Öhringen – das gallische Dorf im Südwesten

oehr1Ganz Württemberg ist im Bann des totalen „Willkommens“-Wahns? Nein, ein kleines Dorf leistet nach wie vor heftigen Widerstand! Diverse Redner stärkten die knapp 300 unerschrockenen Bürger am vergangenen Wochenende nun schon zum vierten Mal mit einem kräftigen Schluck politisch inkorrekter Wahrheit. Gestärkt durch diesen „Zaubertrank“, ging es im Anschluss an die Kundgebung, vorbei an den roten Fußtruppen, durch das Zentrum von Öhringen.

Natürlich stand die Veranstaltung auch unter dem Eindruck der islamischen Terroranschläge in Paris mit mindestens 130 Toten. Aus Solidarität mit den Opfern wurde in einer Schweigeminute gleich zu Anfang dieser gedacht. Auch die Trikolore hing zu Ehren der Toten auf der Bühne direkt neben den Rednern. In der Begrüßungsrede wurde mit den Worten: „Wir wollen Flagge zeigen und nicht mehr ruhig bleiben“ der Anspruch der Bürgerbewegung formuliert, zu wachsen, „bis sich in der Politik was ändert!“.

Im Kundgebungsbereich standen zur Information verschiedene Schautafeln mit Nachrichten aus der aktuellen Tagespolitik.

Auch die Bühne wurde von den Veranstaltern aus Öhringen mit Plakaten und Bannern ausstaffiert um Standpunkte und Forderungen öffentlich zu machen.

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Als erster Redner sprach der Islamkritiker Michael Mannheimer. Hinter seinem Rücken prangten zwei Banner mit der Aufschrift „Merkel muss weg!“ und „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“.

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Hinsichtlich der Masseneinwanderung und der damit einhergehenden Zurückdrängung der angestammten Bevölkerung forderte er:“ Haft für das gesamte politische Establishment“.

Im Anschluss an die Rede Mannheimers ergriff eine ganze Reihe von Bürgern ebenfalls das Mikrofon. Manche hatten ihre Gedanken auf Papier notiert, andere sprachen frei von der Leber weg. „Steht auf, wehrt euch. Widerstand“, forderten die Sprecher genauso, wie einen „Marsch nach Berlin“ oder die Schließung der Grenzen. Eine Frau erinnerte an bedürftige Deutsche, die man in der gegenwärtigen Diskussion um Asyl und „Flüchtlinge“ nicht vergessen dürfe.

Aber auch Stimmen mit gegensätzlichen Positionen wurde Platz eingeräumt. Ein älterer Herr beklagte sich über zu „starke Worte“ und distanzierte sich teilweise von der Veranstaltung. „Wir müssen laut werden, bis nach Berlin muss man uns hören!“, und „Merkel muss weg!“ war der überwiegende Tenor der Redner und zahlreichen Zuhörer.

Auf Plakaten der Kundgebungsteilnehmer spiegelte sich ebenfalls der Unmut der Bevölkerung wider. Im Zentrum der Kritik: Kanzlerin „Mama“ Merkel.

Größte Veranstaltung im Südwesten

Um dem Willen nach Veränderung Ausdruck zu verleihen, entschlossen sich etliche, im Anschluss an die Kundgebung spontan durch Öhringen zu spazieren. Ein Zeichen großer politischer Unzufriedenheit. Wo hat man das in der jüngeren Vergangenheit erlebt, dass ein konservatives Publikum dazu bereit ist, spontan Widerstand in der Öffentlichkeit zu zeigen!? Zudem ist die Veranstaltung mit knapp 300 Bürgern der größte regelmäßige Protest im Südwesten gegen die verfehlte Asylpolitik der deutschen Bundesregierung. Das kleine Häuflein von Gegendemonstranten, das hauptsächlich aus Anhängern der linksradikalen Antifa bestand, wurde von der Polizei erfolgreich auf Abstand gehalten.

Kurz mussten die Beamten einschreiten, als sich einer der linken Provokateure vom Gebrauch der Meinungsfreiheit durch die Bürger provoziert fühlte. Die Beamten hatten auch diese Situation schnell im Griff und reagierten auf den versuchten Übergriff der Linksradikalen souverän, wie im folgenden Video zu sehen ist.

Davon unbeeindruckt spazierten die Bürger friedlich und gewaltfrei durch das malerische Zentrum von Öhringen.

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Still blieb es dabei nicht. „Wir sind das Volk“, „für unsere Zukunft, für unsere Kinder“ und „Schließt Euch an“, wurde lautstark skandiert.

Entgegenkommende Bürger reihten sich nach dem Aufruf „Schließt euch an“ in die Menge ein, während andere interessiert aus ihren Fenstern sahen und vielleicht das nächste Mal mit dabei sein werden.

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Es geht weiter. Kundgebung mit offenem Mikrofon, jeden Samstag um 15 Uhr auf dem Parkplatz (Nähe Hofgarten) in der Hunnenstraße 24, in 74613 Öhringen.