

    Wäre ein Geisteskranker Unternehmer, suchte er eine Hundertschaft von Nachwuchskräften als Programmierer, schaute er sich in Timbuktu (Mali) oder Akkra (Ghana) gleichermaßen um wie in Kyoto oder Stockholm.

  64. Naja, Tagesspiegel. Bis letzte Woche durfte ich noch kommentieren aber plötzlich ohne Vorwarnung hat man mich gesperrt. Auf Nachfrage habe ich keine Antwort bekommen.
    „Login fehlgeschlagen•Anmeldung: Das Benutzerkonto ‚XXXXXX‘ wurde gesperrt.“

  65. @ Vielfaltspinsel

    Mir sind auch Papuaindianer lieber, die in Baumhäusern leben, um nicht als Grillkeule am Lagerfeuer eines befeindeten Nachbarstammes zu landen, als weiße Irre, die die einfachsten Gesetze des Lebens nicht geschnallt haben.

    Hehe, der Satz „hat was“, wie man heute gern sagt. Ein veritabler Aphorismus, der zu dem von uns gleichermaßen geschätzten Nicolás Gómez Dávila überleitet, gleich. Zunächst muß noch dein offenes Bekenntnis ins Spiel kommen, ein „Reaktionär“ zu sein. – Also jetzt:

    „Der Reaktionär hat Gegenstände der Bewunderung, keine Modelle.“

    Einer dieser Hammersätze von Dávila! Hier macht er in denkbar größter Knappheit, geradezu lapidar, den ganzen Unterschied zwischen dem („rechten“) Realisten und dem („linken“) Utopisten klar! Einfach großartig!

    Bin selber eitel.
    Eine sehr sympathische Selbsteinschätzung; ich denke, du hast das Recht dazu (siehe auch #84).

    Und Arroganz besitzt zehn Male mehr Stil als die Geste des Demokraten „Ich bin wie Du.“
    Sehr schön, sehr richtig. Womit auch der eminent wichtige Begriff „Stil“ ins Spiel kommt.

    Und nun zu Jerry Jeff Walker:
    „Desperados waiting for a train“, hehe.

    Oder, um wieder mit Dávila zu sprechen:

    „Der Reaktionär ist heute bloß ein Passagier, der mit Würde Schiffbruch erleidet.“

    Oder auch:

    „Ich gehöre nicht einer Welt an, die untergeht.
    Ich verlängere und übermittle eine Wahrheit, die nicht stirbt.“

    Die einzig erstrebenswerte, akzeptable, mögliche Haltung für unsereinen in diesen Zeiten ist übrigens keineswegs Zynismus, und schon gar nicht Resignation, sondern SARKASMUS.

  66. Dieses Würstchen ist nicht die erste opportunistische Charakternull, die uns durch seine 08/15-Modebrille hindurch boshaft und überheblich anfunkelt.

    Da funkelt der neue Totalitarismus, der uns anstiftet, voraufklärerischen Reflexen zu folgen, unliebsame Bücher zu boykottieren, statt sie selbst zu lesen.
    Man soll sich auf dümmliche Meinungsmacher, auf irgendwelche Rezension verlassen, statt sich ein eigenes Urteil zu bilden.
    Einige Idioten schreiben, sie hätten den Klappentext gelesen un der würde ihnen reichen, um das Buch beurteilen zu können.
    So äußert sich nur ideologische Verblendung und pure Dummheit.
    Dabei ist ist es garnicht so schwer, garnicht hochtrabend, die Bedeutung und die Notwendigkeit von Aufklärung zu begreifen:

    Wage selbstständig zu denken!

    SAPERE AUDE!
    🙂

  67. #94 Biloxi

    „Die einzig erstrebenswerte, akzeptable, mögliche Haltung für unsereinen in diesen Zeiten ist übrigens keineswegs Zynismus, und schon gar nicht Resignation, sondern SARKASMUS.“

    Man versteht sich!

    Ich nennte es „heitere Misanthropie“. Eine gewisse Bereitschaft, die Zuschauerrolle einzunehmen, wenn das Absurde Theater gegeben wird, erspart so oft den Griff zum Medikamentenschrank mit den Tranquilizern.

    Der große verstorbene Meister hat mal so treffend geäußert, das nichts vermittelt werden kann, wenn die Andeutung nicht verstanden wird.

    Der rechte Realist besitzt die Stärke, mit der Spannung zu leben, die zwischen den unvereinbaren Polen ewig während besteht, z.B. die zwischen der Rasse des Weibes und der des Mannes.

    Der ewigheutige Fortschrittler (ich halte den Begriff „links“ für problematisch) ist ein Endzeitreligiöser. Er will die entgegengesetzten Pole kurzschließen, Männlein-Weiblein, Weiße-Neger, Junge-Alte usw. … alles in einen Topf und kräftig umrühren, bis wir alle Gleiche sind, nichts mehr als „Menschen“.

    Ohne solche Antagonismen fließt der Strom zwischen den Polen nicht mehr. Die ganze Welt wird dann ein Hof des Friedens sein

  68. … alles in einen Topf und kräftig umrühren, bis wir alle Gleiche sind, nichts mehr als „Menschen“.
    #96 Vielfaltspinsel

    Dazu etwas sehr Bezeichnendes vom „eitlen“ (hihi) Peter Sloterdijk:

    Daß das Leben mit dem Zwang verknüpft sein kann, starken Widerständen zum Trotz voranzukommen, gehört zu den Grunderfahrungen der Gruppe von Menschen, die man früher mit einer sorglosen Deutlichkeit die Krüppel nannte, ehe sie von jüngeren, vorgeblich humaneren, verstehenderen, respektvolleren Zeitgeistern in die Behinderten, die Andersbegabten, die Sorgenkinder und schließlich einfachhin die „Menschen“ (*) umgetauft wurden.

