Pegida – Innenansichten einer Volksbewegung

Es wird so viel gelogen über die Bürgerbewegung PEGIDA, daß sich die Balken biegen. Von angeblich „bürgerlichen“ Leitorganen bis zur keifenden Linken: Alle sind sich in ihrer Verdammung der deutschen Wutbürger einig. Alle verdrehen sie Fakten und Zitate. Alle verlieren sie Leser! Leser wünscht man hingegen der ersten Innenansicht aus dem Pegida-Lager selbst. Sebastian Hennig, bildender Künstler aus Radebeul bei Dresden, hat von Anfang an teilgenommen an den „Abendspaziergängen“ gegen Überfremdung und rotgrünen Meinungsterror.

Jetzt legt er – pünktlich zum skandalumwitterten ersten Pegida-Geburtstag – seine ganz persönliche Chronik der Bürgerbewegung vor. Es ist keine politische Analyse mit wissenschaftlichem Anspruch, nein. Was Hennig beschreibt, ist die reine Natur der Ereignisse. Sein Erlebnis und seine persönliche Empfindung als aktiver Bürger sorgen für einen wahrheitsgemäßen Bericht. Anders als die Vertreter der Lügenpresse, die in einem schmutzigen Meer aus Vorurteilen treiben, ließ sich der Intellektuelle Hennig fesseln von der Stimmung, die aufkommt, wenn zehntausende Menschen aller Alterskohorten und Berufsschichten zusammenkommen und friedlich demonstrieren.

Perfekt zur Pegida-Chronik Sebastian Hennigs passt das informative Vorwort von Michael Beleites. Der Mitgründer der DDR-Umweltbewegung kennt sich aus mit Unrechtsstaat, gleichgeschalteter Presse und Überwachung der Bürger, war er doch nicht weniger als zehn Jahre sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Getoppt wird die Beteiligung Beleites’ durch die 28 (!) genialen Karikaturen von Peter Willweber. Das sächsische Original beschwor den Dresdner Aufstand von 1849 in seiner Rede beim 16. Abendspazier­gang – und wurde dafür, wie könnte es anders sein, aus der ach so toleranten „Zivilgesellschaft“ verstoßen.

Sebastian HennigBei allem berechtigten Lob darf man eines nicht verschweigen: die irritierende Islam-Konversion Sebastian Hennigs (Foto l.). Der Autor schreibt vorbildlich über Entwurzelung, Heimatgefühl und die fatale Politik in diesem Lande, er demonstriert seit einem Jahr wöchentlich gegen Masseneinwanderung und Islamisierung. Und ausgerechnet er nimmt „nach reiflicher Überlegung“ (so Beleites über Hennigs Schritt) die Religion an, die massiv nach Europa drängt und hier massive Probleme verursacht! Eine gewisse Schizophrenie ist nicht zu leugnen.

Dennoch: Hennigs Schrift ist ein authentisches Buch für alle Pegida-Spaziergänger. Ein Buch für Pegida-Sympathisanten und Pegida-Neugierige. Ein Buch für Menschen, die sich (noch?) nicht trauen, selbst auf der Straße aktiv zu werden. Ein Buch, das kommende Generationen als ersten Anlauf für Informationen über die Jahre 2014 und 2015 jenseits der Lügenpresse nutzen werden!

Bestellinformation:

» Sebastian Hennig: PEGIDA. Spaziergänge über den Horizont. Eine Chronik (15 €)