    Wenn ich im folgenden den älteren, heute schon taktlos wirkenden Ausdruck weiter verwende, so ausschließlich aus dem Grund, weil er im Wortschatz der Zeit, an die ich in diesen Sondierungen erinnere, seinen angestammten Platz hatte. Gäbe man ihn auf, um eine Sensibilität, vielleicht auch nur eine Sensiblerie zu bedienen, würde mit ihm ein System von unentbehrlichen Beobachtungen und Einsichten verschwinden.

    (*) Zur Erinnerung: Die bekannte Initiative der Deutschen Behindertenhilfe Aktion Sorgenkind, 1964 gegründet, wurde unter dem Druck des correctness-Zeitgeists ab März 2000 in Aktion Mensch umbenannt.

    Aus: Peter Sloterdijk, „Du mußt dein Leben ändern – Über Anthropotechnik“, st 4210, S. 69

    Das mit den „Polen“ und auch alles übrige hast du sehr schön gesehen und gesagt. „Pol und Gegenpol“ – das spielt in meinem Denken eine elementare Rolle. Dazu könnte ich jetzt eine Menge sagen, aber lasse es liebe, sonst ufert das hier aus.

  69. #97 Biloxi

    „Gäbe man ihn auf, um eine Sensibilität, vielleicht auch nur eine Sensiblerie zu bedienen“

    Ja, so geht das. „Sensiblerie“, vortrefflich. Dem Feind eines ganz feinen Stich versetzen, keinen groben Hammerschlag. Ganz entspannt weitergehen, und bis der Feind seine Wunde bemerkt hat, blamiert vor der öffentlichen Menge, ist man schon lange hinter dem Horizont verschwunden.

  70. Nachtrag #Vielfaltspinsel:

    Der ewigheutige Fortschrittler (ich halte den Begriff „links“ für problematisch) ist ein Endzeitreligiöser.

    Das ist übrigens ein sehr bedenkenswerter Satz. Ich hatte ja auch gesprochen vom „… („linken“) Utopisten“! – Wie will man zum Beispiel den grandiosen Heiner Müller einordnen? (Dessen Autobiographie: https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_ohne_Schlacht hiermit ausdrücklich empfohlen sei.)

    Heiner Müller über Dávila:

    Von den einen wird der kolumbianische Autor und Philosoph Nicolás Gómez Dávila als würdiger Nachfolger von Schopenhauer und Nietzsche gefeiert, den andern gilt er als elitär konservativer Thesenschmied. … Heiner Müller zollte ihm auf seine eigensinnige Weise Respekt: »Der Klassenfeind greift zu den teuflischsten Mitteln, doch: Gruß über den Graben!« Und selbst Gabriel García Márquez erwies ihm die Ehre: »Wäre ich nicht Kommunist, ich dächte ganz wie Gómez Dávila.«

    http://www.glanzundelend.de/Artikel/abc/d/gomez_davila.htm

    Heiner Müller steht selbstverständlich turmhoch über all diesem mediokren Gewürm des heutzutage und hierzulande gar nicht mehr vorhandenen (nicht-„rechten“) „Geisteslebens“.

  71. OT Noch’n Nachtrag, zu Heiner Müller

    Der große Dramatiker fühlte sich eng verbunden mit dem proletarischen Milieu – und hatte entsprechend für die verkleinbürgerlichte DDR-Führungsriege nur Verachtung übrig. In „Krieg ohne Schlacht“ kritisiert er scharf die seinerzeit gezielt betriebene Stilllegung der noch existierenden wirklich „proletarischen Kneipen“ und deren Umwandlung in „Cafes“.

    Er spricht von „Plastik-Wilhelminismus“ oder ähnlichem (habe das Buch jetzt nicht parat). Jedenfalls bringt er, höchst abwertend, natürlich, in diesem Zusammenhang den Begriff „Plastik“ ins Spiel.

  72. So ein Verriss wird natürlich als Leseempfehlung verstanden und diese unverschämte Bevölkerung macht dann auch gleich eine Leseliste draus. Immer diese Widerborstigkeit, wenn man sie von schlechter Literatur befreien will und öffnen für die Republik des Lichts.

    Koestler: „Sonnenfinsternis“
    Lobaczewski: „Politische Ponerologie“
    Franz Fühmann: „Saiäns Fiktschen“

  73. #86 arjuna

    An dieser Stelle im Buch, stellte ich mir die Frage, was die erlesene Männergesellschaft wohl zu diesem Szenario sagen würde: Einer von den Männern hat seine Tochter dabei, die sich in den „geistigen Franzosen“ verliebt – der als er sich dazu bekannte von den Weißen nur Schweigen erntete. Natürlich wäre das vollauf akzeptiert worden. Na sicher…

    Es ist müßig darüber zu diskutieren, weil diese Stelle im Buch nicht vorkommt, mitunter kommt sie jedoch in der Realität vor. Ein solcher Fall ist mir persönlich ganz gut bekannt, darum kann ich mir möglicherweise auch eine andere Reaktion des Raspail’schen rechten Männerbundes vorstellen als Sie.

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